22/2002 | |
INHALT | |
Lesejahr A |
Der Römerbrief gilt als schwere theologische Kost. Und zugegeben:
Es ist schwere Kost. Paulus entfaltet in Röm einige komplexe Themen,
die ihm zutiefst am Herzen liegen. Berühmt geworden ist vor allem die
«Rechtfertigung aus dem Glauben», mit der am 9. Sonntag im Jahreskreis
auch eine ungewöhnlich lange Lesereihe beginnt (16 Sonntage in Folge).
Die Lesereihe ist somit eine hervorragende Möglichkeit, paulinische
Theologie nach- und neuzudenken nicht nur zur Predigtvorbereitung,
sondern auch zur persönlichen Weiterbildung. Die Textauswahl der Leseordnung
macht dies jedoch nicht leicht, da sie kein echtes Konzept erkennen lässt.
Es handelt sich eher um eine Blütenlese, die die einzelnen Gedanken
mehr oder weniger willkürlich aus ihrem Zusammenhang in Röm herauslöst
und nur selten die Möglichkeit bietet, einen paulinischen Gedankengang
über mehrere Schritte zu verfolgen.
Wer 3,2126, den Auftakt der Lesereihe, verstehen will, muss sich zunächst
mit dem paulinischen Gedankengang in 1,183,20 vertraut machen. Zwei
volle Kapitel lang hatte Paulus seine Überzeugung dargelegt, dass die
gesamte Menschheit, Juden wie Griechen, wegen ihres Lebenswandels unter
dem Zorn Gottes steht. Die Griechen (die so genannten «Heiden»)
verfehlen ein menschen- und gotteswürdiges Leben, obwohl sie Gott in
der Schöpfung hätten erkennen können. Die Juden verfehlen
Gott trotz ihrer Kenntnis der Tora genauso, weil sie die Tora nicht einhalten
(können). Vor Gott kann sich also niemand gerecht fühlen, und
die Tora, deren Einhaltung ja eigentlich Heiligung des Alltags und eben
Gerechtigkeit vor Gott bringen soll, führt nur dazu, dass die eigenen
Fehler um so deutlicher vor Augen stehen (3,20). Man mag diese niederschmetternde
Analyse teilen oder auch nicht für Paulus ist sie der Ausgangspunkt
für eine Neubestimmung der Rechtfertigung menschlichen Lebens vor Gott.
Nur schon die Tatsache, wie existentiell Paulus um diese Frage ringt, unterscheidet
ihn aber wohl von vielen heutigen Christen/Christinnen: Spielt die klassische
Rechtfertigungstheologie heute überhaupt noch eine Rolle? Oder sind
nicht andere, ebenso existentielle «Rechtfertigungsinstanzen»
wie zum Beispiel das persönliche Gewissen, aber auch die Verantwortung
für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung, an die
Stelle einer expliziten Rechtfertigung vor Gott getreten?
3,2126 ist einer der wichtigsten Bausteine paulinischer Theologie.
Die Verse fordern dementsprechend sorgfältiges Lesen. Die Leseordnung
hat wohl um der besseren Verständlichkeit willen 25b.26
gestrichen und mit V. 28 eine pointierte Aussage aus dem folgenden Abschnitt
(2731) an den Schluss der Lesung gesetzt.
Die Lesung beginnt markant mit betonten «Jetzt aber», das die
folgenden Verse entschieden von der heillosen Situation der Menschen und
der Welt abgrenzt, die Paulus in den vorhergehenden Kapiteln beschrieben
hatte. Das «Jetzt» meint natürlich nicht den Moment, in
dem Paulus den Römerbrief schreibt, sondern weist gut 25 Jahre zurück
auf Leben, Tod und Auferweckung Jesu. Damit qualifiziert es die Zeit seit
dem Leben Jesu (und letztlich bis heute) als fortdauernde Gegenwart, als
Zeit mit neuem heilsgeschichtlichem Charakter. An anderen Stellen im NT
ist deshalb von einem neuen «Äon» die Rede.
