17/2001

INHALT

Theologie

Theologie auf dem Dritten Bildungsweg

von Robert Knüsel-Glanzmann

 

Das neue Leitungsteam des Dritten Bildungsweges (DBW) hat in den ersten Monaten seiner Tätigkeit neben den ordentlichen Aufgaben zwei Anliegen konkretisiert, die ihm vom bisherigen Leiter Prof. Karl Kirchhofer und vom Trägerverein Katholische Seelsorgeausbildung Luzern (KSAL) auf den Weg gegeben worden waren: die Einführung eines zweistufigen Aufnahmeverfahrens und die Ausgestaltung der Begleitung während des zweijährigen Praxiseinsatzes.

Zweistufiges Aufnahmeverfahren

Um frühzeitig eine gewisse Sicherheit zu bekommen, ob das Berufsziel mit reeller Chance anvisiert werden kann, und um den zweijährigen Praxiseinsatz sorgfältig planen zu können, wird die Aufnahme ins Theologische Seminar DBW zweistufig gestaltet:
In der ersten Stufe wird die grundsätzliche Eignung der Interessenten für den kirchlichen Beruf geklärt. Wer diese Voraussetzungen erfüllt, wird als Kandidatin/Kandidat DBW aufgenommen. Gleichzeitig wird die Gestaltung des Basisstudiums und der Zeitpunkt des zweijährigen Praxiseinsatzes vereinbart.
Nach Abschluss des Basisstudiums und aufgrund der Erfahrungen im Praxiseinsatz ersucht die Kandidatin/der Kandidat schriftlich um definitive Aufnahme als Studierende des DBW. Dies geschieht in der Regel ein Jahr vor Beginn des zweijährigen Studiums im Theologischen Seminar DBW in Luzern.

Zweijähriger Praxiseinsatz

Das Theologiestudium auf dem Dritten Bildungsweg ist eine praxisorientierte Ausbildung. Dementsprechend wird dem Bereich Praxis besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Der Leiter Praxis des DBW ist dafür zuständig. Neben individueller Begleitung treffen sich die Kandidatinnen und Kandidaten während den zwei Jahren Praxiseinsatz zu drei Wochenenden. Hier werden Erfahrungen ausgetauscht, persönliche Stärken und Schwächen bewusst gemacht, Hilfestellungen erarbeitet und Zwischenziele formuliert. Die Erfahrungen und ihre Auswertung dienen der Aufnahmekommission als Grundlage für den Entscheid, die Kandidatinnen/Kandidaten definitiv als Studierende ins Theologische Seminar DBW aufzunehmen.

Für Studienbeginn 2002 sich umgehend melden

Dieses Aufnahmeverfahren wie auch das Anliegen, den persönlichen Weg hin zu einem kirchlichen Dienst bewusst und aktiv gestalten zu können, legen es nahe, sich möglichst frühzeitig bei der Leitung des DBW zu melden. Dies gilt insbesondere für jene, die im Herbst 2002 ins Theologische Seminar DBW einsteigen möchten. Wir bitten darum, Interessentinnen und Interessenten darauf hinzuweisen. Nähere Auskunft und Prospekte mit detaillierten Informationen erhalten Sie bei: Leitung/Sekretariat DBW, Abendweg 1, 6006 Luzern, Telefon 041-4194820, Fax 041-4194821, E-Mail DBW@unilu.ch

 

Robert Knüsel-Glanzmann ist Leiter des Dritten Bildungsweges (DBW).


Theologie in Chur

Die Theologische Hochschule Chur befindet sich in einem Erneuerungsprozess, der eine ganzheitliche Ausbildung für die Seelsorge als Leitbild hat. Die Theologische Ausbildung will qualitativ hochstehend, ökumenisch offen und sensibel für die Fragen unserer Zeit sein. Daneben werden die Vorbereitung auf die seelsorgliche Praxis wie auch die persönliche und spirituelle Bildung der Studierenden bewusst gepflegt.
Ein Faltprospekt der Theologischen Hochschule Chur und des Priesterseminars St. Luzi vermittelt eine Übersicht über die dazu vorhandenen Angebote; zu jedem dieser Angebote können weitere Informationen angefordert werden: Jahr der Berufsklärung, Priesterseminar, Einführungswoche für zukünftige Pastoralassistenten/Pastoralassistentinnen, Wohngemeinschaft für Laientheologen/Laientheologinnen, Studium an der Theologischen Hochschule Chur. Erhältlich sind die schriftlichen Informationen beim Sekretariat der Hochschule und des Priesterseminars, Alte Schanfiggerstr. 7/9, 7000 Chur, Tel. 081-252 20 12, E-Mail sekretariat@priesterseminar-thc.ch
Zusätzliche Informationen sind auch über das Internet zugänglich: www.Priesterseminar-Chur.ch und www.THChur.ch; auf der Seite der Hochschule findet sich auch ihre Online-Zeitschrift für Theologie und Seelsorge mit Beiträgen zumeist von Dozierenden. Redaktion


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