15/2002 | |
INHALT | |
Amtlicher Teil |
Für einen Jugendlichen ist es unter Umständen nicht unbedingt
einfach, die 1500 bis 2000 CHF aufzutreiben, die benötigt werden, wenn
man am Weltjugendtreffen in Toronto im kommenden Juli dabei sein möchte.
Deswegen haben junge Leute an verschiedenen Orten der Schweiz Aktionen gestartet,
mit denen sie genügend Geld für die Teilnahme an diesem Ereignis
sammeln wollen. Sie sammeln dabei nicht einfach für sich selbst, sondern
setzen auch ein Zeichen der Solidarität: Aufgerüttelt von der
dramatischen Situation, die dieser Tage in Palästina herrscht, haben
die Schweizer Organisatoren des Weltjugendtages sich entschieden, die Reise
einiger Jugendlicher aus dieser leidgeprüften Region zu ermöglichen.
Im konkreten Fall werden es 4 junge Palästinenser sein, die einige
Tage vor der Abreise nach Kanada in unser Land eingeladen werden. Damit
sollen sie Gelegenheit haben, ihre kommenden Reisegefährten und die
Kirche vor Ort kennen zu lernen. Zurzeit ist vorgesehen, dass zwei von ihnen
in der Deutschschweiz und zwei in der Westschweiz untergebracht werden.
Darauf folgt die gemeinsame Abreise in die Diözese von Québec,
wo die Schweizer Jugendlichen und ihre neuen Freunde in einer ersten Etappe
empfangen werden, ehe sie anschliessend nach Toronto weiterreisen, um am
Treffen mit dem Papst teilzunehmen.
Momentan schätzt man, dass etwa 300 bis 400 Schweizer Jugendliche zwischen
dem 11. und 28. Juli 2002 nach Québec und Toronto fahren werden.
Vor allem aus Gründen der beachtlichen Reisekosten hat sich ihre ursprünglich
erwartete Zahl etwas gesenkt. In vielen Pfarreien haben die Jugendlichen
daher selbst Aktionen gestartet, mit denen sie Geld zur Finanzierung eines
Teils der Transportkosten zusammenbringen wollen. Ausserdem verfügen
die Regionalkomitees über einen Solidaritätsfonds für all
diejenigen Jugendlichen, die nicht imstande sind, die benötigte Summe
aufzubringen.
An dieser Stelle soll noch einmal darauf hingewiesen werden, dass alle Jugendlichen
im Alter zwischen 16 und 30 Jahren, die am Abenteuer des Weltjugendtreffens
teilnehmen möchten, sich beim Regionalkomitee ihrer jeweiligen Sprachregion
einschreiben können. Für die Deutschschweiz ist dies: AG Toronto
2002, c/o Juseso Zürich, Auf der Mauer 13, 8023 Zürich, Telefon
012666918, E-Mail info@weltjugendtreffen.ch. Aus Gründen der Organisation
(Reservation von Flugtickets usw.) muss die Einschreibung ausnahmslos bis
spätestens 30. April 2002 erfolgt sein. Im Falle finanzieller Schwierigkeiten
bei der Teilnahme kann eine Lösung gefunden werden. Weitere Informationen
finden sich auch auf der Internetseite http://www.weltjugendtreffen.ch.
Aus aktuellem Anlass weist die Schweizer Bischofskonferenz darauf hin,
dass sie vor mehreren Monaten beschlossen hat, eine Expertenkommission einzusetzen
(Task Force), zusammengestellt aus Spezialisten (Juristen, Psychologen,
Priestern...). Ihre Aufgabe besteht darin, die Bischöfe in Pädophiliefällen
zu beraten (Prävention, Vorgehensweisen bei neuen Fällen, Unterstützung
der Opfer usw.). Auf diesem Gebiet wollen die Bischöfe die grösstmögliche
Transparenz, selbstverständlich mit der Diskretion gegenüber dem
Schmerz der Opfer und der Unschuldsbeweisung der Angeklagten. Parallel dazu
ist ein Dokument zur Behandlung dieser verschiedenen Argumente in Ausarbeitung.
Die Schweizer Bischofskonferenz wird dieses Dokument nächstens veröffentlichen,
ebenso die Namen der Personen der Task Force und deren Aufgabe (voraussichtlich
im Juni oder September 2002, im Anschluss an eine der nächsten Ordentlichen
Versammlungen).
Die Bischöfe wiederholen ausserdem noch einmal, dass in der Schweiz
in den letzten Jahren nur einige Priester wegen Pädophilie angeklagt
wurden, und nichts deutet darauf hin, dass das Phänomen verbreitet
ist, ganz im Gegensatz zu verschiedenen Äusserungen. Man stellt sogar
fest, dass die Anzahl der Pädophilie-Anklagen bei Priestern proportional
geringer ist gegenüber anderen Kategorien der Bevölkerung. In
diesem Zusammenhang ist es falsch zu sagen, dass dieses «Phänomen»
mit dem Zölibat der Priester zusammenhängt, wie einige behaupten!
