4/2003 | |
INHALT | |
Amtlicher Teil |
Der Präsident der Schweizer Bischofskonferenz macht auf folgende
Veranstaltung aufmerksam und lädt zur Teilnahme ein: Colloquium Europäischer
Pfarrgemeinden, 6.10. Juli 2003 in Freiburg (Schweiz).
«Pfarreien: heutige Erfahrungen und Visionen für die Zukunft».
Unter diesem Motto findet dieses Jahr in den Räumen der Universität
Freiburg ein Treffen europäischer Pfarreien statt, zu dem um die 300
Teilnehmer/Teilnehmerinnen erwartet werden (Pfarrei-, Kirchgemeinde- und
Synoldalräte, ehren- und nebenamtliche Pfarreimitarbeiterinnen und
-mitarbeiter; Seelsorgerinnen und Seelsorger, Studenten sowie weitere am
Aufbau einer lebendigen Pfarrei Interessierte).
Im Plenum des Colloquiums gibt es Vorträge von ausgewiesenen Experten
mit Simultanübersetzung in 56 Sprachen. In Arbeitsgruppen werden
Erfahrungen aus dem Leben und der Arbeit in den Pfarrgemeinden ausgetauscht
und gemeinsam nach zukunftsorientierten Antworten gesucht. Zum Programm
gehören auch Besuche von Pfarreien in Freiburg und Umgebung, «Internationale
Feiern» und kulturelle Anlässe.
Das Colloquium Europäischer Pfarrgemeinden (CEP) ist keine offizielle
Institution der Kirche, sondern eine freie Vereinigung. Es sucht aber bewusst
die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kirchenleitungen der verschiedenen
Länder Europas. Es bemüht sich, am Aufbau einer Gesellschaft in
Europa mitzuarbeiten, die gekennzeichnet ist durch wechselseitigen Respekt,
gegenseitige Annahme und allseitiges Lernen voneinander. Praktisch wird
diese Zielsetzung erreicht durch
Weitere Informationen sind erhältlich bei:
Weitere Informationen sind auch erhältlich über Internet www.cep-eu.com
In der Zeit vom 7. Juli bis 6. September 2003 (Schulferien) sind Priester
eingeladen, ihren Urlaub in der Erzdiözese Salzburg mit einer Seelsorgsvertretung
zu verbinden. Der vertretende Priester soll wenigstens telefonisch erreichbar
sein und für die notwendigsten seelsorglichen Arbeiten wie Gottesdienst,
Krankenprovision, Beichtgelegenheit und Aussprache bereitstehen.
Damit auch grössere Ausflüge möglich sind, besteht die Möglichkeit
zur Absprache mit dem Seelsorger der Nachbarspfarre. Als Vergütung
werden freie Station, Fahrtkostenzuschuss und Gottesdienstvergütung
geboten. In kleineren Pfarren besteht meist die Möglichkeit zur Selbstversorgung,
so dass eventuell die Haushälterin mitgenommen werden kann (entsprechende
Wünsche bitte angeben).
Eine schriftliche Anmeldung mit Angabe von Wünschen bezüglich
Termin und Lage der Pfarre möge bis 31. März 2002 an folgende
Adresse erfolgen: Erzbischöfliches Ordinariat Salzburg, Urlaubsvertretung,
Kapitelplatz 2, A-5020 Salzburg, Tel. 0043/662/8047-1100, Fax 0043/662/8047-1109,
E-Mail ordinariat.sbg@kirchen.net
Ungefähr ab Mitte April 2003 übermittelt das Erzbischöfliche
Ordinariat eine kurze Ortsbeschreibung und die Anschrift des Pfarrers zur
Kontaktaufnahme.
Die 175 Jahre neu errichtetes Bistum Basel sind ein guter Grund, um an
einem Sonntag im Verlaufe des Jahres 2003 bewusst gemeinsam zu danken für
all das, was er im Bistum hat wachsen lassen. Indem wir auch die Zukunft
des Bistums dem Segen Gottes anvertrauen wollen, pflegen wir an diesem Festtag
vom 31. August die Begegnung untereinander und die Gemeinschaft im Glauben
an Jesus Christus.
Der Jubiläumstag möge viele Gläubige ermuntern, nach Solothurn
aufzubrechen und ein paar Stunden miteinander zu verbringen. Eine herzliche
Einladung an alle, die in irgendeiner Weise mit dem Bistum Basel verbunden
sind.
Vor 175 Jahren, am 7. Mai 1828, wurde durch Papst Leo XII. das Bistum
Basel reorganisiert und neu umschrieben.