Die heilsgeschichtliche Wende, die Gerechtigkeit Gottes (und mit ihr die
Rechtfertigung der Menschen), erscheint und genau das war die grundstürzende
Erkenntnis des zutiefst torafrommen Juden Paulus nach seinem Damaskus-Erlebnis
nicht durch vollständige Befolgung und Erfüllung der Tora,
sondern «ausserhalb des Gesetzes». Paulus spielt mit dieser
Formulierung darauf an, dass das Leben Jesu aus klassisch-gesetzlicher Perspektive
nicht als vollständige Erfüllung der Tora gedeutet werden konnte.
Dies zeigt sich in den Vorwürfen, die Jesus nur schon wegen seiner
Sabbatpraxis erntet, besonders deutlich aber bei seinem Tod: Nach der Tora
galt ein Gekreuzigter als «Fluch Gottes» (Dtn 21,22f.), womit
Jesus wie die unzähligen anderen Gekreuzigten nicht nur juristisch
und politisch, sondern auch religiös geächtet wurde. Wenn Paulus
deshalb betont, die «Gottesgerechtheit» (F. Stier) sei «ausserhalb
des Gesetzes» aufgeschienen, sieht er zugleich die Gefahr, mit dieser
Formulierung das Kind mit dem Bade auszuschütten und fährt im
gleichen Atemzug fort, dass das Leben Jesu trotzdem «durch das Gesetz
und die Propheten bezeugt» gewesen sei. Paulus spricht der Tora also
den rechtfertigenden Charakter ab, richtet aber zugleich eine deutliche
Schranke gegen jede Abwertung der Tora auf. Um dieses störanfällige
Gleichgewicht ringt Paulus über weite Strecken in Röm und letztlich
in seinem ganzen Leben nicht nur in der Auseinandersetzung mit seinen
judenchristlichen Gegnern, die die fortdauernde Unersetzbarkeit der Tora
einforderten, sondern auch mit manchen Heidenchristen, die die Rechtfertigung
aus dem Glauben als Persilschein für eine Lebensführung in ungezügelter
Beliebigkeit interpretierten. Dass Paulus die Tora zwar deutlich relativiert,
aber nicht abwertet, wurde in der christlichen Theologie allzu lange nicht
beachtet und erst in der theologischen Neubesinnung nach der Schoah und
im jüdisch-christlichen Dialog wieder entdeckt.
Zentral für die neue Rechtfertigung der Menschen vor Gott ist, dass
sie «geschenkweise» erfolgt (V. 24, die EÜ übersetzt
moralisierend: «ohne es verdient zu haben»). Aus Gnade, die
nur glaubend angenommen werden kann, hat Gott den Messias als «Sühnort»
eingesetzt (V. 25). Das seltene griechische Wort hilastérion bezeichnet
die Kapporet, die Deckplatte der Bundeslade im Jerusalemer Tempel, die am
Versöhnungstag eine zentrale Rolle spielt (vgl. Ex 25,1722; Lev
16): Wie die Kapporet am Versöhnungstag im Tempel, so ist auch der
gekreuzigte Messias Ort der versöhnenden Gegenwart Gottes. Dieser Zusammenhang
kann manche Engführungen einer allzu blutigen Kreuzestheologie aufbrechen
helfen (vgl. Wilckens, 190ff.).
Die Rechtfertigungstheologie ist in der letzten Zeit aus befreiungstheologischer,
feministischer und jüdisch-christlicher Sicht neu durchdacht worden.
Die lateinamerikanische Theologin Elsa Tamez wehrt sich zum Beispiel gegen
ein allzu individualistisches Verständnis: «Nicht, dass sich
die Armen nicht als Sünder vorkämen, im Gegenteil, die Tatsache,
dass sie Sünder sind, hat sich bei ihnen viel zu tief eingegraben (...)
