47/2003 | |
INHALT | |
Amtlicher Teil |
Die Universität Freiburg war von Anfang an (1889) als Universität
der Katholiken in der Schweiz konzipiert. Dies war eine Antwort auf die
Zeichen der damaligen Zeit. Die zahlreichen Veränderungen im Bildungsbereich
gingen und gehen auch an der Universität Freiburg nicht spurlos vorbei.
Bei allen Änderungen bleibt der Auftrag, in den verschiedenen Fakultäten
und Instituten eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung zu garantieren,
durch eigene Forschung einen Beitrag in der Suche nach der Wahrheit zu leisten
und dies alles in einer christlichen Grundhaltung. Es ist für uns Bischöfe
eine dringende Antwort auf die Zeichen unserer Zeit, dass dem Handeln zukünftiger
Akademikerinnen und Akademiker und Führungskräfte nebst fachlicher
Kapazität auch ethische Leitplanken in christlichem Geist die Richtung
weisen. Besonders am Herzen liegt uns die Theologische Fakultät.
Damit die Universität Freiburg ihren Auftrag auch in Zukunft erfüllen
kann, ist unsere Unterstützung gefordert. Allen, die dazu beitragen
besonders auch beim Kirchenopfer am 1. Adventssonntag , sei herzlich
gedankt!
Auf Antrag seines Heimatbischofs Msgr. Simon A. Okafor, Bischof von Awka
(Nigeria), wurde anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der
Diözese Awka Dr. theol. Martin Okpala, priesterlicher Mitarbeiter im
Seelsorgeverband Aedermannsdorf-Herbetswil-Matzendorf, von Papst Johannes
Paul II. zum Päpstlichen Ehrenkaplan ernannt.
Wir gratulieren Msgr. Martin Okpala zu dieser Auszeichnung
Interessierte Personen melden sich bitte bis 15. Dezember 2003 beim Diözesanen Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail personalamt@bistum-basel.ch
Am Samstag, 8. Februar 2003, hat Bischof Amédée Grab in der Kirche Liebfrauen in Zürich Hans ImbodenBaumgartner, Matthias Westermann-Pinheiro und Kurt Zogg-Oeschger zu Ständigen Diakonen geweiht.
Am Sonntag, 9. Februar 2003, hat Diözesanbischof Amédée Grab in der Seminarkirche St. Luzi Chur Markus Olaf Wentink-Kuhl zum Ständigen Diakon geweiht.
Am Sonntag, 16. Februar 2003, hat Diözesanbischof Amédée Grab im Vatikan die neue Fahne der Päpstlichen Schweizergarde geweiht.
Am Sonntag, 2. März 2003, hat Diözesanbischof Amédée Grab das «Haus der Stille» in Rheinau eingesegnet, das der Kanton Zürich der Spirituellen Weggemeinschaft zur Verfügung gestellt hat.
Am Sonntag, 16. März 2003, feierte Weihbischof Dr. Peter Henrici mit der Spaniermission in Kloten deren 30-jähriges Jubiläum.
Am Samstag, 29. März 2003, hat Weihbischof Dr. Peter Henrici den Altar der neu erbauten Bruderklausenkirche in Au (ZH) geweiht.
Am Samstag, 5. April 2003, hat Diözesanbischof Amédée Grab in der Klosterkirche der Benediktinerabtei Einsiedeln den Diakonen Germann Betschart, Martin Burkart, Ernst Fuchs, Stefan Isenecker, Daniel Krieg und Mario Pinggera die Priesterweihe gespendet.
Am Samstag, 19. April 2003, feierte Weihbischof Dr. Peter Henrici in der Liebfrauenkirche in Zürich die Osternachtliturgie mit Erwachsenentaufe.
Am Sonntag, 4. Mai 2003, hat Weihbischof Dr. Peter Henrici in St. Georgen, Frankfurt a.M., Mitbrüdern des Jesuitenordens die Diakonatsweihe erteilt.
Am Samstag, 10. Mai 2003, hat Weihbischof Dr. Peter Henrici die Altarweihe in der Kapelle in Mitlödi (GL) vorgenommen.
Am Samstag, 17. Mai 2003, hat Diözesanbischof Amédée Grab in der Seminarkirche St. Luzi Chur Erich Camenzind, Oliver Stens, Markus Weber, Mathias Zihlmann und Urs Zihlmann zu Diakonen geweiht.
Am Sonntag, 18. Mai 2003, hat Weihbischof Dr. Peter Henrici in der Liebfrauenkirche in Zürich den Gottesdienst zum Abschluss der Legislaturperiode der Katholischen Synode des Kantons Zürich gehalten.
Am Montag, 19. Mai 2003, nahm Weihbischof Dr. Peter Henrici am Ökumenischen Gottesdienst zur Eröffnung der Legislatur des Kantonsrates im Grossmünster in Zürich teil.
