9/2003 | |
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Bildung |
Das Theresienwerk lädt zum Thema «Der Kleine Weg der Liebe im Alltag» zu Exerzitien in Luzern ein.
Zeit: 21.25. April 2003.
Ort: Haus Bruchmatt, Luzern.
Elemente: Vorträge, Gottesdienste, Meditationen, Anbetung, Stillschweigen,
Möglichkeit zu Aussprache und Beichtgespräch.
Kursleiter: Geistlicher Rat Anton Schmid, Leiter des Theresienwerkes, Augsburg.
Anmeldung bei: Präfekt Dr. Othmar Frei, Adligenswilerstrasse 15, 6006
Luzern, Telefon 041 4199402.
In Zusammenarbeit mit dem Lassalle-Haus Bad Schönbrunn führt das IFOK 2003/04 eine ganzheitlich ausgerichtete interreligiöse Weiterbildung für Lehrer/Lehrerinnen, Katecheten/Katechetinnen, Theologen/Theologinnen und weitere Interessierte durch. Neben der Vermittlung religionskundlich-theologischen Basiswissens gehören dazu Dialogbegegnungen mit Vertretern/Vertreterinnen nichtchristlicher Religionen sowie Erlebnisräume, die den spirituellen Reichtum der Anderen unmittelbar erfahren lassen. Darin liegt zugleich die Chance, das Eigene im Spiegel des Fremden tiefer zu verstehen.
Ähnliche Grundfragen verschiedene Heilswege. Religionen begegnen
einander als Menschen.
Bei allen Unterschieden in Glaube, Lehre und Ritus antworten doch alle Religionen
auf ähnliche Grundfragen nach dem Woher und Wohin von Welt und Mensch,
der Bewältigung von Leid und Schuld, den Massstäben gelingenden
Lebens und rechten Handelns. Über die Wahrnehmung solcher verbindender
Gemeinsamkeiten hinaus bedarf es der fruchtbaren Auseinandersetzung über
das unauswechselbar Besondere einer jeden Religion. Kommt es doch nur so
zu einem wirklichen Dialog, der die Gesprächspartner aneinander wachsen
lässt.
Das Vermächtnis Abrahams. Was Ökumene zwischen Juden, Christen und Muslimen heissen kann. Abraham, Sara und Hagar sind die Stammeltern von Judentum, Christentum und Islam. Ihr sprirituelles Erbe, wie es sich in der Tora, im Neuen Testament und im Koran je einmalig entfaltete, hat Juden, Christen und Muslime oft entzweit. Um so wichtiger ist es heute, diesen gemeinsamen Schatz der drei abrahamischen Religionen wieder ins Bewusstsein zu heben und für ein geschwisterliches Miteinander fruchtbar zu machen.
Ergebenheit in Gott, den Allbarmherzigen. Lernprozess Christen und Muslime.
In der Schweiz sind Christentum und Islam heute Nachbarschaftsreligionen.
Nach jahrhundertelanger Konfrontation eröffnet dies ganz neue Perspektiven
gegenseitiger Wahrnehmung und Wertschätzung. Dabei stehen wir erst
am Anfang einer theologischen Verständigung über die tief greifenden
Unterschiede im Verständnis von Gottes Offenbarung, von Muhammad und
Jesus Christus. Eng damit verbunden sind Grundfragen einer gerechten Ordnung
des Zusammenlebens in der Pluralität.
Die einzelnen Kursmodule sind in sich abgeschlossen und können auch einzeln besucht werden.
Gesamtleitung: Dr. Christoph Gellner, Leiter IFOK, Lehrbeauftragter für
Christentum und Weltreligionen; Dr. des. Christian Rutishauser SJ, Bildungsleiter
Lassalle-Haus, Lehrbeauftragter für Judaistik.
Kursort: Lassalle-Haus Bad Schönbrunn, Edlibach.
Kurskosten: Fr. 380. je Modul (zuzüglich Pension Fr. 180.).
Information und Anmeldung: Institut für kirchliche Weiterbildung (IFOK)
an der Theologischen Fakultät der Universität Luzern, Abendweg
1, 6006 Luzern, Tel. 0414194820, Fax 0414194821, E-Mail ifok@unilu.ch (Internet
www.ifok.ch).
9./11. Februar 2004
Gottes Bund und Weisung. Lernprozess Christen und Juden.
19./21. April 2004
Karma und Befreiung. Lernprozess Christen und Hindus.
4./6. Oktober 2004
Erleuchtung und Erlösung. Lernprozess Christen und Buddhisten.