13/2003 | |
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Amtlicher Teil |
Am 1. März hat Herr Wolfgang Bürgstein sein Amt als Sekretär
von Justitia et Pax angetreten. Herr Bürgstein ist 41 Jahre alt und
hat katholische Theologie und Volkswirtschaft studiert. Er verfügt
über eine breite berufliche Erfahrung von der Sozial- und Wirtschaftsethik
bis zur Erwachsenenbildung. Während mehr als 6 Jahren war er für
die Bereiche Wirtschaft, Politik und soziale Fragen an der katholischen
Akademie Rabanus Maurus des Bistums Limburg (D) zuständig. Zwei Jahre
lang hat er die Akademie geleitet.
Er interessiert sich besonders für die Zukunft der Sozialversicherungen.
Herr Bürgstein kann unter folgender Adresse erreicht werden: Justitia
et Pax, Effingerstrasse 11, 3001 Bern, Telefon 0313815955 0313810129
(dir. Wahl), Fax 0313818349, E-Mail juspax-wb@bluewin.ch
Das Team von Justitia et Pax ist jetzt wieder vollständig.
Der Verein «Schweizer Kirchen an der Expo» (ESE.02) wird
per Ende Juni nach erfolgreicher Arbeit aufgelöst. Dies haben die Delegierten
der ESE.02 am 18. März 2003 in Murten an ihrer letzten Versammlung
beschlossen. In ihrem Schlussbericht, der demnächst publiziert wird,
betonen die Verantwortlichen die positive Erfahrung der Zusammenarbeit der
14 Kirchen und kirchlichen Verbände.
Durch die Ausstellung «Un ange passe» und die beiden Events
an Pfingsten und Bettag, sei es den Kirchen gelungen, neue Wege zu gehen
und sich aktiv den Herausforderungen der heutigen Gesellschaft zu stellen.
Mit Genugtuung nahmen die Delegierten zur Kenntnis, dass auch die finanzielle
Bilanz mit einem Überschuss abschliessen wird. Die übrig bleibenden
rund Fr. 100000. werden den Mitgliedern des Vereins zurückgegeben.
Die Verantwortlichen der ESE.02 hoffen, dass der gute Geist dieser Zusammenarbeit
in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK) fortgeführt
wird.
Anschliessend an diese letzte Delegiertenversammlung folgte eine kleine
Schlussfeier, an der die 30 Delegierten, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
von ESE.02 sowie auch etwa 160 Freiwillige der Expo-Projekte von ESE.02
teilnahmen.
Auf Vorschlag des Dekanates ernannte Diözesanbischof Dr. Kurt Koch
für die laufende Amtsperiode im Dekanat Zug Herrn Hugo Albisser-Steiger,
Pastoralassistent, Oberägeri, zum Co-Dekanatsleiter.
Die Ernennung gilt ab dem 1. August 2003. Die Amtszeit dauert bis 31. Dezember
2003.
Erzbischof Msgr. Dr. Bruno Bernhard Heim, em. Apostolischer Nuntius
Am 17. März 2003 starb in seiner Heimatstadt Olten wenige Tage nach
seinem 92. Geburtstag Erzbischof Msgr. Dr. phil. et Dr. iur. can. Bruno
Bernhard Heim.
Bereits im Alter von 23 Jahren erwarb Bruno Bernhard Heim in Rom den Titel
des Doktors der Philosophie und empfing nach dem Theologiestudium am 29.
Juni 1938 in Solothurn die Priesterweihe. Als Vikar wirkte er zunächst
in Arbon und anschliessend in der Pfarrei St. Anton, Basel. Während
der Kriegsjahre 19431945 betreute er als Chefseelsorger italienische
und polnische Militärinternierte im Emmental. Nach dem Rechtsstudium
an der Gregoriana-Universität in Rom erlangte Bruno Bernhard Heim 1947
die Promotion zum Dr. iur. can. und begann im gleichen Jahr seine diplomatische
Karriere als Sekretär in der Nuntiatur in Paris unter Nuntius Roncalli,
dem späteren Papst Johannes XXIII. Von 19501954 diente Bruno Bernhard
Heim als Auditor in Wien und ab 1954 als Nuntiaturrat in Bonn. Von Papst
Johannes XXIII. wurde er 1961 zum Titular-Erzbischof von Xanthus ernannt.
