33-34/2003

INHALT

Amtlicher Teil

 

Bistum Basel

 

Bischofswort zum 175-Jahr-Jubiläum der Neuerrichtung des Bistums Basel

Der Bischof von Basel, Msgr. Dr. Kurt Koch, wird zum 175-jährigen Jubiläum des neu errichteten Bistums Basel ein Bischofswort herausgeben mit dem Titel: «Lebendige Reben am Weinstock».
Der Versand an die Pfarreien erfolgt am 20. August 2003, und das Bischofswort soll am Jubiläumstag, Sonntag, 31. August 2003, in allen Gottesdiensten verlesen werden als Zeichen der Zugehörigkeit zur Diözese Basel.

Hans Stauffer, Sekretär Bischöfliche Kanzlei


Diakonenweihen

Am Samstag, 27. September 2003, 16.00 Uhr, wird in der Pfarrkirche St. Vinzenz, Stetten (AG), Weihbischof Denis Theurillat zum Ständigen Diakon weihen: Sepp Hollinger-Feurer von Zuzgen (AG) in Stetten.
Am Sonntag, 28. September 2003, 10.30 Uhr, wird in der Pfarrkirche St. Leonhard, Wohlen (AG), Weihbischof Denis Theurillat im Hinblick auf die Priesterweihe zum Diakon weihen: Markus Fellmann von Uffikon (LU) in Wohlen.
Priester und Diakone, die an der Feier teilnehmen, sind eingeladen, Albe und weisse Stola mitzubringen. Wir sind froh, wenn Sie Ihre Teilnahme bis 23. September ans Seminar St. Beat, Adligenswilerstrasse 15, 6006 Luzern (Telefon 0414199191) melden.

Seminar St. Beat Luzern
Priesterseminar des Bistums Basel
Christoph Sterkmann, Regens


Ernennung

Gabriele Tietze Roos als Gemeindeleiterin für die Pfarreien des Seelsorgeverbandes Zwingen-Dittingen-Blauen-Nenzlingen (BL) per 10. August 2003.


Im Herrn verschieden

Marcel Häfliger, Diakon/Gemeindeleiter in der Pfarrei Klingnau (AG)
Am 28. Juli 2003 starb während der Ferien in Engelberg Herr Diakon Marcel Häfliger. Am 27. Mai 1960 in Solothurn geboren, absolvierte er nach einer Lehre als Maschinenzeichner das Theologiestudium auf dem Dritten Bildungsweg. Von 1986 bis 1990 war er als Katechet in Solothurn und ab 1992 als Pastoralassistent in Gansingen tätig . Nach der Institutio am 12. Juni 1993 wurde er als Gemeindeleiter in Gansingen eingesetzt und dort am 27. Oktober 1996 zum Diakon geweiht. Ab 1999 übernahm er Aufgaben als Co-Dekanatsleiter des Dekanates Fricktal und ab 2000 zusätzlich als Gemeindeleiter a.i. in Mettau. Seit Mai 2002 wirkte er als Gemeindeleiter in Klingnau im Seelsorgeverband Rechtes Unteres Aaretal. Der Trauergottesdienst fand am Montag, 4. August 2003, um 10.00 Uhr in Klingnau statt, die Beerdigung am gleichen Tag um 14.30 Uhr in Langendorf (SO).


Erstes Jahresgedächtnis

Am 19. August 2002 verstarb alt Bischof Msgr. Dr. Otto Wüst.
Das erste Jahresgedächtnis wird am Mittwoch, 27. August 2003, um 12.00 Uhr innerhalb der Kapitelsmesse gehalten.
Priester, welche bei diesem Gedächtnis für Bischof Otto konzelebrieren möchten, sind gebeten, Tunika und weisse Stola mitzubringen. Alle sind zu diesem Gedächtnis-Gottesdienst herzlich eingeladen.

Hans Stauffer, Sekretär Bischöfliche Kanzlei


Bistum Chur

 

Im Herrn verschieden

Johann Baur, emeritierter Professor
Der Verstorbene wurde am 2. April 1920 in Kronbühl (SG) geboren und am 21. Dezember 1946 in Chur zum Priester geweiht. Von 1947­1956 war er als Kaplan in Näfels (GL) tätig. Darnach wirkte er während über vierzig Jahren als Fidei-Donum-Priester in Afrika, von 1956­1974 als Professor am Priesterseminar in Peramiho, Tanzania, und von 1975­1999 am St.-Thomas-Seminar in Nairobi, Kenya. Seit seiner Rückkehr in die Schweiz im Jahr 1999 bis zu seinem Tod war er als Hausgeistlicher im Kneipphof in Dussnang (TG) tätig. Er verstarb am 24. Juli 2003 während einer Ferienreise in Irland an den Folgen eines Herzinfarktes. Der Abschiedsgottesdienst mit Urnenbeisetzung wird am Dienstag, 19. August 2003, um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche in Dussnang, stattfinden. Priester, die konzelebrieren möchten, werden gebeten, Albe und weisse Stola mitzunehmen.


Bistum St. Gallen

 

Mels/St. Gallen ­ Albert Breu

Ende Juli hat Kanonikus und Pfarrer Albert Breu (Jg. 1934) seinen letzten Gottesdienst in Mels gefeiert. Aus Altersgründen wollte er sich von der Verantwortung für die Pfarreiseelsorge in Mels und Weisstannen entlasten. 1991 war er von St. Gallen, wo er während vier Jahren als Bischöflicher Kanzler tätig gewesen war, nach Mels gekommen. Äusseres Zeichen für seinen Einsatz war die Verleihung des Orts- und Ehrenbürgerrechtes. Nun kehrt er nach St. Gallen zurück. Ab September übernimmt er priesterliche Aufgaben in der Dompfarrei St. Gallen.
Als Pfarradministrator ad interim für Mels und Weisstannen ist Pfarrer Stephan Hässig, Heiligkreuz, ernannt worden.


«Suizid zum Thema machen»

In der Schweiz sterben jährlich um die 1400 Menschen durch Selbsttötung. Im Jugendalter stellt der Suizid die häufigste Todesursache dar. Heute weiss man, dass es hilft, Suizide zu verhüten und von Suizid Betroffene zu entlasten, wenn darüber geredet wird. Für alle, die sich beruflich oder privat mit dem Thema auseinander setzen müssen oder wollen, ist die Weiterbildungsveranstaltung «Suizid zum Thema machen» gedacht. Sie findet statt am Donnerstag, 4. September, von 14.00 bis 17.30 Uhr im Hörsaal (Haus 21) des Kantonsspitals St. Gallen. Die Tagung wird von den St. Gallischen Psychiatrie-Diensten, Region Süd, Pfäfers, organisiert und von der katholischen und evangelischen Kirche unterstützt (Diakon Markus Zweifel, Wittenbach, ist im Organisationskomitee). Ihr Ziel ist es, die Sinne zu schärfen, um der Selbsttötungsgefahr wirkungsvoll begegnen zu können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


© Schweizerische Kirchenzeitung - 2003