24/2001 | |
INHALT | |
Hinweise |
«Seid stets bereit, allen Rechenschaft zu geben, die nach der Hoffnung
fragen,die Euch erfüllt» (1 Petr 3,15). Was hier den Christinnen
und Christen ans Herz gelegt wird, ist entscheidend für die Glaubwürdigkeit
und gleichzeitig sehr anspruchsvoll gerade in der heutigen Zeit, in
der eine christliche Lebenshaltung mit verschiedensten anderen Heilslehren
und Sinnangeboten in Konkurrenz steht. Wer anderen Rechenschaft geben will
über die Hoffnung, die sie oder ihn erfüllt, braucht einen klaren
Standpunkt und ein entsprechendes Hintergrundwissen.
Genau darum geht es in den theologischen Kursen für katholische für
Laien TKL (Theologiekurs) und KGK (Glaubenskurs), welche in diesem Herbst
wieder neu beginnen. Diese intensiven Kurse führen beide auf
unterschiedliche Art interessierte Frauen und Männer zu einem
tieferen Glaubensverständnis. Wichtige Ziele sind dabei:
Der Erwerb von Grundlagenwissen über Bibel und Christentum; die Befähigung,
Glauben und Kirchenbindung kritisch zu hinterfragen und eigenständig
zu verantworten; die Kompetenz, auf Fragen von Angehörigen oder Bekannten
einzugehen; das Erkennen theologischer Zusammenhänge; die Aneignung
theologischer Kenntnisse, zum Beispiel im Hinblick auf ein pfarreiliches
Engagement oder gar auf eine kirchenberufliche Weiterbildung (Katechetik,
Dritter Bildungsweg, kirchliche Sozialarbeit u.ä.).
Der 4 Jahre dauernde Theologiekurs TKL ersetzt zwar kein theologisches
Hochschulstudium, ist aber eine von wichtigen Institutionen anerkannte Annäherung
an das dort vermittelte Wissen. Der Kurs dauert 4 Jahre. In jedem der 8
Semester werden während ca. 15 Wochen 2 Studienfächer belegt
als Vorlesungskurs am Montag- und Donnerstagabend in Zürich oder Luzern
oder alternativ als Fernkurs mit Block-Unterricht während 4 Studienwochen
und 2 Studienwochenenden in einem Bildungshaus. Voraussetzung ist eine abgeschlossene
Mittelschulbildung mit Matura, ein vergleichbarer Bildungsstand (Berufslehre
plus Fachhochschule HWV, HTL, HSF o.ä.) oder der Abschluss des Kath.
Glaubenskurses KGK.
Studienbeginn: Oktober 2001; Anmeldeschluss: 31. August; Informationsabende,
jeweils 19.30 Uhr, noch in:
Luzern am Montag, 18. Juni, Priesterseminar St. Beat;
Zürich am Donnerstag, 21. Juni, Hirschengraben 66.
Der 2-jährige Glaubenskurs umfasst 6 Trimester zu je 810 Kursabenden.
Hier werden die elementaren Fragen heutigen Glaubens eher diskursiv erkundet
und besprochen in überschaubarer Gruppe und mit Begleitung erfahrener
theologischer Kursleiter/Kursleiterinnen. Dazu braucht es keinen bestimmten
Schulabschluss, wohl aber einen offenen Geist und die Bereitschaft zu mutigen
Gesprächen über Gott und die Welt.
Neue Kurse beginnen nach den Herbstferien in Aarau, Bern, Brugg, Buchs (SG),
Chur, Eiken, Kempraten (SG), Liestal, Luzern, Seewen (SZ), Solothurn, Wil,
Zug und Zürich sowie als Fernkurs (mit 2 Studienwochenenden pro Trimester
in einem Bildungshaus). An allen Kursorten finden im Juni Info-Abende statt.
Anmeldeschluss ist der 31. August 2001. Weitere Auskünfte und Prospekte
sind erhältlich bei Theologie für Laien, Neptunstrasse 38, Postfach
1558, 8032 Zürich, Tel. 01-2619686, Fax 01-2619688, oder über
Internet www.theologiekurse.ch
Die Medienschule Nordwestschweiz (MNS) und die Schule für angewandte Linguistik (SAL) bieten in Rheinfelden bzw. im Raum Zürich/Ostschweiz zweitägige Seminare an, in denen das Handwerk des freien Predigens mit vielen Übungen und in verschiedenen Formen vermittelt wird (Aufbauformen für Kurzpredigten, Predigtanfänge, -übergänge und -abschlüsse; bewusster Umgang mit der Körpersprache, Methoden und Hilfen bei Pannen). Geplant sind diese Seminare für Theologen und Theologinnen jeder Konfession wie auch für Laienprediger und Laienpredigerinnen. Stattfinden werden die Seminare am 27./28. August 2001 in Zürich und am 3./4. September 2001 in Rheinfelden. Auskunft erteilen die Veranstalter: SAL, Sonneggstrasse 82, 8006 Zürich, Telefon 01-361 75 55, www.medienseminare.ch, sowie MNS, Im Breitenloh 6, 4332 Stein, Telefon 062-873 54 74, www.journalistenbuero.ch/medienschule
Unser Wahr-Nehmen der schweizerischen Realität beeinflusst unser feministisch-theologisches Denken und Handeln aber wie? Mit dieser Frage befasst sich die Tagung der IG feministischer Theologinnen vom 28./29. Oktober 2001 in Weggis. Auskunft und Anmeldung: IG feministischer Theologinnen, c/o Susann Schüepp, Libellenstrasse 22, 6004 Luzern, papoula@bluewin.ch