Am Fest Christi Himmelfahrt, 29. Mai 2003, hielt Weihbischof Dr. Peter Henrici den Festgottesdienst zum 50-jährigen Jubiläum des Vinzenzvereins der Pfarrei Rüti (ZH).
Am Dienstag, 10. Juni 2003, war Weihbischof Dr. Peter Henrici zu Besuch bei der Synode der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich.
Am Fronleichnamstag, 19. Juni 2003, hat Diözesanbischof Amédée Grab die Hospizkapelle und das Pfrundhaus in Hospenthal (UR) eingesegnet.
Am Samstag, 21. Juni 2003, hielt Weihbischof Dr. Peter Henrici in der Kirche St. Theresia in Zürich die Missio-Feier für zehn Absolventen/Absolventinnen des Pastoralkurses 2002/2003.
Am Sonntag, 22. Juni 2003, hat Diözesanbischof Amédée Grab die neuen Kirchenfenster in der Pfarrkirche St. Verena in Stäfa eingesegnet.
Am Sonntag, 29. Juni 2003, hat Weihbischof Dr. Peter Henrici sein Amt als Generalvikar von Zürich/Glarus an seinen Nachfolger Weihbischof Dr. Paul Vollmar übergeben.
Weiterbildungsangebote zur Umsetzung von «Firmung ab 18»
und «Seelsorgeeinheiten» sowie welche im Bereich Teamentwicklung
dominierten auf der Wunschliste, die an der von Pfarrer Josef Manser und
der Pfarreibeauftragten Ursula Baumgartner präsidierten Tagung von
Priesterrat und Rat der hauptamtlichen Laienseelsorger/innen am 28. Oktober
im Pfarreizentrum Altstätten zuhanden des Bildungsleiters zusammengetragen
wurde. Eine Wunschliste, die Stephan Brunner darin bestärkte, auf dem
bereits in dieser Richtung eingeschlagenen Weg weiterzugehen.
Vor einem Jahr hat Stephan Brunner, der bis Neujahr auch noch als Personalleiter
ad interim tätig ist, seine Arbeit als Bildungsleiter aufgenommen.
Die 80-Prozent-Stelle ist neu als Stabsstelle im Personalamt positioniert
worden, ihr Inhalt hat sich verändert. Der Bildungsleiter nimmt im
Normalfall keine Personalverantwortung wahr, versteht jedoch, wie er an
der Tagung ausführte, Weiterbildung als Mittel der Führung im
Personalamt, indem er zum Beispiel die eine oder andere Person auf eine
bestimmte Weiterbildungsmöglichkeit hinweist. Darüber hinaus ist
es sein Ziel, die Initiative von Einzelnen in ein grösseres Ganzes
einzubauen, das heisst darauf zu achten, inwieweit eine persönliche
Weiterbildung dem ganzen Team zugute kommt. Als Dienstleistungsstelle vermittelt
er gern auch Fachleute in die Dekanate und begleitet Prozesse in Pfarreien.
Stephan Brunner will weder die Weiterbildungsangebote der Bildungshäuser
noch jene der diözesanen Arbeitsstellen konkurrenzieren. Er will sie
vielmehr gezielt ergänzen und sich auf das konzentrieren, was der Pastoral
im Bistum dient und den in ihm auf verschiedenen Ebenen arbeitenden Frauen
und Männern: den Seelsorgenden, aber auch Pfarreisekretärinnen
sowie Mitgliedern von Pfarrei- und Kirchenverwaltungsräten. Dabei sollen
Herz, Geist und Seele angesprochen werden, sollen Spiritualität und
Theologie genauso viel Platz haben wie Fragen der Führung und des zielorientierten
Arbeitens.
Die Tagung bot Gelegenheit, die persönliche Weiterbildung, aber auch
jene des Teams, zu reflektieren und Bedürfnisse anzumelden. Stephan
Brunner ist dankbar für Rückmeldungen aus dem Kreis seiner Adressatinnen
und Adressaten, vor allem auch aus Seelsorgeteams, damit er mit seinem Angebot
bedürfnisgerecht reagieren und entsprechende Anregungen auch auf überdiözesaner
Ebene machen kann. Ein Beispiel dafür ist der neu konzipierte Kaderkurs
«Gemeinde leiten», ein Kurs für Neupfarrer und andere Leitungspersonen
von Pfarreien, Seelsorgeverbänden und Seelsorgeeinheiten. Stephan Brunner
ist im Lenkungsausschuss des Gremiums, welches dieses Weiterbildungsangebot
(früher «Pfarrerkurs») im Auftrag der Bischöfe von
St. Gallen, Chur und Basel organisiert und durchführt. Am Kurs teilnehmen
kann nur, wer vom Personalamt bzw. Ordinariat dazu ausgewählt wird.
