24/2002 | |
INHALT | |
Bücher |
Sabine Pemsel-Meier (Hrsg.), Zwischen Alltag und Ausnahme: Seelsorgerinnen. Geschichte, Theologie und gegenwärtige Praxis, Schwabenverlag, Ostfildern 2001, 185 Seiten.
Das Buch bietet eine Sammlung von Aufsätzen, die Frauen, alles Akademikerinnen,
in der Mehrzahl Doktoren der Theologie, über die Stellung der Frau
und ihre Akzeptanz in der Kirche geschrieben haben.
Die Mitarbeit der Frau ist heute in der Kirche kaum mehr wegzudenken, aber
sie ist immer noch alles andere als selbstverständlich. In der Schulstube,
am Krankenbett, im Frauenverein ist die Frau heute ein vertrauter Anblick
doch erregt eine Frau als Predigerin auch heute noch Zurückhaltung
und Reserven. In vielen Funktionen ist die Frau heute wohl akzeptiert, aber
doch eher als Notlösung denn als Normalfall.
Dieser Band will aufzeigen, dass die Frauen in der Seelsorge ihren Ort haben,
nicht einfach als «Lückenbüsserinnen, sondern theologisch
legitimiert, gewollt und begründet wahr». Die Beiträge werfen
den Blick auf die Geschichte des Christentums von der Alten Kirche bis in
die Gegenwart. Einige Autorinnen zeigen spezifische Schwierigkeiten auf,
mit denen eine Frau in der Seelsorge rechnen muss.