Die Bischofsweihe empfing er am 10. Dezember 1961 in Solothurn. Als Erzbischof
übernahm er das Amt des Apostolischen Delegaten in Skandinavien. 1966
folgte die Ernennung zum Nuntius in Finnland. Die Jahre 19691973 verbrachte
Erzbischof Heim als Nuntius in Kairo, wo er gleichzeitig die Stellung des
Caritas-Präsidenten für Ägypten bekleidete. 1973 führte
ihn sein Weg als Apostolischer Delegat nach London, wo er sich grosse Verdienste
und hohes Ansehen erwarb. Seinem Bemühen ist es zu verdanken, das 1982
die Nuntiatur für das Vereinigte Königreich und Nord-Irland neu
errichtet werden konnte. 1985 kehrte Nuntius Heim nach Olten zurück.
Neben seiner diplomatischen Tätigkeit hatte er sich weltweit einen
Namen als Heraldiker gemacht und die vier letzten Papstwappen und zahlreiche
Bischofswappen gestaltet.
Der Verstorbene wird in Neuendorf (SO) bestattet. Die Trauerfeier findet
am Freitag, 28. März 2003, um 14.00 Uhr in der St. Martinskirche in
Olten statt.
Der Diözesanbischof von Basel, Msgr. Dr. Kurt Koch, hält wiederum
die Fastenpredigten in der Kathedrale St. Urs und Viktor in Solothurn.
Das Thema lautet: Jesus Christus: Das Geheimnis Gottes und der Menschen.
Die Fastenpredigten beginnen jeweils um 20.00 Uhr.
Alle Interessierten sind zu diesen Fastenpredigten des Bischofs herzlich
eingeladen.
Das Domkapitel des Bistums Basel, in welchem die 18 residierenden und nichtresidierenden Domherren die 10 Kantone, die zur Diözese Basel gehören, vertreten, beriet am 14. März 2003 unter dem Vorsitz von Dompropst Arno Stadelmann verschiedene Fragen und feierte die Installation des neuen nichtresidierenden Domherrn des Standes Bern, Pfarrer Josef Brühwiler, Langenthal.
Am 7. Mai 1828 wurde durch Papst Leo XII. das Bistum Basel reorganisiert
und neu umschrieben. Das Jubiläum «175 Jahre neues Bistum Basel»,
das am 31. August 2003 gefeiert wird, veranlasste das Domkapitel, über
die heutige Bedeutung des Konkordates vom 26. März 1828 zwischen dem
Hl. Stuhl und den Diözesanständen einen ersten Gedankenaustausch
zu pflegen.
Im Gespräch mit Diözesanbischof Kurt Koch erörterten die
Domherren die Folgen, die sich aus dem Bundesgerichtsurteil vom 18. Dezember
2002 über «Austritt aus der staatskirchenrechtlichen Körperschaft
Austritt aus der Kirche» ergeben. Dabei ergaben sich Herausforderungen
an die verschiedenen Verantwortungsträger im kirchlichen Leben.
Im Blick auf die kommende Regionalisierung der Diözese in drei Bistumsregionen
anstelle der bisherigen zehn Regionen kam die Frage auf, ob die geplante
grossräumige Regionalisierung dem Domkapitel neue Aufgaben bringen
werde.
Bischof Kurt Koch stellte in seiner Homilie die Einsetzung des neuen Domherrn des Standes Bern, Pfarrer Josef Brühwiler, in den Zusammenhang mit Worten, die der Dompropst bei der Übergabe des Domherrenkreuzes spricht: «Empfange das Kreuz, das Zeichen, dass Christus uns erlöst hat. Führe in diesem Zeichen die Gläubigen zum ewigen Heil». Der Diözesanbischof vertiefte diese Formel mit Gedanken zu: das heutige «Kreuz» mit dem Kreuz; das Kreuz Jesu in der göttlichen Logik radikaler Liebe; unter dem Kreuz und zum Kreuz stehen; Lehrstuhl des Kreuzes. Dabei gilt es, «glaubwürdig und überzeugt unter dem Kreuz zu stehen und in der Welt zum Kreuz zu stehen». Auch die Domherren sind beauftragt, «unter dem Kreuz zu stehen» und die Gläubigen «im Zeichen des Kreuzes zum ewigen Heil» zu führen. Am Schluss des festlich gestalteten Gottesdienstes dankte der Diözesanbischof der Vertretung der Regierung des Standes Bern für die gute Zusammenarbeit bei der Wahl und Ernennung des neuen Domherrn. Die Diözesankonferenz des Bistums Basel war durch den Vorort vertreten, mit Regierungsrat Dr. Thomas Wallner, Solothurn, an der Spitze. Max Hofer, Domherr
An der dritten Sitzung in der neuen Legislatur beschäftigte sich
der Diözesane Seelsorgerat am 14./15. März 2003 im Haus der Stille,
Bethanien, St. Niklausen (OW), mit seinen gewählten Schwerpunktthemen,
diskutierte das Dokument «Eucharistiefeier, Wortgottesfeier und Agapefeier»
und hielt einen Informationsaustausch mit der Bistumsleitung.
