35/2003 | |
INHALT | |
Amtlicher Teil |
Liebe Seelsorgerinnen und Seelsorger
Mit Wasser als Symbol befassen wir uns in verschiedenster Weise. In den
Psalmen begegnet uns das Wasser als Sinnbild des Lebens. In der Osternacht
wurde das Taufwasser geweiht als sakramentales Zeichen für das neue
Leben, das uns in Jesus, dem Auferstandenen, geschenkt ist.
Im Glauben und in der Taufe sind wir verbunden mit Jesus, dem Sohn Gottes,
durch den alles geschaffen ist. Damit sind wir auch in ein neues Verhältnis
zur Schöpfung getreten, in welcher das Wasser eine ganz besondere Rolle
spielt. Es ist Geschenk Gottes, zu dem wir Sorge tragen müssen. Es
ist notwendige Voraussetzung für alles menschliche Leben. Die Liebe
zu unseren Mitmenschen drängt uns zum Einsatz für alles Lebensnotwendige.
Wassermangel spüren wir nur selten. Es fällt uns schon lästig,
wenn wir wegen einer Reparatur Wasser in Reserve halten müssen oder
wenn es einmal verboten ist, den Garten zu besprengen und das Auto zu waschen.
Was Wassermangel heisst, erfahren Mitmenschen auf unserer Welt als existenzielle
Bedrohung. Wenn Wasserversorgungen durch Krieg oder Katastrophe unterbrochen
sind, leiden oder sterben gar unzählige Menschen. Die Caritas Schweiz
stellt dazu und zur Behebung vieler anderer menschlicher Not professionelle
Hilfe zur Verfügung. Durch die Kollekte tragen wir dazu bei, Caritas
in die Lage zu versetzen, sinnvoll und nachhaltig zu helfen.
Im Namen der Schweizerischen Bischofskonferenz bitte ich Sie, diese Kollekte
aufzunehmen und sie mit einem persönlichen, überzeugenden Wort
zu empfehlen.
Mit herzlichem Dank und Gruss
Die Abschlussfeier des Theologischen Seminars Dritter Bildungsweg fand für den 27. Kurs 20012003 am Freitag, 27. Juni 2003, in der Luzerner Hofkirche statt. 6 Männer und 4 Frauen (davon 3 Personen aus dem Bistum Basel, 2 aus dem Bistum St. Gallen, 4 aus dem Bistum Chur und 1 aus dem Bistum Sitten) absolvierten erfolgreich das zweijährige Vollstudium an der Theologischen Fakultät Luzern; voraus gingen das theologische Basisstudium (KIL oder TKL+Katechetikkurs) sowie ein mindestens 2-jähriger Praxiseinsatz in einer Pfarrei. Je nach Bistum treten sie nun in den Pastoralkurs oder in die Berufseinführung als Pastoralassistentinnen/Pastoralassistenten, Diakonats- bzw. Priesteramtskandidaten ein: Edith Arpagaus-Bachmann, Patrick Erni-Schmidiger, Mark Etter, Jolanda Hasler-Raschle, Rolf Kalbermatter, Beat Kaufmann, Ruth Maria Langenberg-Gehrig, Esther Rüthemann, Bruno Rüttimann, Franz Wagner.
Albert Lampart, Dr. theol., emeritierter Religionslehrer, Reussbühl
Am 12. August 2003 starb in Reussbühl der emeritierte Religionslehrer
Dr. Albert Lampart. Am 28. Dezember 1928 geboren, empfing der Verstorbene
am 29. Juni 1954 in Solothurn die Priesterweihe. Er wirkte als Vikar in
Grenchen (SO) von 19541958. Von 19581962 studierte er am Pontificio
Istituto Orientale in Rom und promovierte zum Dr. theol. Ab 1962 wirkte
er als Religionslehrer an der Kantonsschule Luzern und Reussbühl. Ab
1994 verbrachte er seinen Lebensabend als emeritierter Religionslehrer in
Reussbühl. Er wurde am 18. August 2003 in Reussbühl beerdigt.
