41/2003 | |
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Dokumentation |
Unter der Leitung ihres Präsidenten, Dr. Peter Plattner, Frauenfeld, tagte die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) am 27. September in Basel. In ihrem Grusswort rief Gabriele Manetsch, Präsidentin des Kirchenrates der Römisch Katholischen Kirche des Kantons Basel Stadt, in Erinnerung, dass die Handels-, Grenz- und Messestadt Basel sich schon früher als kirchlicher Versammlungsort bewährt habe. Sie berief sich dabei auf Aeneas Sylvius Piccolomini, der während dem Konzil von Basel (14311449) dem Erzbischof von Tours schrieb: «Basel ist, wie mir scheint, entweder der Mittelpunkt der Christenheit oder liegt doch nicht weit von ihm entfernt. Daher eignet sich diese Stadt tatsächlich am besten für ein allgemeines Konzil und kommen hier die Mitglieder der christlichen Kirche am bequemsten zusammen.»
Im Rahmen der Behandlung des Budgets beschloss die RKZ, für das
Jahr 2004 einen Kredit von Fr. 5 Mio. für Betriebsbeiträge an
gesamtschweizerische und sprachregionale Organisationen im Dienst der Pastoral
und einen Betrag von Fr. 270000. für befristete Projekte vorzusehen.
Diese Beträge entsprechen jenen für 2003.
Hauptthema der Versammlung war das nationale katholische Jugendtreffen,
das am 5./6. Juni 2004 in Bern stattfinden wird. Organisiert wird dieser
Anlass von einem breit abgestützten Komitee unter der Leitung des Jugendbischofs
Mgr. Denis Theurillat. Vertreten sind zahlreiche Jugendverbände und
-bewegungen. Aufgrund einer Präsentation des Planungsstandes durch
Marc Aellen, Vizegeneralsekretär und Pressesprecher der Bischofskonferenz,
beauftragten die Delegierten der RKZ das Präsidium, einen Vorschlag
für die finanzielle Beteiligung der kantonalkirchlichen Organisationen
im Rahmen der RKZ vorzulegen. Zugleich wurde nachdrücklich darauf aufmerksam
gemacht, wie wichtig die hauptsächliche Finanzierung über Spenden,
Kollekten usw. ist: Sie fördert die Bekanntheit des Projektes und stärkt
die Identifikation der Jugendlichen, aber auch der Pfarreien mit dem Vorhaben.
In seinen Ausführungen betonte Aellen die feste Absicht der Bischöfe
und der Organisatoren, die verschiedenen Strömungen im Bereich der
katholischen Jugendarbeit einzubeziehen. Auch wenn bisher vor allem der
mögliche Papstbesuch im Rahmen dieses Jugendtages die Aufmerksamkeit
der Medien auf sich gezogen hat, besteht das Hauptziel darin, möglichst
viele Jugendliche anzusprechen und zu motivieren. Dementsprechend findet
das Treffen auch statt, wenn Johannes Paul II. daran nicht teilnehmen könnte.
Fastenopfer und RKZ, die gemeinsam verschiedene Organisationen im Bereich
kirchlicher Jugendarbeit jährlich mit rund Fr. 700000. unterstützen,
sehen auch vor, die Finanzierung des zur Vorbereitung nötigen Sekretariates
sicherzustellen. Sie verbinden mit ihrem Engagement die Hoffnung, dass das
Ereignis unter dem Motto «Steh auf!» viele junge Menschen bewegt,
sich auf den Weg zu machen und diesen Weg des Glaubens und des tatkräftigen
Engagements auch über den Jugendtag hinaus weiter zu gehen!