Theresa Herzog (Vizepräsidentin) und Vincent Eschmann (Präsident)
führten effizient durch die Tagung. Der Seelsorgerat, zusammengesetzt
aus Vertreterinnen und Vertretern aus den zehn Bistumsregionen, erwies sich
als kompetentes Forum. Den Männern und Frauen war eines gemeinsam:
die Anliegen und aktuellen Wünsche der Menschen in ihren Pfarreien
in die Diskussion zu bringen.
An der Novembersitzung 2002 entschied sich der Rat, für die künftige Arbeit Schwerpunkte zu setzen und folgende drei Themen/Projekte anzugehen und in Arbeitsgruppen zu bearbeiten:
Die drei Gruppen berichteten über den Stand der Arbeit und zeigten
die ins Auge gefassten weiteren Schritte auf. So kann an der Juni-Sitzung
bereits ein Projekt vorgestellt werden, «Wege erwachsenen Glaubens
ein neuer Weg der Glaubensweitergabe und Glaubenserneuerung».
Die Gruppe «Pfarreiseelsorge» beschäftigte sich mit der
Zukunft der anderssprachigen Missionen und deren Zusammenarbeit mit den
Pfarreien.
Die Gruppe «Sonntagsruhe» stellte für ihre Weiterarbeit
ein «Zwei-Stufen-Programm» vor: Ein erster Schritt zum Thema
«Jeder Mensch braucht Lebensrhythmen Rhythmen brauchen Rituale».
Darauf die Folgerung in einem zweiten Schritt: In den Sonntagsangeboten
sollten solche Rituale vorhanden sein Gottesdienste müssen Freude
ausstrahlen, die Sinne ansprechen und lebensbejahend sein.
Bischof Kurt Koch stellte fest, dass alle drei Projekte mit Glaubensverkündigung
und Glaubensweitergabe zu tun haben dies sei ein dringendes Anliegen.
Weiter betonte er, dass die Hauptkompetenz des Seelsorgerates die Erfahrungen
der Mitglieder sei, die aus verschiedenen Orten, Pfarreien, Berufen und
aus dem Leben kämen. In Zusammenarbeit mit dem Pastoralamt wird an
den Themen weitergearbeitet.
Bischofsvikar Hans Zünd, Leiter des Pastoralamtes, führte den
Seelsorgerat in das Dokument zu Eucharistiefeier und Wortgottesfeier ein
und stellte dieses zur Diskussion. Die Rückmeldungen der Gruppen fielen
durchwegs positiv aus. Es sei ein gutes Papier, mit klaren Formulierungen
und dem entsprechenden Gefühl für die pastorale Seelsorge. Das
Papier sei zwar für die Seelsorgenden gedacht, aber aus den Reaktionen
des Rates wurde klar das Bedürfnis der Gläubigen nach diesbezüglichen
Informationen in verständlicher Sprache ersichtlich. Hans Zünd
dankte dem Rat für das Engagement, die kritische Besprechung des Dokuments
und die Hinweise auf den Informationsbedarf diese sollen zurückfliessen
und in das Dokument aufgenommen werden.
Bischof Kurt Koch ergänzte, es sei ersichtlich, dass es nicht genüge,
ein einziges Dokument zu erstellen sondern, es müssten zwei werden,
das eine für die Seelsorgenden, das andere für das Volk.
