13/2003

INHALT

Bildung

Anastasius Hartmann

 

Ein berühmter Missionsbischof des 19. Jahrhunderts aus dem Luzernischen steht im Mittelpunkt eines Vortrags von Br. Walbert Bühlmann OFMCap. Auf Einladung der Theologischen Fakultät der Universität Luzern spricht er zum Thema: «Anastasius Hartmann ­ Vom Seetal nach Indien. Ein Bischof, der die Welt in Bewegung setzte, offen für die Zeichen der Zeit».
Der Vortrag findet im Rahmen einer Reihe zur 200-Jahr-Feier der Geburt von Bischof Hartmann statt. Die Veranstaltung ist am Donnerstag, 3. April 2003, um 19 Uhr in der Jesuitenkirche in Luzern.

Edmund Arens, Dekan


Psychologie für die Seelsorge

 

Weiterbildung im Rahmen der Angebote «Psychologie für die Seelsorge und die Begleitung von Menschen in Lebenskonflikten und Lebenskrisen» für in der Seelsorge, im Sozial-, Gesundheits- und Beratungsbereich tätige Frauen und Männer sowie weitere Interessierte.
Ort: Paulus-Akademie, Zürich.
Kursleitung: Jacqueline Sonego Mettner und Matthias Mettner.
Auskunft und Programme: Paulus-Akademie, Carl-Spitteler-Strasse 38, Postfach, 8053 Zürich, Telefon 013813700, Fax 013819501.

1. Vom Nutzen der Tränen und der Lebenskraft des Trauerns

Individuelle Aspekte und Aufgaben des Abschiednehmens. Einführung in die Praxis der Trauerbegleitung und Trauerberatung
Termin: Montag bis Mittwoch, 19.­21. Mai 2003.
Themen des Kurses: Sich mit eigenen Trauer- und Verlusterfahrungen auseinander setzen ­ «Typische» psychosomatische Symptome der Trauer/Besondere Risiken für die Gesundheit ­ Phasen und Aufgaben des Trauerprozesses/Psychologie der Trauer ­ Komplikationen des Trauerprozesses ­ Grundhaltungen in der Trauerbegleitung ­ Hilfen für Trauernde: verschiedene Ansätze zur Begleitung und Beratung ­ Umgang mit Aggressionen/Suizidabsichten ­ geschlechtsspezifische Aspekte der Trauer ­ Das Lob der Tränen ­ Vom «Recht», öffentlich zu trauern.

2. Leben bis zuletzt

Was sterbende Menschen brauchen ­ Die Bedürfnisse Sterbender und wir
Termin: Montag­Mittwoch, 23.­25. Juni 2003.
Themen des Kurses: Körperlicher und seelischer Verlauf des Sterbeprozesses ­ Sterbende Menschen verstehen ­ Physische, psychische, soziale, spirituelle und religiöse Bedürfnisse und Wünsche Sterbender ­ Das Betreuungskonzept Hospiz ­ «Wenn man nichts mehr machen kann, ist noch alles zu tun» ­ «Noch leben wir»: Essen und Trinken, Vertrautes und Zärtliches ­ Die Gestaltung des «langsamen Sterbens» im Alters- und Pflegeheim ­ Zuhause sterben ­ Interdisziplinäre Zusammenarbeit von Pflegepersonal, Ärzte/Ärztinnen, Seelsorger/Seelsorgerinnen, Angehörigen und freiwilligen Begleitern/Begleiterinnen ­ Das Schwere und das Tröstliche in der Sterbebegleitung ­ Zur Ethik der Sterbebegleitung und zur Debatte um die Sterbehilfe.

3. Spiritualität und Sinnfindung in der Begleitung und Betreuung pflegebedürftiger, kranker und sterbender Menschen

Termin: Montag bis Mittwoch, 29. September bis 1. Oktober 2003.
Themen des Kurses: Vom Mut, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse ernst zu nehmen ­ Was uns wirklich nährt: Auf der Suche nach einer lebendigen Spiritualität ­ Wege, heilend von Gott zu sprechen ­ Wachsen im Umgang mit Krankheit, Schmerz und Tod ­ Die Kraft religiöser Rituale und Symbole des Glaubens ­ «Es gibt kein Leben ohne Angst». Vom Sinn der Angst ­ Von seelischen und spirituellen Grundlagen der Hospizpraxis ­ Die eigene Verletzlichkeit als Wahrheit und Quelle ­ Von der spirituellen Verantwortung der Betreuer/Betreuerinnen ­ «Hauptstrassen der Sinnfindung» ­ «Hoffnung als lebendiger Zustand».

4. «Ich habe deine Tränen gesehen». Was wirklich tröstet

Ein Übungsseminar zur Praxis der Begleitung Trauernder/Aufbaukurs zu «Vom Nutzen der Tränen und der Lebenskraft des Trauerns»
Termin: Montag bis Mittwoch, 17.­19. November 2003.
Themen des Kurses: «Trauern ist der halbe Trost» ­ «Ich sehe deine Tränen»: Grundhaltungen in der Begleitung Trauernder ­ trauernde Seelsorger/Seelsorgerinnen ­ Das Lob der Tränen ­ Was beim Weiterleben hilft ­ Klagen und Aufbegehren, Zorn und Wut als lebensstärkende Gefühle ­ Sprache ist Hoffnung, gehört zu werden ­ Beten, wie uns zumute ist ­ Trost im biblischen Verständnis ­ Die tröstende Kraft von Ritualen, Riten, Symbolen ­ Totengedächtnis und Trauerarbeit ­ Vom Recht, öffentlich zu trauern ­ Was hoffen angesichts des Todes?


© Schweizerische Kirchenzeitung - 2003