Durch die Wirren der Französischen Revolution gingen das Fürstbistum
Basel und gleichzeitig auch das mächtige, weit in die deutsche Schweiz
hinein reichende Bistum Konstanz verloren. Die Bistumsverhältnisse
in der Schweiz mussten vollständig neu geordnet werden. Im Konkordat
von 1828 kamen die Regierungen der Kantone Solothurn, Luzern, Zug und Bern
(damals noch mit Jura und Laufental) sowie der Heilige Stuhl überein,
das Bistum Basel weiterleben zu lassen, allerdings in völlig neu umschriebenen
Grenzen und mit Bischofssitz in Solothurn. Die übrigen sechs Bistumskantone
traten dem Konkordat im Laufe der Zeit bei.
Das Jubiläum «175 Jahre neues Bistum Basel» gibt uns Gelegenheit,
auf die bewegte Geschichte zurückzuschauen und uns mit seiner Zukunft
auseinander zu setzen.
10.00 Uhr, Festgottesdienst in der St. Ursenkathedrale
12.00 Uhr, Festwirtschaft mit Imbiss-Ständen der anderssprachigen Missionen
Festgelände auf dem Landhausquai mit Ausstellungen, Geschichte des
Bistums, Begehbare Bistumskarte, Informationsstände, Videowettbewerb,
Meditation zum Verenaweg usw.
14.30 Uhr, Festvortrag im Landhaus
16.00 Uhr, feierliche Vesper und Apéro für alle im Landhaussaal
18.30 Uhr, meditativer Ausklang Texte und Musik mit KantonsschülerInnen
unter der Leitung von Franz Eckert, Religionslehrer
Eingeladen sind alle interessierten Frauen und Männer aus den Pfarreien
des Bistums, Kirchen- und Pfarreiräte, engagierte Laien, Jugendliche
usw. Keine Anmeldung notwendig.
Auskunft: Bischöfliches Ordinariat, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn,
Telefon 0326255825, E-Mail information@bistum-basel.ch
Die Diözesane Konferenz der Dekane, Dekanatsleiterinnen und -leiter
vom 14. bis 16. Januar 2003 in Bethanien (OW) behandelte und beriet die
aktuellen Themen unseres Bistums, so unter anderem das Statut zur Grossräumigeren
Regionalisierung, Hilfen für die Führung von Dekanaten, eine neue
Dokumentation zu «Suchtgefährdung bei Seelsorgenden» und
liess sich in die «Charta Oecumenica» einführen.
Mit einer Besinnung, moderiert von Wolfgang Broedel, wurde die Konferenz
eröffnet. «Dienst an der Freude und wie man das durchhält».
Das Thema der Freude in und an der Kirche werde heute oft auf dem Hintergrund
der strukturellen Probleme diskutiert, meist mit dem Effekt, dass die Freude
an Beruf und Berufung mehr oder weniger gedämpft oder gar ausgelöscht
werde. Wolfgang Broedel verstand es, die Freude ins Zentrum der Besinnung
zu stellen: Wer sich immer wieder für das Ganze und für das scheinbar
Kleine öffnet, wird immer wieder von Freude überrascht. Durch
den Dienst an der Freude anderer schaffen wir eine wichtige Voraussetzung
für die eigene Freude.
Die veränderten personellen Verhältnisse der Pfarreileitung
und -seelsorge, zunehmende Vakanzen und zusätzliche Aufgaben bedeuten
für die meist ehrenamtlich geführten Dekanate immer grössere
Herausforderungen. Hans Zünd, Leiter Pastoralamt, dokumentierte die
Sachlage, und die Teilnehmenden tauschten sich in Gruppenarbeit über
ihre Schwierigkeiten aus. Aus den Rückmeldungen konnte entnommen werden,
dass die Situation innerhalb und zwischen den Regionen sehr unterschiedlich
ist. So verfügen einzelne städtische Regionen bereits über
bezahlte Teilzeitpensen für die Dekanatsleitung und Sekretariate für
deren Unterstützung, während in ländlicheren Gegenden die
Dekanate immer noch ehrenamtlich geführt werden.
Es zeigt sich eine Tendenz, dass Teilpensen und unterstützendes Personal
für die Dekanatsleitungen aufgrund der zunehmenden Belastung notwendig
werden. Diese Anliegen sollen im Rahmen der Grossräumigeren Regionalisierung
(Aufgabenteilung Dekanatsleitung/Regionalleitung) gemeinsam mit den staatskirchenrechtlichen
Instanzen geklärt werden. Weiter brachten die Gruppenberichte den Wunsch
nach verbindlichen Vorgaben seitens des Ordinariates, damit bereits bei
den Anstellungsverträgen die Kirchgemeinden sich verpflichten, dass
sich bei Bedarf die Seelsorgenden auch überpfarreilich engagieren sollten.
