38/2001 | |
INHALT | |
Hinweise |
Die Tagsatzung ist eine selbständige, von der Bistumsleitung anerkannte
Basisinitiative; gemäss dem gewählten Motto will sie für
Hoffnung und Offensein einstehen. 150 Teilnehmende aus dem Bistum Basel
erarbeiteten während der diesjährigen Tagsatzung vom 24.26.
Mai 2001 in Bern 14 Projektskizzen und verpflichteten sich zur Nachhaltigkeit.
Die gewählten Themen sollen weiter bearbeitet, Lösungen vorgelegt
oder Hilfsmittel geschaffen werden. Die aufgeführten Projektleitungen
stehen für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung.
Die vom Verein Nachhaltigkeit getragene Geschäftsstelle gibt Unterstützung,
koordiniert, vernetzt und kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit.
Die Geschäftsstelle sorgt für die Vernetzung der Projekte mit
bestehenden und neuen Initiativen im Bistum Basel. Leiterin der Geschäftsstelle
ist Vreni Moser, Luzern.
Aufeinander zu gehen, Vielfalt des Lebens entdecken, mit anderen ein
Stück Weg gehen.
Rosmarie Fischer, Ob. Zollgasse 31, 3072 Ostermundigen, Telefon 031-9311301,
Fax 031-9312918, E-Mail guthirt.ostermundigen@kathbern.ch
Hilfen bereitstellen für einen achtsamen Umgang mit dem Namen Gottes im kirchlichen Leben. Dr. Matthys Klemm, Im Baumgarten 7, 4302 Augst, Telefon/Fax 061-8139708, E-Mail klemm@datacomm.ch
Die Realität des Alters und der Alten wahrnehmen; Angebote überprüfen und eventuell anpassen, alt werden in der Migration. Ziel: nicht Arbeit für, sondern mit den Alten. Vreni Moser, Pfistergasse 23, 6003 Luzern, Telefon/Fax 041-2407038, E-Mail vreni@moser-luzern.ch
Antwort geben auf die Sehnsucht nach Spiritualität. Spiritualität im Alltag gestalten, erleben, begleiten. Claudia Huynh-Schmed, Sonnenrain 27, 3065 Bolligen, Telefon 031-9223637.
Konfliktkultur in der Kirche: Leitfaden für gute Konfliktlösungen erarbeiten. Markus Heil, Birkenstrasse 2, 5415 Nussbaumen, Telefon 056-2901155, Fax 056-2901157, E-Mail markus.heil@kath.ch
Engagement für mehr Ermächtigung und gegenseitige Unterstützung in der Seelsorge; Basis-Seelsorge als Vertiefung und Belebung des kirchlichen Lebens. Gruppe Bern: Irene Bächler, Fröschmattstrasse 24, 3018 Bern; Gruppe Luzern: Franz Inauen, Kirchrainstrasse 6, 6044 Udligenswil, Telefon 041-3710644.
Ausarbeitung eines Leitfadens zur ökumenischen Mahlfeier mit kleinen Gruppen. P. Bernardin Heimgartner, Kapuzinerstrasse 18, 4500 Solothurn; Sekretariat: Louise Güntensperger, Höchweid 34, 6023 Rothenburg, Telefon 041-2805861.
losgelöst von Geschlecht, Zivilstand, Lebensform. Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit von bestehenden Gruppierungen, Initiative neuer Gruppen. Bruno Hug, Ob. Zollgasse 19, 3072 Ostermundigen.
Gemeinden stärken statt Priestermangel beheben: Gefässe aufbauen, die sich unabhängig von Kirchenrecht in einem klar umschriebenen und durch Bistum gestützten Rahmen für Partizipation und Selbstverantwortung engagieren. Ruedy Sigrist-Dahinden, Hirtenhofring 26, 6005 Luzern, Telefon 041-3605568.
Strukturelle Verankerung der Diakonie auf allen Ebenen: Einsatz für ein Strukturmodell, um die Diakonie auf allen Ebenen sicherzustellen und die entsprechende Informationsarbeit zu leisten. Toni Hodel, Postfach 568, 3000 Bern 14, Telefon 031-3786000.
