48/2001

INHALT

Amtlicher Teil

 

Alle Bistümer

 

Schreiben an den neuen Abt von Einsiedeln

Lieber Pater Martin,
Mit grosser Freude hat die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) von Ihrer ehrenvollen Wahl zum neuen Abt der Abtei Unserer Lieben Frau von Einsiedeln erfahren. Sie beglückwünscht Sie sehr herzlich zu diesem Vertrauenserweis der Mitbrüder Ihrer Klostergemeinschaft.
Die Mitglieder der SBK bitten Gott, er möge Ihnen seinen Heiligen Geist verleihen, auf dass Sie Ihr Amt, sowohl als neu ernannter Abt als auch als neues Mitglied ihrer Konferenz, im Dienste und zum Wohl der ganzen Gemeinschaft, aber auch über die Klostermauer hinaus für die Kirche in der Schweiz erfüllen mögen.
In brüderlicher Verbundenheit heissen Sie die Mitglieder der SBK herzlich in ihrer Mitte willkommen!

Die Schweizer Bischofskonferenz


Missio-Kampagne 2002

Gastland Paraguay. Partizipation ­ ein missionarischer Auftrag

«Wir Paraguayer haben uns selbst überzeugt, dass man sowieso nichts machen kann.» Dieser Satz aus einer Analyse zur aktuellen Situation in Paraguay gibt eine weit verbreitete Meinung in diesem kleinen Land mitten in Lateinamerika wieder. Korruption in Politik und Wirtschaft, Arbeitslosigkeit und Straflosigkeit prägen den Alltag in Paraguay. Für viele Christinnen und Christen innerhalb und ausserhalb der offiziellen Kirchenstrukturen ist aber nicht Resignation das Leitwort, sondern, im Vertrauen auf das Evangelium, Partizipation und vereintes Ringen um eine gerechtere Zukunft.
Der Stiftungsrat Missio beschloss an seiner Herbstversammlung, dass dieser konkrete Einsatz der Christinnen und Christen in Paraguay den Grundstock für die Oktober-Kampagne 2002 von Missio Schweiz-Liechtenstein bilden soll. Für die Zivilgesellschaft sind vom Evangelium inspirierte Stellungnahmen und Aktionen in einem politisch, wirtschaftlich und sozial extrem schwierigen Umfeld sehr wichtig. Basisgruppen und Hierarchie, Pfarreien und Einzelpersonen setzen sich im Paraguay explizit im Namen Jesu für Gerechtigkeit und Demokratie ein. Dieses Zeugnis soll Impuls und Ansporn für die Christinnen und Christen in der Schweiz sein. Die Vorbereitung der Kampagne wird durch den Besuch des Direktors von Missio Schweiz-Liechtenstein, Bernard Maillard, und von Martin Bernet in Paraguay noch in diesem Monat konkret eingeleitet.
Der Stiftungsrat hofft, mit Paraguay als Gastland der Oktober-Kampagne 2002 auf ein ebenso gutes Echo zu stossen, wie im vergangenen Monat mit dem Libanon. Mit Bezug auf die Aktualität hat das diesjährige Gastland in Pfarreien und Gruppen interessante Experimente multikonfessioneller und multikultureller Art ausgelöst.
Der Stiftungsrat hat unter der Leitung seines Präsidenten Moritz Amherd ausserdem das Budget 2002 verabschiedet, in dem die administrativen Kosten wiederum so tief wie möglich angesetzt sind, damit den benachteiligten Kirchen grösstmögliche Beiträge überwiesen werden können. Die Perspektiven für das Jahr 2002 enthalten die klare Forderung, dass missionarische Arbeit «miteinander» und nicht einfach «für» andere geschehe.


