45/2001 | |
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«Begegnung Versöhnung Hoffnung»: unter diesem Motto laden die Fokolar-Bewegung Schweiz und die evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich alle Interessierten zu einer ökumenischen Feier mit Chiara Lubich ein; sie findet unter Mitwirkung von Verantwortlichen verschiedenster Kirchen am Samstag, 17. November 2001, um 17.30 Uhr im Grossmünster statt. Ihr schliesst sich ein Jugendprogramm an.
Am 24. November 2001 findet das bereits letztes Jahr angekündigte Symposium der Verantwortlichen von kirchlichen Bewegungen und neuen Gemeinschaften der Schweiz mit Vertretern und Vertreterinnen aus Pfarreien und Diözesen statt. Es wird von den Schweizer Bischöfen in Zusammenarbeit mit einem Vorbereitungsteam, zu dem einige Bewegungen sowie Vertreter und Vertreterinnen von Pfarreien und Diözesen gehören, durchgeführt und findet von 9.30 bis 17 Uhr im Fokolar-Zentrum «Einheit», Baar, statt. Ans Symposium eingeladen sind alle interessierten Pfarrer, Gemeindeleiter/Gemeindeleiterinnen, Pastoralassistenten/Pastoralassistentinnen, kurz: Verantwortliche aus Diözesen und Pfarreien. Auskünfte und Koordination: Hanny Knüsel, Feldblumenstrasse 146, 8134 Adliswil, Telefon 041-7664662 oder 01-7102526, E-Mail eckstein-baar@freesurf.ch
Dass es in der Kirche wie an jedem anderen Arbeitsplatz sexuelle Belästigung und Ausbeutung gibt, wurde lange verschwiegen, tabuisiert oder bagatellisiert. Das verunmöglichte zum einen eine gezielte Präventionsarbeit und erschwerte zum andern den Opfern, sich richtig zu wehren. In letzter Zeit wurde dieses Problemfeld jedoch thematisiert und es wurden dazu Arbeitshilfen herausgegeben. Die jüngste ist auf Initiative der Aargauischen Kantonalen Pastoralkonferenz von einer Arbeitsgruppe erarbeitet und vom Regionaldekanat der Bistumsregion Aargau zusammen mit dem römisch-katholischen Kirchenrat herausgegeben worden. Sie umfasst eine Broschüre, ein Merkblatt und einen Beschrieb des Verfahrensweges. Die Broschüre und weniger ausführlich das Merkblatt vermitteln grundlegendes Sachwissen zur Thematik der sexuellen Belästigung (im Rahmen freiwilliger oder bezahlter kirchlicher Tätigkeit) wie der sexuellen Ausbeutung (als Missbrauch von Macht in der Seelsorge, im Unterricht, in der Jugendarbeit, in der Sozialarbeit usw.). Sie informieren aber auch über das Vorgehen im Fall von sexueller Belästigung oder Ausbeutung; als spezielle Anlaufstellen für Betroffene hat die Bistumsregion Aargau zudem Vertrauenspersonen bezeichnet. Die Broschüre und das Merkblatt können beim Regionaldekanat Aargau bezogen werden (Klosterstrasse 12, 5430 Wettingen, Tel. 056-4260871, Fax 056-4260937, E-Mail regionaldekanat@active.ch).