26/2001

INHALT

Bildung

Feiern in Riten und Symbolen in säkularisierter Welt

Termin: 1.­5. Oktober 2001.
Ort: Freising, Institut für theologische Fortbildung.
Kursziele und -inhalte: Der Mensch braucht Symbole, um sich in seiner Welt zurechtzufinden. Die säkularisierte Welt ist voll von Riten und Symbolen. In Veranstaltungen wie der Love-Parade in Berlin oder bei sportlichen Events zelebrieren Menschen ihr modernes Lebensgefühl.
Auf der anderen Seite ist zu beobachten, dass kirchlich-liturgische Symbole und Riten als überkommen abgelehnt werden. Für die Sehnsucht nach Geborgenheit im Leben werden liturgische Vorgänge nicht mehr als «Lebensmittel» wahrgenommen.
Von vielen wird dieses Defizit als besonders gravierend empfunden. Zugleich wird der Wunsch nach gottvollen und erlebnisstarken Feiern in Gruppen und Gemeinden überdeutlich.
In Theorie und Praxis bedenken und erfahren wir die vielfältigen liturgischen Möglichkeiten, mit zeitgemässen und traditionellen Formen zusammen mit verschiedenen Gruppen, in der Gemeinde, in der Jugend- und Frauenarbeit usw. so zu feiern, dass sie das Leben in seiner Fülle vor und mit Gott zur Sprache bringen.
Angesprochen sind alle in der Seelsorge Tätigen, die sich in ihrem Praxisfeld eine lebendige Liturgie zum Ziel gesetzt haben. Des Weiteren soll die «ars celebrandi» in ihrer Theorie und Praktikabilität theologisch erarbeitet und zum Ausdruck gebracht werden.
Leitung: Dr. Hans Bauernfeind, Monika Kraus, Prof. Dr. Karl Schlemmer.
Kosten: Kursgebühr DM 240.­. Pensionskosten DM 284.­. Anzahlung: DM 324.­,
Anmeldung (bis 14. August 2001): Institut für Theologische und Pastorale Fortbildung, Domberg 27, D-85354 Freising, Tel. 0049-8161/181-222, Fax 0049-8161/181-187.


© Schweizerische Kirchenzeitung - 2001