4/2001 | |
INHALT | |
Neue Bücher |
Verein Lokale Agenda 21 (Hrsg.), Handbuch Lokale Agenda 21. Ringordner, 140 Seiten, Fr. 92. (inkl. Versand). Vertrieb: Bundesamt für Raumentwicklung, Bundeshaus Nord, 3003 Bern, Telefon 031-3230300.
«Viele Entscheidungen auf lokalem Niveau wirken sich heute weltweit
aus und umgekehrt.» Auf diesem Hintergrund entstand die «Lokale
Agenda 21». Dieses Netzwerk vermittelt Impulse, um die Agenda 21,
die 1992 an der Umweltkonferenz von Rio beschlossen wurde, auf der Ebene
der Gemeinden und Quartiere umzusetzen. Das Ziel heisst «nachhaltige
Entwicklung». Unter den 15 Trägerorganisationen des Schweizerischen
Vereins Lokale Agenda 21 befinden sich die Arbeitsgemeinschaft der Hilfswerke,
die Schweizerische Nationalkommission Justitia et Pax, die Arbeitsgemeinschaft
Kirche und Umwelt (OeKU) sowie die Erklärung von Bern (EvB).
Jede Gruppierung und Vereinigung ist imstande, die Initiative zu ergreifen,
damit am Ort lokale Agenden entstanden. Hier liegt auch eine Chance von
kirchlichen Organisationen von Vereinen, Pfarreien usw. Auch sie können
Anstösse geben, damit das christliche Anliegen der Schöpfungsverantwortung
vom örtlichen Gemeinwesen ernst genommen wird. Zwar braucht es gemäss
dem Konzept der lokalen Agenden das Mitmachen der Behörden, damit auf
breiter Basis Massnahmen geplant und durchgeführt werden. Die Initialzündung
aber kommt idealerweise «von unten nach oben» (nach dem neudeutschen
Prinzip des «bottom-up»!).
Das vorliegende Handbuch ist ganz auf die Praxis ausgerichtet. Von der einfachen
Formulierung des Konzepts bis hin zu Musterbriefen für die Kontakte
mit den Behörden enthält es eine grosse Menge praktischer Hilfen.
Anselm Grün, Wenn ich in Gott hineinhorche Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 1997, 176 Seiten.
P. Anselm Grün aus der Benediktinerabtei Münsterschwarzach ist mit seinen an der therapeutischen Psychologie orientierten, spirituellen, aber praktisch handfesten Publikationen ein Erfolgsautor mit einer schon umfangreichen bibliographischen Liste. Der Grünewald-Verlag nimmt ihn nun in seine Reihe «Täglich ein Text» auf. Anselm Grün hat seine Tagestexte selber zusammengestellt, und zwar so, dass er für jeden Monat aus einem anderen seiner Bücher exzerpiert. Das gibt den Tageslesungen Systematik und Zusammenhang.