24/2002 | |
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Kirche in der Schweiz |
Der Schwerpunkt der im Anschluss an die Sommersitzung der Schweizer Bischofskonferenz
durchgeführten Medienkonferenz war die Würde des menschlichen
Lebens, nicht des Lebens vor der Geburt, sondern die Würde des sterbenden
Menschen.
Diesen Titel trägt auch das «Pastoralschreiben der Schweizer
Bischöfe zur Frage der Sterbehilfe und der Sterbebegleitung»,
das im Pressecommuniqué zusammengefasst ist und das an der Medienkonferenz
von Bischof Amédée Grab, dem Präsidenten der Bischofskonferenz,
vorgestellt wurde. Das im Amtlichen Teil dieser Ausgabe dokumentierte Pressecommuniqué
gibt einen guten Überblick über das Dokument, das in einer deutschen,
allerdings noch nicht redigierten, aber noch nicht in einer französischen
Fassung vorliegt. Es beginnt mit anthropologischen Erwägungen zum Ernst
des menschlichen Sterbens, handelt sodann theologisch von der Würde
des Sterbens und konkretisiert die Würde des sterbenden Menschen mit
der Frage nach Selbstbestimmung und Abhängigkeit im Allgemeinen und
der Patientenverfügung im Besonderen; das Sterben könne als «feierlicher
Moment» bezeichnet werden auch von den so genannten Nachtodeserfahrungen
her, dem Beglückenden, das Menschen erfahren zu haben beteuern.
Im zentralen Teil, der von der so genannten Sterbehilfe handelt, nimmt das
Dokument die erforderlichen begrifflichen Abgrenzungen und sachlichen Grenzziehungen
vor; hier wissen sich die Bischöfe mit den ethischen Richtlinien der
Schweizerischen Akademie der medizinischen Wissenschaften eins. Anschliessend
wird ausgeführt, was die Bischöfe unter umfassender Sterbebegleitung
verstehen: palliative Betreuung, menschliche Zuwendung und seelsorgerliche
Begleitung. Ein Anhang dokumentiert das Kapitel «Zu einigen aktuellen
Fragen des Sakraments der Krankensalbung» der pastoralen Handreichung
der Deutschen Bischofskonferenz «Die Sorge der Kirche um die Kranken».
In Ergänzung zum Pressecommuniqué der Bischofskonferenz am Tag
der Volksabstimmung über den Schwangerschaftsabbruch wiederholt die
Bischofskonferenz, wie wichtig Massnahmen zur tatsächlichen Unterstützung
von schwangeren Frauen und ihren Familien und von Familien überhaupt
seien. Zum einen gehe es darum, in Schwierigkeiten geratenen Frauen Hilfen
anbieten zu können, und zum andern gehe es um eine familienförderliche
Politik. Hier seien die Bürgerinnen und Bürger herausgefordert.
Die Bischofskonferenz, ihre Kommissionen, aber auch kirchliche Werke wie
die Caritas seien keine Parteien; deshalb müssten die einzelnen Christinnen
und Christen ihre politische Verantwortung wahrnehmen.
Auf das Abstimmungsverhalten der katholischen Kantone angesprochen, erklärte
Bischof Amédée Grab, viele Katholikinnen und Katholiken hätten
offensichtlich die Meinung der Mehrheit geteilt, die Diskrepanz zwischen
Recht und Praxis müsse überwunden und die Verantwortung der Frau
stärker gewichtet werden; das sei ein Bewusstseinswandel. Die Abstimmung
erspare uns indes nicht, weiter darüber nachzudenken, wie das Leben
besser geschützt werden könne; in diesem Zusammenhang gelte es,
die Voraussetzungen zu verbessern. Und Generalsekretär Agnell Rickenmann
doppelte nach: konkrete Hilfe sei gefragt, und nach 57 Jahren Mutterschaftsversicherung
in der Verfassung müsste sie nun endlich eingeführt werden.
Mit der Würde des menschlichen Lebens zu tun hat auch die Entwicklung
des Wissens und Könnens auf dem Gebiet der so genannten Lebenswissenschaften.
