10/2003

INHALT

Amtlicher Teil

 

Alle Bistümer

 

Erster Internationaler Kongress für eine Neue Evangelisation, 23. Mai bis 1. Juni 2003 in Wien

Der Kongress wurde von Kardinal Schönborn aus Wien und drei anderen Kardinälen grosser europäischer Metropolen initiiert: Kardinal Lustiger aus Paris, Kardinal Policarpo aus Lissabon und Kardinal Danneels aus Brüssel. Der Kongress ist auf vier Jahre angelegt. Nach dem Start in Wien im Jahre 2003 wird 2004 Paris, 2005 Lissabon und 2006 Brüssel Gastgeber sein.

Ziel des Kongresses ist es:

Der Kongress steht unter dem Motto «Öffnet die Türen für Christus». Zehn Tage lang gibt es vormittags Vorträge und Diskussionsrunden, nachmittags konkrete Missionen auf den Strassen und Plätzen, in den Kaffeehäusern oder Banken und natürlich auch in den Kirchen. Die Kongressteilnehmer können so neue Möglichkeiten der Mission für die eigene Pfarrei entdecken und sich mit Missionsinteressierten aus der ganzen Welt austauschen.
Der Kongress ist für jede/jeden offen, der sich für die Neue Evangelisation interessiert: für Orden, Bewegungen und neue Gemeinschaften ebenso wie für haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Pfarreien oder Diözesen und interessierte Einzelpersonen.
Für weitere Informationen und Materialien steht das Sekretariat des Kongresses zur Verfügung: ICNE (Internationaler Kongress für eine Neue Evangelisation), Stadtmission, Wollzeile 2, A-1010 Wien, Tel. 00431515523314, E-Mail stadtmission2003@edw.or.at


Bistümer der deutschsprachigen Schweiz

 

Schweizerische Kirchenzeitung

Auf den 1. Mai 2004 tritt der Redaktionsleiter der Schweizerischen Kirchenzeitung nach langer Tätigkeit in den verdienten Ruhestand. Diese attraktive und im Netzwerk der Kirche der Deutschen Schweiz wichtige Stelle ist deshalb neu zu besetzen. Die verantwortlichen Kommissionen stellen sich einen Stellenantritt auf den 1. April 2004 vor für einen Redaktionsleiter oder eine Redaktionsleiterin (100%).
Arbeitgeber ist die Deutschschweizerische Ordinarienkonferenz, die auf Vorschlag der Kommissionen diese Stelle besetzen wird. Der Arbeitsort ist Luzern.
Als Erfordernisse an eine Redaktionsleiterin/einen Redaktionsleiter sind insbesondere zu nennen:

Der Redaktionsleiterin/dem Redaktionsleiter steht eine Redaktionskommission, bestehend aus Vertretern/Vertreterinnen der drei Deutschschweizer Diözesen, beratend zur Seite. Ansonsten ist diese Stelle eine Einmann/Einfrauposition mit grossen Freiheiten in der Planung von Arbeitszeit und Arbeitsaufteilung.
Die Besoldung erfolgt gemäss den Ansätzen für die Lehrpersonen an den Luzerner Schulen.
Für Rückfragen und Auskünfte steht Ihnen der bisherige Stelleninhaber, Dr. Rolf Weibel, gerne zur Verfügung. Sein Telefon: 0414295327.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind bis Mitte April zu richten an: Pfarrer Heinz Angehrn, Kirchweg 3, 9030 Abtwil (SG).

Herausgeber- und Redaktionskommission der Schweizerischen Kirchenzeitung


Bistum Basel

 

Installationsfeier in der Kathedrale St. Urs+Viktor zu Solothurn. Pfarrer Josef Brühwiler, Langenthal, neuer nicht-residierender Domherr des Standes Bern

Am Freitag, 14. März 2003, wird Herr Pfarrer Josef Brühwiler, Langenthal, durch den Diözesanbischof von Basel, Msgr. Dr. Kurt Koch, in der Kathedrale St. Urs+Viktor in Solothurn in einem feierlichen Gottesdienst als nichtresdierender Domherr des Standes Bern installiert. Die Feier beginnt um 16.00 Uhr und ist öffentlich. Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen! Die Priester sind zur Konzelebration eingeladen und werden gebeten, Tunika und violette Stola mitzubringen. Umkleidemöglichkeit ist im Pfarrsaal St. Ursen. Der gemeinsame Einzug beginnt ist um 15.50 Uhr. Für das Domkapitel

