Christliche Katastrophenhilfe auch aus der Schweiz

Mehr als 1000 Tote und rund 2,5 Millionen Notleidende hat der Zyklon Idai vom 14. bis 16. März in Mozambique vermutlich verursacht. Christliche Hilfswerke bringen Hilfe auch aus der Schweiz.

idea schweiz, 23.03.2019

Caritas spricht 500'000 Franken für Nothilfe in Mosambik

Medienmitteilung: Der Zyklon Idai hat in Mosambik weite Teile des Landes unter Wasser gesetzt und Hundertausende von Menschen obdachlos gemacht. Caritas Schweiz stellt für die Nothilfe vor Ort einen Betrag von 500'000 Franken zur Verfügung.

Caritas, 21.03.2019

Krieg in jemen: Glückskette stellt eine Million Franken zur Verfügung und ruft zu Spenden auf

Medienmitteilung: Nach bald vier Jahren Krieg in Jemen ist die humanitäre Situation für die Bevölkerung äusserst prekär. Die im Dezember zaghaft lancierten und nun fortgesetzten Friedensgespräche lassen auf eine verbesserte Versorgung der Bevölkerung hoffen. Die Partnerhilfswerke der Glückskette verstärken derzeit ihre Interventionen. Die Glückskette unterstützt diese Hilfe mit einer Million Franken aus dem Fonds Nothilfe und ruft zu weiteren Spenden auf.

Glückskette, 12.02.2019

«Wir hören hier nur das Schweigen der Welt»

Die Jesidin Nadja Murat hat den Friedensnobelpreis erhalten. Doch im Nordirak leben die meisten Angehörigen ihrer Religionsgemeinschaft noch immer in Flüchtlingslagern. Vor allem die Jugend verzweifelt an der Zukunftslosigkeit. Andrea Jeska

Zentralschweiz am Sonntag, 03.02.2019

Neues Integrationsprogramm: Es zählt nur der Schutz

Die Schweiz evakuiert Menschen direkt aus Krisengebieten. Ihre Integration erweist sich teils als schwieriger als erwartet. Das liegt auch an einer verfehlten Zielsetzung.

Luzerner Zeitung, 17.12.2018

Unmenschlich

Völlig selbstlos hat Flüchtlingshelferin Anni Lanz einen suizidgefährdeten Asylbewerber vor dem Tod retten wollen. Kommentar von Martin Kalbermatten.

Walliser Bote, 08.12.2018

Flüchtlingshelferin Anni Lanz: Richter braucht Bedenkzeit

Am Donnerstag musste sich Anni Lanz vor Gericht verantworten. Sie hatte einem Flüchtling zurück in die Schweiz geholfen.

Infosperber, 08.12.2018

Schweiz hat neuen Gesetzesartikel gegen Homophobie

Der Nationalrat hat am Montag eine Erweiterung der Antirassismus-Strafnorm auf Diskriminierung wegen sexueller Orientierung gutgeheissen. Intersexuelle und Transgender-Menschen werden hingegen nicht besser geschützt.

swissinfo, 04.12.2018

Diesen Pakt darf die Schweiz nicht unterzeichnen

Kommentar von Michael Schoenenberger: Es gibt Probleme, die sprengen den nationalen Rahmen. Den Klimawandel kann die Schweiz nicht alleine bekämpfen. Das gilt auch für die Bewältigung der globalen Arbeitsmigration. Alle Indikatoren und Fakten lassen nur einen Schluss zu: Die Migration aus wirtschaftlichen Gründen wird zunehmen und eine der Hauptfragen des 21. Jahrhunderts werden. Die Bevölkerungszunahme in Afrika und Asien ist enorm. Solange vielenorts Armut herrscht und Perspektiven fehlen, werden sich Menschen auf den Weg machen. Die Entwicklungshilfe, wie sie der Westen nunmehr seit Jahrzehnten betreibt, hat daran nichts verändert. Sie ist deshalb in der heutigen Form infrage zu stellen.

Neue Zürcher Zeitung, 30.11.2018

Prüfung abgewiesener Asylsuchender

Mit der Neustrukturierung des Asylbereichs werden ab 2019 die abgewiesenen Asylsuchenden durch den Kanton betreut. Viele dieser Nothilfebezüger, darunter auch einige Familien mit Kindern, leben seit Jahren in der Schweiz. Der Vorsteher des Sicherheits- und Justizdepartementes hat das Migrationsamt beauftragt zu prüfen, ob einem Teil dieser Betroffenen unter bestimmten Voraussetzungen trotzdem eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden kann.

Die Ostschweiz, 28.11.2018

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Katholisches Medienzentrum