Einrichtung von «Runden Tischen» zu sozialpolitischen Themen (überpfarreilich, ökumenisch, unter Beteiligung von Vertretungen verschiedener Interessengruppen). Magdalena Strebel, Freiburgstrasse 58, 3008 Bern, Telefon 031-3813408.
Unterstützung von Friedensarbeit, konkret der Initiative für einen freiwilligen zivilen Friedensdienst. Franziska Schnyder, Berchtoldstrasse 5, 3012 Bern, Telefon 031-3026458.
Stärkung des Bekanntheitsgrades der deutschschweizerischen Fachstelle für kirchliche Kinder- und Jugendarbeit. Veronica Ruzzon, Poststrasse 5b, 9220 Bischofszell, Telefon 071-4222273.
Engagement für mehr Transparenz und verantwortungsvoller Umgang mit dem Geld. Dr. Irene Häberle, Michaelskreuzstrasse 1, 6037 Root, Telefon 041-4501120.
Romero-Haus, Kreuzbuchstrasse 44, 6006 Luzern, Telefon 041-3720950, Fax 041-3720951, E-Mail nachsatzung@tic.ch
Mit Blick auf die Abstimmung im Jahr 2002 über den Beitritt der
Schweiz zur UNO haben die katholische Kommission Justitia et Pax und das
Institut für Sozialethik ISE des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes
SEK die Schrift «die Kirchen und die UNO» veröffentlicht.
Sowohl der Rat des SEK wie die Bischofskonferenz stimmen dem Beitritt zu.
Die jüngste Publikation von ISE und Justitia et Pax erklärt wieso:
Sie legt offen, dass das christliche Engagement für Gerechtigkeit und
Frieden sowie Schöpfungsbewahrung sich auch in den Zielsetzungen der
UNO wiederfindet.
Die Mehrzahl heutiger Probleme haben weltweites Ausmass und werden daher
in der UNO behandelt. Das betrifft auch die Schwerpunkte der schweizerischen
Aussenpolitik, Menschenrechte und humanitäre Verpflichtungen. In diesem
Bereich abseits stehen würde die Position der Schweiz schwächen,
ein Beitritt dagegen den Einfluss unseres Landes und seine Eigenständigkeit
stärken. Die schweizerische Neutralität ist nicht angetastet.
Die UNO ist die einzige weltweite Organisation, die sich legitimerweise
für Frieden und Sicherheit einsetzt. Gewiss ist die UNO nicht perfekt,
sie ist jedoch nicht besser und nicht schlechter als der Rest der Welt.
Aber die UNO ist die einzige Plattform, die die Länder dieser Erde
vereinigt und vielleicht auch bald die Schweiz um gemeinsam
an Verbesserungen zu arbeiten.
Illustriert mit Karikaturen, Zitaten und Einschüben werden die verschiedenen
Fragen zum Beitritt besprochen. Die Broschüre erlaubt allen Interessierten
einen schnellen Einstieg in die Grundlagen der zu treffenden Entscheidungen.
«Die Kirchen und die UNO», ISE und Justitia et Pax, Bern 2001,
24 Seiten Fr. 3.; Bezugsadresse: Justitia et Pax, Postfach 6872, 3001
Bern, Tel. 031-3815955, Fax 031-3818349, E-Mail juspax.ch@bluewin.ch
Fast während des ganzen Jahres ist auf den ostfriesischen Inseln
Urlaubszeit. Für die Gottesdienste, für seelsorgerliche Gespräche
und gegebenenfalls Kooperation in den Angeboten der Urlauberseelsorge werden
auch in der Vor- und Nachsaison Geistliche benötigt. Das
Umfeld einer von Urlaubsstimmung und Offenheit der Menschen geprägten
Situation zeigt sich als spannende pastorale Erfahrung, lässt aber
in jedem Fall ausreichende Zeit zur privaten Erholung. Für die Geistlichen
wird kostenlos eine gute Unterkunft gestellt.
Eine Liste aller Urlaubsorte mit Angabe näherer Einzelheiten kann beim
Bischöflichen Personalreferat Pastorale Dienste, Postfach 1380, D-49003
Osnabrück, angefordert werden.