Nach längerer Vorbereitung konnte die Bischofskonferenz die Konstituierung
der «Arbeitsgruppe Bioethik» bekannt geben. Sie ist der Theologischen
Kommission zugeordnet und soll die Bischofskonferenz in bioethischen Fragen
fachlich beraten. Vertreten sind Sachverständige aus den Bereichen
Medizin, Theologie und Ethik sowie Recht und Politik.
Nicht zu Ende beraten sind, wie Agnell Rickenmann als Generalsekretär
der Bischofskonferenz darlegte, die Massnahmen im Problembereich Pädophilie.
Die Bischofskonferenz habe wegen entsprechenden Vorfällen im Ausland
schon vor einem Jahr einen Handlungsbedarf erkannt und entsprechende Schritte
unternommen. Strukturell schwach ausgestattet, brauche die Schweizer Bischofskonferenz
im Unterschied zu ausländischen aber Zeit. In Arbeit seien
zum einen die Zusammenstellung einer interdisziplinären Arbeitsgruppe,
die die Bischöfe beraten könne, und zum andern ein Begleitdokument;
dieses müsse noch «verfeinert» werden, das heisst die sich
stellenden Fragen alle aufnehmen und so beantworten, dass das Dokument eine
wirkliche Hilfe sein könne. Generalsekretär Agnell Rickenmann
präzisierte: Hinweise zur Prävention müssten wirklich helfen,
zum Vorgehen sei das Zusammenspiel von kirchlichem und staatlichem Strafrecht
präzise darstellen.
Mit sichtlicher Freude berichtete Generalsekretär Agnell Rickenmann
von der strukturellen Stärkung der Arbeitsgemeinschaft christlicher
Kirchen in der Schweiz (AGCK), der die Bischofskonferenz zugestimmt hat.
So komme der feste Wille zum Ausdruck, ökumenisch weiterzuarbeiten,
und würden Voraussetzungen geschaffen, dies wirksamer tun zu können.
Das Büro der AGCK erhalte nun exekutive Kompetenzen und werde dabei
von einem Sekretariat unterstützt.
Dem Apostolischen Brief Papst Johannes Pauls II. zur Beichte «Misericordia
Dei Die Barmherzigkeit Gottes» sei sein Brief an die Priester
zum Gründonnerstag vorausgegangen, in dem die Priester eingeladen worden
sind, «glaubwürdige Diener der Barmherzigkeit» zu sein.
Die Bischofskonferenz nimmt dieses Schreiben zum Anlass, über den ganzen
Themenkreis von Schuld und Versöhnung, Wege der Versöhnung, Sakrament
der Versöhnung weiter nachzudenken, versicherte Bischof Amédée
Grab. Überlegt werden müsse nicht nur, wie dem Rückgang der
Praxis der Einzelbeichte zu begegnen sei, weil es hier um die umfassende
Frage des geistlichen Weges einer Christin und eines Christen (cheminement
spirituel) in der ganzen anthropologischen, philosophischen Breite
gehe.
Die Bischofskonferenz werde die Frage auf der pastoralen und nicht auf der
rechtlichen Ebene angehen, versicherte Bischof Amédée Grab
einem Fragesteller, und also eine Form der Versöhnungsfeier nicht einfach
untersagen wollen. Nicht Polemik sei angesagt. Zu bedenken sei, dass die
Schuld eine individuelle und eine kollektive Dimension habe und dass es
auch darum verschiedene Wege der Versöhnung gebe; zudem sei nicht nur
die Beichte eine Form von Busse und Versöhnung. Dazu kommen vielfältige
Erfahrungen, etwa die Wiederentdeckung der Einzelbeichte in reformatorischen
Kirchen, die Weltjugendtage mit beichtenden Jugendlichen sonder Zahl, das
Beten um Versöhnung..., aber auch die Bevorzugung von psychologischer
Begleitung. Neben theologischen Überlegungen müssten auch die
Erfahrungen in der Pfarreiseelsorge reflektiert und einbezogen werden.
