22/2002 | |
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Amtlicher Teil |
Interessierte Personen melden sich bitte bis 20. Juni 2002 beim Diözesanen Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail personalamt@bistum-basel.ch
Diakon Marcel Häfliger als Gemeindeleiter für die Pfarrei Klingnau (AG) im Seelsorgeverband Rechtes Unteres Aaretal per 26. Mai 2002.
Die Mitteilung bezüglich der neuen Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen
im Bischöflichen Ordinariat des Bistums Basel, welche in der SKZ 19/2002,
Seite 303, Amtlicher Teil, erschienen ist, beinhaltet einen Fehler.
Es betrifft das Geburtsjahr von Frau Sibylle Hardegger. Das Druckfehlerteufelchen
hat ihr neun Jahre ihres Lebens abgenommen. «Da taucht natürlich
schon die Frage auf, ob das eine Vertauschung der Zahlen 6 und 7 oder vielleicht
doch eine Vertuschung ist...» (Zitat Sibylle Hardegger). Richtig ist:
Sibylle Hardegger, geboren 1967 in Bern, wird am 1. September 2001 gemeinsam
mit Odo Camponovo und Hans Zünd die Leitung des diözesanen Pastoralamtes
übernehmen
Diözesanbischof Amédée Grab ernannte:
Am 10. Juni 2002, 9.4515.00 Uhr, wird im Priesterseminar St.Luzi,
Chur, eine Recollectio für Diözesanpriester angeboten. Pater Adelhard
Signer OFMCap, Mels, hält zuerst eine kurze Betrachtung.
Um 10.30 Uhr findet ein Gespräch mit unserem Diözesanbischof Amédée
Grab statt.
12.15 Uhr Mittagessen. Ab 13.00 Uhr Beichtgelegenheit (P. Adelhard Signer
OFMCap). 14.00 Uhr Vorschau: Katechetenkurs Daten Diskussion
und Aussprache.
14.30 Uhr Versammlung der eingetragenen Mitglieder des Churer Priesterkreises.
Wahl des Präses und des Sekretärs. Beide stellen sich zur Wiederwahl
(Statuten § 3 d).
Anmeldung an das Sekretariat des Priesterseminars bis Freitag, 7. Juni 2002 (Telefon 081 252 20 12, oder sekretariat@priesterseminar-thc.ch). Freundlich lädt ein
Die Pfarrei Walenstadt sucht einen neuen Pfarrer. Zu dessen Aufgaben
gehören auch die Seelsorge im Spital Walenstadt und in der Reha-Klinik
Walenstadtberg. Die Pfarrstelle ist auf eine künftige Zusammenarbeit
mit umliegenden Pfarreien ausgerichtet. Zusammen mit dem Pfarrer trägt
ein Pastoralassistent die Seelsorge mit.
Interessenten melden sich bis 25. Juni 2002 beim Personalamt des Bistums
St. Gallen, Klosterhof 6b, Postfach 263, 9001 St. Gallen.
Weitere Auskunft erteilt der Präsident des Kirchenverwaltungsrates
Walenstadt, Herbert Hobi, Walenstadt (Tel. 081 735 21 81).
Die diözesane Liturgiekommission hat sich längere Zeit mit der Frage beschäftigt, wie totgeborene Kinder liturgisch beerdigt werden können. Als Hilfe für Seelsorgende, welche noch keine grosse Erfahrung in diesem sensiblen Bereich haben, hat sie das Merkblatt «Rituale für tot geborene Kinder» erarbeitet. Es enthält rechtliche Bestimmungen, Gedanken zur psychologischen Situation von Eltern sowie als Anregung Elemente für einen Beerdigungsgottesdienst. Das Ordinariat hat das Merkblatt begrüsst und genehmigt.
Die Mitglieder des Priesterrates und des Rates der hauptamtlichen Laienseelsorger/Laienseelsorgerinnen
haben an ihrer gemeinsamen Sitzung vom 15. Mai in Steinach einstimmig beschlossen,
Bischof Ivo Fürer zu empfehlen, im Bistum St. Gallen auf «Firmung
ab 18 Jahren» hinzuarbeiten.
