46/2003 | |
INHALT | |
Amtlicher Teil |
Fast während des ganzen Jahres, auch in der Vor- und Nachsaison,
werden auf den Inseln und in den Urlaubsorten der Nord- und Ostseeküste
für die Urlauberseelsorge besonders für die Feier der Hl.
Messe Priester benötigt. Es bleibt ausreichend Zeit zur privaten
Erholung. Für eine gute Unterkunft wird gesorgt.
Eine Liste aller Urlaubsorte mit Angabe näherer Einzelheiten kann beim
Erzbischöflichen Personalreferat Pastorale Dienste, Postfach 101925,
20013 Hamburg, angefordert werden.
Bischof Dr. Kurt Koch wird aus Anlass «40 Jahre Liturgiekonstitution
des II. Vaticanums» ein Bischofswort erlassen, welches am 1. Adventssonntag
in allen Gottesdiensten zu verlesen ist.
Der Versand des Bischofswortes erfolgt in der 47. Woche.
Wir wünschen schon heute eine besinnliche Adventszeit!
Am Samstag, 29. November 2003, um 11.30 Uhr, wird Diözesanbischof
Amédée Grab den folgenden Diakonen in der Kirche Liebfrauen
in Zürich die Priesterweihe spenden:
Erich Camenzind, Sarnen; Oliver Stens, Zürich; Markus Weber, Zürich;
Mathias Zihlmann, Wetzikon. Sie sind alle herzlich zum Weihegottesdienst
eingeladen. Die Priester, welche am Weihegottesdienst konzelebrieren, werden
gebeten, sich bis Dienstag, den 25. November 2003, bei der Bischöflichen
Kanzlei Chur anzumelden (Telefon 0812586000). Bitte nehmen Sie Albe und
weisse Stola mit. Besammlung ist um 11.00 Uhr im Foyer des Pfarreizentrums
Liebfrauen (vis-à-vis Krypta).
Infolge Demission des bisherigen Stelleninhabers wird die Pfarrei Vaz/Obervaz
(GR) zur Wiederbesetzung (auf Herbst 2004) ausgeschrieben.
Interessenten mögen sich melden bis zum 5. Dezember 2003 beim Sekretariat
des Bischofsrates, Postfach 133, 7002 Chur.
Josef Walter Halter, Domherr und Pfarradministrator
Der Verstorbene wurde am 5. November 1928 in Giswil (OW) geboren und empfing
am 11. Juli 1954 in Sachseln die Priesterweihe. Von 19551958 wirkte
er als Vikar in der Pfarrei St. Anton in Zürich. Von 19581973
war er Präfekt und Professor am Lehrerseminar in Rickenbach (SZ). Im
Jahr 1974 wirkte er als Kaplan in Sarnen (OW) und von 19751996 als
Pfarrer in Lungern (OW). Nach seiner Demission als Pfarrer stand er dieser
Pfarrei weiterhin als Priester und Pfarradministrator zur Verfügung.
Nach kurzem Spitalaufenthalt in Sarnen starb er am 6. November 2003, nur
einen Tag nach seinem 75. Geburtstag. Er wurde am 11. November 2003 in Lungern
(OW) begraben.
Unter dem Vorsitz von Bischofsvikar Markus Büchel treffen sich die acht Dekane im Frühling und Spätherbst zu einer Konferenz, an der auch Bischof Ivo Fürer und weitere Ordinariatsmitglieder teilnehmen. Neu an der Konferenz vom 4. November waren Bernhard Sohmer und Josef Wirth dabei, die Nachfolger der zum Regens bzw. Generalvikar gewählten Guido Scherrer und Josef Rosenast in den Dekanaten Wil-Wattwil und Gossau. In stillem Gebet gedachte die Versammlung der seit der letzten Zusammenkunft verstorbenen Mitbrüder: alt Bischof Otmar Mäder und Generalvikar Anton Thaler.