Am Freitag, 14. November 2003, wird Diözesanbischof Msgr. Dr. Kurt
Koch um 18.00 Uhr in der St.-Johannes-Kapelle des Bischöflichen Ordinariates,
Baselstrasse 58, Solothurn, das Sakrament der hl. Firmung spenden.
Interessierte Personen können sich beim Wohnortspfarramt für die
Vorbereitung melden.
Voraussetzung zum Empfang der hl. Firmung sind: Bestätigung über
die empfangene Taufe (Taufzeugnis); Bestätigung des Pfarramtes über
den absolvierten Firmunterricht.
Die schriftlichen Anmeldungen mit den Unterlagen sind vom Pfarramt an die
Bischöfliche Kanzlei weiterzuleiten.
Kurs 1: Montag, 22. September 2003.
Förderungsgespräche mit Mitarbeitenden mit kleinen Pensen (1050%).
Kurs 2: Freitag, 31. Oktober 2003.
Vereinbarung von Zielen, Massnahmen/Schritten zur Zielerreichung und Indikatoren
zur Beurteilung der Zielerreichung.
Kurs 3: Mittwoch, 5. November 2003.
«Ich führe Förderungsgespräche als Dekan, als Dekanatsleiter/-leiterin,
als Co-Dekanatsleiter/-leiterin.»
Kurs 4: Donnerstag, 6. November 2003.
Förderungsgespräche mit Spezialisten/Spezialistinnen (z.B. Sakristan/Sakristanin,
Kirchenmusiker/-musikerin, nebenamtliche/r Katechet/Katechetin usw.).
Kursort jeweils: Seminar St. Beat Luzern.
Zeit jeweils: Beginn 9.30 Uhr, Ende 16.35 Uhr.
Die Kurse können unabhängig voneinander einzeln besucht werden.
Anmeldeformular und weitere Informationen siehe: www.bistum-basel.ch/d/aktuell/dokumente/tageskurse_foerderungsgespraech_2003.pdf
oder bei der Diözesanen Fortbildung, Baselstrasse 58 Postfach 216,
4501 Solothurn, Telefon 0326255849, E-Mail fort bildung@bistum-basel.ch
Infolge Demission der bisherigen Stelleninhaber werden die Pfarrei Beckenried
(NW) und die Pfarrei Küsnacht (ZH) zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Interessenten mögen sich melden bis zum 19. September 2003 beim Sekretariat
des Bischofsrates, Postfach 133, 7002 Chur.
Termin: Samstag, 18. Oktober 2003, nachmittags.
Ort: in der Kapelle des Bischöflichen Ordinariates in Chur.
Anmeldefrist: bis spätestens 8. Oktober 2003.
Pfarrämter, die von diesem Angebot Gebrauch machen wollen, werden gebeten,
Kandidatinnen und Kandidaten schriftlich, unter Beilage des vorbereiteten
Firmscheines und eines neuen Auszuges aus dem Taufbuch, beim Bischöflichen
Ordinariat, «Erwachsenenfirmung», Postfach 133, 7002 Chur, anzumelden.
Vom 5. September bis 21. November 2003 findet im Bildungshaus St. Jodern,
Visp, im Rahmen des «Jahres der Bibel 2003» eine Ausstellung
zum Thema «Bibel» statt. Oberwalliser Künstlerinnen und
Künstler zeigen Bilder, Grafiken und Plastiken zu biblischen Themen.
Die Eröffnung findet am Freitag, 5. September 2003, um 20.00 Uhr im
Bildungshaus St. Jodern statt.
Das «Jahr der Bibel 2003» wäre in der Vielfalt der Ausdrucksmöglichkeiten
unvollständig ohne eine Kunstausstellung zu diesem Thema. Deshalb wurden
Oberwalliser Kunstschaffende eingeladen, sich auf ihre Weise mit der Bibel
zu beschäftigen und an einer gemeinsamen Ausstellung teilzunehmen.
