51-52/2002

INHALT

Leitartikel

"Wie fern unsere stechende Angst..."

von Christoph Gellner

 

Es wird ein Neu-
geborenes herbeigesehnt
ein Kind das sprechen
kann mitten im Wort-
gemetzel

Es wird ein Neu-
geborenes herbeigesehnt
ein Kind das gehen
kann über die Erd-
bebenerde
<1>

 

Vor allem zwei «Dinge» lernt ein Kind in den ersten Jahren: sprechen und gehen. Diese Grundvollzüge des Menschseins kontrastiert Eva Zeller (*1923), die zu den wichtigsten Psalmautorinnen der Gegenwart gehört<2>, mit unserer abgründig-unversöhnten Erfahrungswirklichkeit. «Wortgemetzel», «Erdbebenerde»: Wie viel Unausgesprochenes schwingt darin mit, wie viele Schwingungen zwischen Schmerz und Sehnsucht lösen diese beiden Wendungen aus, verschlägt es uns nicht die Sprache? Bewusst den Lesefluss unterbrechend, evoziert dieses moderne Weihnachtslied das zerrissene Wort und die verwundete Erde, um sie in die heilsame Spur des neugeborenen göttlichen Kindes zu überführen. Verbindet sich mit seiner Geburt doch die messianische Hoffnung, dass Zerstörendes und Zerstörtes geheilt, die Welt neu und richtig gestellt wird: die durch Sprachverfälschung gestörte menschliche Verständigung ebenso wie die bedrohte, ja, erschöpfte Schöpfung. Fern aller gängigen Klischees und sentimentalen Idyllisierung wendet Eva Zeller die Verheissung der Engel (Lk 2,11­13), die die innerste Mitte der biblischen Weihnachtserzählung bildet, ins Heute.
Erstaunlich genug: Kaum ein anderer Text der Weltliteratur hat eine vergleichbare Resonanz in der Dichtung gefunden, so viel Nacherzählung, Aus- und Umdeutung hervorgerufen wie die neutestamentlichen Erzählungen von der Geburt Jesu in Bethlehem<3>. Sie stellen gerade für Schriftsteller altüberlieferte Texte dar, die nicht in abweisender Ferne belassen, sondern derart übersetzt sein wollen, dass sie die jeweilige Gegenwart treffen und mitbedeuten. Jesu Geburt, schon in den Evangelien verbunden mit der Botschaft vom Frieden («Auf der Erde: Gottes Frieden!»), ja, gerade für die Armen, Entrechteten und Hoffnungslosen der endgültige Anbruch der messianischen Zeit ­ diese Verheissung kann im 20. und 21. Jahrhundert indes «nur noch glaubwürdig sein, sofern sie sich bewährt vor den Verbrechen der Weltkriege, vor dem Holocaust des jüdischen Volkes, vor den Massenvernichtungen in den Konzentrationslagern und Gulags, vor dem hunderttausendfachen Tod durch die Atombombe sowie der Möglichkeit der Zerstörung des gesamten Planeten Erde durch den Menschen»<4>. Die literarisch herausragendsten und theologisch herausforderndsten Weihnachtstexte zeichnen sich denn auch dadurch aus, dass sie die grossen Verheissungen der Weihnachtsgeschichte ­ Frieden, Gerechtigkeit, Licht, Freude ­ von unserer bis heute durch Gewalt, Krieg und Verfolgung bestimmten Erfahrungswirklichkeit her gegenspiegeln. Dass sie das Heil der Nacht von Bethlehem zugleich als Kritik und Hoffnung sichtbar machen, als ein Wärmefeuer, ja, «als eine Art von Feuerstelle in einer Epoche der Eiszeit»<5>.

