49/2002 | |
INHALT | |
Bildung |
Der Religionsunterricht mit behinderten Kindern und Jugendlichen ist
eine wichtige katechetische Aufgabe der Landeskirchen. In vielen Pfarreien
und Kirchgemeinden erteilen Katechetinnen und Katecheten einen den Bedürfnissen
und Erfordernissen angepassten Unterricht. Der Bedarf an speziell dafür
ausgebildeten Personen nimmt zu.
Ab September 2003 wird erstmals eine neue ökumenische Zusatzausbildung
mit dem schlichten Kürzel «HRU» angeboten, die auf die
Anforderungen der Praxis zugeschnitten ist. Die 16 Kurstage und das begleitete
Praktikum finden auf ein Jahr verteilt in Zürich und Luzern statt.
Angesprochen sind Unterrichtende mit theologischer und pädagogischer
Grundausbildung. Die Trägerschaft besteht aus den beiden katechetischen
Dachorganisationen der römisch-katholischen und reformierten Landeskirchen.
Beauftragt mit der Kursdurchführung ist ein Kursteam aus Theologinnen,
Religionspädagogen und Heilpädagogen.
Am 11. Januar 2003 wird in Bern (10.30 Uhr, Schulwarte Helvetiaplatz 2)
und am 15. Januar 2003 in Zürich (14.30 Uhr, Hirschengraben 66) das
Kurskonzept vorgestellt. Weitere Informationen erteilt das IFOK Luzern,
Telefon 0414194820.
«Bali, Belfast, Bethlehem. Der Umgang der Religion mit der Gewalt.»
Unter diesem Titel steht ein Podiumsgespräch der Theologischen Fakultät
der Universität Luzern am 11. Dezember 2002. Behandelt werden unter
anderem folgende brisanten und hochaktuellen Fragen: Welches Gewaltpotenzial
wohnt Religionen inne? Wann wird der Glaube zur Brandfackel? Welche Form
von Religion taugt zur Friedensstifterin? Sind die Friedfertigen selig oder
schlicht schwach?
Unter der Leitung von Prof. Edmund Arens diskutieren: der Religionswissenschaftler
Dr. Samuel-Martin Behloul, die Judaistin Prof. Verena Lenzen, der Kirchengeschichtler
Prof. Markus Ries und die Alttestamentlerin Prof. Ruth Scoralick.
Zum öffentlichen Podiumsgespräch am Mittwoch, 11. Dezember 2002,
16.1517.45 Uhr im Hörsaal 1 des Universitätsgebäudes
in der Pfistergasse 20 in Luzern sind alle Interessierten eingeladen.