29-30/2002

INHALT

Amtlicher Teil

 

Alle Bistümer

 

Warnung

Der Verein «Aufbau der Kirche aller Nationen, Altaj» sammelt ohne Vorliegen einer Zustimmung des zuständigen Ortsordinarius für den Bau einer Kirche in Altaj. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich nicht um eine kirchliche Sammlung handelt und dabei seitens der Diözese/katholischen Kirche keine Garantie bezüglich eingegangener Spenden übernommen werden kann.


Bistum Basel

 

Diakonenweihe

Am Sonntag, 22. September 2002, 15.00 Uhr, wird in der Pfarrkirche St. Stephan, Kreuzlingen-Emmishofen, Weihbischof Martin Gächter drei Priesterkandidaten zu Diakonen weihen:

Priester und Diakone, die an der Feier teilnehmen, sind eingeladen, Albe und weisse Stola mitzubringen. Wir sind froh, wenn sie ihre Teilnahme bis 19. September ans Seminar St. Beat, Adligenswilerstrasse 15, 6006 Luzern (Telefon 0414199191), melden.

Seminar St. Beat Luzern
Christoph Sterkman, Regens


Ernennungen

Auf Vorschlag des Dekanats Langenthal-Burgdorf-Seeland-Biel ernannte Diözesanbischof Dr. Kurt Koch für die laufende Amtsperiode

Die beiden Ernannten werden die Dekanatsleitung zusammen mit dem bisherigen Co-Dekanatsleiter, Herr Felix Weder-Stöckli, wahrnehmen.
Die Amtszeit dauert bis 31. Dezember 2003.


Ausschreibung

Die vakante Pfarrei Dietwil (AG) ­ im sich im Aufbau befindenden Seelsorgeverband «Oberes Freiamt» (Sins, Abtwil, Au, Oberrüti, Dietwil) ­ wird für einen Pfarrer (60­80%) zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Interessierte Personen melden sich bitte bis 22. August 2002 beim Diözesanen Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail personalamt@bistum-basel.ch


Im Herrn verschieden

Max Baumgartner, emeritierter Pfarrer, Boswil
Am 30. Juni 2002 starb in Boswil der emeritierte Pfarrer Max Baumgartner. Am 10. Juni 1927 geboren, empfing der Verstorbene am 29. Juni 1966 in Solothurn die Priesterweihe. Er wirkte als Vikar in Cham von 1966­1967 und als Kaplan in Grosswangen von 1967­1968. Von 1968­1978 war er Pfarr-Rektor in Wildegg und von 1978­1980 Pfarrer in Klingnau. Danach wirkte er als Pfarradministrator in Koblenz von 1980­1987 und als Pfarrer in Bünzen von 1987­1994. Seit 1994 wirkte und lebte er im Altersheim St. Martin in Boswil als emeritierter Pfarrer.
Er wurde am 5. Juli 2002 in Bünzen beerdigt.

Konrad Brühwiler SMB, emeritierter Pfarrer, Dietwil
Am 2. Juli 2002 starb in Immensee der emeritierte Pfarrer Konrad Brühwiler SMB. Am 18. März 1932 geboren, empfing der Verstorbene am 30. März 1958 in Immensee die Priesterweihe. Von 1958­1959 war er in England zu einem Sprachstudium und wirkte danach von 1959­1977 in Zimbabwe in der Seelsorge, als Gymnasiallehrer und in der Weiterbildungsarbeit. Er kehrte dann ins Missionshaus Immensee zurück und wirkte dort von 1977­1980 im Missionsressort und als Gymnasiallehrer für die englische Sprache. Von 1980­1984 lehrte er als Professor für Altes Testament in Zambia. 1984 kehrte er in die Schweiz zurück und wirkte in Muttenz als Pfarradministrator (1984­1985), als Vikar in Gerliswil (1985­1986) und als Pfarradministrator in Erlinsbach (1986­1988). Von 1988­1996 war er Pfarrer in Reinach (BL) und von 1996 bis Ende Mai 2002 Pfarrer in Dietwil.
Er wurde am 5. Juli 2002 in Immensee beerdigt.