Es bleibt aber Tatsache, dass jeder Fall ein Fall zu viel ist, halten die
Bischöfe ganz klar fest. Sie fühlen sich den Opfern und ihren
Familien verbunden und helfen loyal mit, so dass die Justiz bei hängigen
Gerichtsverfahren eine gute Arbeit leisten kann.
Am Sonntag, 26. Mai 2002, 15.00 Uhr, wird im Ökumenischen Zentrum Ittigen (BE) Weihbischof Denis Theurillat durch die Institutio in den ständigen Dienst im Bistum aufnehmen:
Am Sonntag, 2. Juni 2002, 15.00 Uhr, wird in der Pfarrkirche Baar Diözesanbischof Dr. Kurt Koch folgende Diakone zu Priestern weihen:
Priester, die bei der Handauflegung mitwirken und konzelebrieren wollen, mögen sich mit Tunika und weisser Stola um 14.30 Uhr im Pfarrheim einfinden. Sie mögen ihre Teilnahme ans Seminar St. Beat Luzern (Telefon 0414199191, Fax 0414199171) melden.
Die auf den 1. August 2002 vakant werdende Pfarrstelle Bischofszell (TG)
im Seelsorgeverband Bischofszell-Sitterdorf wird für einen Pfarrer
zur Wiederbesetzung ausgeschrieben (siehe Inserat).
Die auf den 1. Dezember 2002 vakant werdende Pfarrstelle der Pfarrei St.
Paul Luzern (LU) wird für einen Pfarrer oder eine Gemeindeleiterin/einen
Gemeindeleiter zur Wiederbesetzung ausgeschrieben (siehe Inserat).
Die auf den 1. Mai 2003 vakant werdende Pfarrstelle Herzogenbuchsee (BE)
wird für einen Pfarrer oder eine Gemeindeleiterin/einen Gemeindeleiter
zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Interessierte Personen melden sich bitte bis 2. Mai 2002 beim Diözesanen
Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail personalamt@bistum-basel.ch
Adolf Iten, emeritierter Pfarrer, Richenthal
Am 20. März 2002 starb in Richenthal der emeritierte Pfarrer Adolf
Iten. Am 12. Mai 1915 geboren, empfing der Verstorbene am 2. Juli 1941 in
Solothurn die Priesterweihe. Er wirkte als Vikar in Reussbühl von 19411943
und als Kaplan in Entlebuch von 19431947. Von 19471983 war er
Pfarrer in Werthenstein, und von 19831994 wirkte er als Pfarradministrator
in Richenthal, wo er ab 1994 bis zu seinem Tod als emeritierter Pfarrer
seinen Lebensabend verbrachte. Er wurde am 26. März 2002 in Richenthal
beerdigt.
Emil Bloch, emeritierter Pfarrer, Zug
Am 23. März 2002 starb in Zug der emeritierte Pfarrer Emil Bloch. Am
25. Mai 1913 geboren, empfing der Verstorbene am 29. Juni 1949 in Solothurn
die Priesterweihe. Er wirkte als Vikar in Schötz von 19491954.
Danach war er Pfarrer in Ifenthal-Hauenstein von 19541972 und in Laupersdorf
von 19721981. Von 1981 bis zu seinem Tod wirkte er als Seelsorger in
der Pfarrei St. Michael, Zug («Zugerbergpfarrer»). Er wurde
am 27. März 2002 in der Pfarrei St. Michael, Zug, beerdigt.
Diözesanbischof Amédée Grab ernannte:
Infolge Demission der bisherigen Stelleninhaber werden die Pfarrei Sarnen
(OW) sowie die Kaplanei Oberrickenbach (NW) zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Interessenten mögen sich melden bis zum 3. Mai 2002 beim Sekretariat
des Bischofsrates, Postfach 133, 7003 Chur.
Johann August Gisler, Pfarrer im Ruhestand
Der Verstorbene wurde am 3. Mai 1910 in Spiringen (UR) geboren und am 6.
Juli 1941 in Chur zum Priester geweiht. Sein ganzes priesterliches Wirken
galt seinem Heimatkanton Uri. Von 19411947 war er als Pfarrhelfer in
Attinghausen tätig, von 19471951 als Riedertal-Kaplan in Bürglen,
von 19521963 als Pfarrhelfer in Bürglen und von 19631981
als Pfarrer in Bürglen. Ab 1973 hatte er zudem das Amt als Bischöflicher
Kommissär von Uri inne. Die Jahre seines Ruhestandes ab 1981 verbrachte
er ebenfalls in Bürglen und verstarb dort am Morgen des Palmsonntags,
24. März 2002, im Alters- und Pflegeheim Gosmergartä. Er wurde
am 27. März 2002 in Bürglen (UR) begraben.