Letzte Exemplare Jubiläumstaler des Jubeljahres 2000

Am 25. September 2000 hat Papst Johannes Paul II. zu Ehren unseres Nationalheiligen Bruder Klaus an dessen Feiertag die Schweizer Pilger zu einer Generalaudienz empfangen.
Zu diesem Anlass hat die Schweizer Bischofskonferenz dem Heiligen Vater eine goldene Gedenkmünze überreicht. Von dieser Goldmünze sind Kopien in Silber und Metall erstellt worden, die unter den Gläubigen eine rege Nachfrage erzielten.
Die Schweizer Bischofskonferenz möchte den Interessierten die Möglichkeit geben, vor Ende des ersten Jahres im neuen Jahrtausend ein Exemplar dieser Gedenkmünze in Metall oder Silber zu beziehen.
Da nur noch wenige Exemplare vorhanden sind, bitten wir Sie, sich in den nächsten Tagen eine Münze zu sichern!

Der Preis für die Münzen beläuft sich auf:

Porto und MwSt. inbegriffen

Bestellungen an: Sekretariat der Schweizer Bischofskonferenz, Avenue du Moléson 21, Postfach 122, 1706 Freiburg, Telefon 026-3224794, Fax 026-3224993, E-Mail sbk-ces@gmx.ch


Bistum Chur

 

Ernennungen

Bischof Amédée Grab ernannte


Priesterrat

In seiner Sitzung vom 21. November 2001 hat sich der Priesterrat des Bistums Chur in Einsiedeln mit der Sakramentenpastoral befasst. Er stellte fest, dass Sakramente auch heute bedeutungsvoll und gefragt sind, weil eine neue Sensibilität für Zeichen, Riten, Symbole besteht.
Gleichzeitig ist zu fragen, wie weit die Kirche dem Bedürfnis nach Riten entgegenkommen soll, wenn nicht auch eine bewusste Hinführung zum Glauben hin geschehen kann. Es erscheint zuweilen schwierig, den guten Weg zwischen Laxheit und Rigorismus einzuhalten. Auch Segnungen und Sakramentalien bieten sich an, wo die Situation für Sakramente nicht geeignet scheint. Für die Taufpastoral im Besonderen wurde eine sorgfältige Begleitung der Eltern postuliert, aber auch eine Erneuerung des Erwachsenenkatechumenats im Hinblick auf vermehrt zu erwartende Erwachsenentaufen. Der Bischofsrat wurde gebeten, eine Reihe von Richtlinien zu prüfen, die einer grösseren Kohärenz der Taufpastoral dienen.
Der Priesterrat unterstrich ausserdem die Notwendigkeit einer guten Begleitung für die jungen Priester während der ersten Jahre mit der gleichzeitigen Einübung in einen priesterlichen Lebensstil. Er bittet den Bischofsrat, es möglich zu machen, dass kein Neupriester auf Einzelposten geschickt wird.

Martin Kopp
Präsident des Arbeitsausschusses


Bistum St.Gallen

 

Abschied von Michael Fieger

Mit Beginn des Wintersemesters 2001/02 Mitte Oktober konnte der seit Sommer 1999 verwaiste Lehrstuhl für Alttestamentliche Wissenschaften an der Theologischen Hochschule Chur (THC) wieder besetzt werden. Berufen wurde Michael Fieger, der schon in den letzten beiden Studienjahren als Lehrbeauftragter einen Teil der Stellvertretung übernommen hatte. Er war Leiter der diözesanen Bibelpastoralen Arbeitsstelle in St. Gallen. Bischof Ivo Fürer hat ihn kürzlich verabschiedet und ihm für seine Dienste im Bistum St. Gallen gedankt.
Der 1959 in Bukarest als Sohn deutschsprachiger Eltern geborene Michael Fieger übersiedelte 1975 mit seiner Familie in die Bundesrepublik Deutschland, studierte Theologie und die koptische Sprache. 1989 promovierte er mit der Dissertation über «Das Reich im Thomasevangelium. Studien zum koptischen Thomasevangelium unter besonderer Berücksichtigung der Logien über das Reich» zum Doktor der Theologie. Als Diakon und seit 1991 als Priester der Diözese Rottenburg-Stuttgart war er in der Pfarreiseelsorge und als Religionslehrer tätig. 1995 wurde er als Leiter der Bibelpastoralen Arbeitsstelle St. Gallen gewählt. In den letzten eineinhalb Jahren war er zugleich Pfarradministrator in Herisau.
Die Wiederbesetzung der Stelle wird im Zusammenhang mit der Reorganisation der diözesanen Arbeitsstellen und der Erwachsenenbildung geprüft.