Bistum Chur

 

Spiritual Ernst Spichtig wird Honorarprofessor der Theologischen Hochschule Chur

Am 14. Juni 2002 ernannte Bischof Amédée Grab als Grosskanzler der THC auf Vorschlag der Hochschulkonferenz Spiritual Ernst Spichtig zum Honorarprofessor. Im Rahmen der Abschlussfeier des Studienjahres 2001/2002 am Freitag, 5. Juli 2002, überreichte ihm der Rektor der Hochschule die bischöfliche Ernennungsurkunde.
Ernst Spichtig wurde 1934 in Sachseln (OW) geboren. Nach seiner Matura 1956 in Sarnen absolvierte er am Priesterseminar in Chur sein Theologiestudium und wurde 1961 in der St.-Luzi-Kirche zum Priester geweiht. Als Vikar in Altdorf sammelte er bis 1966 erste Erfahrungen als Seelsorger, bevor ihn das Weiterstudium in Pastoraltheologie und Soziologie an die Universitäten Freiburg i.Ü. und München führte. 1970 wurde Ernst Spichtig als Professor für Pastoraltheologie und Homiletik (Predigtlehre) an die Theologische Hochschule Chur berufen. Er musste in seinem Fach viel Aufbauarbeit leisten, war doch die Pastoraltheologie in der theologischen Ausbildung generell bisher neben den systematischen theologischen Fächern eher stiefmütterlich behandelt worden und musste ohne eigens ausgebildete Fachprofessoren auskommen. Durch die Impulse des Konzils und die Entwicklung der Humanwissenschaften kam es für dieses Fach zu einer grossen Aufwertung und gleichzeitig auch zu einer Ausweitung. Prof. Spichtig war mit seiner Fachkenntnis und seinem sensiblen Gespür für Lebensvorgänge die richtige Person für diese Aufgabe. Volle 25 Jahre lang war er als geschätzter akademischer Lehrer an der THC tätig. Von 1980 bis 1991 half er ausserdem als Subregens in der Leitung des Priesterseminars St. Luzi mit. Darüber hinaus stand er als pastoraltheologischer Fachmann diözesanen und schweizerischen Kommissionen zur Verfügung und arbeitete bei der Fortbildung der Seelsorger und Seelsorgerinnen sowie in der kirchlichen Erwachsenenbildung mit. 1995, mitten in den schwierigen Jahren der Auseinandersetzungen im Bistum Chur, beendete Prof. Spichtig seine Lehrtätigkeit an der THC und wurde Seelsorger an der Liebfrauenkirche im Zentrum von Zürich. Daneben aber führte er seine Lehraufträge im Rahmen des Dritten Bildungswegs in Luzern und an der Theologischen Lehranstalt des Klosters Einsiedeln weiter. Seit dem Herbst 2001 nun arbeitet er wieder teilzeitlich in Chur als Spiritual im Priesterseminar St. Luzi mit.
Mit der Ernennung von Ernst Spichtig zum Honorarprofessor ehrt die THC einen langjährigen und geschätzten Professor, der in den 25 Jahren seiner Lehrtätigkeit einer ganzen Generation von Seelsorgern und Seelsorgerinnen, vor allem, aber nicht nur des Bistums Chur, die pastorale Ausbildung vermittelte und sie in der Kunst des Predigens unterwies. Auf den Grundlagen, die er gelegt hat, kann die THC heute aufbauen, wenn sie ihr neues Leitbild mit pastoralem Schwerpunkt verwirklicht und ein Pastoralinstitut aufbaut. Auf diese Weise gehört er zu den Vätern des gegenwärtigen Erneuerungsprozesses der THC. Dem in Gründung begriffenen Pastoralinstitut wird es gut tun, Prof. Ernst Spichtig mit seinem Wissen und seiner profunden Kenntnis der pastoralen Situation in unserem Bistum und in der Deutschschweiz hinter sich wissen zu dürfen.