In Bezug auf die so genannten Neuen Religiösen Bewegungen betonte Bischof
Amédée Grab, diese seien von den kirchlichen Bewegungen zu
unterscheiden, die innerkirchlichen Bewegungen («movimenti»)
seien von der Kirche geschätzt und wollten sich zu Recht nicht als
Sekten abstempeln lassen. Sie hätten das Recht, dass man über
sie sachlich berichte, und man dürfe auch diskutieren, was bedeute,
dass man sie nicht unkritisch gut finden müsse. So habe ihn gefreut,
dass das Zürcher Pfarrblatt dem Opus Dei breiten Raum gewidmet habe
und auch eine kritische Stimme zu Wort habe kommen lassen. Agnell Rickenmann
seinerseits plädierte für Information und so über Transparenz
für eine «Entkrampfung».
In der mehrsprachigen Expo-Stadt Biel-Bienne hat sich die römisch-katholische Kirche unter dem Titel «Kirche 2005 Église 2005» auf einen Weg der strukturellen Erneuerung gemacht. Zum einen machten sich, wie an einer Pressekonferenz der Pilotgruppe genannten Projektgruppe Urs Riklin als Vizepräsident der Gesamtkirchgemeinde ausführte, strukturelle Schwächen bemerkbar; zum andern musste, wenn künftig mehr geführt als verwaltet werden sollte, Klarheit darüber gewonnen werden, «welche Kirche wir wollen und welche Strukturen wir dazu brauchen».
In Gang gesetzt wurde dieser Erneuerungsprozess im Herbst 1999 an einer
Klausurtagung in Mariastein. Anlass dazu gaben, wie der die Gruppe begleitende
Experte Charles Buri darlegte, die abnehmende Beteiligung der Kirchenglieder
am Leben der Kirche «Kirche ohne Volk Volk ohne Kirche».
Dies stellte die Verantwortlichen vor die Frage, welche Pastoral es in dieser
Situation brauche und welche Strukturen ihr dienlich wären. Und nicht
zuletzt hatte der wirtschaftliche Abschwung der späten 90er Jahre einen
Sparzwang zur Folge.
Beim Erneuerungsprozess wurde nicht nur davon ausgegangen, dass die römisch-katholische
Kirche in Biel eine öffentlich-rechtliche Form hat und zugleich Glied
der weltweiten Kirche ist; als Rahmenbedingungen wurden ebenso berücksichtigt,
dass es in ihr verschiedene Kulturen gibt, dass ihr Kirchenverständnis
pluralistisch ist, dass sie territorial strukturiert ist und dass sie ihren
Dienst in einer modernen Gesellschaft für moderne Menschen zu leisten
hat.
Am Anfang des Projektes stand zudem eine Bestandsaufnahme. Unter der Leitung
von Prof. Michael Braune-Krickan von der Universität Basel wurde zum
einen eine Organisationsanalyse und durch Befragung von rund 40 Gruppen
zum andern eine Analyse der Pastoral vorgenommen.
Als Koordinatorin des Projektes skizzierte die Theologin Elsbeth Caspar
das ekklesiologische Leitbild von «Kirche 2005 Église
2005», das sie auf den Begriff brachte: «Kirche nahe bei
Gott und nahe beim Menschen». Nahe bei Gott bedeute namentlich, den
Menschen bei seiner spirituellen und mystischen Suche begleiten, traditionelle
und neue Formen des Feierns pflegen, das Wort weitergeben, sich in den ethischen
Diskurs der Gesellschaft einbringen und für das Tun des Glaubens Anleitung,
Begleitung und Förderung anbieten.
Nahe beim Menschen besage, die Stadt sowohl als Lebensraum wie als Lebensort
wahr und ernst nehmen. Die Stadt als Lebensraum ernst nehmen heisse, sich
als Kirche in der Stadt und für die Stadt verstehen. «Kirche
2005 Église 2005» schlage deshalb vor, die gesellschaftsbezogenen
pastoralen Dienste in einer «Arbeitsgemeinschaft Kirche in der Stadt
Services communautaires» zusammenzufassen. Weil sich diese Dienste
als Dienstleistungen der Kirche an die Bevölkerung der Stadt und ihre
Umgebung richten, sei nicht nur eine ökumenische und interreligiöse
Zusammenarbeit selbstverständlich, sondern eine Zusammenarbeit auch
mit kommunalen Diensten.
