9/2002

INHALT

Amtlicher Teil

 

Alle Bistümer

 

Neuer Stiftungsrat für das Fastenopfer

Im Herbst 2000 hat das Fastenopfer mit einer Überarbeitung seines Stiftungsstatuts begonnen. Im Rahmen einer ausserordentlichen Sitzung am 15. Februar 2002 hat der Stiftungsrat den Text des Statuts so weit bereinigt, dass er in den Frühjahrssitzungen von Aktions- und Stiftungsrat verabschiedet werden kann. Nun gilt es, den neuen, nach fachlichen Kriterien zusammengesetzten Stiftungsrat zu bestellen.
Für die sieben zu vergebenden Sitze werden Kandidaturen (Frauen und Männer aus allen Landesteilen) gesucht, die sich für die Anliegen des Fastenopfers einsetzen wollen und zu einem ehrenamtlichen Einsatz bereit sind.

Anforderungen

Die Stiftungsrätinnen und -räte zeichnen sich durch ein breites Interesse und gute allgemeine Kenntnisse aus (Generalisten). Zusätzlich sollen im Rat folgende Fachkenntnisse vertreten sein: Kenntnisse und Erfahrungen in allgemeinem und Nonprofit-Management, Organisationsentwicklung, Finanz- und Rechnungswesen, Fundraising, Marketing, Kenntnis der Kirche Schweiz, Sensibilität für die Befindlichkeit der Spenderschaft und der Seelsorgerinnen und Seelsorger, Kenntnisse der Entwicklungszusammenarbeit, der Hilfswerke und NGO's, Missionstheologie, Entwicklungstheorie- und praxis, Rechtskenntnisse, Lobbying und internationale Vernetzung, Persönlichkeiten mit politischer Ausstrahlung.
Wer Personen kennt, die als mögliche Mitglieder des Stiftungsrates in Frage kommen, ist eingeladen, sie mit folgenden Angaben dem Fastenopfer zu melden. Die erweiterte Arbeitsgruppe wird die Kandidaturen sichten und mit den Betroffenen Kontakt aufnehmen.

Eingaben

Inhalt: Name, Alter, Adresse, beruflicher Hintergrund, kurze Begründung, weshalb die Person für den Stiftungsrat vorgeschlagen wird (Eignungen, Fähigkeiten).
Eingabestellen: Antonio Hautle, Fastenopfer, Postfach 2856, 6002 Luzern; Mgr. Ivo Fürer, Bischöfliches Ordinariat, Postfach 263, 9001 St. Gallen.
Eingabetermin: möglichst rasch, spätestens bis zum 22. März 2002.
Auskünfte: Für weitere Informationen steht Antonio Hautle, Direktor des Fastenopfers, gerne zur Verfügung (Telefon 0412275971).

Die Wahl erfolgt nach Annahme der neuen Statuten am 12. Juni 2002 durch den bisherigen Stiftungsrat auf Vorschlag des Aktionsrates.
Das Fastenopfer dankt für die Unterstützung in dieser wichtigen Phase des Übergangs. Fastenopfer


Aktion der Kirchen zum Menschenrechtstag 2001

Die «Aktion zum Menschenrechtstag» (ein Zusammenschluss von Pax Christi, ACAT-Schweiz, Amnesty International, der Kommission Menschenrechte des SEK und der Arbeitsgruppe «Menschenrechte» der schweizerischen Nationalkommission von Justitia et Pax) hat anlässlich der am 10. Dezember 2001 durchgeführten Aktion gegen Morde um der Ehre willen über 26000 Unterschriften gesammelt.
Die Petition richtet sich an das jordanische Parlament und verlangt von den Behörden jenes Landes, zwei Artikel des Strafgesetzbuches aufzuheben, welche jedem Mann die Strafe erlassen oder sie reduzieren, wenn der Mann seine Ehefrau oder eine seiner Verwandten aus Gründen der Ehre getötet hat.
Die Unterschriften werden demnächst der diplomatischen Vertretung Jordaniens in der Schweiz überreicht.
Die mit der Aktion verbundene Spendensammlung zu Gunsten der Aktivitäten von ACAT, Amnesty und Pax Christi hat einen Erlös von über 40000 Franken eingebracht. Ein Teil dieses Betrages wird der Stiftung SURGIR überwiesen, um damit ein SOS-Telefon für jordanische Frauen zu unterstützen.