Rektorat der THC


Demission von Weihbischof Peter Henrici als Generalvikar

Weihbischof Peter Henrici vollendet am kommenden 31. März sein 75. Lebensjahr und hat deshalb dem Diözesanbischof auf den 1. Juli 2003 seinen Rücktritt als Generalvikar für die Kantone Zürich und Glarus angeboten. Zugleich mit ihm wird auch Pfarrer August Durrer seine Aufgabe als Bischöflicher Personalbeauftragter im Generalvikariat Zürich beenden.
Bischof Amédée Grab hat den Rücktritt des Generalvikars angenommen und ist für eine gute Regelung der Nachfolge besorgt. Dabei ist ein Wechsel von Weihbischof Paul Vollmar von Sarnen nach Zürich geplant. Anstelle des zurücktretenden Pfarrers August Durrer wird Diakon Franz-Xaver Herger in das Generalvikariat Zürich wechseln und dort die Leitung des Pastoralressorts übernehmen, während die Verantwortung für das Personal beim Generalvikar liegt.


Ernennungen

Diözesanbischof Amédée Grab ernannte:


Missio canonica

Diözesanbischof Amédée Grab erteilte die Missio canonica:


Ordinariatsferien

Die Büros des Bischöflichen Ordinariates und der Bischöflichen Kanzlei Chur sind von Freitagabend, 26. Juli, bis Montagmorgen, 12. August 2002, ferienhalber geschlossen. Ein Mitglied des Bischöflichen Ordinariates ist für dringende Fälle jeweils von Montag bis Freitag, vormittags von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr und nachmittags von 15.30 Uhr bis 16.00 Uhr, über Telefon-Nr. 0812586000 erreichbar. Mitteilungen über die Fax-Nr. 082 258 60 01 oder via E-Mail kanzlei@bistum-chur.ch sind jederzeit möglich.


Ferien in den Generalvikariaten Zürich/Glarus und Urschweiz

Die Büros des Generalvikariates Zürich/Glarus sind von Freitagabend, 26. Juli, bis Montagmorgen, 5. August 2002, ferienhalber geschlossen. Die Büros des Generalvikariates Urschweiz sind geschlossen von Freitagabend, 19. Juli, bis Montagmorgen, 12. August 2002. In dringenden Fällen wende man sich an das Bischöfliche Ordinariat in Chur.


Bistum Lausanne, Genf und Freiburg

 

Katholische Kirche ­ Ernennungen in den Stadtpfarreien

Nach der Demission von drei Seelsorgeverantwortlichen in den beiden Pfarrkreisen St. Niklaus und St. Paul sowie St. Peter und Christ-König, Marly/Villars-sur-Glâne, werden 180 Stellenprozente neu besetzt.
Im Pfarrkreis St. Niklaus und St. Paul geben Pastoralassistentin Christine Demel und Franziskanerbruder Andreas Brülisauer ihre Tätigkeit als Seelsorgeverantwortliche auf. Christine Demel tritt noch diesen Sommer in den Orden der Ingenbohler-Schwestern ein. Nachfolger der beiden wird am 1. August der Pastoralreferent Florian Joos aus Freiburg im Breisgau. Der 36-jährige Theologe und Familienvater übernimmt ein 100-Prozentpensum als Pastoralassistent. Seine derzeitigen Arbeitsschwerpunkte sind: Jugendarbeit, Sakramentenkatechese, Erwachsenenbildung, Religionsunterricht und Schülergottesdienste. Zum Pfarrkreis St. Niklaus und St. Paul gehören auch die deutschsprachigen Katholiken von St. Theres, Belfaux, Givisiez und Granges-Paccot.
Die Nachfolge von Pastoralassistent Jost Eberhard, der seit Herbst 1999 im Pfarrkreis St. Peter und Christ-König, Marly/Villars-sur-Glâne, tätig war, ist ebenfalls gesichert. Ab 1. September werden die 33-jährige Deutschfreiburger Theologin Kathrin Meuwly in einem Vollzeitpensum und der 43-jährige Franziskanerbruder und Diakon Patrick Schär zu 30 Prozent im Seelsorgeteam mitarbeiten. Kathrin Meuwly ist im Pfarrkreis St. Peter und Christ-König, Marly/Villars-sur-Glâne, keine Unbekannte. Sie arbeitet dort bereits zu 50 Prozent im Seelsorgeteam mit. Ausserdem ist sie zurzeit Doktorandin in Dogmatik/Ökumene bei der Theologieprofessorin Barbara Hallensleben an der Universität Freiburg i.Ue. Die Anstellung von Kathrin Meuwly und Patrick Schär ist vorerst auf ein Jahr befristet. Marie-Thérèse Weber-Gobet


