10/2003 | |
INHALT | |
Amtlicher Teil |
Der Kongress wurde von Kardinal Schönborn aus Wien und drei anderen Kardinälen grosser europäischer Metropolen initiiert: Kardinal Lustiger aus Paris, Kardinal Policarpo aus Lissabon und Kardinal Danneels aus Brüssel. Der Kongress ist auf vier Jahre angelegt. Nach dem Start in Wien im Jahre 2003 wird 2004 Paris, 2005 Lissabon und 2006 Brüssel Gastgeber sein.
Ziel des Kongresses ist es:
Der Kongress steht unter dem Motto «Öffnet die Türen
für Christus». Zehn Tage lang gibt es vormittags Vorträge
und Diskussionsrunden, nachmittags konkrete Missionen auf den Strassen und
Plätzen, in den Kaffeehäusern oder Banken und natürlich auch
in den Kirchen. Die Kongressteilnehmer können so neue Möglichkeiten
der Mission für die eigene Pfarrei entdecken und sich mit Missionsinteressierten
aus der ganzen Welt austauschen.
Der Kongress ist für jede/jeden offen, der sich für die Neue Evangelisation
interessiert: für Orden, Bewegungen und neue Gemeinschaften ebenso
wie für haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
in Pfarreien oder Diözesen und interessierte Einzelpersonen.
Für weitere Informationen und Materialien steht das Sekretariat des
Kongresses zur Verfügung: ICNE (Internationaler Kongress für eine
Neue Evangelisation), Stadtmission, Wollzeile 2, A-1010 Wien, Tel. 00431515523314,
E-Mail stadtmission2003@edw.or.at
Auf den 1. Mai 2004 tritt der Redaktionsleiter der Schweizerischen Kirchenzeitung
nach langer Tätigkeit in den verdienten Ruhestand. Diese attraktive
und im Netzwerk der Kirche der Deutschen Schweiz wichtige Stelle ist deshalb
neu zu besetzen. Die verantwortlichen Kommissionen stellen sich einen Stellenantritt
auf den 1. April 2004 vor für einen Redaktionsleiter oder eine Redaktionsleiterin
(100%).
Arbeitgeber ist die Deutschschweizerische Ordinarienkonferenz, die auf Vorschlag
der Kommissionen diese Stelle besetzen wird. Der Arbeitsort ist Luzern.
Als Erfordernisse an eine Redaktionsleiterin/einen Redaktionsleiter sind
insbesondere zu nennen:
Der Redaktionsleiterin/dem Redaktionsleiter steht eine Redaktionskommission,
bestehend aus Vertretern/Vertreterinnen der drei Deutschschweizer Diözesen,
beratend zur Seite. Ansonsten ist diese Stelle eine Einmann/Einfrauposition
mit grossen Freiheiten in der Planung von Arbeitszeit und Arbeitsaufteilung.
Die Besoldung erfolgt gemäss den Ansätzen für die Lehrpersonen
an den Luzerner Schulen.
Für Rückfragen und Auskünfte steht Ihnen der bisherige Stelleninhaber,
Dr. Rolf Weibel, gerne zur Verfügung. Sein Telefon: 0414295327.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind bis Mitte April zu richten
an: Pfarrer Heinz Angehrn, Kirchweg 3, 9030 Abtwil (SG).