Die Stadt als Lebensort wahrnehmen bedeute, auf die räumliche Nähe
Rücksicht zu nehmen. Wenn die Kirche «Ort der Beheimatung»
werden, sein und bleiben solle, müsse auch auf diese Nähe geachtet
werden, betonte der Gemeindeleiter Hermann Schwarzen als Präsident
der Pastoralkonferenz. Wohl gebe es auch in Biel zwischen den drei Pfarreien
einen so genannten Gottesdiensttourismus. Kinder, Familien mit Kindern und
alte Menschen seien jedoch auf die Kirche in räumlicher Nähe angewiesen.
Abgesehen davon gebe es immer noch biographische, lebenslange gefühlsmässige
Bindungen an eine bestimmte Pfarrkirche.
Anderseits müsse aber auch die Beheimatung in der Sprache ernst genommen
werden. Dass dies indes nicht so einfach ist, verdeutlichte Pfarrer Hilaire
Mitendo in französischer Sprache mit dem Hinweis darauf, dass in der
Stadt Biel-Bienne Menschen aus 128 Nationen leben. In der Stadt und ihrer
Umgebung leben 22000 bis 24000 katholische Gläubige; je 9000 sind deutscher
und französischer Muttersprache; 3500 gehören der italienischsprachigen
und 2200 der spanischsprachigen Mission an.
Kern von «Kirche 2005 Église 2005» sei «das
Gemeinsame der Kulturen als Projekt», fasste Charles Buri zusammen.
Zur Wahl stehen nämlich zwei Modelle zur Gestaltung und Organisation
der römisch-katholischen Kirche in Biel-Bienne. Das eine Modell, das
Modell der Sprachzentren stellt auf die kulturelle Beheimatung ab; nach
diesem besteht die Kirche aus den gesamtstädtischen, monosprachlich
zusammengesetzten Sprachgemeinschaften. Das andere Modell, das Modell der
territorialen Seelsorgekreise stellt auf die räumliche Beheimatung
ab; nach diesem besteht die Kirche aus den drei Seelsorgekreisen und den
Sprachmissionen. Dem Vernehmen nach bevorzugen zurzeit die Deutschsprachigen
das territoriale Modell, die Französischsprachigen hingegen die Strukturierung
nach Sprachgemeinschaften.
Beiden gemeinsam ist zum einen die Arbeitsgemeinschaft Kirche in der Stadt
sowie die Überführung der jetzt noch drei Kirchgemeinden zu einer
einzigen Kirchgemeinde Biel-Bienne. Damit könnte auch die Absprache
zwischen den Verantwortlichen der Pastoral und den Verantwortlichen der
öffentlich-rechtlichen Körperschaft vereinfacht werden. Die organisatorische
und administrative Vereinfachung der Strukturen sollte schliesslich zu einfacheren
und effizienteren Leitungsstrukturen führen. Mit dieser Verschlankung
der Strukturen hofft man, die Leistungen vielleicht sogar erhöhen zu
können ohne Personal einsparen zu müssen.
Der in Gang gesetzte Erneuerungsprozess soll nun schrittweise in Teilprojekte
präzisiert und von den jeweils Zuständigen in Kraft gesetzt werden
gleichsam organisch, wie sich die Zuständigen des Projekts «Kirche
2005 Église 2005» von der Metapher des Arboretums leiten
lassen.
Die Pressekonferenz der römisch-katholischen Kirche in Biel war eine Gelegenheit, die Arteplage der Expo.02 zu besuchen sowie Projekte von Open.02 anzuschauen. Wie erinnerlich, befindet sich die Ausstellung der Kirchen «Un ange passe» auf der Arteplage von Murten, wo es um «Augenblick und Ewigkeit» geht. In Biel, wo am äusseren Ende der Plattform drei Türme mächtig in den Himmel ragen, geht es um «Macht und Freiheit». Obwohl die Expo.02 ein Fest sein will, lädt sie da und dort doch auch zum Nachdenken ein. So zeigt in Biel zum Beispiel die Ausstellung «Geld und Wert Das letzte Tabu» nicht nur Anregendes und Lustiges rund um das Geld, sondern spricht auch Not und Gewalt an: Bei der Installation «Videoteca povera» des in Zürich lebenden Costa Vece vergeht einem, wenn man sich dafür Zeit nimmt, das Lachen.
Und die ausgestellten, um 1890 entstandenen «Ideen»zeichnungen von Henry Dunant wie die weisse Friedensfahne von Max Daetwyler sprechen die humanitäre Herausforderung von Macht und Gewalt an.