Oberinnentagung: Miteinander sprechen, beraten, wählen

An der ersten Zusammenkunft aller Vertreterinnen der vierzehn Frauenklöster im Bistum St. Gallen im Spätherbst 1998 haben sie zusammen mit Bischof Ivo und den Visitatoren über die Zukunft nachgedacht. Am 16. November trafen sie sich erneut in St. Gallen. Diesmal ging es um Fragen der Vorsteherinnenwahlen und um das Gespräch in der Gemeinschaft. Beide Themen haben einen gewichtigen Einfluss auf die künftige Entwicklung der Frauengemeinschaften.
In der Eucharistiefeier zeigte Bischof Ivo auf, dass das von Abt Otmar neu gegründete Kloster St. Gallen während elfhundert Jahren geistliches Zentrum war für eine weite Region. In dieser Zeit sorgten die Äbte für die Weitergabe des Glaubens. Sozusagen als Erbe ist heute der Bischof mit der Glaubenssorge beauftragt. In dieser Aufgabe gehören Bistum und Klöster zusammen. Die Klöster bilden geistliche Zentren im Bistum, gleichsam Orte der Geborgenheit für viele Menschen. Umgekehrt ist es dem Bischof ein wichtiges Anliegen, am Wohl der Klostergemeinschaften mitzuwirken.
Nach der Kaffeepause führte der Bischof in das erste Thema ein: «Wahlfragen». Er beschrieb die Aufgabe der Vorsteherin wie jeder Autorität in der Kirche als Dienst an den Schwestern. Anderseits dürfen sich die Schwestern nicht willenlos steuern lassen. In diesem Spannungsfeld steht die weise Richtlinie der Kirche, dass die Oberen, die für eine bestimmte Zeit eingesetzt sind, nicht allzu lange ohne Unterbruch im Leitungsamt verbleiben. In einem stichwortartigen Überblick zeigte Pfarrer Josef Kaufmann, der Verantwortliche für die Frauenklöster im Bistum, auf, was geschehen kann, wenn Schwestern über mehrere Amtszeiten hin dieselbe Oberin wählen. Abt Berchtold aus Engelberg griff in seinen Überlegungen zur Bedeutung der Oberinnenwahl auf die benediktinische Tradition sowie die Vorgaben des II. Vatikanischen Konzils und der Kirchenleitung zurück. Er sprach sich für einen häufigeren Wechsel im Führungsamt aus, indem er darlegte, dass die Begabungen der Oberinnen verschieden sind und Neuwahlen Ergänzung und Ausgleich bringen können sowie eine gute Aufteilung von Verantwortung, Lasten und Aufgaben. Eine tüchtige Oberin darf im Vertrauen auf das Wirken des Heiligen Geistes vom Amt zurücktreten, damit ER das Charisma einer andern Schwester ebenfalls fruchtbar werden lässt. Der Referent zeigte am Innenleben kleinerer und grösserer Gemeinschaften, dass es auch gute «psychologische» Gründe gibt, von Zeit zu Zeit, das heisst regelmässig eine neue Oberin zu wählen. Durch einen Wechsel im Amt kann die Vielfalt der Charismen in einer Gemeinschaft sich entfalten und die Gemeinschaft bleibt immer neu auf dem Weg der Nachfolge.
P. Franz Müller OP und Br. Raphael Grolimund OFMCap zeigten einerseits Sinn und mögliche Bedeutung von Gesprächen vor der Wahl auf und betonten anderseits, wie wichtig es ist, dass alle Schwestern gemeinsam überlegen und verantwortungsbewusst wählen.
Die Mittagspause mit einer einfachen Verpflegung in der bischöfllichen Wohnung bot auch Raum für anregende Gespräche. Solches «schwesterliche Gespräch» stand am Nachmittag im Mittelpunkt. Miteinander reden, so führte Bischof Ivo ein, hat viel mit gegenseitigem Vertrauen zu tun. Das Gespräch in der Kirche kann in einer Gemeinschaft zum Zeugnis und zur Erfahrung der vielfältigen Gaben Gottes werden.
Sr. Mirjam Liem legte hierauf einige Gedanken vor zur Kultur des Gesprächs unter vier Augen wie auch im Kreis der Gemeinschaft. Grundlegend ist der Führungsstil der Oberin. Wichtig ist, dass alle Schwestern mitberaten können. Keine Schwester ist zu gering. So sieht es schon die Regel der heiligen Klara vor. Noch wichtiger ist die Art und Weise, wie Jesus geführt hat. Denken wir an seine Weisungen wie: «Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein.» Oder: «Alles, was ihr von andern erwartet, das tut auch ihnen.» Und: «Richtet nicht!» Eine wichtige Voraussetzung für das Gespräch ist das Gut-Zuhören. Hilfreich ist dabei einfühlsames Verstehen, die Bejahung der Mitschwester, Echtheit, Zuwendung, Aufmerksamkeit, Vergebung, Aufmunterung, Wertschätzung, Zurückstellen der eigenen Vorstellungen. Im Übrigen ist den klösterlichen Gemeinschaften ein grosser Reichtum an Gesprächsarten geschenkt, etwa Einzelgespräche, Bibelgespräche, Meditationen, spontanes Beten, Tischgespräche...
Vor den angeregten Gruppengesprächen vervollständigten Sr. Dominica Jakober OP und Sr. Ancilla Zahner OSB die Ausführungen mit einer Übersicht über verschiedene Arten von Kapitelsgesprächen und konkrete Erfahrungen mit erneuerten Gesprächsformen wie Besinnungskapitel, Konventgespräch und Anhörrunde.
Schliesslich gab Abt Berchtold noch einen kurzen Einblick in das Leben zweier junger Ordensgemeinschaften in Afrika. Sie suchen Wege, die ihrer Kultur entsprechen, stossen aber auf die gleichen Fragen des Zusammenlebens, wie sie an der Tagung erläutert wurden. Der Mensch bleibt Mensch. Mit der gesungenen Vesper wurde der Tag beendet, und Schwestern und Visitatoren kehrten zufrieden und wohl auch nachdenklich in ihre Gemeinschaften zurück.