Am Freitag, 14. März 2003, wird Herr Pfarrer Josef Brühwiler, Langenthal, durch den Diözesanbischof von Basel, Msgr. Dr. Kurt Koch, in der Kathedrale St. Urs+Viktor in Solothurn in einem feierlichen Gottesdienst als nichtresdierender Domherr des Standes Bern installiert. Die Feier beginnt um 16.00 Uhr und ist öffentlich. Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen! Die Priester sind zur Konzelebration eingeladen und werden gebeten, Tunika und violette Stola mitzubringen. Umkleidemöglichkeit ist im Pfarrsaal St. Ursen. Der gemeinsame Einzug beginnt ist um 15.50 Uhr. Für das Domkapitel
Die Diözesane Pastoralkonferenz des Bistums Chur (das Koordinationsgremium
der kantonalen Seelsorgeräte auf Bistumsebene) legte erste handfeste
Früchte ihrer Arbeit vor: Unmittelbar vor Weihnacht konnte Diözesanbischof
Amédée Grab allen Pfarrern und in der Seelsorge Tätigen
seines weit verzweigten Bistums zusammen mit einem situierenden Begleitschreiben
das Papier «Ehepastoral Empfehlung der Diözesanen Pastoralkonferenz»
zukommen lassen (Vgl. www.bistum-chur.ch). Damit signalisieren Bischof,
Bischofsrat, Pastoralkonferenz und Priesterrat (die sich alle mit dem Anliegen
beschäftigten und sich hinter die Empfehlung stellen) die Priorität
von Ehe und Familie in der praktischen Pastoral der Diözese Chur. Das
Papier versteht sich als Hilfestellung und Katalog der Anregungen für
Seelsorgeräte in Kantonen und Regionen sowie Pfarreiräte auf Gemeindeebene.
Es enthält eine geraffte Problemanalyse, eine Umschreibung der verschiedenen
auf dem Weg zur Ehe wichtigen seelsorglichen Bereiche sowie eine Reihe praxisorientierter
Vorschläge.
Die Pastoralkonferenz ihrerseits bleibt weiter am Ball: Sie ist nun
nach einer Runde im Plenum letzten November, in der unmittelbar Beteiligte
und Betroffene Erfahrungen vortrugen daran, Defizite und Postulate
im Bereich der Familienpastoral zusammenzutragen. Die erste Plenarversammlung
dieses Jahres, Mitte März in Einsiedeln, wird schwergewichtig diesem
Fragenkreis gewidmet sein. Es ist zu erwarten, dass daraus im laufenden
Jahr eine weitere schriftliche Handreichung zuhanden der Regionen und Pfarreien
resultiert. Auf diözesaner Ebene erteilt der Bischof jeweilen anhand
der von ihm mit getragenen Empfehlungen Aufträge an entsprechende Fachstellen
und Institutionen des Bistums (zum Beispiel an die Hochschule bzw. ihr Pastoralinstitut).
François Maire, alt Pfarrer
Am Mittwoch, 26. Februar 2003, starb alt Pfarrer François Maire im
Altersheim St. Josef in Siders im Alter von 88 Jahren. François Maire
wurde am 8. April 1915 in Montbéliard in Frankreich geboren. Am 29.
Juni 1942 wurde er zum Priester geweiht. Zuerst wirkte er von 19421945
als Vikar in Audincourt (Frankreich). Von 19451947 absolvierte er in
Rom ein Weiterstudium, und danach war er an verschiedenen Priesterseminarien
in Frankreich Professor: in Besançon, Moulins und Annecy. Von 19571966
war er in Genf (St-Joseph) als Vikar tätig, von 19661971 als Vikar
in Nyon und von 19711972 als Vikar in Valdoie (FR). Danach wirkte François
Maire als Studentenseelsorger an verschiedenen Orten: 19721976 in La
Mouille, 19761977 in Nizza und von 19771978 in der Schule «Alpina»
in Champéry. 1978 wurde er zum Vikar von Fully ernannt, wo er bis
1988 blieb. Im Jahre 1983 wurde er in das Bistum Sitten inkardiniert. In
den Jahren 19881994 wirkte er als Pfarrer von Granges und Rektor von
Noës. Während vielen Jahren war er auch Mitarbeiter als Bandverteidiger
am diözesanen Kirchlichen Gericht. 1994 trat er in den Ruhestand und
zog nach Sitten. Die letzten Jahre verbrachte er im Altersheim St-Joseph
in Siders. Die Beerdigung von François Maire fand am 28. Februar
2003 in Siders statt.