Open.02 heisst ökumenische Projekte in der Expo-Nachbarschaft und ist ein Engagement der Kirchen und christlichen Gemeinschaften vor Ort. Es richtet sich vor allem an die Bevölkerung vor Ort und die Expo-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter; für Gruppen wie Bibelgruppen werden zudem Begleitdienste angeboten.<1>
Im «anderen Ort» Open.02 versteht sich als «der Kontrapunkt im Expoland» in der Stadtkirche in der Altstadt setzen sich Kunstschaffende mit den Zehn Geboten auseinander. In der «Musik- und Kunstkirche ÐPasquartð» gibt es neben regelmässigen Orgelkonzerten verschiedene Ausstellungen; als erste war die Fotoausstellung des DEZA «Frauen aus Niger» zu sehen.
1 www.ese-02.ch, telefonische Auskünfte Montag bis Freitag, 8 bis 11.30 und 14 bis 17 Uhr (Freitag bis 16 Uhr): 0323228866.
Seit über 40 Jahren schon gibt es in der Deutschschweiz die Katholischen
Glaubenskurse (KGK), welche bis heute von über 14000 Teilnehmern und
Teilnehmerinnen besucht wurden. Bildung und Weiterbildung sind heute allgemein
mehr denn je gefragt, besonders berufsorientierte Kursangebote. Für
Persönlichkeitsbildung mit theologischen und spirituellen Inhalten
steht andererseits weniger Zeit zur Verfügung als früher. Diesem
Wandel und der damit verbundenen neuen Bedürfnislage möchte das
Bildungswerk «Theologie für Laien» Rechnung tragen. Der
Katholische Glaubenskurs KGK wird nicht mehr als 2-jähriger Langzeitkurs
angeboten, sondern aufgeteilt in zwei getrennte Jahreskurse: ab Herbst 2002
Kurs «Bibel verstehen», ab Herbst 2003 Kurs «Christlich
leben».
Unter Beibehaltung des bisherigen intensiven zeitlichen, inhaltlichen und
methodischen Rahmens können so interessierte Frauen und Männer
weiterhin eine nachhaltige theologische Grundbildung und persönliche
Glaubensvertiefung erfahren. Es können aber auch beide Kursteile
je nach Themenvorliebe einzeln besucht und mit Zertifikat abgeschlossen
werden.
Erfahrungsgemäss kommen die regionalen Glaubenskurse am ehesten zustande,
wenn auch Seelsorgerinnen und Seelsorger dahinterstehen und dafür werben.
Als spezielles Zielpublikum für den Kurs «Bibel verstehen»
wären zum Beispiel Lektorinnen und Lektoren, Mitglieder von Liturgiegruppen,
Bibelkreisen anzusprechen.
Der erste Jahreskurs zur Einführung in das Erste und das Neue Testament
wird an folgenden Kursorten der Deutschschweiz ausgeschrieben: Appenzell,
Basel, Biel, Heerbrugg, Ilanz, St. Antoni (FR), St. Gallen, Schaffhausen,
Solothurn, Stans, Sursee, Thun, Visp, Wohlen, Zug und Zürich. Er dauert
vom Oktober 2002 bis Juni 2003 und gliedert sich in 3 Trimester mit je 8
bis 10 zweistündigen Zusammenkünften. Die Kurskosten belaufen
sich für das 1. Trimester auf Fr. 340. (inkl. Kursunterlagen für
alle 3 Trimester), für das 2. und 3. Trimester auf je Fr. 250..
Die Kursleitenden sind fachkundig wie auch seelsorglich erfahrene Theologinnen
und Theologen aus den jeweiligen Regionen.
An manchen Kursorten wird im August ein Info-Abend angeboten. Der Kurs wird
im Übrigen auch als Fernkurs mit 6 Wochenenden in Bildungshäusern
der Zentralschweiz durchgeführt.
Für weitere Auskünfte, Prospekte und Anmeldungen wende man sich
an die Geschäftsstelle Theologie für Laien, Neptunstrasse 38,
Postfach 1558, 8032 Zürich, Telefon 01 261 96 86, Fax 01 261 96 88,
E-Mail info@theologiekurse.ch (www.theologiekurse.ch).