35/2003 | |
INHALT | |
Bücher |
Thomas Klosterkamp OMI (Hrsg.), Gottes Wort im Kirchenjahr 2003, Lesejahr B. In drei Bänden. Band 1: Advent bis 8. Sonntag, 240 Seiten, mit Beiheft zur Liturgie, 40 Seiten, Echter Verlag, Würzburg 2002.
Seit über fünfzig Jahren erscheint das Predigtwerk «Gottes
Wort im Kirchenjahr» und erweist sich in der reichen Auswahl seiner
Angebote als willkommener Helfer für die Verkündigung. Da stehen
für jeden Sonn- und Festtag zwei ausgearbeitete Predigten zur Auswahl
und dazu ein altersgerechter Kindergottesdienst. Die angebotenen Begleittexte
(Begrüssung, Einführung, Kyriebitten, Tagesgebet, Fürbitten,
Vaterunser, Friedensgebet, Kommunion und Entlassung) sind gut überlegt
und auch sprachlich vorbildlich, sachlich und nüchtern. Im Anhang stehen
noch eine Reihe Kurzpredigten, Muster für Spezialgottesdienste, Buss-
und Krippenfeiern. Eine thematische Reihe behandelt dreiteilig das Gewissen,
eine andere Reihe erwägt das Thema Sehnsucht. Für das Jahr der
Bibel stehen ausgearbeitete Fachartikel: «Christliche Predigt und
Altes Testament», «Bibel und Verkündigung», «Verkündigungskultur
im Neuen Testament».
Die Beiträge von «Gottes Wort im Kirchenjahr» sind so gediegen,
dass man sie auch als private geistliche Lesung empfehlen kann. Der Gewinn
für die Spiritualität und die Weiterbildung des Seelsorgers ist
offensichtlich.
Dieter Müller (Hrsg.), Wir sterben nicht, wir werden verwandelt. Beerdigungsansprachen, Schwabenverlag, Ostfildern 2002, 152 Seiten.
Trauer- und Begräbnisfeiern stellen besondere Anforderungen, wo auch erfahrene Seelsorger nach Impulsen und Hilfen Ausschau halten. Es gilt ja da, in eine oft kaum zu ergründende Vielfalt von Empfindungen und Stimmungen hinein die biblische Botschaft des gnädigen und rettenden Gottes auszurichten, der auch im Tod ein Gott des Lebens ist. Einundzwanzig Autoren alle Gemeindeseelsorger gewähren mit den zweiundvierzig Ansprachen Einblick in ihre Praxis und zeigen so, wie sie diesen ganz unterschiedlichen Erwartungen begegnen. Die Predigten orientieren sich an biblische Aussagen des Alten und Neuen Testamentes und lassen Raum, um die Biographie des/der Verstorbenen einzubetten.