Ernst Achermann, Pfarrer im Ruhestand
Der Verstorbene wurde am 17. August 1919 in Stans (NW) geboren und am 2.
Juli 1944 in Chur zum Priester geweiht. Von 19461952 war er als Arbeiterseelsorger
für den Kanton Glarus tätig, von 19521963 wirkte er als Pfarrer
in Buochs (NW), von 19641971 als Vikar in der Pfarrei Flims (GR) und
von 19711975 als Pfarrer dieser Pfarrei. Von 19751986 war er Pfarrer
in Lachen (SZ) und von 19861997 Kaplan in St. Niklausen (OW). Die letzten
Jahre seines Lebens verbrachte er in Stansstad (NW). Nach längerer
Krankheit und einem kurzen Spitalaufenthalt starb er am 28. März 2002
im Spital Stans und wurde am 3. April 2002 in Stans begraben.
Othmar Zumbühl, Pfarrer im Ruhestand
Der Verstorbene wurde am 19. März 1914 in Wolfenschiessen (NW) geboren
und am 7. Juli 1940 in Chur zum Priester geweiht. Von 19401945 wirkte
er als Vikar in St. Anton, Zürich, und von 19451961 als Kaplan
in Kerns (OW). Von 19621964 war er als Bischöflicher Sekretär
in Chur tätig und gleichzeitig als Pfarradminstrator der Pfarrei Maladers
(GR) und darnach von 19641981 als Bruder-Klausen-Kaplan in Sachseln
(OW). Von 19811993 wirkte er als Spiritual im Frauenkloster St. Scholastika
in Tübach (SG) und von 19931994 als Spiritual im Altersheim Schloss
Eppishausen (TG). Die letzten Jahre seines Ruhestandes verbrachte er in
Mammern (TG) und in Grub (AR). Nach einem Spitalaufenthalt in Heiden (AR)
und kurze Zeit im dortigen Pflegeheim verstarb er am 4. April 2002 und wurde
am 9. April 2002 in seinem Heimatort Wolfenschiessen (NW) begraben.
Am 17. März hat Bischof Ivo Fürer in Weesen in der restaurierten St.-Martin-Kirche Taufstein, Ambo, Zelebrationsaltar und Tabernakel gesegnet und geweiht. Vor 36 Jahren war im Anschluss an das Konzil vieles aus der Kirche entfernt worden, unter anderem auch der aus dem Pfarrgarten zurückgeholte Taufstein. Das Bestreben der aktuellen Restauration war es, die Raumwirkung von 1908 wieder herzustellen. Dem Liturgiebereich wurde dabei besondere Aufmerksamkeit zuteil.
Im Kloster Maria Zuflucht in Weesen, der ältesten in der Schweiz bestehenden Niederlassung des Dominikanerordens, ist Sr. Dominique Leuenberger zur Priorin gewählt worden. Neue Subpriorin ist Sr. Magdalena Venzin. Von den neun Professschwestern bereitet sich eine auf die Einkleidung vor.
Am Palmsonntag, 24. März, hat Dekan Jakob Fuchs in Oberriet Volker Eschmann-Foitzik (Jg. 63) als Pfarreibeauftragten eingesetzt. Er kennt die Pfarrei, ist er doch dort seit 1998 als Pastoralassistent tätig. Oberriet gehört zum Seelsorgeverband Oberriet-Rüthi-Kobelwald.
Alois Fritschi hatte wegen seiner sexuellen Verfehlungen mit Kindern als Pfarrer von Walenstadt und Dekan des Dekantes Sargans demissioniert, und Bischof Ivo Fürer hat die Demission mit sofortiger Wirkung angenommen. Generalvikar Anton Thaler hat nun den Flumser Pfarrer Albert Thurnherr zum Pfarradministrator ad interim ernannt. Die Aufgaben des Dekans nimmt Vizedekan Erich Guntli, Pfarrer im Seelsorgeverband Buchs-Grabs-Sevelen, wahr.
Der Gottesdienst am Dienstagabend in der Karwoche (26.3.) in der Kathedrale
St. Gallen mit den Priestern und Laien im kirchlichen Dienst, die ein Jubiläum
feiern konnten, war «überschattet vom tiefen Schmerz über
das Versagen eines Mitbruders», wie ein sichtlich tief betroffener
Bischof Ivo sagte.
In der Chrisammesse, in der die Öle geweiht werden für die sakramentalen
Handlungen, erneuerten 19 Priester, eine Pastoralassistentin und ein Laientheologe
als Jubilaren sowie weitere Priester, Diakone, Laien im kirchlichen Dienst
aus dem ganzen Bistum zusammen mit allen Getauften ihr Versprechen, ihrer
Berufung treu zu sein.
