14/2003 | |
INHALT | |
Amtlicher Teil |
Unter dem Motto: «Denn ihr alle seid einer in Christus Jesus» sind bei migratio (Kommission der Schweizer Bischofskonferenz für Migration) Fr. 111285.20 an Spenden eingegangen. Es handelt sich bei diesem Opfer um eine nicht verordnete Kollekte, aber um eine von den Bischöfen empfohlene Unterstützung.
Folgende Projekte konnten realisiert werden:
Der restliche Betrag wird der Solidaritätsaktion 2003 gutgeschrieben.
Für Ihre Unterstützung sagen wir Ihnen ein grosses Vergelts Gott
auch im Namen derer, die dank Ihrer Spende Zeichen der Solidarität
zu spüren bekommen.
Die direkte Telefonnummer des neuen Sekretärs Wolfgang Bürgstein, Sekretär Justitia et Pax, ist 0313820129, jene des Sekretariats 0313815955.
Maria Regli Schmucki als Pastoralassistentin für die Pfarrei Köniz (BE) per 1. April 2003.
Die auf den 1. August 2003 vakant werdende Pfarrstelle Wildegg (AG) im
Seelsorgeverband Lenzburg-Seon-Wildegg wird für einen Pfarrer oder
einen Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Interessierte Personen melden sich bitte bis 25. April 2003 beim Diözesanen
Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail personalamt@bistum-basel.ch
Wie bereits anlässlich der Diözesanen Konferenz der Dekane, Dekanatsleiterinnen und Dekanatsleiter des Bistums Basel vom 14. bis 16. Januar 2003 angekündigt, wird es dieses Jahr aufgrund einer Systemänderung zu einer verspäteten Auslieferung des Personalverzeichnisses kommen (voraussichtlich Mitte Mai 2003). Wir bitten um Verständnis.
Über 450 Jugendliche aus allen 10 Bistumskantonen trafen sich am
Sonntag zum 7. Jugendtreffen des Bistums Basel in der Kantonsschule Solothurn.
Die strahlende Frühlingssonne begünstigte das Motto des Begegnungstages:
sich kennen lernen, miteinander ins Gespräch kommen, gemeinsam singen,
tanzen und lachen.
Die lachenden Gesichter der eintreffenden Jugendlichen erfüllten die
Aula der Kanti Solothurn schnell mit Leben. In kurzer Zeit war die Bistumskarte
mit den Fotos von über 450 Jugendlichen überklebt und vermittelte
einen Eindruck von der Vielfalt und Grösse des Bistums Basel.
Erstaunlich, wie gelassen und ruhig sich die grosse Menge anschliessend
niedersetzte, um der Eröffnungszeremonie zu lauschen. Plötzlich
klingelte ein Telefon. Nicht schon wieder, mag manch einer gedacht haben.
Doch die Störung war beabsichtigt. Es war das Handy des Bischofs, und
er wurde auf diese Weise gebeten, ein Begrüssungswort an die Jugendlichen
richten.
Angefragt, welche Textstelle zum Thema Begegnung ihm wichtig sei, machte
Weihbischof Denis Theurillat auf die Begegnung zwischen Jesus und dem Blinden
aufmerksam. Was soll ich für dich tun?, habe Jesus den Blinden gefragt.
Ich möchte sehen, antwortete ihm darauf der Blinde. Dann gehe hin und
sehe, dein Glaube hat dich gerettet, schloss Jesus. Dies zeige, dass Jesus
alle Menschen liebe und ihm die Armen und Kranken besonders am Herzen lägen.
Er könne uns alle ins Licht führen.
Bischof Kurt Koch machte dann auf die für ihn schönste Bibelstelle
aufmerksam. Das Treffen der Jünger mit Jesus in Emmaus. Das Brechen
des Brotes, das Jesus damals zum ersten Mal zelebriert habe, sei die schönste
und tiefste Begegnung der Gläubigen mit Jesus.
Verschiedene Sing- und Tanzdarbietungen sorgten zwischendurch für Abwechslung
und Unterhaltung.