Hans Stauffer, Sekretär


Bistum Chur

 

Diözesane Pastoralkonferenz

Empfehlung «Ehepastoral» liegt vor

Die Diözesane Pastoralkonferenz des Bistums Chur (das Koordinationsgremium der kantonalen Seelsorgeräte auf Bistumsebene) legte erste handfeste Früchte ihrer Arbeit vor: Unmittelbar vor Weihnacht konnte Diözesanbischof Amédée Grab allen Pfarrern und in der Seelsorge Tätigen seines weit verzweigten Bistums zusammen mit einem situierenden Begleitschreiben das Papier «Ehepastoral ­ Empfehlung der Diözesanen Pastoralkonferenz» zukommen lassen (Vgl. www.bistum-chur.ch). Damit signalisieren Bischof, Bischofsrat, Pastoralkonferenz und Priesterrat (die sich alle mit dem Anliegen beschäftigten und sich hinter die Empfehlung stellen) die Priorität von Ehe und Familie in der praktischen Pastoral der Diözese Chur. Das Papier versteht sich als Hilfestellung und Katalog der Anregungen für Seelsorgeräte in Kantonen und Regionen sowie Pfarreiräte auf Gemeindeebene. Es enthält eine geraffte Problemanalyse, eine Umschreibung der verschiedenen auf dem Weg zur Ehe wichtigen seelsorglichen Bereiche sowie eine Reihe praxisorientierter Vorschläge.
Die Pastoralkonferenz ihrerseits bleibt weiter am Ball: Sie ist nun ­ nach einer Runde im Plenum letzten November, in der unmittelbar Beteiligte und Betroffene Erfahrungen vortrugen ­ daran, Defizite und Postulate im Bereich der Familienpastoral zusammenzutragen. Die erste Plenarversammlung dieses Jahres, Mitte März in Einsiedeln, wird schwergewichtig diesem Fragenkreis gewidmet sein. Es ist zu erwarten, dass daraus im laufenden Jahr eine weitere schriftliche Handreichung zuhanden der Regionen und Pfarreien resultiert. Auf diözesaner Ebene erteilt der Bischof jeweilen anhand der von ihm mit getragenen Empfehlungen Aufträge an entsprechende Fachstellen und Institutionen des Bistums (zum Beispiel an die Hochschule bzw. ihr Pastoralinstitut).

Georg Rimann
Medienbeauftragter der Pastoralkonferenz Chur


Bistum Sitten

 

Im Herrn verschieden

François Maire, alt Pfarrer
Am Mittwoch, 26. Februar 2003, starb alt Pfarrer François Maire im Altersheim St. Josef in Siders im Alter von 88 Jahren. François Maire wurde am 8. April 1915 in Montbéliard in Frankreich geboren. Am 29. Juni 1942 wurde er zum Priester geweiht. Zuerst wirkte er von 1942­1945 als Vikar in Audincourt (Frankreich). Von 1945­1947 absolvierte er in Rom ein Weiterstudium, und danach war er an verschiedenen Priesterseminarien in Frankreich Professor: in Besançon, Moulins und Annecy. Von 1957­1966 war er in Genf (St-Joseph) als Vikar tätig, von 1966­1971 als Vikar in Nyon und von 1971­1972 als Vikar in Valdoie (FR). Danach wirkte François Maire als Studentenseelsorger an verschiedenen Orten: 1972­1976 in La Mouille, 1976­1977 in Nizza und von 1977­1978 in der Schule «Alpina» in Champéry. 1978 wurde er zum Vikar von Fully ernannt, wo er bis 1988 blieb. Im Jahre 1983 wurde er in das Bistum Sitten inkardiniert. In den Jahren 1988­1994 wirkte er als Pfarrer von Granges und Rektor von Noës. Während vielen Jahren war er auch Mitarbeiter als Bandverteidiger am diözesanen Kirchlichen Gericht. 1994 trat er in den Ruhestand und zog nach Sitten. Die letzten Jahre verbrachte er im Altersheim St-Joseph in Siders. Die Beerdigung von François Maire fand am 28. Februar 2003 in Siders statt.


© Schweizerische Kirchenzeitung - 2003