46/2002

INHALT

Amtlicher Teil

Alle Bistümer

 

Elmar Mäder neuer Kommandant der Schweizergarde im Vatikan

Glückwünsche der Schweizer Bischofskonferenz

Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) hat erfreut die Ernennung des neuen Kommandanten der Päpstlichen Schweizergarde im Vatikan zur Kenntnis genommen. Elmar Mäder, bis jetzt Vize-Kommandant, ist Nachfolger von Pius Segmüller, der das Kommando der Polizei der Stadt Luzern übernommen hat. Die SBK übermittelt dem neuen Kommandanten ihre herzlichen Glückwünsche. Sie erhofft sich, dass die Schweizergarde weiterhin mit ihrer unaufdringlichen Effizienz ihren wertvollen Dienst versieht.

Die Schweizer Bischofskonferenz


Bistum Basel

 

Ernennungen


Bistum Chur

 

Errichtung Dekanate

Mit Dekret vom 4. November 2002 hat Diözesanbischof Amédée Grab das bisherige Dekanat «Grigioni Italiano» aufgeteilt und dafür die zwei neuen Dekanate «Mesolcina/Calanca» und «Poschiavo/Bregaglia» errichtet.


Missio canonica

Diözesanbischof Amédée Grab erteilte die Missio canonica:


Im Herrn verschieden

Franz Bissig, Kaplan im Ruhestand
Der Verstorbene wurde am 21. Oktober 1907 in Isenthal (UR) geboren und am 2. Juli 1944 in Chur zum Priester geweiht. Von 1945 bis 1988, also während seiner ganzen priesterlichen Tätigkeit, wirkte er als Kaplan in der Kuratkaplanei Meien (UR) (Pfarrei Wassen). Im Alter von 91 Jahren siedelte er in das Betagten- und Pflegeheim in Wassen über, wo er am 2. November 2002 verstarb. Er wurde am 7. November 2002 in seiner Heimatgemeinde Isenthal (UR) begraben.

Bischöfliche Kanzlei


Bistum St.Gallen

 

«Pastorale Perspektiven für das Bistum St. Gallen»

Im Bistum arbeitet die Pastoralplanungskommission an pastoralen Perspektiven für die nahe Zukunft der Kirche und der Seelsorge. Damit ihre Arbeit von Anfang an «geerdet» und breit abgestützt ist, wird die traditionellerweise im November stattfindende Tagung des Seelsorgerates ausgeweitet. Die Mitglieder des Seelsorgerates werden am 22./23. November im Bildungshaus Quarten gemeinsam mit den Mitgliedern des Priesterrates, des Rates der hauptamtlichen Laienseelsorger/Laienseelsorgerinnen und des Ordinariates sowie der Pastoralplanungskommission versuchen, Bausteine für einen Entwurf «Pastorale Perspektiven für das Bistum St. Gallen» für die nächsten fünf bis zehn Jahre zu erarbeiten.


Wort des Bischofs

Im Wort des Bischofs an die Gläubigen zum Jahresbeginn macht sich Bischof Ivo Gedanken, wie wir Christus begegnen und einen neuen Zugang zu Jesus finden können. Dieses Wort soll am Wochenende vom 11./12. Januar verlesen werden.


Dekanenkonferenz

Zur Herbst-Dekanenkonferenz vom 29. Oktober im Sitzungszimmer des Bischöflichen Ordinariates konnte Bischofsvikar Markus Büchel mit Bischof Ivo alle acht Dekane begrüssen. Pfarrer Erich Guntli, Buchs, nahm erstmals als Dekan teil. Erstmals dabei war auch Peter Lampert, der zusammen mit Generalvikar Anton Thaler für das Personal verantwortlich ist.
Damit das Personalamt inskünftig gezielter und koordinierter arbeiten kann, möchte es mit Blick auf mögliche Seelsorgeeinheiten eine Art strategischer «Richtplanung» machen. Dabei ist es auf die Mitarbeit der Dekane angewiesen. Ins Auge gefasst wurde eine Studientagung mit den Personalverantwortlichen und den Dekanen sowie mit Bildungsleiter Stephan Brunner. Ausgehend von einem Votum von Anton Thaler, verantwortlich für die pensionierten Seelsorger, wurde eine Orientierungshilfe für Priester diskutiert, die pensioniert werden oder vor der Pensionierung stehen.
Bei der Diskussion zum überarbeiteten Dekanenbehelf hielt Bischof Ivo klar fest, dass der Dekan oder sein Stellvertreter für priesterliche Dienste einen Pfarrer oder einen Pfarradministrator in sein Amt einsetzen muss. Sind in einer Ausnahmesituation beide verhindert, muss der Dekan einen Priester für die Einsetzung bevollmächtigen. Die von den Dekanen gemachten Anregungen will Markus Büchel in den vorliegenden Dekanenbehelf einbauen.
Damit im ganzen Bistum die Information über die demnächst im Druck vorliegenden Dokumente mit Regeln und Weisungen für die Bildung und Führung einer Seelsorgeeinheit möglichst einheitlich an die Basis weitergeleitet werden, erarbeitet Peter Lampert zusammen mit Stephan Brunner ein Kommunikationskonzept. Dieses wird den Dekanen zur Verfügung gestellt.
Dieses Jahr hat Bischof Ivo die 5. Runde von Seelsorgenden zu einem Gespräch mit anschliessendem Essen empfangen. Die Dekane schlugen vor, bei der 6. Runde auf eine regionale Zusammensetzung zu achten, weil dabei die Seelsorgeeinheiten ein Thema sein dürften.
Über den Stand des Projektes «Firmung ab 18» orientierte Diözesankatechet Philipp Hautle. Zurzeit ist als Hilfestellung ein Rahmenstatut in Bearbeitung, das die Pfarreien abwarten sollten.
Eine Runde mit Informationen aus den acht Dekanaten und dem Ordinariat schliesst jeweils die Dekanenkonferenz ab. Die nächste findet statt am 28. März 2003.

Rosmarie Früh


© Schweizerische Kirchenzeitung - 2002