Die Informationen aus dem Personalamt konnten kurz gehalten werden. Trotz der seit Juni und noch bis Neujahr dauernden Vakanz bemühen sich Peter Lampart und Stephan Brunner um einen direkten Kontakt mit den Dekanen. Als Personalleiter ad interim betreut Bildungsleiter Stephan Brunner seit Juni die Dekanate Wil-Wattwil und Gossau und Peter Lampart hat zusätzlich die Dekanate Uznach und Appenzell übernommen. Als Hilfestellung bei Personalanstellungen haben sie Ablaufdiagramme für jede Funktion ausgearbeitet. Diese werden an dem vom Verband Katholischer Kirchgemeinden organisierten Informationstag der Bistumsleitung vom 29. November den Präsidentinnen und Präsidenten von Kirchenverwaltungsräten abgegeben.
Peter Lampart kommentierte die von den Dekanen gewünschte Richtplanung für Seelsorgeeinheiten, die am 25. September vom Ordinariatsrat genehmigt worden ist. Es ist ein internes Papier, das die Richtung angibt, in welcher weitergearbeitet wird. Das prozesshafte Vorgehen bei der Bildung von Seelsorgeeinheiten wirke sich positiv aus, konnte der Personalleiter berichten. Die gleichzeitige Information von Pfarreiräten und Kirchenverwaltungsräten sowie Seelsorgenden erleichtere das Vorgehen.
Als Bildungsleiter informierte Stephan Brunner über seine Projekte.
Schwerpunkt in einigen Dekanaten wird «Nähe Distanz»
sein, in andern «Kommunikative Pastoral», Themen, die dort,
wo sie bereits aufs Tapet kamen, auf ein gutes Echo gestossen sind.
Für 2005 wird «Firmung ab 18» im Mittelpunkt der Dekanatsweiterbildung
stehen. «Umgang mit Konflikten im Umfeld Kirche» ist ein Kursangebot,
mit dem Stephan Brunner Seelsorgende sowie Pfarrei- und Kirchenverwaltungsräte
vor Ort ansprechen will.
Ein viertägiger Intensivkurs «Mediatives Handeln» wird
im Herbst 2004 ökumenisch angeboten und ist für Führungskräfte
gedacht, die dabei auch ihr eigenes Verhalten in Konfliktsituationen überdenken
sollen.
Das ursprünglich auf zwei Jahre befristete Projekt Seelsorge für Seelsorgende wird nach erfolgter Evaluation weitergeführt. Bis maximal drei Sitzungen bei einem/einer der vom Ordinariatsrat bestimmten Therapeuten/Therapeutinnen werden vom Bistum finanziert.
Seit zwei Jahren arbeitet André Böhning bei der DAJU, der
Diözesanen Arbeitsstelle für Jugendseelsorge, die von Bischof
Ivo damit beauftragt worden ist, das Projekt «Firmung ab 18 Jahren»
respektive die Umstellung in den Pfarreien zu begleiten. Die Stelle wurde
daher um 20 Prozent aufgestockt. Zurzeit ist er noch daran, in den Pfarreien
die Bedürfnisse abzuklären. Er steht auch in engem Kontakt mit
Diözesankatechet Philipp Hautle, der innerhalb des Ordinariatsrates
für Firmung ab 18 verantwortlich ist. Beiden ist es ein Anliegen, dass
die Umstellung nicht nur von der organisatorischen Seite her angegangen
wird, sondern dass unter Seelsorgenden und Erwachsenen in einer Pfarrei
ernsthaft darüber diskutiert wird, was es für sie persönlich
heisst, gefirmt zu sein, was sie unter christlicher Mündigkeit verstehen.
Sie sind überzeugt, dass sich dann auch leichter Leute finden lassen,
die in einer Firmgruppe mitmachen. Ein weiteres Anliegen von André
Böhning ist, dass sich alle Seelsorgenden voll hinter das Projekt Firmung
ab 18 stellen. In diesem Zusammenhang erinnerte Stephan Guggenbühl
daran, dass der Entscheid ja nicht «von oben» diktiert worden
ist, sondern dass sich Priesterrat und Rat der hauptamtlichen Seelsorger/Seelsorgerinnen
sowie die Dekanenkonferenz ganz klar für diesen Weg ausgesprochen haben.
Die zur Begleitung der Pilotprojekte geschaffene «Arbeitsgemeinschaft
Firmung ab 18» hat sich bereit erklärt, sich erst auf Ende des
Schuljahres 03/04 aufzulösen, damit ihre Erfahrungen weiter genutzt
werden können.