Aus der Bistumsleitung wurde unter anderem über das Projekt Grossräumige
Regionalisierung und über das Jubiläumsfest 175 Jahre neues Bistum
Basel vom 31. August 2003 berichtet. Fragen und Unklarheiten zum Thema Grossräumige
Regionalisierung liessen auf ein Informationsdefizit der Ratsmitglieder
schliessen. Daher soll eine ausführliche Orientierung an der kommenden
Juni-Sitzung erfolgen.
Sibylle Hardegger und Hans-E. Ellenberger berichteten über die geplanten
Inhalte des Bistumsfestes vom 31. August 2003, anlässlich der 175-Jahr-Feier
des neuen Bistums Basel. Eine bunte Palette von Anlässen, Ausstellungen,
Begegnungsmöglichkeiten und Unterhaltungsangeboten werden Familien,
Einzelnen und Gruppen ein unvergessliches Erlebnis bieten.
Am Samstag, 5. April 2003, um 13.30 Uhr, wird Diözesanbischof Amédée
Grab den folgenden Diakonen in der Klosterkirche Einsiedeln die Priesterweihe
spenden:
German Betschart aus Illgau in Wädenswil, Martin Burkart aus Rastatt
(D) in Männedorf, Ernst Fuchs aus Willerzell in Sachseln, Stefan Isenecker
aus Ortenberg (D) in Lachen, Daniel Krieg aus Siebnen in Goldau und Mario
Pinggera aus Lichtenberg (I) in Müstair (GR).
Die Priester, welche am Weihegottesdienst konzelebrieren, werden gebeten,
sich bis Dienstag, 1. April 2003, bei der Bischöflichen Kanzlei in
Chur anzumelden (Telefon 081 2586000). Bitte nehmen Sie Ihre Albe und weisse
Stola mit. Besammlung in der Sakristei der Klosterkirche um 13.00 Uhr.
Ende Juli dieses Jahres wird Pfarrer Albert Breu nach zwölfjährigem
und engagiertem Wirken die Pfarrei Mels im 69. Altersjahr verlassen. Daher
ist auf den Herbst die Pfarrstelle (100 %) neu zu besetzen.
Interessenten richten ihre Bewerbung bis zum 20. April 2003 an das Bischöfliche
Ordinariat, Personalamt, Peter Lampart, Klosterhof 6b, Postfach 263, 9001
St. Gallen.
Weitere Auskunft erteilt Josef Eberhard, Präsident des Kirchenverwaltungsrates
Mels, Telefon P 0817232735, G 0817253021.
Dekan Reto Oberholzer hat am Sonntag, 9. März, Anton Pilicic (Jg. 36) als Pfarradministrator von Ernetschwil eingesetzt. Anton Pilicic stammt aus Bosnien-Herzegowina. Nach seinem Theologie- und Philosophie-Studium arbeitete er als Katechet und später als Studentenseelsorger für die Diözese Banja Luka. Von 1969 bis 1980 betreute er zwei Pfarreien. Politischer Probleme wegen verlegte er 1980 seine Tätigkeit nach München, wo er als Kaplan, Jugendseelsorger und Pfarrer wirkte.
Dekan Erich Guntli hat am Sonntag, 16. März, in Walenstadt den gebürtigen Nigerianer Innocent Udeafor (Jg. 53) als Pfarradministrator für zwei Jahre eingesetzt. Vor einer definitiven Pfarrwahl sollen sich Pfarrei und Pfarrer besser kennen lernen. Innocent Udeafor hat in Innsbruck Theologie und Philosophie studiert und in beiden Richtungen mit dem Doktorat abgeschlossen. Er lebte während über 20 Jahren in Österreich, erhielt auch die österreichische Staatsbürgerschaft. Die letzten acht Jahre war er Pfarrer in Thüringen/Vorarlberg.
Der Seelsorgerat des Bistums St. Gallen war im Aktionsrat und neu im Stiftungsforum des Fastenopfers während vieler Jahre durch den Sekundarlehrer Willi Pfister-Sciuchetti, St. Gallen, gut vertreten. Er hatte diese Aufgabe mit viel Engagement und Freude wahrgenommen und den Seelsorgerat jährlich über die Arbeit bestens informiert. Nachdem seine Amtsdauer im Seelsorgerat abgelaufen war, musste eine Nachfolge gesucht werden. Neu delegiert nun der Seelsorgerat André Meier, lic. phil., Oberuzwil, ins Stiftungsforum.