Aber die Sünder, die Menschen umbringen, laufen zum Anfassen auf der
Strasse herum. Im Rahmen einer kalten, vereinfachenden Logik müssten
wir folgern, die Rechtfertigungslehre (...) bringe eher den Unterdrückern
etwas als den Armen. Denn dank dem Ereignis der Rechtfertigung könnten
jene (...) das Gefühl haben, ihre Sünden seien ihnen aus Gnade
vergeben (...) und sie könnten dem Gericht bzw. der Gerechtigkeit Gottes
getrost entgegensehen, ohne im geringsten umkehren zu müssen.»
Rechtfertigung bedeutet für Tamez deshalb nicht einfach Vergebung individueller
Sünden, sondern die «wirkmächtige Ansage des Lebens für
alle» und «Ankündigung des Todes für die [strukturelle]
Sünde».
Mit dieser Deutung ist Tamez auch der sozialen Realität der Gemeinden
in Rom relativ nahe: Gut 23 der Namen, die aus der Grussliste in Röm
16 bekannt sind, stammen aus der Schicht der Unterprivilegierten und Sklaven.
Rechtfertigung bedeutet für diese Leute, die Eigentum anderer Menschen
sind und nur sehr begrenzt über ihr Leben verfügen können,
dass ihnen Leben zugesprochen wird ohne Vor- und Gegenleistung.
Literatur: Luise Schottroff, Die Lieder und das Geschrei der Glaubenden. Rechtfertigung bei Paulus, in: Claudia Janssen, Luise Schottroff, Beate Wehn (Hrsg.), Paulus. Umstrittene Traditionen lebendige Theologie. Eine feministische Lektüre, Gütersloh 2001, 4466; Elsa Tamez, Gegen die Verurteilung zum Tod. Paulus oder die Rechtfertigung durch den Glauben aus der Perspektive der Unterdrückten und Ausgeschlossenen, Luzern 1998; Ulrich Wilckens, Der Brief an die Römer. Röm 15, (EKK VI/1), Zürich 1987.
Wer oder was ist mir so wichtig, dass ich mich um seine/ihre Gunst bemühe, versuche, mich vor ihm/ihr zu «rechtfertigen»? Einer konkreten Situation nachspüren und überprüfen, ob ich mich dabei frei oder verkrampft, gelöst oder unfrei fühle. Szenisch/pantomimisch darstellen.
Röm 3,24 lesen: Wo Gott zum Zug kommt, da gibt es «Rechtfertigung», gelingendes Leben «geschenkweise». Diesem Satz innerlich nachgehen, mit der Ausgangssituation in Beziehung setzen, noch einmal szenisch/pantomimisch darstellen.
Vorbilder im Glauben stärken die eigene Identität. An Vorbildern
kann ich mich orientieren, und wenn mein Glauben in der Tradition eines
grossen Vorbildes steht, fällt vielleicht ein wenig Glanz auch auf
mich selber zurück. Vorbilder können aber auch mehrdeutig und
umstritten sein. Das zeigt das Beispiel von Bruder Klaus, der bekanntlich
für «rechte» wie für «linke» politische
Ziele gleichermassen herhalten muss, aber auch Abraham, der im Zentrum der
Lesung steht.
4,1825 bildet den Schluss des 4. Kapitels des Römerbriefes. Paulus
schreibt im ganzen Kapitel über eines der wichtigsten biblischen Vorbilder
überhaupt, den Völkervater Abraham. Dabei fällt heutigen
Lesern/Leserinnen kaum noch auf, wie provozierend die paulinische Argumentation
auf einen Teil seiner damaligen Adressaten/Adressatinnen gewirkt haben muss.
Es geht in Röm 4 um nicht weniger als um die Frage, wem Abraham eigentlich
«gehört», wer den eindrucksvollen Glauben Abrahams, der
alle Parteien gleichermassen fasziniert, zutreffend auslegt und somit für
sich reklamieren kann.