Bistümer der deutschsprachigen Schweiz

 

Sitzung der Ordinarienkonferenz ­ Jugendvereinigungen vom 9. Januar 2002

Die rund 20 Mitglieder der OKJV, Ordinarienkonferenz ­ Jugendvereinigungen, fanden sich am 9. Januar in Zürich zu ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr zusammen.
Den Anfang machte ein grösserer Informationsblock, in welchem die Organisationen, Verbände und Bewegungen ihre in diesem Jahr geplanten Aktivitäten und Publikationen vorstellten. Erneut stellte sich das Bedürfnis heraus, die zahlreichen angebotenen Veranstaltungen auf einem Terminkalender allen interessierten Kreisen zugänglich zu machen.
Anschliessend liessen sich die Anwesenden von Frau Rita Wick, Vizepräsidentin des Schweizerischen Koordinationskomitees katholischer Laien (SKKL), über dessen Tätigkeiten ins Bild setzen. Vertreter der verschiedenen nationalen Laienkomitees treffen sich dieses Jahr in Erfurt, um sich anlässlich einer europäischen Tagung über das Thema der Familie auszutauschen. Frau Wick betonte die Wichtigkeit, dass die Stimme der Jugend im Laienkomitee vertreten sei und lud die OKJV ein, erneut einen Delegierten zu bestimmen. Die OKJV wird bis zur nächsten Sitzung eine geeignete Person zur Wahl vorschlagen.
Die Vertreterin der Fachstelle für kirchliche Kinder- und Jugendarbeit stellte das kürzlich abgeschlossene Projekt Spiritualität sowie den daraus entstandenen Abschlussbericht «Jugend und Religion» vor. Im Rahmen dieses in der Deutschschweiz bisher einmaligen Projektes fand unter anderem eine Umfrage unter mehr als 1000 Jugendlichen zum Thema des persönlichen Glaubens statt. Kurz zusammenfassend konnte ein Rückzug der Religion aus der Öffentlichkeit hin zu privaten Formen festgestellt werden. Die Jugendlichen bekunden Schwierigkeiten, den Glauben im Alltag verwirklichen zu können, weil «viele andere Dinge wichtiger als Gott» seien. Gleichzeitig ist es für sie unproblematisch geworden, Glaubensinhalte aus verschiedenen Glaubenstraditionen gegenüberzustellen. Die OKJV wird sich an ihrer nächsten Sitzung ausführlich mit dem Bericht befassen.
Schliesslich diskutierten die Anwesenden nochmals die Möglichkeit, die drei Deutschschweizer Diözesanbischöfe zu einem gemeinsamen Austausch einzuladen. Es wurde beschlossen, sie zum oben erwähnten Thema «Jugend und Religion» einzuladen.

Olivier Dinichert
Berichterstatter OKJV


Bistum Basel

 

Domherren-Installation

Am Freitag, 8. März 2002, um 18 Uhr wird in der St.-Ursen-Kathedrale in Solothurn Pfarrer Rudolf Hofer von Basel als nichtresidierender Domherr des Standes Basel-Stadt installiert. Zu diesem feierlichen Gottesdienst, dem unser Diözesanbischof Msgr. Dr. Kurt Koch vorstehen wird, sind alle Gläubigen herzlich eingeladen.