Pfarrer Josef Kaufmann


Tagung von Priesterrat und Rat der hauptamtlichen Laienseelsorger/Laienseelsorgerinnen zu den geplanten Seelsorgeeinheiten

Die letzte Sitzung im Jahr von Priesterrat und Rat der hauptamtlichen Laienseelsorger/Laienseelsorgerinnen im Pfarreizentrum Wattwil unter der Leitung von Pfarrer Josef Manser, Speicher, und der Pfarreibeauftragten Ursula Baumgartner, St. Gallen, stand im Zeichen der geplanten Seelsorgeeinheiten. Mit Bischof Ivo waren vom Ordinariat Generalvikar Anton Thaler, Bischofsvikar Markus Büchel, Regens Josef Wick, Diözesankatechet Philipp Hautle und Fortbildungsleiter Paul Hutter anwesend. Pfarrer Franz Müller hatte zuvor in der Pfarrkirche in die künstlerische und spirituelle Dimension des Kreuzweges eingeführt, ein neues Werk von Stefan Gort, Vättis.
Zur Vorbereitung auf die Sitzung hatten die Mitglieder der beiden Räte ein vom Büro erarbeitetes Papier über die bis anhin etwas zu kurz gekommenen theologischen und spirituellen Grundlagen auf dem Weg zu Seelsorgeeinheiten erhalten. In der Diskussion darüber wurde die These aufgestellt, es müsse Abschied genommen werden vom Bild der Kirche als Gemeinschaft. Angesichts des starken Trends zum extremen Individualismus wurde die «tiefe Sehnsucht des Menschen nach Gemeinschaft» bezweifelt, jedoch eine punktuelle Bereitschaft dazu durchaus anerkannt und erklärt, Communio sei nur in kleineren Kreisen lebbar.
Was heisst Communio konkret? Was Kommunikation/Zusammenarbeit, was gelingende Beziehungen als Grundlage der Seelsorgearbeit und schliesslich, was heisst Vielfalt der Charismen wahrnehmen ­ immer in Bezug auf die Entwicklung hin zur Seelsorgeeinheit? Vier Themenkreise mit weiteren Fragen, aufgeteilt auf vier Arbeitsgruppen. Die intensive Auseinandersetzung zeigte nicht nur auf, wo die grössten Defizite und Probleme in Bezug auf Kommunikation und Teamarbeit bestehen, sondern benannte auch, wo und welche Hilfen erwartet werden (neue Kirchenbilder, Fachhilfe, Supervision, klare Definition von Aufgaben, Leitbilder, Mutmacher).