Bischof Ivo Fürer orientierte kurz über den Inhalt des Papieres
über «Kirche und Kirchenaustritt», das bis zur Tagung des
Verbandes Katholische Kirchgemeinden am 29. November vorliegen wird.
Josef Manser entliess die Tagungsteilnehmenden mit einer Hausaufgabe. Auf
die St. Arbogast-Tagung vom 12./13. Januar hin sollen sie sich Gedanken
machen zu «Was für einen Auftrag hat die Kirche in dieser Gesellschaft?»,
unter Berücksichtigung von «Lumen Gentium».
Zu Beginn der Tagung hatten nach der Begrüssung durch Pfarrer Albert
Riedener, Altstätten, die Rheintaler Pastoralpraktikantin Juliane Schulz
und die zwei Praktikanten Klaus Gremminger und Franz Wagner die Gastpfarrei
singend vorgestellt.
Als Vertreterin der Theologiestudierenden ist Esther Rüthemann von
Lea Siegmann-Würth abgelöst worden.
Am Wochenende vom 8./9. November ist in der Spitalkapelle des Kantonsspital St. Gallen Markus Schöbi von Kanonikus und Dompfarrer Josef Raschle als Spitalseelsorger eingesetzt worden. Markus Schöbi (Jg. 1963), der ehemalige Domvikar und Pfarrer von Stein und Wildhaus, ist der Nachfolger von Klaus Dörig und bildet zusammen mit Marlis-Fabienne Bucher und Josef Schönauer das Seelsorgeteam. Er ist auf Vorschlag von Bischof Ivo Fürer von der Spitalverwaltung gewählt worden. Für seine neue Aufgabe bringt er nicht nur eine theologische, sondern auch eine pflegerische Ausbildung mit, liess er sich doch am Theosianum in Zürich zum Pflegefachmann ausbilden.
Am Sonntagnachmittag, 9. November, überreichte Bischof Ivo Fürer
in der Pfarrkirche Gommiswald im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes
21 Personen (zwei konnten nicht persönlich anwesend sein) das Wählbarkeitszeugnis.
Bischof Ivo nahm das Senfkorn, von dem im Evangelium die Rede war, zum Inhalt
seiner Predigt. Aus dem unscheinbaren Samen wächst ein grosser Strauch.
Vielleicht, so meinte er mit Blick auf die schwierige Aufgabe der Katechetinnen
und Katecheten, sei es relativ wenig, was im Religionsunterricht grundgelegt
werde. Daraus könne jedoch durchaus Grosses wachsen. Der Bischof ermunterte
die Frauen und den Mann, zum Dienst am Wort Gottes: «Sie vermitteln
Kindern Bausteine der von Gott geschenkten Hoffnung».
Ohne Katechetinnen und Katecheten im Nebenamt ist Katechese in der Schule
im Bistum St. Gallen unvorstellbar. Erfreulicherweise nehmen immer wieder
Frauen und Männer die anspruchsvolle Ausbildung auf sich. Wenn sie
sich während zwei Jahren nach Abschluss des Katechetikkurses in der
Praxis bewährt haben und vom Jungkatechetenbetreuer oder der -betreuerin
empfohlen werden, erhalten sie das Wählbarkeitszeugnis. Mit diesem
Zeugnis können sie in jeder Pfarrei im Bistum St. Gallen als Katechetin
oder Katechet im Nebenamt angestellt werden.
Der zweijährige Ausbildungsgang versteht sich als Angebot der Erwachsenenbildung.
Die Kurseinheiten werden in vielfältiger Form gestaltet, der Lernprozess
kann selber mitgestaltet werden. Der Kurs setzt den abgeschlossenen zweijährigen
Katholischen Glaubenskurs (KGK) oder den vierjährigen Theologiekurs
für Laien (TKL) voraus. Vor Beginn des Kurses wird eine Hospitation
von zehn Lektionen verlangt. Zum Leitungsteam gehören Theo Stieger,
Leiter der Diözesanen Katechetischen Arbeitsstelle, sowie Helga Kohler
und Walburga Braun.
Das Wählbarkeitszeugnis haben erhalten:
Brigitte Barben, Herisau; Petra Bischof, Eschenbach; Beate Hanak, Au; Agnes Hässig, Schänis; Hildegard Hinder, Rieden; Claudia Keller, Widnau; Helena Kessler, Gossau; Claudia Kness, Untereggen, Cäcilia Koller, Wil; Gaby Kurath, Oberuzwil; Monika Lehner, Staad; Béatrice Rogger, Appenzell; Marie-Louise Romer, Schmerikon; Michèle Rossi, Oberbüren; Silvia Rüegg, Kaltbrunn; Heidi Saide, Rieden; Prisca Schaefer, Weesen; Caroline Schmid, St. Gallen; Manuel Sieber, Balgach; Miriam Tischhauser, Grabs; Heidi Tschirky, Mels; Doris Züger, Häggenschwil; Valérie Zweifel, Bad Ragaz.