44/2002 | |
INHALT | |
Amtlicher Teil |
Die vakante Pfarrstelle Bruder Klaus Basel im Seelsorgeverband Bruder
Klaus-Don Bosco-Heiliggeist wird für einen Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin
(50%) zur Wiederbesetzung ausgeschrieben. Als mögliche Stellenkombination
bietet sie an: 45% Jugendseelsorge im Seelsorgeverband Bruder Klaus-Don
Bosco-Heiliggeist (siehe Inserat).
Interessierte Personen melden sich bitte bis 21. November 2002 beim Diözesanen
Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail personalamt@bistum-basel.ch
Joseph Rohrer, Solothurn und Sarnen
In der Nacht vom 18. auf den 19. Oktober starb Joseph Rohrer im Alter von
82 Jahren.
Joseph Rohrer, am 21. Dezember 1920 in Sachseln geboren, wurde im Jahre
1937 von Bischof Dr. Franziskus von Streng ins Bischöfliche Ordinariat
als Mitarbeiter aufgenommen. In grosser Treue verrichtete er während
vielen Jahren seine Aufgaben. Als Bischof von Streng starb, war er 50 Jahre
alt. In den folgenden Jahren kümmerte er sich hauptsächlich um
Garten und Park. Grosse Arbeit leistete er während der Synode 72, wo
er oft die Nachtstunden zu Hilfe nahm, um die Arbeitsunterlagen zu drucken
und zu versenden. 1980 wurde er von Papst Johannes Paul II. für seine
Verdienste zum Ritter des Sylvesterordens ernannt. Joseph Rohrer las gerne
gute, klassische Literatur, vorzugsweise Geschichte, Biographien. Seinen
Lebensabend verbrachte er im Bischöflichen Ordinariat in Solothurn
und in seiner Wohnung in Sarnen. Joseph Rohrer liebte es, die Menschen zu
beobachten, und setzte sich die Devise: «Ich versuche jeden zu verstehen.
Das ist für mich Nächstenliebe.»
Diözesanbischof Amédée Grab erteilte die Missio canonica:
Diözesanbischof Amédée Grab ernannte:
Der Bischof von Sitten, Mgr. Norbert Brunner, hat folgende Ernennung für den französischsprachigen Teil des Bistums vorgenommen:
Es steht nicht gut um die Bistumsfinanzen. Das wachsende Defizit ist
keine gute Ausgangslage für das kommende Jahr und verursacht eine unsichere
Zukunft für die überregionalen pastoralen Aufgaben. Leider sind
trotz grosser Anstrengungen die Einnahmen im vergangenen Jahr stark zurückgegangen.
Bischof Norbert Brunner schreibt zum diesjährigen Opfer an seine Gläubigen:
«Das Motto der diesjährigen Kampagne, ÐEinen Kaffee für
unser Bistumð, ist bekannt. Es hat angeregt. Es hat herausgefordert.
Es hat sicher auch Kopfschütteln oder Kritik ausgelöst. Es sollte
zum Nachdenken anregen und zum Spenden.
In vielen Formen und in manchen Spielarten wurden Sie bereits auf die Situation
des Bistums aufmerksam gemacht. Im Zentrum aller Botschaften um die finanziellen
Belange steht die Verkündigung der Frohen Botschaft, die Evangelisierung
der Menschen in unserem Bistum, die Feier der Sakramente in unseren Pfarreien.
Diese Aufgabe ist nicht nur eine Aufgabe des Bischofs mit seinen Priestern
und Laien im kirchlichen Dienst. Sie ist Aufgabe jedes Getauften, der Eltern
so gut wie der Lehrer, der Arbeiter so gut wie der Geschäftsleute,
der Pfarreiräte so gut wie der Kirchenräte, der jungen wie der
alten Menschen.
Viele Christen in diesem Lande engagieren sich in den verschiedensten Diensten
der Kirche. Das ist sehr erfreulich; ich danke allen dafür.
Wir brauchen aber darüber hinaus die finanzielle Hilfe aller. Denn
allen liegt die religiöse Erziehung der Kinder am Herzen. Alle erwarten
von der Kirche die Spendung der Sakramente und die Verkündigung der
Botschaft Christi. Die verschiedenen Seelsorgedienste des Bistums, wie die
Katechetische Arbeitsstelle, die Jugendseelsorge, die Seelsorge an kranken
und behinderten Mitmenschen stehen im Dienste aller Pfarreien und über
diese im Dienste aller Christen.
Aus diesem Grunde bitte ich alle, diese überdiözesanen Seelsorgedienste
durch eine gute Spende beim Bistumsopfer zu unterstützen. Nur mit dem
Beitrag eines jeden und sei es nur der Gegenwart eines Kaffees
können wir diese Dienste auch in Zukunft sicherstellen. Ich danke Ihnen
für Ihre Grosszügigkeit!