12/2003

INHALT

Hinweise

Maiandachten 2002

 

«Kirche des Auferstandenen ­ geschart um Maria ­ heute». Unter diesem Leitwort stehen die diesjährigen Modelle für Maiandachten der Schönstatt-Patres. Die Meditationen und Vorschläge für die liturgische Rahmengestaltung, verfasst von Verena Gehrig, sind in einem Heft, Format A5, vereinigt. Die Betrachtungen befassen sich mit den glorreichen Geheimnissen des Rosenkranzes: 1. Im Geheimnis des Lichts ­ Sterben und Auferstehung als Erfahrung, 2. Heimkehren in den Himmel ­ Der Himmel unsere Heimat, 3. Vom Geist erfüllt ­ Gottes Strahlkraft durch uns, 4. Aufgenommen in seine Liebe ­ Hoffnungszeichen für uns Menschen, 5. Anteil haben an Gottes Herrlichkeit ­ Königlich leben.
Ein Heft kostet (einschliesslich Verpackung und Porto) Fr. 14.­, jedes weitere Fr. 9.­; Bestelladresse: Patris-Verlag, Berg Sion, 6048 Horw, Tel. 0413495030, Fax 0413495025, Postkonto 60-624622-9.


Pfarreien: heutige Erfahrungen und Visionen für die Zukunft

 

Unter diesem Motto findet vom 6. bis 10. Juli 2003 in den Räumen der Universität Freiburg ein Treffen europäischer Pfarreien statt, zu dem um die 300 Teilnehmer erwartet werden: Mitglieder aus Pfarrei-, Kirchgemeinde-, Seelsorge- und Synodalräten; ehren- und nebenamtliche Pfarreimitarbeiterinnen und -mitarbeiter; Seelsorgerinnen und Seelsorger, Studenten sowie am Aufbau einer lebendigen Pfarrei Interessierte.
Das Colloquium findet alle zwei Jahre in einem anderen Land statt. Im Plenum des Colloquiums gibt es Vorträge von ausgewiesenen Experten mit Simultanübersetzung. In Arbeitsgruppen werden Erfahrungen aus dem Leben und der Arbeit in den Pfarrgemeinden ausgetauscht und gemeinsam nach zukunftsorientierten Antworten gesucht. Diese legen dann ihre Ergebnisse in einer der Hauptsprachen (zurzeit Französisch und Deutsch) dem Plenum vor. Zum abwechslungsreichen Programm gehören auch Besuche von Pfarreien in Freiburg und Umgebung, eine Eucharistiefeier mit Bischof Bernard Genoud in der Kathedrale, ein kultureller Nachmittag und Abend sowie eine internationale Feier. Dazwischen bleibt genügend Zeit für das gegenseitige Kennenlernen von Teilnehmern aus vielen europäischen Ländern ­ beim vergangenen Colloquium 2001 im spanischen Gerona waren Vertreter aus 11 Ländern dabei.
Das Colloquium Europäischer Pfarrgemeinden (CEP) ist keine offizielle Institution der Kirche, sondern eine freie Vereinigung. Es sucht aber bewusst die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kirchenleitungen der verschiedenen Länder Europas. Es ermöglicht den Austausch von Erfahrungen und geschwisterliche Begegnungen, welche die Phantasie anregen und die Hoffnung, die sich am Evangelium nährt, bestärkt. Es bemüht sich, am Aufbau einer Gesellschaft in Europa mitzuarbeiten, die gekennzeichnet ist durch wechselseitigen Respekt, gegenseitige Annahme und allseitiges Lernen voneinander.
Praktisch wird diese Zielsetzung vor allem erreicht durch einen alle zwei Jahre stattfindenden Kongress (Colloquium), der jedes Mal in einem anderen Land durchgeführt wird; die Mitarbeit beim Europarat im Rahmen der NGOs (nichtstaatliche Organisationen). Seit 1978 zählt das CEP zu den nichtstaatlichen Organisationen mit Berater-Status beim Europarat (EUR); durch Besuche von Personen und Gruppen in und aus verschiedenen Ländern.
Das entscheidende Gremium ist der Internationale Rat; ihm gehören eine Frau oder ein Laie und ein Priester aus jedem Land an sowie zwei bis drei berufene fachliche Berater. In der Schweiz hat sich die Gruppe als Verein nach ZGB organisiert unter dem Namen CEP Schweiz.
Weitere Informationen sind erhältlich bei: Pfarreileiter Paul Bühler, Hauptstrasse 45, 4528 Zuchwil, Telefon 0326853282, E-Mail kath.pfr.zuchwil@bluewin.ch und über Internet www.cep-eu.com


© Schweizerische Kirchenzeitung - 2003