Folgende 26 Künstlerinnen und Künstler haben sich erfreulicherweise
bereit erklärt, ihre Werke auszustellen: Agten Alex, Fiesch; Arnold
Edi, Unterbäch; Bregy Edelbert, Naters; Clausen-Salzmann Rosmarie,
Naters; Eyer Marcel, Naters; Eyer Stefan, Brig; Eyer-Oggier Denise, Naters;
Fux Adrian, Visp; Heinzmann-Clausen Margrith, Veyras; Herger Annie, Visp;
Hischier Marcel, Baltschieder; Imhof Eduard, Versoix; Julen Heinz, Zermatt;
Kloos Sr. Marie-Irene, Brig; Kniel Bernd, Naters; Loretan Hans, Brig-Glis;
Oswald Yolanda, Freiburg; Ritz Reinhard, Bitsch; Ruppen-Möckel Trudy,
Visp; Schmidt Carlo, Guttet; Theler Herbert, Visp; Troger-Imboden Verena,
Raron; Tschopp Alfred, Visp; Walden Karl, Naters; Weibel Steiner Inez, Visp;
Wirz Uli, Brig.
Bei der Eröffnungsfeier werden die Künstlerinnen und Künstler
anwesend sein.
Die ausgestellten Bilder, Grafiken und Plastiken können käuflich
erworben werden.
Die Öffnungszeiten der Ausstellung stimmen mit denjenigen des Bildungshauses
überein. Durch den bereits vorprogrammierten internen Betrieb des Bildungshauses
ist es möglich, dass kleinere Teile der Ausstellung zeitweilig nicht
besichtigt werden können. Ein vorgängiger telefonischer Kontakt
kann hilfreich sein.
François-Olivier Dubuis, alt Professor
Am 26. Juni 2003 starb im Pflegespital Gravelone alt Professor François-Olivier
Dubuis im 83. Altersjahr. François-Olivier Dubuis wurde am 20. März
1921 in Aigle geboren. Nach dem Besuch des Kollegiums in St-Maurice studierte
er Theologie an der Universität in Lausanne. Dort wurde er Pastor in
der protestantischen Pfarrei von Bulle-Romont und danach in Colombier-sur-Morges.
Nachdem er 1954 in die Katholische Kirche konvertierte, zog er ins Wallis
und lehrte Latein, Französisch, Griechisch und Geschichte am Kollegium
in Sitten. Geschichte und Archäologie gehörten zu seinen besonderen
Interessengebieten. Am 4. Oktober 1965 wurde er von Bischof Nestor Adam
zum Priester geweiht. Er lehrte am Diözesanen Seminar von Sitten und
bei den Chorherren vom Grossen St. Bernhard Kirchengeschichte und Patristik.
1971 wurde er beauftragt, eine Kantonale Dienststelle für Denkmalpflege
und Archäologie aufzubauen. Er leitete diese Dienststelle während
mehr als 20 Jahren. Die Beerdigung fand am 28. Juni 2003 in der Kathedrale
von Sitten statt.
Nicolas Savary, alt Vikar
Am 27. Juni 2003 starb im Pflegespital von Sitten alt Vikar Nicolas Savary
im Alter von 78 Jahren. Nicolas Savary wurde am 25. Februar 1925 in Sâles
geboren. Er studierte in Lyon und wurde Mathematik-Professor. Am 1. Juni
1985 wurde er als Spätberufener in der Kathedrale von Sitten zum Priester
geweiht. Von 19852000 wirkte er als Vikar in der Kathedral-Pfarrei
von Sitten. Im Frühjahr des Jahres 2000 trat er in den Ruhestand. Die
Beerdigung fand am 1. Juli in der Kathedrale von Sitten statt.