9/2002 | |
INHALT | |
Bücher |
Wilfried Pioch, Nach Gott fragen. Eine Orientierung, Patmos Verlag, Düsseldof 2001, 157 Seiten.
Wilfried Pioch (1933) ist evangelischer Theologe und Pfarrer. Sein engagiertes
Buch ist an Menschen gerichtet, die den Zugang zu den Traditionen des christlichen
Glaubens verloren haben und für die die Kirche in einer fremden Sprache
spricht; denn nach seiner Überzeugung ist Gott auch im Zeitalter der
Wissenschaft nicht überflüssig geworden. Immer noch hält
die Theologie für den suchenden Menschen hilfreiche Antworten bereit.
Der Autor stellt allgemein verständlich dar, was die Theologie heute
zu den zentralen christlichen Themen und über Jesus Christus denkt.
Daher stellt er sich auch den schwierigen Fragen, etwa wie Gott so viel
Leid zulassen kann und was uns nach dem Tod erwartet.
Abschliessend behandelt er auch die Bedeutung des Glaubens für das
menschliche Zusammenleben, für die christliche Moral und eine christlich
verantwortete Politik. Pioch macht Mut zu eigenem, selbständigem Suchen
und Nachdenken. Es lohnt sich, auf seine originellen Fragestellungen einzugehen.
Doch man muss sich auf ihn einlassen. Es gibt keine vorgefertigten, wohl
präparierte Antworten.
Max Huber, Ostern Erinnerung an unsere Zukunft. Gründonnerstag Karfreitag Ostern, Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2002, 128 Seiten.
Die österlichen Festtage von Gründonnerstag bis Ostermontag
stellen Priester und Wortgottesdienstleiter jedes Jahr unter erheblichen
Druck: Nicht nur die überdurchschnittliche zeitliche Beanspruchung
belastet; auch die Erwartungen an Predigt und Gottesdienstgestaltung sind
in unserer theologisch, liturgisch und spirituell anspruchsvollen Zeit enorm.
Max Huber leistet Hilfe in dieser Situation. Er bietet für die Festtage
von Gründonnerstag bis Ostermontag jeweils mehrere Modelle für
die Wortgottesdienste an. Jedes Modell besteht aus einer Hinführung,
Kyrie-Rufen oder entsprechenden Elementen und einer ausgearbeiteten Predigt.
Dazu kommen noch Meditationen, die auf die Predigt bezogen sind.