Die Hoffnung, Könige zu sein

Nirgendwo wird dies deutlicher als in Ilse Aichingers (*1921) Roman «Die grössere Hoffnung» aus dem Jahr 1948, der von jüdischen Kindern unter der Naziherrschaft erzählt: Herod's Children, Kindern des Herodes, wie der Titel der englischen Übersetzung lautet in Erinnerung an den Bethlehemitischen Kindermord. Gewiss, ihre «grosse Hoffnung» auf ein Ausreisevisum, den Weg in die Freiheit und die Rettung ihres Lebens, bleibt bis zuletzt unerfüllt. Mitten im «grossen Spiel», nicht von ungefähr ein Weihnachtsspiel, erwächst ihnen jedoch eine «grössere Hoffnung». Mehr noch: in dieser Wirklichkeit des Traums, der Poesie ist die Welt utopisch richtig gestellt! Während sie jeden Moment darauf gefasst sein müssen, dass draussen die Häscher vor der Tür stehen, um sie in Lastwagen in die Vernichtungslager zu deportieren, führen diese Judenkinder in ihrem Dachbodenversteck das christliche Krippenspiel auf, sie nennen es «Frieden suchen»<6>. Statt ängstlich zu erstarren, spielen sie sich im Rollenspiel der Geburt dieses Judenkindes aus ihrer Todesangst heraus. Überwinden sie ihre lähmende Ohnmacht und begreifen, dass das, was mit ihnen gespielt wird, das ist, was sie gerade selber spielen: Wie Christus schon als Kind verfolgt und zu Tode bedroht wurde, so sind es auch sie. Wie in den neutestamentlichen Geburtserzählungen wird auch hier die Weihnachtsgeschichte im Zeichen des Kreuzes erzählt, so dass sich ein Bezugsverhältnis zwischen Stall und Galgen, Krippe und Marterholz, der dunklen Nacht von Bethlehem und jener Tagesnacht von Golgatha ergibt<7>: «Es hatte geläutet. Und sie mussten in der halben Dämmerung ... verbittert und reglos, die alte Ungewissheit weiter ertragen, ob wir nichts oder Könige sind», kommentiert die Erzählerin. «Ihre Schuld war, geboren zu sein, ihre Angst war, getötet und ihre Hoffnung, geliebt zu werden: die Hoffnung, Könige zu sein. Um dieser Hoffnung willen vielleicht wird man verfolgt. Josef fürchtete seine eigene Angst und sah weg. Maria bückte sich und hob mit einer lautlosen Bewegung das Bündel wieder auf ... Sie schmiegte sich an Josef, der wegsah, wie der König in ihrem Arm sich an das Kreuz schmiegen würde, an das er geschmiedet war.»<8> Ihre Verhaftung am Ende desillusioniert zwar die ihr Spiel tragende Königshoffnung, als Menschen einen absoluten Wert zu haben. Und doch erweist sich zumindest für den Augenblick ihres Spiels das Leben stärker als der Tod. Keine andere Stelle bringt die «grössere Hoffnung» der bedrohten Judenkinder auf eine neue Welt des Friedens und der Menschlichkeit, die das Kreuz nicht ausspart, sondern einbezieht, besser zum Ausdruck als diese: «Kommt ihr uns doch immer wieder nach? Kreuzigt ihr doch nur, womit ihr nicht fertig werdet, und müsst zuletzt unter den eigenen Kreuzen die Zuflucht finden? Peitscht uns, tötet uns, trampelt uns nieder, einholen könnt ihr uns erst dort, wo ihr lieben oder geliebt werden wollt. Wo ihr den Fliehenden auf der Spur bleibt, um Zuflucht bei ihnen zu finden. Werft eure Waffen weg und ihr habt sie erreicht.»<9>

Bethlehem, Stalingrad und Hiroshima

In «Dezember 1942», einem der ergreifendsten Gedichte deutschsprachiger Gegenwartspoesie, verknüpft Peter Huchel (1903­1981) die Vision von Weihnachten mit der Realität von Massenmord, Elend und Krieg. Verbindet er das Bild vom Völkerfrieden im Zeichen Bethlehems mit der Hölle, ja, der Totenkammer von Stalingrad:

Wie Wintergewitter ein rollender Hall.
Zerschossen die Lehmwand von Bethlehems Stall.

Es liegt Maria erschlagen vorm Tor,
Ihr blutig Haar an die Steine fror.

Drei Landser ziehen vermummt vorbei.
Nicht brennt ihr Ohr von des Kindes Schrei.

Im Beutel den letzten Sonnenblumenkern,
Sie suchen den Weg und sehn keinen Stern.

Aurum, thus, myrrham offerunt...
Um kahles Gehöft streicht Krähe und Hund.

...quia natus est nobis dominus.
Auf kahlem Gerippe glänzt Öl und Russ.
<10>

Vor Stalingrad verweht die Chaussee.
Sie führt in die Totenkammer aus Schnee.

