48/2001 | |
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Bildung |
«Nach Religion fragen Religion lernen. Oder: Warum die Gretchenfrage
so diffizil geworden ist.» Unter diesem Titel hält Frau Prof.
Dr. Monika Jakobs am 11. Dezember 2001 ihre Antrittsvorlesung an der Universität
Luzern. Monika Jakobs lehrt seit einem Jahr Religionspädagogik und
Katechetik an der Theologischen Fakultät. Zudem ist sie Leiterin des
Katechetischen Instituts.
Die aus Trier in Deutschland stammende Professorin hat sich als passionierte
Pädagogin und Publizistin einen Namen gemacht. Sie ist seit Jahren
zugleich im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung engagiert.
Die öffentliche Antrittsvorlesung findet am Dienstag, 11. Dezember,
um 17.15 Uhr im Marianischen Saal im Gebäude des Bildungsdepartments
an der Bahnhofstrasse 18 in Luzern statt.
Unter dem Titel «Ich bin mein eigener Lebensdesigner!» laden das IFOK (Kirchliche Weiterbildung) und das SPI (Schweizerisches Pastoralsoziologisches Institut) auf Mittwoch, den 27. Februar 2002, zu einer Tagung nach Luzern ein (10 bis 17 Uhr in den Räumen der Universität, Pfistergasse 20). Sie geht von der Studie «Lebenswerte, Religion und Lebensführung in der Schweiz» aus, die aufzeigt, wie ganz unterschiedliche Lebensentwürfe und Lebensstile gleichzeitig nebeneinander bestehen; die Tagung stellt sich von daher die Frage: Welche pastoralen Optionen gibt es angesichts der wachsenden Kluft zwischen institutionell-kirchlichen Wertvorgaben und der selbst bestimmten Lebensführung einer vielgestaltigen Volkskirche? Es referieren Michael Krüggeler (Vom geoffenbarten und selbsterzeugten Sinn. Verlust und Wandel der Werte), Lisianne Enderli (Zukunft wächst aus dem Jetzt. Szenarien zur Zukunft pastoraler Arbeit) und es diskutiert Claudia Mennen mit Alfred Dubach, Eva Südbeck-Baur, Markus Büker, Alfredo Sacchi und Urban Camenzind (Pastorale Optionen zwischen Erosion und Transformation). Weitere Auskünfte und Anmeldung: IFOK, Abendweg 1, 6006 Luzern, Telefon 041-4194820. E-Mail ifok@unilu.ch (www.ifok.ch).