23-24/2003 | |
INHALT | |
Bildung |
Im Jahr der Bibel wird ein Lehrgang «Biblische Kurs- und Bildungsarbeit
mit Erwachsenen leiten» für Leiter und Leiterinnen von Bibelgruppen,
Katecheten und Theologinnen, erwachsenenbildnerisch interessierte Bibellesende
und biblisch interessierte Erwachsenenbildner und Erwachsenenbildnerinnen
angeboten, der von September 2003 bis Juni 2004 über acht Wochenenden
geht. Allgemeines Ziel dieses Kurses ist, die persönliche Beziehung
zur Bibel wahrzunehmen, zu erweitern, zu vertiefen und zu verlebendigen.
Eigene Wünsche, Ansprüche und Kompetenzen zur Leitung von biblischen
Angeboten sollen geklärt und ihre Umsetzung gelernt werden. Inhaltlich
geht es darum, wenig bekannte biblische Texte kennen zu lernen und bekannte
neu lesen zu lernen, Lesegewohnheiten zu erkennen und Konsequenzen zu bedenken.
Historisches Wissen zur Bibel soll gemeinsam erarbeitet werden. Methodisch
geht es um die Frage: Wie lernen Erwachsene? Kognitive, affektive, spirituelle,
kreative, kritische, aktualisierende Methoden der Texterschliessung werden
vorgestellt und ihre Anwendung erprobt.
Das Programm gliedert sich wie folgt:
Die Trägerschaft des Kurses teilen sich: die Theologische Fakultät
der Universität Luzern, Lehrstühle für AT (Prof. Ruth Scoralick)
und NT (Prof. Walter Kirchschläger), das Katechetische Institut Luzern
KIL (Dr. Urs Winter) und das Schweizerische Katholische Bibelwerk (Dr. Odo
Camponovo).
Die Kursleitung haben Dieter Bauer und Dr. Regula Grünenfelder von
der Bibelpastoralen Arbeitsstelle SKB, Zürich, inne.
Anmeldung und Auskunft: Christa Breiing, Bibelpastorale Arbeitsstelle SKB,
Bederstrasse 76, 8002 Zürich, Telefon 012059960, E-Mail info@bibelwerk.ch
(Anmeldeschluss: 15. Juni 2003; begrenzte Teilnehmerzahl).
Die Schätze, die in den Festen des christlichen Jahreskreises verborgen
liegen, bewusst und neu zu entdecken, um sie für uns selbst und für
andere als Lebenshilfe und Wegbegleiter für jede menschliche Grunderfahrung,
existentielle Krise oder spirituelle Fragestellung zu nutzen dieses
Ziel hat die Ausbildung in «heilender Seelsorge», die im Mattli
als Kurs mit insgesamt 31 Seminartagen angeboten wird. Am ersten Ausbildungsgang
nahmen 16 Personen teil. Für eine Teilnehmerin liess der Kurs die Fülle
des Lebens entdecken, «denn er geht vom Grundgedanken aus, dass in
den Festen des Kirchenjahres alle wesentlichen Erfahrungen unseres Lebens
und alle zentralen Aussagen des christlichen Glaubens zur Sprache kommen».
Für eine andere Person brachte die Gestaltung dieser Ausbildung die
Teilnehmenden auf einen Heilsweg: «Da wechselten kurze Impulsreferate
mit meditativen Tänzen ab, Gespräche in der Runde mit denen in
Kleingruppen, Einzelarbeit mit Gruppenkreativitäten, Singen mit Meditation,
Selbsterfahrung nach tiefenpsychologischen, gestalt- und körpertherapeutischen
Methoden mit fröhlich gefeierten (Kirchenjahres-)Festen. Da war
es durchaus möglich, Weihnachten im Sommer bei 30 Grad zu feiern...,
denn wenn Weihnachten mich angeht, dann ist immer Weihnachten, nicht nur
am 25. Dezember, möglichst mit Schnee und Frost.»
Dieser Kurs «Die Heilkraft der Feste Rituale des Kirchenjahres
als Lebenshilfe» wird 20032005 ein zweites Mal durchgeführt
und beginnt mit einem Wochenblock vom 17.21. November 2003 wiederum
unter der Leitung von Hans Gerhard Behringer (Nürnberg), Theologe und
Diplompsychologe, Ausbildungen in Deutschland und USA in Gestalt- und Familientherapie,
Tiefenpsychologie, Symbol- und Traumarbeit; als Assistenz wirkt mit Madelaine
Kufmüller (Davos), Katechetin, Gestaltpädagogin, psychologische
Beraterin.
Ein genaueres Bild vom Kurs kann man sich machen am Wochenendseminar «Die
Heilkraft der Feste» vom 2.3. August 2003. Nähere Angaben
sind erhältlich beim Antoniushaus Mattli, 6443 Morschach, Telefon 0418202226,
E-Mail info@antoniushaus.ch (www.antoniushaus.ch).
Um die Dimension Spiritualität in Kommunikation und Beziehung geht
es in einem neuen Kurs des Romero Hauses, der von August 2003 bis Januar
2004 erstmals durchgeführt wird. Er umfasst fünf zweitägige
Module und arbeitet mit ausgewiesenen Fachleuten.
«Es geht um Kommunikation, die darum weiss, dass vor der Technik die
Haltung kommt», sagt die Kursleiterin Marianne Röösli. «Deshalb
fragen wir in unserem Kurs danach, wie die Dimension Spiritualität
für das professionelle und private Gespräch nützlich sein
kann». Er richtet sich an Menschen in beratender, führender,
pflegerischer, erzieherischer und begleitender Funktion und an alle, die
erahnen, was spirituelles Erleben an Wertvollem bedeuten und bewirken kann.
«Wir wissen um die Wohltat eines guten Gesprächs; Seelsorge und
Therapie wissen um seine heilsame Kraft», sagt Marianne Röösli,
die als Erwachsenenbildnerin, Lehrerin und Therapeutin für Integrative
Therapie und Kunsttherapie den Kurs entwickelt hat und zusammen mit ausgewiesenen
Fachleuten durchführen wird.
Der Kurs umfasst fünf Module: Der Körper als Tor zur Spiritualität
Das Ich erkennt sich erst im Du Das Heilsame als spirituelle
Grunderfahrung Der Konflikt als existenzielle Herausforderung
Spirituelle Wege als Tor zum Ich, jedes Modul mit theoretischen Exkursen,
praktischen Übungen, moderierten Gesprächsrunden und ausgewählten
Techniken der spirituellen Praxis.
Die fünf zweitägigen Module bauen aufeinander auf, können
jedoch zum Teil auch einzeln besucht werden. «Sehnsucht Spiritualität»
beginnt am 22./23. August 2003 und dauert bis Januar 2004. Anmeldeschluss
ist am 30. Juni. Nähere Informationen sind erhältlich beim Romero
Haus, Kreuzbuchstrasse 44, 6006 Luzern, Telefon 0413757272, E-Mail info@romerohaus.ch
(www.romerohaus.ch).