Der Kontrast, die schroffen Antithesen könnten kaum grösser sein: Der Friede des Heiligen Abends hat sich in eine Kriegsnacht verkehrt. Wo Leben, Wärme und Freundlichkeit war, regiert jetzt der Tod. Bethlehems Stall ist zerschossen, Maria, die Lebens-Mutter, ein gefrorener Leichnam. Die drei Könige haben sich in Landser verwandelt. Statt Gold, Weihrauch und Myrrhe Öl und Russ, Panzerschmiere statt der Salbe, der Dreck des Kriegsgeräts statt des leuchtenden Golds. Stalingrad, das ist die Anti-Chiffre zu Bethlehem: Ist Bethlehem durch die unausgesetzte menschliche Gewaltgeschichte nicht widerlegt? Doch nicht die biblische Botschaft, die in den lateinischen Schriftzitaten noch einmal anklingt, sondern deren Verkehrung wird in Huchels Gedicht denunziert: das Grauen von Stalingrad als Verrat an der Friedensvision von Bethlehem entlarvt. Zugleich erweist die Verheissung von Bethlehem erst von ihrem entsetzlichen Gegenbild her ihre ganze Ungeheuerlichkeit. Als widerständige «grössere Hoffnung», dass die Stalingrads der Weltgeschichte nicht endgültig über Bethlehem triumphieren mögen!
Ähnlich verfährt Ernst Meister (1911­1979) in seinem Gedicht «Im Stalle zu B.», das die Geburt Jesu in Bethlehem mit der Geburt eines japanischen Mädchens unter dem Blitz der Atombombe in Hiroshima konfrontiert:

Bei dir im Stalle ist's warm.
Auf dem Felde schlug uns mit Geisseln der Winter.
Heiliges Kind, entsprungen der schneeigen Rose,
leuchtend auf Stroh,
benetzt vom Seime der Kälber,
dich zu sehen sind wir gekommen,
nicht um aufzubürden dir
unsere dornige Angst. ­
Und wir stehen
im Hauch der milchsanften Tiere
wie unter dem milden Süd.
Goldenes Öl rinnt vom Berg der Oliven...
Auch sind Davids Harfentöne
zu dir gekommen wie Paten,

und ist es nicht, als weile Uria hier,
der treu einfältige Hauptmann,
dem der König das Weib nahm, Bathseba,
und es schwängerte auf Wolken Jehovas,
Uria, salomonische Weisheiten murmelnd? ­
Wie fern unsere stechende Angst,
da wir sehen, wie deine rosige Hand
aus dem Krippenstroh greift
nach des Mondes silbernem Horn...

Unter Mariens prophetischem Himmel
wandern noch immer gute Gäste zu dir
über des Schnees Leichentuch.
Und kürzlich ist zu dir eingekehrt
Tonoko, das Kind, mit tödlichen Wunden geboren,
das Mädchen, unter dem giftigen Pilz
in Hiroshima zur Sekunde des Blitzes,
Tonoko, an der Hand des verschwiegensten  Schweigens
aus dem Schweigelager von W.
<11>

