46/2001 | |
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Medien |
Wer seinen Ministrantinnen und Ministranten mit einem sinnvollen Geschenk
für ihren zuverlässigen Dienst danken möchte, der fährt
mit dem Ministrantenkalender 2002 sicher gut. Nur: Welcher darfs denn sein?
Verschiedene Angebote sind auf dem Markt. Eine Übersicht.
Der Arbeitskreis Minikalender gibt den Schweizer Minikalender seit einigen
Jahren unter der Obhut des «tut»-Vereins heraus. Dies wird ab
2002 auch optisch sichtbar: Gleiches (im Vergleich zu früher grösseres)
Format und mit der vertrauten Grafik der «pfiffigen Kinderzeitschrift».
Der Minikalender 02 zum Thema «in und out drinnen und draussen»<1> wirbt aber auch mit einem neuen Konzept:
Neu kann man den Kalender das ganze Jahr über aufhängen. Für
jeden Monat gibt es eine Doppelseite mit einem attraktiven, grossformatigen
Bild und einem Kalender, in den die Beschenkten ihre Ministranteneinsätze,
Geburtstags- und andere wichtige Termine eintragen können. Zwischen
den Monatsseiten sind in bekannter Form die thematischen Texte eingeflochten.
Sie beleuchten das Thema auf ganz unterschiedliche Weise: räumlich,
sozial und spirituell. Auch die vom «tut» her beliebten Witz-
und Rätselseiten fehlen nicht.
In anderer Form, nämlich als eigentliche Taschenagenden, präsentieren
sich die Angebote aus Deutschland: «Netzwerk zwischen Himmel und Erde»<2> heisst der Kalender, der unter der Mitarbeit
der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge (afj) vom Verlag Haus Altendorf,
Düsseldorf, herausgegeben wird. Dem übersichtlichen Kalenderteil
eine Doppelseite pro Woche geht ein kurzes «Mini-Spezial»
voraus. Es greift in knapper Form zentrale Elemente des Ministrantendienstes
heraus. Den jungen Kommunikationsformen Internet, SMS ist nicht nur ein
Schwerpunkt im hinteren Teil des Kalenders reserviert, SMS-Glaubensbotschaften
gehören auch zu den wöchentlichen Impulsen zum Innehalten, Nachdenken
und Sich-Zeit-Nehmen.
Der Taschenkalender «mini 2002»<3>
der Oblaten des heiligen Franz von Sales ist dem Thema «Ein Lachen
geht um die Welt» gewidmet. Das durch die fortlaufende Anordnung leider
nicht so übersichtliche Kalendarium enthält neben den Namenstagen
auch die liturgische Tagesfarbe und an Sonntagen, Hochfesten und Festen
die Leseordnung. Im thematischen Teil darf natürlich das Osterlachen
oder das berühmteste Lächeln der Welt, jenes der Mona Lisa, ebenso
wenig fehlen, wie eine Geschichte aus dem Leben des Franz von Sales.
Der Jahreskalender «Kaktus»<4>
ist zwar nicht speziell für Ministrantinnen und Ministranten gemacht,
sondern allgemein «für junge Leute». Er eignet sich aber
wegen der zum Denken anregenden Sprichwörter aus aller Welt auf seine
Weise als Dankeschön. Das Wochenkalendarium ist schlicht und übersichtlich
gestaltet. Eine Taschenagenda «pur».
1 «in und out», Minikalender 2002. Herausgeber: Arbeitskreis Mini-Kalender, tut-Verein, Postfach, 6000 Luzern 5, Telefon 041-4194777, 56 Seiten, Fr. 8. (pro 10 Ex. ein Gratisexemplar).
2 «Netzwerk zwischen Himmel und Erde» Taschenkalender für Ministrantinnen und Ministranten 2002, Verlag Haus Altenberg, Düsseldorf 2001, 168 Seiten, DM 9.80 (Staffelpreise).
3 mini 2002. Taschenkalender für Ministrantinnen und Ministranten und junge Christen. Herausgegeben von den Oblaten des heiligen Franz von Sales, Franz-Sales-Verlag, Eichstätt 2001, 144 Seiten, Fr. 9. (Staffelpreise).
4 Kaktus 2002, Verlag Neue Stadt, München 2001, DM 9.80.