Ernennung

Eine Missio canonica hat erhalten:


Ausschreibung

Die auf den 15. August 2002 vakant werdende Pfarrei Schötz-Ohmstal (LU) wird für einen Pfarrer zur Wiederbesetzung ausgeschrieben (siehe Inserat).
Interessenten melden sich bitte bis 21. März 2002 beim Diözesanen Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail personalamt@bistum-basel.ch


Jubilare 2002

Folgende Diözesan- und Ordenspriester, Priester der fremdsprachigen Missionen sowie hauptamtliche Mitarbeiter mit Institutio können dieses Jahr ein Jubiläum im Dienst unseres Bistums feiern.

Diamantenes Priesterjubiläum (60 Jahre)

Goldenes Priesterjubiläum (50 Jahre)

40-jähriges Priesterjubiläum

Silbernes Priesterjubiläum (25 Jahre)

Silbernes Jubiläum der Institutio (25 Jahre)

Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und dem grossen Dank für die seelsorgerliche Tätigkeit im Bistum Basel.

Bischöfliche Kanzlei


Kirch-, Altar-, Kapellen- und Glockenweihen im Jahre 2001

Datum Ort Konsekrator
3. März Littau (LU), Einsegnung der Hauskapelle Domherr Beat Jung,
der Albaner-Mission mit Altar- und Dekan, Reussbühl
Tabernakelweihe
8. April Luzern, Hofkirche, Einsegnung der Bischof Dr. Kurt Koch
renovierten Kirche mit Altarweihe
10 Juni Beinwil (AG), Einsegnung der renovierten Weihbischof
Pfarrkirche St. Burkard mit Altarweihe Martin Gächter
1. September Meiringen (BE), Grimselpass, Einsegnung P. Egon Keller,
der renovierten Kapelle mit Altar- und Dekan, Spiez
Glockenweihe
9. September Brienz (BE); Freilichtmuseum Ballenberg, Mgr. Dr. Anton Cadotsch,
Einsegnung der Kapelle, Weihe des Altares em. Dompropst
und der Glocke
2. Dezember Oberrüti (AG), Einsegnung der renovierten Domherr Markus Fischer,
Pfarrkirche St. Rupert mit Altarweihe Pfarrer Hünenberg
2. Dezember Emmenbrücke/Gerliswil, Einsegnung der Domherr Beat Jung,
renovierten Pfarrkirche Hl. Familie Dekan Reussbühl
9. Dezember Vitznau (LU), Einsegnung der renovierten Weihbischof
Pfarrkirche St. Hieronymus mit Altarweihe Denis Theurillat


Bistum Chur

 

Bistumsjugendtreffen 2002

Datum: Sonntag, 17. März 2002.
Ort: Chur, Kulturhaus Marsoel.
Thema: «Ich stehe vor der Tür und klopfe an.»

Programm

10.15 Uhr: Begrüssung und Kennenlernen mit Apéro
10.45 Uhr: Ateliers zum Thema
12.45 Uhr: Mitagessen aus dem eigenen Rucksack
14.00 Uhr: Begegnung mit Bischof Amédée Grab
15.30 Uhr: Gotesdienst in der Kathedrale
16.30 Uhr: Ausklang des Treffens im Bischöflichen Schloss

Detaillierte Unterlagen erhalten die Pfarrämter in den nächsten Tagen. Weitere Prospekte mit Anmeldeformular sind erhältlich bei der Jugendseelsorge Zürich, Telefon 012666969, E-Mail jugend.zh@kth.ch oder beim Bischöflichen Ordinariat Chur, Telefon 0812522312.


Bistum St.Gallen

 

Neuer Dekan im Dekanat Rorschach

Bis zu seinem Wegzug nach Niederuzwil und damit ins Dekanat Gossau war Pfarrer Georg Schmucki als Pfarrer von Rorschach auch Dekan im Dekanat Rorschach. Nach längerer Vakanz wurde nun an der Dekanatsversammlung vom 20. Februar 2002 Adri Van den Beemt, seit Dezember 2001 Pfarrer im Seelsorgeverband Goldach-Untereggen, zum neuen Dekan des Dekanates Rorschach gewählt. Bischof Ivo hat diese Wahl bestätigt.


© Schweizerische Kirchenzeitung - 2002