Zu Beginn der Feier wies Bischof Ivo auf das Versagen des Mitbruders hin,
das in den Medien eine ungeheure Resonanz erhalten hat. Im Wortlaut führte
er aus: «Es tut weh, wenn wir spüren, dass so viele unserer Zeitgenossen
darauf warten, die Kirche schlecht zu machen. Vielleicht noch mehr schmerzt
es uns, wenn uns deutlich wird, dass die Kirche durch menschliche Schwächen
verdunkelt wird. Wir sind verbunden mit den Opfern, mit unserem Mitbruder
und ganz besonders mit allen Menschen, die wegen des Versagens von kirchlichen
Mitarbeitern zutiefst enttäuscht sind.» So wie alle Glieder der
Kirche ihre Grenzen hätten, so hätten dies auch die Seelsorgerinnen
und Seelsorger.
In der Predigt ging der Bischof nochmals auf die Situation der Mitarbeiter
und Mitarbeiterinnen und insbesondere auf jene der Priester ein. Er wies
darauf hin, wie noch vor wenigen Jahrzehnten die Autorität des Priesters
unbestritten war. Ihre Fehler wollte und durfte man nicht sehen. Mittlerweile
ist die Situation eine ganz andere. Einerseits haben viele Menschen wenig
Vertrauen in die Kirchenleute, andererseits stellen sie hohe, oft zu hohe
Erwartungen an die Seelsorgerinnen und Seelsorger. Deren Leben sollte stärker
als das eigene ein Abbild Jesu und seiner Botschaft, die sie verkünden,
sein.
Teils gehässig, teils auch wohlwollend würden sich Menschen fragen:
Warum beruft Jesus nicht vollkommenere Menschen in seinen Dienst? Für
die Antwort berief sich Bischof Ivo auf die Offenbarung. Jesus Christus
schenke den Gliedern seiner Kirche und insbesondere jenen, die in ihr Verantwortung
trügen, verschiedene Gaben. Sie sollten sich darüber freuen und
diese Gaben dankbar für sein Reich einsetzen. Für ein Reich, das
anders sei als die Reiche dieser Welt, und das wachse, selbst wenn Mitarbeiter
versagten.
Trotz der Sorgen, die auf dem Bistum lasten, schloss Bischof Ivo seine Predigt
mit einem positiven Gedanken. Wir hätten, so sagte er, allen Grund,
uns gemeinsam zu freuen, gemeinsam zu danken für das, was alle an ihrem
Platz durch die Gnade Gottes wirken durften und weiterhin dürfen.
Heinrich Bumann, Pfarrer
Am Freitag, 22. März 2002, starb Pfarrer Heinrich Bumann im Pflegeheim
St-François in Sitten nach langer schwerer Krankheit in seinem erst
70. Lebensjahr. Heinrich Bumann war im 39. Priesterjahr und wirkte bis zu
seinem Tod als Pfarrer von der deutschsprachigen Pfarrei Heilig Geist in
Siders.
Heinrich Bumann wurde am 24. Dezember 1932 in Saas Balen geboren. Am 16.
Juni 1963 weihte ihn Bischof Nestor Adam in Sitten zum Priester. Schon vor
der Priesterweihe absolvierte Heinrich Bumann in Freiburg das Sekundarlehrerstudium.
Ebenso erlangte er 1964 in Paris ein Sprachdiplom. Im Jahr seiner Priesterweihe
wurde er Direktor des Kleinen Seminars von Sitten (19631976), und von
19721978 war er auch Direktor des Pensionates «La Sitterie»
und in der Jugendseelsorge tätig. 1964 berief ihn das Walliser Erziehungsdepartement
zusätzlich zum Deutschlehrer ans Kollegium in Sitten. Hier wirkte Professor
Bumann bis 1994. Heinrich Bumann stellte sich aber auch für die Seelsorge
in den Pfarreien zur Verfügung. 19831989 war er Auxiliar in der
Pfarrei Leukerbad, wo er auch 1988 sein silbernes Priesterjubiläum
feiern konnte. 1989 ernannte ihn Bischof Heinrich Schwery zusätzlich
zu seinen Aufgaben am Kollegium in Sitten zum Pfarrer der deutschsprachigen
Pfarrei in Siders, wo er nach seinem Ausscheiden aus dem Lehrberuf in Sitten
seine Kräfte ganz der Seelsorge zur Verfügung stellte bis zu seinem
Tod. Seit einigen Monaten litt Pfarrer Heinrich Bumann an einer schweren
Krankheit.
Die Beerdigung von Pfarrer Heinrich Bumann fand am Montag, 25. März
2002, in Saas Balen statt.