36/2003

INHALT

Bücher

Segnen

 

Hans Bauernfeind/Richard Geier (Hrsg.), Leben braucht Segen. Segensfeiern. Für alle, die segnen und gesegnet werden wollen, Verlag Herder, Freiburg i.Br. 2002, 238 S.

Es gibt immer wieder Situationen im Leben der Menschen, wozu man gerne auch den Segen der Kirche erhalten möchte, um dieses und jenes Freud- oder Leidvolle mit Vertrauen auf Gottes Beistand zu bestehen und zu bewältigen. Das offizielle Benediktionale bietet dazu einen Grundstock von liturgischen Formularen. In dem anzuzeigenden Band finden sich eingangs einige Beiträge zur gegenwärtigen Glaubenssituation und über Erfahrungen mit Segensfeiern, auch an Kirchenfernen, für die ein Segensangebot wieder ein Anknüpfungspunkt für ihr Glaubensleben sein könnte. Im praktischen Teil sind Segensfeiern abgedruckt, die Modellcharakter haben. Manches muss sich vielleicht durch die Praxis erst noch als brauchbar erweisen. Auf jeden Fall gibt es hier Anregungen für verschiedene Situationen, wo der Seelsorger eine Segensfeier anbieten kann oder auch auf Bitten hin durchführen sollte. Alle Beiträge stammen von Schülerinnen und Schülern des kürzlich emeritierten Liturgie- und Pastoralprofessors Karl Schlemmer von der Theologischen Fakultät der Universität Passau, dem der Band auch gewidmet ist.

Lukas Schenker


Frauengottesdienste

 

Anneliese Knippenkötter/Marie-Luise Langwald (Hrsg.), Gemeinsam leben ­ gemeinsam glauben. FrauenGottesDienste, (Modelle und Materialien, 13), KlensVerlag/Schwabenverlag, Düsseldorf/Ostfildern 2002, 88 Seiten.

Viele Frauengruppen und Frauenkreise feiern «ihre Gottesdienste» bei ihren Treffen und Tagungen, oder sie bereiten auch Gemeindegottesdienste vor. Diese Liturgien aus der gestalterischen Kreativität der Frauen können Zeugen einer speziellen «Frauenspiritualität» sein. Die Sammlung «Frauengottesdienste» aus dem Schwabenverlag legt hier den 13. Band auf mit dem Thema «gemeinsam leben ­ gemeinsam glauben» vor. Die Publikation enthält fertig ausgearbeitete Gottesdienstmodelle und auch Materialien und Anregungen. In einem zweiten Schwerpunkt bietet die Sparte «Werkstatt Gottesdienst» unterschiedliche Modelle, Texte, Gebete, Meditationen und Tänze. Unter dem Stichwort «Liturgie» wird ein grundlegendes Thema erörtert. Lieder runden die originelle Materialsammlung ab.
FrauenGottesDienste sind aus der Praxis entstanden und für die Praxis formuliert. So werden sie den liturgischen Ansprüchen der Frauen gerecht. Männer finden hier wertvolle Anregungen für Gottesdienste, die an Frauen nicht vorbeigehen.

Leo Ettlin


Aufblicken zu heiligen Menschen

 

Heilige Menschen begleiten uns. Berckers Bildkalender 2004. Redaktion: Reinhard Abeln, Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer 2003.

Monat für Monat erwartet den Betrachter das farbige Bild eines heiligen Menschen. In einer knappen Würdigung erstehen vor uns Agnes, Scholastika, Josef von Nazaret, Georg, Maria, Petrus, Benedikt von Nursia, Rochus, Hieronymus, Wolfgang, Leonhard und Barbara.
In gediegenen Texten und in ansprechenden Bildern leistet dieser Wandkalender seinen Beitrag, damit auch heute die Feststellung von Bruno Kleinheyer ernst genommen wird: «Ohne die Erinnerung an die Männer und Frauen, die Zeugen des Glaubens an das Heilshandeln Gottes in Jesus von Nazaret waren, kann die Kirche nicht existieren.»

Jakob Bernet


© Schweizerische Kirchenzeitung - 2003