44/2001 | |
INHALT | |
Hinweise |
Der 19. November, der Tag der heiligen Elisabeth, ist der traditionelle
Spendensammeltag des Elisabethenwerks des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes
(SKF). Im Zentrum der diesjährigen Sammlung steht das brasilianische
Frauenkollektiv Calafate, das sich mitten in einem Armenquartier von Salvador
für sanfte Heilmethoden einsetzt.
Seit bald zehn Jahren sorgen diese Frauen dafür, dass die Gewalt gegenüber
Frauen zum öffentlichen Thema und damit geächtet wird. Gewalt
bedeutet nicht nur körperlicher Schmerz, auch die Seele nimmt Schaden.
Und Gewalt zerstört den Lebensmut und damit die Gesundheit. Gesunde
Frauen aber sind eine Voraussetzung für eine starke Gemeinschaft. Seit
1997 unterstützt das Elisabethenwerk das Frauenkollektiv darin, sich
in Massagetechnik, Pflanzenmedizin und Ernährung aus- und weiterzubilden.
Mit den vielen Frauen, die im Zentrum Heilung suchen, wird auch über
Ernährungs- und Familienfragen und über Prävention diskutiert.
Jetzt steht für das Frauenkollektiv der entscheidende Schritt in eine
gesicherte Zukunft an. Die Frauen haben ein Abbruchhaus gekauft, um darin
ein richtiges Gesundheits-, Begegnungs- und Ausbildungszentrum einzurichten.
Das Zentrum soll sowohl Alternativ- wie auch Schulmedizin anbieten und mit
dem öffentlichen Gesundheitssystem vernetzt werden.
Mit den Fr. 31000., die das Elisabethenwerk für das Projekt vorsieht,
werden nicht nur die Um- und Ausbaukosten des Gebäudes bestritten,
sondern auch die Materialkosten für verschiedene Ausbildungslehrgänge
(Postkonto Luzern 60-216-0).