Auch hier werden biblische Heilsgeschichte und menschlich-brutale Unheilsgeschichte, einst und jetzt zusammengeführt. Die uns scheinbar so vertraute Weihnachtsikone wird abermals zum politischen Bild. Anspielungsreich wird die unmenschliche Gewaltgeschichte in der zweiten Strophe eingeführt. Tritt uns doch König David sowohl als messianischer Harfenspieler wie als skrupelloser Ehebrecher und Machtmensch entgegen, der buchstäblich über Leichen ging (2 Sam 11,1­12.24)<12>. Wie im Stammbaum Jesu des Matthäusevangeliums (Mt 1,6) kommen Davids Feldhauptmann Uria und seine schöne Frau Bathseba ins Bild. Joseph wird mit Uria verglichen. So baut Meisters Gedicht ein doppeltes Dreieck auf: dort König David, Bathseba und Uria, hier Joseph, Maria und einer, der sie «schwängerte auf Wolken Jehovas». Dort der «treu einfältige Hauptmann», und hier Joseph, der dazugehört und doch nicht dazugehört. Über Uria hinaus murmelt er «salomonische Weisheiten», sucht Rat im Unbegreiflichen. In der dritten Strophe kehrt schliesslich beim «Heiligen Kind» das «mit tödlichen Wunden geborene» japanische Mädchen ein «aus dem Schweigelager von W.». Eine Chiffre, bei der wir Leser auf Vermutungen angewiesen sind, auf produktive Assoziationen: W. wie Winter, W. wie Wunden, W. wie Weisheit, W. wie Weihnachten? Wie auch immer: Was in der ersten Strophe als Idylle erscheinen könnte, erweist sich bei genauerem Hinsehen voller harter realistischer Bezüge (Geissel, Winter, dornige Angst), wie sie schon die mörderischen Zeitumstände der biblischen Geburtserzählung bestimmen. «Goldenes Öl rinnt vom Berg der Oliven» ­ das ist der Ölberg, Gethsemani klingt an. Das «Heilige Kind» ist nicht herausgekommen aus der menschlichen Leidens- und Unrechtsgeschichte, deren Blutspur sich von König David bis Hiroshima zieht. Doch weder Idylle noch brutale Wirklichkeit beherrschen Meisters Gedicht. Vielmehr breiten sich eine geradezu unendliche Andacht, ja, unendliche Gnade aus (P. K. Kurz) angesichts der Veränderung, der Befreiung, die von diesem Kinde ausgeht. Gerade so wird das Wunder von damals zum Wunder heute: Das Licht des Kindes verändert unser Dunkel, seine Wärme unsere Kälte, seine Freundlichkeit «unsere stechende Angst».
Dasselbe literarische Verfahren, die Gegenwart in der Vergangenheit zu spiegeln und der Gegenwart von der Vergangenheit her Kontur zu geben, liegt auch dem Gedicht «Dezembernacht» von Marie Luise Kaschnitz (1901­1974) zu Grunde. Gerade so bringt es die bleibende Bedeutung der Weihnacht neu zum Leuchten:

Feldhüter haben in einem Geräteschuppen
(Steckrübenacker, Pflaumenbäume, Flusswind)
Eine Geburt aufgespürt, hier unzulässig.
Flüchtlinge gehören ins Lager und registriert.
Der Schafhirt kam dazu, ein junger Mann,
Der ging mit dem Stecken übers Mondfeld.
Sein Hund mit Namen Wasser sprang an der Hütte hoch.
Ein Alter drinnen gab Auskunft, er sei nicht der Vater.
Die Feldhüter verlangten Papiere. Das Neugeborene schrie.
Die Schafe versperrten die Strasse. Drei Automobile
Ein Mercedes, ein Bentley, eine Isetta hielt an.
Drei Herren stiegen aus, drei Frauen, schöner als Engel,
Fragten, wo sind wir, spielten mit den Lämmern.
Spenden Sie etwas, sagten die Feldhüter.
Da gaben sie ihnen
Ein Parfüm von Dior, einen Pelz, einen Scheck
  auf die Bank von England.
Sie blieben stehen und sahen zu den Sternen auf.
Glänzte nicht einer besonders? Ein Rauhreif fiel,
Die kleine Stimme in der Hütte schwieg.
Ein Mercedes, ein Bentley, eine Isetta fuhren an
Und summten wie Libellen. Der Hirte schrie
Fort mit euch Schafen, fort mit euch Lämmern.
Ist das Kind gestorben? Das Kind stirbt nie.
<13>

Vor dem Hintergrund der bis heute andauernden Gewalt und Verfolgung gewinnen Herbergssuche, Bethlehemitischer Kindermord und die Flucht der «Heiligen Familie», die jämmerliche Armut und Ohnmacht der verfolgten Eltern wie ihres hilflosen Kindes auch hier aktuelle politische Brisanz. Die biblische Erzählung des von Geburt an bedrohten Gottessohns wird so zum Gleichnis für das Geschick all der Verfolgten, Flüchtlinge und Asylsuchenden auch unserer Zeit! Die Frage am Ende lässt sich kaum unterdrücken: Ist das Kind gestorben? Ja, scheint die bis heute unabgegoltene «grössere Hoffnung» auf Frieden, Befreiung und Gerechtigkeit, auf Gottes umfassenden schalom, die sich mit der Geburt Jesu in Bethlehem verbindet, nicht widerlegt? Wenn auch gebrochen, behält sie in diesem Weihnachtsgedicht trotz der dunklen Schatten von Unrecht, Barbarei und Verbrechen ein Leuchten, ein zartes Dennoch: das Kind stirbt nie. Vergleicht die Verheissung der Engel auf den Feldern von Bethlehem mit der Wirklichkeit unserer Tage, scheint Marie Luise Kaschnitz sagen zu wollen, und lasst, für euch, das Kind nicht sterben!