Es gelte, die Voraussetzungen zu schaffen, damit der Organismus lebe, betonten die Verantwortlichen für die Umsetzung des Projektes der Grossräumigeren Regionalisierung des Bistums, bei der Vorstellung des Entwurfes zum Statut. Es gehe nun darum, festzulegen, welches die Organe sein werden und welche Verbindungen zwischen den Organen notwendig sind. Das Statut zeige die wichtigsten Kommunikationsgefässe auf. Die Dekane und Dekanatsleiterinnen und -leiter diskutierten das Dokument in Arbeitsgruppen, die entsprechend der künftigen Regionen zusammengesetzt wurden. Die Rückmeldungen, Befürchtungen und Kritik werden in die Projektgruppe zurückgetragen und dort weiterbearbeitet.
Die Fachgruppe Beratung/Begleitung der Diözese Basel hat eine Arbeitshilfe
zuhanden der Dekanatsleitungen zum Thema «Suchtgefährdung bei
Seelsorgenden» erarbeitet und präsentiert. Frau Ursula Kuypers,
Psychotherapeutin, referierte zum Problemkreis Sucht in der Seelsorge. Auf
die Frage, ob es innerhalb der Seelsorge eine erhöhte Suchtgefährdung
gäbe, müsse mit einem Ja geantwortet werden. Denn, immer da, wo
es um ideelle Werte gehe, sei die Gefahr der Enttäuschung da. Die Herausforderungen
in der Kirche heute, zwischen Visionen, Programmen und Administration seien
gross geworden, und viele scheiterten daran.
Frau Kuypers bezeichnete die vorliegende Dokumentation als eine ausgezeichnete
Arbeitshilfe.
(Die Arbeitshilfe «Sucht» finden Sie im Internet auf der Homepage
des Bistums Basel www.bistum-basel.ch unter Dokumente!)
Als eine Vorbereitung für die Woche des Gebetes für die Einheit
der Christen (18. bis 24. Januar 2003) gedacht, führte Sarah Numico
vom Generalsekretariat des Rates der europäischen Bischofskonferenzen
(CCEE), in die Entstehungsgeschichte und die Wirkung der «Charta Oecumenica,
Leitlinien für die wachsende Zusammenarbeit unter den Kirchen in Europa»
ein. Die Charta, am 22. April 2001 von der Konferenz Europäischer Kirchen
und dem Rat der Europäischen Bischofskonferenzen unterzeichnet, fügt
sich in die derzeitige Situation des ökumenischen Prozesses in Europa
ein. Die Idee zur Charta entstand 1997 anlässlich der Ökumenischen
Versammlung der Kirchen in Graz (A). Bis heute wurde die Charta in 30 Sprachen
übersetzt und an vielen Zusammenkünften debattiert und diskutiert.
Die Charta lebt nur, wenn man sich für sie engagiert. Dank der ausgezeichneten
Präsentation durch Frau Numico besteht nun die Hoffnung, dass die Charta
auch in unserem Lande vermehrt Beachtung finde und zu vertieften Gesprächen
über die trennenden Fragen führt.
(Die Charta kann bezogen werden beim Rat der Europäischen Bischofskonferenzen
[CCEE], Gallusstrasse 24, 9000 St. Gallen, und findet sich im Internet unter
www.kath.ch/ccee)
Der Entwurf eines Grundsatzdokumentes für Eucharistiefeiern, Wortgottesfeiern, Kommunionfeiern und Agapefeiern wurde vorgestellt. Das Dokument soll in einer prozesshaften Vernehmlassung von den diözesanen Beratungsgremien diskutiert und kommentiert werden.
«Nein zum Krieg! Der Krieg ist nicht einfach Schicksal. Er bedeutet immer eine Niederlage der Menschheit» (Papst Johannes Paul II.). Dekane, Dekanatsleiterinnen und -leiter des Bistums Basel rufen in diesem Sinne alle Seelsorgerinnen und Seelsorger auf, im gemeinsamen Gebet den Weg zu jenem Frieden zu suchen, den Jesus verheissen hat.
Insgesamt forderte die reich befrachtete Traktandenliste von den anwesenden
Dekanen, Dekanatsleiterinnen und -leitern grosse Aufmerksamkeit und Ausdauer,
denn nebst den aufgeführten Themen standen auch verschiedene Gefässe
für den Informationsaustausch zur Verfügung. Generalvikar P. Roland-B.
Trauffer verstand es, die drei Tage trotz der grossen Arbeitsbelastung so
zu moderieren, dass der zeitliche Rahmen eingehalten wurde, aber auch Begegnung,
Austausch und Erholung möglich wurden. Für die Teilnehmenden war
es eine wertvolle Zeit der Weiterbildung.