Bistum St.Gallen

 

Institutio in Widnau

In der Pfarrkirche Widnau nahm Bischof Ivo Fürer auf Empfehlung von Regens Josef Wick am Samstagabend, 29. Juni, zwei Frauen und drei Männer als Pastoralassistentinnen und Pastoralassistenten in den kirchlichen Dienst des Bistums St. Gallen auf.
Verschiedene Wege führten die Gäste aus dem Taminatal und dem Rheintal, aus dem Appenzellerland und aus Deutschland nach Widnau. Ganz unterschiedliche Wege mit vielen Wegkreuzungen sind die zwei Frauen und drei Männer im Alter von 27 bis 48 Jahren gegangen, bis sie sich dazu bereit erklären konnten, in den kirchlichen Dienst zu treten. Bis sie sagen konnten: «Ich bin bereit, mich aufzumachen. Aber mit Dir, Gott, nicht ohne Dich.» Alle wollen sie die verschiedenen Menschen auf ihrem Weg begleiten, wollen mit ihnen Glaube und Leben teilen. Alle haben sie ein Theologiestudium absolviert, haben sich als Pastoralpraktikant/Pastoralpraktikantin in einer Pfarrei mit der Praxis vertraut gemacht und sich während zehn Wochen im Pastoralkurs im Seminar St. Georgen-St. Gallen weiteres Rüstzeug für ihre Aufgabe geholt. Christoph Klein hat die Berufseinführung im Bistum Basel gemacht und ist seit einem Jahr im Seelsorgeverband Rebstein-Marbach-Lüchingen angestellt.
Es sei heute schwierig, Männer und Frauen für einen kirchlichen Dienst zu motivieren, sagte Bischof Ivo. Bei allem Nachdenken darüber, wie dieser Dienst attraktiver gemacht werden könnte, dürfe das Jesu-Wort nicht vergessen werden: «Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt.» Nicht als Knechte, sondern als Freunde beruft Gott Menschen in seinen Dienst. Als Freunde, von denen er wünscht, dass sie in seiner Liebe bleiben. Alle im kirchlichen Dienst Stehenden müssten sich immer wieder fragen, sagte Bischof Ivo, ob sie die Menschen wirklich liebten, die ihnen anvertraut seien, ob sie auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liebten, selbst wenn diese mehr Erfolg hätten als sie. Alle müssten sie sich immer wieder mühen, in der Kirche dem Auferstandenen zu dienen und nicht sich selbst in den Vordergrund zu stellen.
Die Institutio erhielten: Gabriela Bischof, Seelsorgeverband Balgach-Widnau; Beatrice Mock, Rorschach; Klaus Heither, Au; Dietmar Laubscher, Seelsorgeverband Pfäfers-Vättis-Valens, und Christoph Klein, Seelsorgeverband Rebstin-Marbach-Lüchingen.


Altarweihe in Mels

Am Sonntag, 30. Juni, hat Bischof Ivo Fürer in der Pfarrkirche St. Peter und Paul im neu gestalteten Liturgiebereich den neuen Altar aus griechischem Marmor geweiht. Ebenfalls neu ist der Ambo. Das Taufsteinbecken, die Altarkerzenleuchter und das Altarkreuz wurden darauf abgestimmt. Die Kirche stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde in den letzten zwölf Monaten aussen renoviert und im Innern gereinigt.


Orden und Kongregationen

 

Obernwechsel Berg Sion, Horw

Am 2. Juli übernahm P. Josef Hälg von P. Paul Vautier die Verantwortung als Oberer auf Berg Sion in Horw. P. Toni Durrer bleibt Vize-Oberer, P. August Brändle ist Mitglied des Hausrates. P. Vautier hatte das Amt zwei Perioden inne und wird vermehrt in der Gemeinschaft für die Ausbildung der eigenen Mitbrüder international tätig sein.
P. Hälg arbeitete nacheinander in Sursee, Burundi, Südafrika und St. Gallen. Er ist zugleich Provinzverwalter. Er ist gebürtig aus Gossau (SG).

Für die Schönstatt-Patres
P. Edwin Germann, Provinzial


© Schweizerische Kirchenzeitung - 2002