Auseinandersetzung mit dem Bischofsbrief von Pfingsten

Zu Pfingsten 2001 hatten alle Seelsorgerinnen und Seelsorger im Bistum von Bischof Ivo einen Brief zu den Seelsorgeeinheiten bzw. zur pastoralen Zusammenarbeit über die Pfarreigrenzen hinaus erhalten. Es war ihm ein Anliegen, sich im prozesshaften Vorgehen zu Wort zu melden, noch ohne Erlass definitiver Regelung. Im Brief geht er auf die Fragen, Einwände und Ängste ein, die in den Dekanaten am häufigsten genannt worden waren nach Bekanntgabe der von den beiden Räten formulierten Grundoption (die lediglich Zielvorstellung ist und kein Verfassungsartikel): «Um die Verantwortung dem Evangelium, den Menschen, der kirchlichen Gemeinschaft und uns selbst gegenüber wahrnehmen zu können, streben wir an, unseren Dienst vermehrt in Seelsorgeeinheiten, bestehend aus mehreren Pfarreien oder einer Grosspfarrei, in Zusammenarbeit und Verantwortung eines Seelsorgeteams zu leisten.»
In der Diskussion um den Bischofsbrief waren die Stellenbesetzungspolitik, die Bedeutung der Bezugsperson, die intensivere Zusammenarbeit mit den Dekanaten, die Rücksicht auf gewachsene Strukturen und auf unterschiedliche Mentalitäten die wichtigsten Punkte. Gewünscht wurden eine von den Räten ausgearbeitete «Checkliste» zum Ausprobieren konkreter Modelle sowie eine Begleitung während der Planungsphase durch ein Mitglied des Personalamtes.
Die Diskussion machte auch klar, wie im Alltag oft der Schwarzpeter hin und her geschoben wird, wie einerseits von der Bistumsleitung Initiative und klare Richtlinien verlangt werden, andererseits jede Initiative «von oben» wieder kritisiert wird und Regeln nur eingehalten werden, wenn sie gerade in den eigenen «Kram» passen.

Informationsstelle


Bistum Sitten

 