Gott im Schrei der Geburt

Einen der überaus raren literarischen Versuche der Neuversprachlichung der Menschwerdung Gottes unternimmt der Berner Pfarrer und grosse Poet Kurt Marti (*1921):

damals

als gott
im schrei der geburt
die gottesbilder zerschlug

und

zwischen marias schenkeln
runzelig rot
das kind lag
<14>

Dass wir Gottes Antlitz in diesem schreienden Menschenkind finden (Lk 2,12), im Schrei der Geburt: Hat Gott damit nicht in der Tat alle überkommenen Gottesbilder, vor allem die selbstfabrizierten Gotteswünsche von uns Menschen zerschlagen? Was in unseren menschlich-allzumenschlichen Allmachtsphantasien kaum zusammengeht ­ gerade im Schreien erleben wir wie nirgends sonst unsere Hilflosigkeit, Ohnmacht und Verletzlichkeit ­, damit will Gott zusammengebracht werden («und»). Nicht Glanz und Grösse, auch kein heiliger Berg, kein heiliger Schrein oder sonst ein ausgesonderter heiliger Ort, nein, ein verletzbares, hilfsbedürftiges Menschenkind: das ist der Ort Gottes unter uns Menschen, zugleich das Gegenzeichen zur Herrschaft des Kaisers und aller menschlichen Machthaber. Ausdruck der grossen jesuanischen Kehre zugunsten der Niedrigen und Geringen, die in Gestalt der Hirten kaum zufällig die ersten waren, die das neu geborene Krippenkind fanden, das damals wie heute «auf beginnende Veränderung aller Massstäbe, die Vertauschung von oben und unten»<15> verweist.

 

Der promovierte Theologe Christoph Gellner ist Leiter des Instituts für kirchliche Weiterbildung an der Theologischen Fakultät der Universität Luzern (IFOK).


Anmerkungen

1 E. Zeller, Ein Weihnachtslied, zit. n. G. Glaser, Dichter verkünden: Weihnachten, Würzburg 1993, 41­45, 41.

2 Vgl. C. Gellner, «Geheiligt werde dein zugefrorener Name...». Moderne Psalmgedichte ­ spirituell gelesen, in: Bibel und Kirche 56 (2001) 46­51.

3 Vgl. K.-J. Kuschel, Weihnachten: Die Utopie und ihr Verrat, in: ders., Im Spiegel der Dichter. Mensch, Gott und Jesus in der Literatur des 20. Jahrhunderts, Düsseldorf 1997, 307­332.

4 B. Gritsch/H. Schmidinger, Geboren in Bethlehem, in: Die Bibel in der Literatur des 20. Jahrhunderts, Bd. 1, Mainz 1999, 433­452, 442.

5 W. Jens (Hrsg.), Es begibt sich aber zu der Zeit. Texte zur Weihnachtsgeschichte, Frankfurt a.M. 1993, 14.

6 I. Aichinger, Die grössere Hoffnung. Roman, Frankfurt a.M. 1991, 151.

7 W. Jens, Hoffnungszeichen und Richtspruch, in: ders. (Hrsg.), Es begibt sich aber zu der Zeit, 209.

8 I. Aichinger, Die grössere Hoffnung, 124.

9 AaO., 144f.

10 P. Huchel, Chausseen, Chausseen. Gedichte, Frankfurt a.M. 1963, 64.

11 E. Meister, Im Stalle zu B., in: Rufe. Religiöse Lyrik der Gegenwart 1, Gütersloh 1979, 49f. Zur Interpretation: P. K. Kurz, Ikone und Politik, in: ders., Über moderne Literatur 7, Frankfurt a.M. 1980, 237­244.

12 Vgl. C. Gellner, Von der Glut der Begierde in der Bibel. David und Batseba, in: D. Bauer/A. Meissner (Hrsg.), Männer weinen heimlich. Geschichten aus dem Alten Testament, Stuttgart 1993, 112­129.

13 M. L. Kaschnitz, Dein Schweigen ­ meine Stimme. Gedichte 1958­1961, Hamburg/Düsseldorf 1962, 58.

14 K. Marti, weihnacht, in: ders., gedichte am rand, Teufen/Köln 1963, 6.

15 W. Jens, Hoffnungszeichen und Richtspruch, 211.


© Schweizerische Kirchenzeitung - 2002