Priesterrat und Rat der hauptamtlichen Laienseelsorger/Laienseelsorgerinnen
sind Beratungsgremien des Bischofs. Mit der Heraufsetzung des Firmalters
haben sich die beiden Räte bereits in den Jahren 1995 und 1996 befasst.
Nach einer Vernehmlassung in den acht Dekanaten und in den einzelnen Pfarreien
wurde 1996 beschlossen, grundsätzlich noch an der Firmung in der 5./6.
Primarklasse festzuhalten, wobei der Firmunterricht mit ausserschulischen
Angeboten ergänzt werden sollte. Mit einer ausdrücklichen Bewilligung
des Bischofs darf jedoch nach entsprechender Vorbereitung auch auf «Firmung
ab 18» umgestellt werden.
Mittlerweile ist eine Arbeitsgruppe «Firmung ab 18» gebildet
worden, in der alle Pfarreien vertreten sind, welche diese Bewilligung eingeholt
haben. Im Seelsorgeverband Speicher-Trogen-Wald, in Niederuzwil und in Rorschach
ist die Umstellung bereits erfolgt. Auf dem Weg zur «Firmung ab 18»
sind Flawil, Niederglatt, Herisau, Jona, Niederhelfenschwil, Zuckenriet,
Lenggenwil, Wil, Widnau, Balgach, Kirchberg, Gähwil, Rapperswil, Kempraten.
Gedanken über einen Wechsel machen sich Pfarreien in der Stadt St.
Gallen sowie der Seelsorgeverband Sargans-Wangs-Vilters. Alle Pfarreien,
die sich ernsthaft auf «Firmung ab 18» eingelassen haben, machten
die gleiche positive Erfahrung: der Prozess wirkt sich belebend aus.
Die Zeit war daher reif, in den beiden, von Pfarrer Josef Manser, Speicher,
und der Pfarreibeauftragten Ursula Baumgartner, St. Gallen-Rotmonten, präsidierten
Räten erneut über «Firmung ab 18» zu sprechen. Eindrückliche
Kurzberichte zeigten auf, dass die Firmung ab 18 ein anspruchsvolles Unterfangen
ist, dass es viel Energie und Zeit braucht, eine Pfarrei für Neues
bereit zu machen. Ebenso viel Kraft braucht es dann, junge Erwachsene zu
motivieren, sich nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit mit Glaubensfragen
zu befassen und den Firmweg mit allen seinen Konsequenzen mitzugehen. Ein
enormer «Chrampf» sei es, die Welt der Jugendlichen und der
Liturgie zusammenzubringen, aber es mache auch Spass und lohne sich, wenn
die Kirche eine Zukunft haben wolle, brachte es ein Pastoralassistent auf
den Punkt. Für den mit den 18 Jahren gefirmten Gymnasiasten Thomas
war es wichtig, «ich» sagen zu können: Ich entscheide mich
ganz allein. Ich entscheide mich, freiwillig mitzumachen. Ich will aus eigener
Initiative heraus gefirmt werden. Junge Erwachsene wollen als eigenständige
Person ernstgenommen werden. Äusserlich wird dies auch so wahrgenommen:
Der Firmspender schaut nicht mehr auf den Firmling herab, sondern begegnet
ihm von Angesicht zu Angesicht.
Nach einem Podiumsgespräch mit Bischof Ivo tauschten die Mitglieder
der beiden Räte ihre Ängste und Bedenken, aber auch ihre Freuden
aus und stellten Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für eine Realisierung
von «Firmung ab 18» auf. Einstimmig empfahlen sie dem Bischof,
in diese Richtung zu gehen. Im Ordinariatsrat, auf Dekanatsebene, auch in
der Arbeitsgruppe «Firmung ab 18» werden nun die weiteren Schritte
erarbeitet.
Mit einem herzlichen Dank für sein engagiertes Mitdenken wurde Andreas
Wissmiller, Pastoralassistent in Wattwil, aus den Räten verabschiedet;
er wechselt aus familiären Gründen ins Bistum Basel.
Die nächste Sitzung der beiden Räte findet am 20. 9. statt mit
den Theologiestudierenden aus dem Bistum.