27-28/2003 | |
INHALT | |
Bildung |
Im Rahmen des «Festes des Glaubens» vom 30./31 August 2003
im Loppersaal in Hergiswil (NW) spricht P. Anselm Grün OSB zum Thema
«Das Heilige in mir Wunschtraum oder Wirklichkeit?». Durchgeführt
wird diese Tagung von der Erneuerung aus dem Geist Gottes; Moderator der
Tagung ist Diakon Urban Camenzind-Herzog.
P. Anselm Grün möchte aus seiner reichen Erfahrung als geistlicher
Begleiter und Spurensucher Gottes im Heute neue Horizonte öffnen. Als
menschennaher Gottesfreund spricht er Persönlichkeiten an, die wach
und offen sind für eine neue Qualität des Lebens; er zeigt Wege
auf, wie wir unserem Alltag eine Seele geben können. Erfahrungsberichte,
persönlicher Austausch beim Essen, Gebet, Gesänge und Zeiten der
Stille umrahmen die Impulse so, dass die zwei Tage zu einer ganzheitlichen,
persönlich ansprechenden Erfahrung werden können.
Die Anmeldungen und Vorbestellung von Mahlzeiten nimmt entgegen: Sekretariat
der Erneuerung, Aachweg 12, 9323 Steinach, Telefon 0714464228, Fax 0714464292.
Ausgrenzung und Unterdrückung haben viele Facetten. Besonders fatal
ist es, wenn Gewalt selbstverständlich erscheint oder als unbeabsichtigtes
Nebenprodukt einfach in Kauf genommen wird. Im Rahmen der «Ökumenischen
Dekade zur Überwindung von Gewalt» wird auf Wunsch der Teilnehmerinnen
der letztjährigen Veranstaltung in Basel der Themenkomplex «Theologie
und Gewalt» weitergeführt und vertieft. Mittels unterschiedlicher
Methoden Referate, Improvisation und Spiel, Ateliers zu Praxisfeldern
werden wir vor allem an den praktischen Bezügen des Themas zum
(Berufs-)Alltag arbeiten. Wir entlarven Sprach- und Verhaltensmuster, die
Gewalt reproduzieren, und machen uns auf die Suche nach alternativen Sprech-
und Handlungsmöglichkeiten.
Die Tagung richtet sich an Theologinnen, Pfarrerinnen, Katechetinnen, Multiplikatorinnen.
Der methodische Hauptakzent liegt nicht auf Referaten, sondern auf Ateliers
und Inputs. Die Referate vom letzten Jahr sind Voraussetzung abrufbar
unter www.theologinnen.ch
Die Tagung findet am 14./15. September 2003 im Romero Haus (Kreuzbuchstrasse
44, 6006 Luzern, Telefon 0413757272, Fax 041 3757275, www.romerohaus.ch,
info@romerohaus.ch, PK 60-4167-4) statt und wird durchgeführt vom Christlichen
Friedensdienst cfd, der IG Feministische Theologinnen, der Bibelpastoralen
Arbeitsstelle BPA und dem Romero Haus.
Vom 17. bis zum 20. September 2003 ist dem heiligen Mauritius und seinen
christlichen Waffenbrüdern von der Thebäischen Legion an der Universität
Freiburg ein internationales Kolloquium gewidmet.
Das älteste Zeugnis über das Massaker des Mauritius und seiner
Gefährten von der Thebäischen Legion in Saint-Maurice im Wallis
stammt aus der ersten Hälfte des 5. Jahrhunderts. Die Soldaten sollen
zum Tode verurteilt worden sein, weil sie sich geweigert hatten, andere
Christen anzugreifen. In einem anonymen Text aus späterer Zeit heisst
es, sie hätten den Märtyrertod erlitten, weil sie nicht bereit
gewesen seien, den heidnischen Göttern vor dem Kampf ein Opfer darzubringen.
Mag die historische Wahrheit dieser Überlieferungen auch heftig umstritten
sein, die diesem heiligen Märtyrer gewidmete Frömmigkeit ist offensichtlich.
Das internationale Kolloquium «Mauritius und die Thebäische Legion»
wird diese illustre Figur aus der schweizerischen Vergangenheit unter Berufung
auf die jüngsten Entdeckungen der Wissenschaft in ein neues Licht rücken.
Mehr als dreissig Forscher aller Richtungen werden die Debatte beleben.
Das Kolloquium wird von der Universität Freiburg in Partnerschaft mit
der Universität Zürich und der Abtei Saint-Maurice organisiert.
Einschreibungen: Universität Freiburg, Weiterbildungsstelle, Telefon
0263007349; Information: Prof. Dr. Otto Wermelinger, Telefon 0263007401,
www.unifr.ch/patr/maurice/