Bischöfliche Dienste im Jahr 2002

Januar
26. Vétroz F GV B. Broccard
Februar
 3. St-Léonard PB F Mgr. N. Brunner
16. Grimisuat PB F Mgr. N. Brunner
17. Savièse PB F Mgr. N. Brunner
23. Vollèges PB F Mgr. N. Brunner
24. Bagnes PB F Mgr. N. Brunner
März
 2. Evionnaz - Outre-Rhône F GV B. Broccard
 3. Bovernier PB F Mgr. N. Brunner
Fully F BD R. Mayoraz
 9. Martigny PB F Mgr. N. Brunner
Nax - Vernamiège - Mase F BD R. Mayoraz
10. Martigny PB F Mgr. N. Brunner
St-Martin F BD R. Mayoraz
16. Trient PB F Mgr. N. Brunner
Siders, Heilig Geist F GV J. Zimmermann
Hérémence C BD R. Mayoraz
19. Isérables F GV B. Broccard
Vex F BD R. Mayoraz
23. Veysonnaz F Mgr. N. Brunner
Ayent F VG B. Broccard
Chalais - Vercorin F BD R. Mayoraz
24. Lalden F Mgr. N. Brunner
Nendaz F GV B. Broccard
Muraz - Collombey F BD R. Mayoraz
April
 6. Visperterminen - Ried-Mörel F Mgr. N. Brunner
 7. Betten - Grengiols F Mgr. N. Brunner
13. Verbier PB F Mgr. N. Brunner
La Castalie, Monthey F BD R. Mayoraz
Leytron - Riddes F Mgr. J. Roduit
14. Orsières PB F Mgr. N. Brunner
Saillon - Saxon F Mgr. J. Roduit
20. Sembrancher PB F Mgr. N. Brunner
21. Liddes - Bourg-St-Pierre PB F Mgr. N. Brunner
Ried - Brig - Termen F GV J. Zimmermann
Champéry - Val dãIlliez F BD R. Mayoraz
27. Törbel F Mgr. N. Brunner
Massongex F GV B. Broccard
28. St. Niklaus - Täsch F Mgr. N. Brunner
Mörel F GV J. Zimmermann
Vérossaz F GV B. Broccard
Troistorrents F BD R. Mayoraz
Mai
 4. Herbriggen - Randa F Mgr. N. Brunner
 5. Fiesch - Lax F GV J. Zimmermann
 9. Eggerberg F Mgr. N. Brunner
Simplon-Dorf - Gondo F GV J. Zimmermann
11. Eisten - Stalden F Mgr. N. Brunner
Anniviers F GV B. Broccard
12. Embd - Staldenried F Mgr. N. Brunner
Münster - Reckingen F GV J. Zimmermann
Biel - Blitzingen - Niederwald - Gluringen F GV J. Zimmermann
18. Monthey - Choëx F Mgr. N. Brunner
Naters F GV J. Zimmermann
Chippis - Sierre F GV B. Broccard
Bramois - Sion F BD R. Mayoraz
19. Monthey - Choëx F Mgr. N. Brunner
Glis F GV J. Zimmermann
Sierre - Miège - Veyras F GV B. Broccard
Sion - Sion F BD R. Mayoraz
20. Leukerbad F GV J. Zimmermann
25. Secteur Sion PB Mgr. N. Brunner
Brig F GV B. Broccard
26. Sitten, St. Theodul F GV J. Zimmermann
Granges - Grône F GV B. Broccard
Juni
 1. Visp F Mgr. N. Brunner
Ernen - Binn F GV J. Zimmermann
Noës F GV B. Broccard
Port-Valais F BD R. Mayoraz
 2. Zermatt - Grächen F Mgr. N. Brunner
Oberwald - Obergesteln - Ulrichen F GV J. Zimmermann
Vionnaz - Vouvry F BD R. Mayoraz
 8. Zeneggen F Mgr. N. Brunner
 9. Bex F Mgr. Henri Salina
15. Bellwald F GV J. Zimmermann
16. Lavey F Mgr. J. Roduit
September
22. Albinen F GV J. Zimmermann
Oktober
 5. Sion, Sacré Coeur PB Mgr. N. Brunner
 6. Sion, St-Guérin PB Mgr. N. Brunner
19. Bramois PB Mgr. N. Brunner
20. Sion, Cathédrale PB Mgr. N. Brunner
November
10. Aigle - Roche - Ollon - Leysin F GV B. Broccard
23. Martigny PB F Mgr. N. Brunner
Erde F BD R. Mayoraz
24. Martigny PB F Mgr. N. Brunner
Plan - Conthey - St-Séverin F BD R. Mayoraz
30. Ardon F GV B. Brocard
Dezember
 1. Chamoson - St-Pierre-de-Clages F GV B. Broccard

F = Firmung
PB = Pastoralbesuch


© Schweizerische Kirchenzeitung - 2001