Bischof Kurt Koch, der zu Beginn auf die Chance dieses Jubiläumsjahres
(175 Jahre neues Bistum) für das Bistum hingewiesen, den Sinn und die
Absicht des Jahres der Bibel 2003 in Erinnerung gerufen und seine Sorge
um die Weltlage und den drohenden Krieg zum Ausdruck gebracht hatte, dankte
am Schluss allen herzlich für die engagierte Mitarbeit in diesem anstrengenden
Programm.
Datum |
Ort |
Konsekrator |
| 20. Jan | Ittenthal (AG), Einsegnung der renovierten Pfarrkirche St. Marien mit Altarweihe | Weihbischof Mgr. Denis Theurillat |
| 10. Mrz | Hornussen (AG), Einsegnung der renovierten Pfarrkirche St. Mauritius mit Altarweihe | Weihbischof Mgr. Martin Gächter |
| 13. Jun | Hildisrieden (LU), Einsegnung der neu erbauten St. Antoniuskapelle in Traselingen mit Altarweihe | Diözesanbischof Mgr. Dr. Kurt Koch |
| 30. Jun | Zuzgen (AG), Einsegnung der renovierten Pfarrkirche St. Georg | Mgr. P. Dr. Roland-B. Trauffer OP Generalvikar |
| 06. Jul | Matzendorf (SO), Einsegnung der renovierten Kapelle St. Agatha | Domherr Robert Geiser Regionaldekan des Kantons Solothurn |
| 29. Sep | Paradies (TG), Einsegnung der renovierten Pfarrkirche St. Michael mit Altarweihe | Erzbischof Mgr. Dr. Pier Giacomo de Nicolà, Apostolischer Nuntius, Bern |
Die Feier des «Tages des geweihten Lebens» möchte der
Kirche helfen, über das Zeugnis jener Menschen, welche sich für
ein Leben der engeren Christusnachfolge durch die Übernahme der evangelischen
Räte entschieden haben, nachzudenken und für das Geschenk des
geweihten Lebens zu danken. Dieser Anlass möge allen Personen des geweihten
Lebens wiederum neue Impulse vermitteln, um ihre Hingabe an den Herrn zu
beleben.
Wir laden Sie und auch andere interessierte Gläubige zu dieser Zusammenkunft
freundlich ein. Das Fest der Darstellung Jesu im Tempel gibt uns Gelegenheit,
wiederum neu zu erfahren, dass wir alle, von Christus Erlösten, dazu
bestimmt sind, «ein Volk zu sein, das ihm heilig ist» (Dt 28,9).
Sonntag, 2. Februar 2003
14.15 Aula des Priesterseminars St. Luzi, Chur, Hinführung und Reflexion
über die Instruktion «Neubeginn in Christus, ein neuer Aufbruch
des geweihten Lebens im dritten Jahrtausend»
15.30 Eucharistiefeier in der Kirche des Priesterseminars St. Luzi mit Msgr.
Dr. Vitus Huonder, Generalvikar (konzelebrierende Priester bringen eine
Tunika und weisse Stola mit)
Die Sitzung des Seelsorgerates vom Samstag, 25. Januar, im Pfarreizentrum
Flawil, steht im Zeichen des «Jahr der Bibel 2003». Präsident
Franz Hediger schreibt dazu in der Einladung: «Wir möchten uns
als Seelsorgerat von der Bibel anstecken und begeistern lassen, damit wir
Motor werden können in unseren Dekanaten und Pfarreien». P. Walther
Gaemperle, der ehemalige Universitätsseelsorger und heutige Wallfahrtspriester
in Maria-Dreibrunnen, gibt Impulse zum «Anzapfen der Quelle Bibel»
und zu Gruppengesprächen.
An der Tagung wird auch die Broschüre «Vom Wert der Werte»
präsentiert, welche eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Alex Hautle
und unter Beizug von Niklaus Knecht, Leiter der diözesanen Arbeitsstelle
Partnerschaft Ehe Familie, aufgrund der intensiven Auseinandersetzung
mit diesem Thema im Seelsorgerat und aufgrund praktischer Arbeit zusammengestellt
hat. Sie will Mut machen, sich ebenfalls an das Thema «Werte»
heranzuwagen: in der Pfarrei, an Elternabenden, in der Jugendarbeit, im
Verein oder unter Freunden.
Am Freitag, 7. März 2003, 17.30 Uhr, spendet Domdekan Markus Büchel das Sakrament der Firmung in der Galluskapelle in St. Gallen. Die Pfarrämter sind gebeten, Frauen und Männer, die sich firmen lassen wollen und entsprechend auf das Sakrament vorbereitet worden sind, der Bischöflichen Kanzlei zu melden. Tel. 0712273340, Fax 0712273341, E-Mail kanzlei@bistum-stgallen.ch