Wohin mit dem Kreuz?

«Im Namen Gottes des Allmächtigen!» So beginnt die Bundesverfassung der Eidgenossenschaft. Kirchen und christliche Zeichen prägen den öffentlichen Raum, und auf den Berggipfeln stehen zahllose Kreuze. Doch die religiöse Landschaft verändert sich. Eine Reise ins Landesinnere. Unter anderen mit CVP-Parteipräsident Gerhard Pfister.

SRF 1, 14.04.2019

Ostern macht das Schwere leicht

Editorial Stephan Sigg, leitender Redaktor:Ein Kreuz im Klassenzimmer? Ein Kreuz auf dem Berggipfel? Wenn heute über das Symbol Kreuz gesprochen wird, dann meistens nur in Form erbitterter Pro- oder Kontra-Diskussionen. Die einen pochen auf Neutralität, die anderen auf Religions-freiheit und «christliche Tradition». Das Kreuz ist dann vor allem eines: Ein Kampfsymbol für oder gegen etwas. Ein Symbol, das einem hilft oder vor dem man sich gestört oder sogar bedroht fühlt. Dabei war das Kreuz ursprünglich einfach ein Zeichen von Ohnmacht. 

PfarreiForum (St. Gallen), 06.04.2019

Justitia darf kein Kopftuch tragen

Basler Gerichtspersonal darf keine religiösen Symbole tragen – warum das die Glaubensfreiheit nicht verletzt. Andreas Maurer

Schweiz am Wochenende, 23.03.2019

Kopftuchverbot an Basler Gerichten rechtens

Vergangenen Frühling hat der Basler Gerichtsrat sein Personalreglement geändert: Justizpersonen ist es fortan untersagt, im Gerichtssaal religiöse Symbole zu tragen. Ein Anwalt legte dagegen Beschwerde am Bundesgericht ein – doch die wurde nun abgewiesen.

Neue Zürcher Zeitung, 23.03.2019

Keine religiösen Symbole für Basler Gerichtspersonal – verletzt das nicht die Glaubensfreiheit?

Eine Jus-Studentin hat sich in Basel für ein Gerichtsvolontariat beworben. Auf dem Passfoto zeigte sie sich mit einem Kopftuch. Das kleine Bild löste eine grosse Debatte aus.

Aargauer Zeitung, 23.03.2019

Nazisymbole sollen doch noch verboten werden

SP-Nationalrat Angelo Barrile kämpft dagegen, dass Rechtsradikale ungehindert in Ku-Klux-Klan-Kutten durch die Strassen marschieren können.

Tages-Anzeiger, 22.03.2019

Parlament kann über Burka-Initiative und Gegenvorschlag entscheiden

Der Bundesrat will kein schweizweites Verhüllungsverbot. Er lehnt die Burka-Initiative ab, will aber die Regeln verschärfen: Neu soll es eine Pflicht geben, Behördenvertretern und Zugkontrolleuren das Gesicht zu zeigen, wenn eine Identifikation nötig ist.

Luzerner Zeitung, 15.03.2019

Gezielte Massnahmen gegen Probleme mit Gesichtsverhüllungen

Der Bundesrat lehnt die Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» ab, weil die Kantone wie bisher selber über ein Verhüllungsverbot im öffentlichen Raum entscheiden sollen. Er stellt der Initiative einen indirekten Gegenvorschlag gegenüber. Diese Regelung auf Gesetzesstufe ist eine gezielte Antwort auf die Probleme, die Gesichtsverhüllungen mit sich bringen können. So muss jemand sein Gesicht zeigen, wenn es für die Identifikation notwendig ist. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 15. März 2019 die Vernehmlassungsergebnisse zum Gegenvorschlag zur Kenntnis genommen und die entsprechende Botschaft verabschiedet.

admin.ch, 15.03.2019

«Wer Sexismus ausschliesslich bei anderen verortet, teilt Frauen von oben herab in legitime oder illegitime Feministinnen ein»

Geschlecht und Sexualität werden im Zuge zugespitzter Migrationsdebatten oft dazu benutzt, Grenzen von Zugehörigkeit zu ziehen oder Ausgrenzung und Abschottung zu legitimieren.

WochenZeitung, 14.03.2019

«Keine kluge Kritik, nur ungeschminkte Fremdenfeindlichkeit» – bei den Alte Stainlemer brodelts

Das Sujet der Alten Garde der Alte Stainlemer sorgt für Entsetzen im Netz – Obmann Felix Stierli sagt, man habe die Ist-Situation im Kleinbasel «sauber» dargestellt

bz Basel, 13.03.2019

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Katholisches Medienzentrum