In 3,2131 hatte Paulus seine These von der Rechtfertigung aus dem Glauben
aufgestellt (s. den nebenstehenden Beitrag zum 9. So. i. Jk.). In Röm
4 tritt er nun den Schriftbeweis für seine aus jüdischer Perspektive
äusserst gewagte Argumentation an. Dass er dafür auf Abraham zurückgreift,
entspricht jüdischer Schriftauslegung, Abraham wird auch in zahlreichen
anderen jüdischen und christlichen Schriften als Glaubensvorbild dargestellt.
Wie Paulus Abraham für seine Argumentation verwendet, dürfte bei
judenchristlichen und jüdischen Lesern/Leserinnen jedoch auf grossen
Ärger und Ablehnung gestossen sein. Im Judentum gilt Abraham nämlich
bis heute als Vater der Proselyten, also derjenigen Angehörigen anderer
Religionen, die sich zum Judentum bekehren und dafür auch die Beschneidung
als Bundeszeichen auf sich nehmen. Genau davor schreckten die zahlreichen
«Gottesfürchtigen», aus deren Kreis dann auch viele Heidenchristen/-christinnen
kamen, jedoch zurück: Sie orientierten sich zwar in ihrer Lebensführung
an der Tora, sahen aber von einer vollständigen Einhaltung ihrer Gebote
und der Beschneidung ab. In Röm 4 (ähnlich, aber noch konfliktfreudiger
auch in Gal 3,618) bietet Paulus nun ausgerechnet Abraham als Kronzeugen
für eine neue Art der Zugehörigkeit zum Gott Israels auf, bei
der «Werke», also die Einhaltung der Tora und damit auch die
Beschneidung, nicht nötig sind Rechtfertigung nur aus Glauben
eben. Paulus macht Abraham also zum Streitobjekt zwischen Juden, Judenchristen/-christinnen
und Heidenchristen/-christinnen.
Paulus zitiert in seiner Argumentation Gen 15,6: «Abraham glaubte
Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet» (Röm 4,3).
Indem Paulus diesen Glauben in Röm 4,2 ausdrücklich von den «Werken»
des Völkervaters trennt (Beschneidung, Gastfreundschaft, Bindung Isaaks
usw.) und in 4,11 darauf hinweist, dass Abraham schon vor jedem Tatbeweis
Glauben und Gerechtigkeit zugesprochen wird, kann er ihn als Vorbild eines
nur aus dem Glauben gerechtfertigten Menschen neu deuten. In der klassischen
jüdischen Auslegung sind dagegen gerade Abrahams Werke wichtig, so
dass sogar gesagt werden kann, er habe bereits die ganze Tora gehalten (die
ja erst an Mose übergeben wurde). Ein Beispiel für die klassische
jüdische Auslegung ist der Jakobusbrief: Hier wird das Leben Abrahams
ebenfalls unter Verweis auf Gen 15,6 und im klaren Widerspruch zu
Paulus als Beispiel für eine Rechtfertigung durch Werke verwendet
(Jak 2,1426).
Die Lesung Röm 4,1825 bietet im ersten Teil (1822) eine midraschartige
Nacherzählung von Abrahams Glauben gegenüber der göttlichen
Kindesverheissung und kommt dann zu einer überraschenden Pointe: Dies
alles, also die Abrahamsgeschichte im paulinischen Verständnis und
insbesondere Gen 15,6, sei «auch um unseretwillen» geschrieben,
die wir gerechtfertigt werden sollen durch den Glauben an nein, nicht
an den Messias, sondern in gut jüdisch-monotheistischer Tradition «an
den, der Jesus, unseren Herrn, von den Toten erweckte» (4,24), also
an Gott. V. 25 gibt dann ein kurzes Glaubensbekenntnis wieder, das
einmalig im NT Tod und Auferweckung Jesu mit der Rechtfertigung aus
dem Glauben verknüpft und möglicherweise von Paulus selbst formuliert
wurde. Im Hintergrund steht eine jüdische Theologie der Sündentilgung,
die auch in 3,2131 schon angesprochen war. 4,25 schöpft dabei
aus dem 4. Gottesknechtslied (Jes 53,12).