Der wunderschöne Garten der Kantonsschule lockte anschliessend zum
Mittagessen und weiteren interessanten Begegnungen unter freiem Himmel.
Weihbischof Denis Theurillat liess es sich nicht nehmen, setzte sich mit
den Jugendlichen ins Gras und beantwortete zahlreiche Fragen. Die offene
und herzliche Atmosphäre begeisterte die jungen Menschen.
Nach dem Mittagessen traf man sich in den Ateliers und diskutierte unter
anderen folgende Themen: Was haben Buddhisten, Christen, Muslime, Hindus
und Juden gemeinsam? Der Rosenkranz ein altmodisches Gebet? Schritte
aufeinander zu Tanzatelier mit Rhythmen aus der ganzen Welt? Besuch
beim Bischof? An einer Kultur des Friedens mitbauen Begegnung mit
Asylbewerbern.
Im Atelier «Interreligiöser Dialog» stellten sich zwei
junge Frauen muslimischen Glaubens den Fragen der Teilnehmenden. Ihre klare
Entscheidung zum Glauben als wichtigste Priorität in ihrem Leben beeindruckte.
Jeder Einzelne müsse selber zu einer friedlichen Welt beitragen. Religionen
könnten politisch missbraucht werden, das Christentum genauso wie der
Islam. So finde sich im Koran folgender Satz: «Wer im Herzen böse
ist, liest auch die Sätze böse.» Um Frieden zu erreichen,
sei es wichtig, Vorurteile abzubauen, andere Religionen zu verstehen und
zu akzeptieren.
Im Atelier «Rosenkranz ein altmodisches Gebet?» diskutierten
14 Jugendliche. Für die einen ist das Rosenkranzgebet ein ständiger
Begleiter, andere entdeckten es neu, als entspannend und meditativ in vielen
Lebenslagen. Trotz einiger Skepsis wurde festgestellt, dass sich der Rosenkranz
als Friedensgebet besonders eigne.
Der Abschlussgottesdienst mit Bischof Kurt Koch, Weihbischof Denis Theurillat
und Generalvikar Roland-Bernhard Trauffer setzte einen würdigen Schlusspunkt.
Ort: Bethanien, St. Niklausen (OW).
Termine: Montag/Dienstag, 1./2. September, oder Donnerstag, 30./31. Oktober
2003.
Themen: 1. Tag: Sekretariat ein kleines Medienunternehmen; 2. Tag:
Kommunikation Ressourcen und Fähigkeiten.
Leitung: 1. Tag: Thomas Binotto, Redaktor forum Zürich und freier Journalist;
2. Tag: Verena Schlauri-Kormann, dipl. Erwachsenenbildnerin.
Trägerschaft: Fortbildungskommission der Diözese Chur.
Detailprogramme und Anmeldung: Rosmarie Werschlein, Pfarramt St. Benignus,
8330 Pfäffikon, Telefon 0432887070, E-Mail r.werschlein@werschlein.com
Albert Hösli-Lampe, Diplomkatechet
Der Verstorbene wurde am 31. Mai 1947 in Netstal (GL) geboren. Von 19761992
wirkte er als Katechet in der Pfarrei Näfels (GL) und ab 1998 in der
Pfarrei Niederurnen (GL). Er verstarb am 23. März 2003 und wurde am
29. März 2003 in Näfels begraben.
Emilio Clerici
Während 62 Jahren (von 19361998) arbeitete der Verstorbene als
Hausangestellter im Priesterseminar St. Luzi in Chur. Im hohen Alter von
97 Jahren durfte er in der Nacht zum Donnerstag, 27. März 2003, zu
Gott, seinem Schöpfer, heimkehren. Er wurde am 1. April 2003 auf dem
Friedhof Hof bei der Kathedrale begraben. Bischöfliche Kanzlei
Die Sakristane können die heiligen Öle, die in der Chrisammesse vom Montagabend, 14. April, geweiht werden, am Hohen Donnerstag, vormittags zwischen 8 und 10 Uhr in St. Gallen in der Sakristei der Kathedrale, abholen.