25/2002 | |
INHALT | |
Bildung |
Immer wieder gerät das Opus Dei in die Schlagzeilen. Seine Spiritualität,
seine asketischen Übungen, seine verdeckten Tätigkeiten und sein
Finanzgebaren werden kritisiert. Das Opus Dei weist die Vorwürfe zurück.
Es gehe dem Werk allein um die Heiligung des Alltags, um den Weltdienst
der Christinnen und Christen. Sein Gründer Josemaria Escriva wird im
Herbst heilig gesprochen: Die einen sind entsetzt, die andern freuen sich,
weil ein «leuchtender Stern für die Kirche auf ihrem Weg im dritten
Jahrtausend» zu den Ehren der Altäre erhoben wird.
Eine Veranstaltung in Basel soll ermöglichen, ein eigenes Urteil zu
fällen. Sie bietet sowohl dem Opus Dei wie auch seinem kompetentesten
deutschsprachigen Kritiker Peter Hertel eine Plattform. Beide präsentieren
ihre Sicht des Werkes. Beide stellen sich den Fragen des Publikums.
Samstag, 14. September 2002, 9.3013.15 Uhr, im Pfarreiheim St. Anton,
Kannenfeldstrasse 35, Basel (Tram1/3 Burgfelderplatz); keine Anmeldung erforderlich
(Unkostenbeitrag: 30.).
9.3010.00 Uhr: Dr. phil Beat Müller stellt das Opus Dei vor; 10.1511.45
Uhr: Peter Hertel trägt seine Kritik vor, Möglichkeiten zur Rückfrage;
12.0013.15 Uhr: Beat Müller reagiert auf die Kritik, Möglichkeiten
zur Rückfrage.
Dr. phil. Beat Müller ist Informationsbeauftragter des Opus Dei Schweiz,
Peter Hertel ist Theologe und Sozialwissenschaftler.
Die Veranstaltung leitet Dr. theol. Xaver Pfister.