Die auf den unerschütterlichen Glauben Abrahams abzielende Lesart,
die Paulus in Röm 4 vorlegt, ist recht wohlwollend gegenüber Abraham
und blendet andere Aspekte seiner Person und Geschichte aus. Die erste Verheissung
der Geburt Isaaks hatte Abraham ja keineswegs geglaubt. Stattdessen hatte
er gelacht, sich in vorgetäuschter Anbetung? auf den Boden
geworfen, um sein Lachen zu verbergen, und Gott vor lauter Ungläubigkeit
für Ismael, seinen bereits von Hagar geborenen Sohn, gebeten (Gen 17,1522).
Dafür erntete Abraham (ganz im Gegensatz zu Sara, an die die Verheissung
erst in Gen 18 ergeht und die ebenfalls zunächst lacht) jedoch keinen
Tadel. Das Lachen Abrahams und Saras findet seinen Höhepunkt schliesslich
in der Namensgebung für Isaak («Er [Gott?] hat gelacht»
[Gen 21,18]; man könnte die Geschichte mit dem Sprichwort zusammenfassen:
«Wer zuletzt lacht, lacht am besten»). Paulus übergeht
die ursprüngliche Ungläubigkeit Abrahams jedoch und stützt
seine Argumentation ganz auf die vor der Isaaks-Verheissung ergangene, allgemeine
Nachkommensverheissung und Abrahams gläubige Reaktion darauf (Gen 15,16).
So sehr Abraham dadurch als Prototyp eines gläubigen Menschen in die
biblische Auslegung einging die Folgen hat Sara zu tragen, die meistens
als lachende Ungläubige alleine im Rampenlicht steht.
Mit seiner Neudeutung, die den Völkervater Abraham für das
torafreie Heidenchristentum in Anspruch nimmt, hat Paulus seinen jüdischen
und judenchristlichen Gegnern/Gegnerinnen den Fehdehandschuh hingeworfen.
Vielleicht hat er damit auf judenchristliche Positionen reagiert, die z.B.
in den von ihm gegründeten Gemeinden Galatiens Unruhe stifteten, indem
sie möglicherweise ebenfalls unter Verweis auf Abraham
von Heidenchristen die Beschneidung forderten.
In der jüngsten Zeit wird dagegen versucht, gerade Abraham als religionsverbindende
Integrationsfigur neu zu entdecken. Judentum, Christentum und Islam berufen
sich ausdrücklich auf Abraham und Sara als ihre Stammeltern, was einen
guten Anknüpfungspunkt für fruchtbaren Dialog und eine «abrahamitische
Ökumene» bietet. Dass dieselbe biblische Person in drei grossen
Religionen unterschiedlich gedeutet wird (die islamische Tradition sieht
in Abraham den ersten Muslim, weil er sich ganz in den Willen Gottes ergeben
habe), kann dabei helfen, konstruktiv mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden
zwischen Religionen und Konfessionen umzugehen.
Literatur: Michael Theobald, Römerbrief. Kapitel 111, (SKK NT 6/1), Stuttgart 1992; Karl-Josef Kuschel, Streit um Abraham. Was Juden, Christen und Muslime trennt und was sie eint, München 1994.
Die Perspektive verändern: Sara hat (mindestens) genau so viel Glauben gezeigt wie Abraham, wird dafür aber nicht gerühmt. Ihrer Rolle bei der Kindesverheissung nachgehen, nicht nur in den Texten aus Gen 18 und 21, sondern z.B. auch mit Arvo Pärts Stück «Sara was ninety years old». Anschliessend Röm 4,1822 neu schreiben mit Sara als Hauptperson.