47/2001 | |
INHALT | |
Amtlicher Teil |
Interessierte Personen melden sich bitte bis zum 14. Dezember 2001 beim Diözesanen Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail personalamt@bistum-basel.ch
Walter Bürgisser, emeritierter Pfarrer, Jonen
Am 11. November 2001 starb in Fislisbach der emeritierte Pfarrer Walter
Bürgisser. Am 13. September 1919 geboren, empfing der Verstorbene 1944
in Solothurn die Priester-weihe. Er wirkte als Vikar in der Pfarrei St.
Anton, Basel (19441949), und als Pfarrhelfer in Baden (19491958).
Danach war er von 19581977 Pfarrer in Wohlenschwil. Ab 1977 bis zu
seinem Tod wirkte er als Aus-hilfspriester im Regionalen Alterszentrum in
Fislisbach. Er wurde am 17. November 2001 in Jonen beerdigt.
Ludwig Ineichen, emeritierter Pfarrhelfer, St. Urban
Am 15. November 2001 starb in St. Urban der emeritierte Pfarrhelfer Ludwig
Ineichen. Am 21. Dezember 1918 geboren, empfing der Verstorbene am 1. Juli
1952 in Solothurn die Priesterweihe. Er wirkte als Vikar in Villmergen (19521954),
in Lengnau (AG) (19541958) und in Laufenburg (19581972). Danach
war er von 19722000 Pfarrhelfer in St. Urban, wo er bis zu seinem Tod
lebte. Er wurde am 21. November 2001 in St. Urban beerdigt.
Am 26. November 2001, 9.4516.00 Uhr, wird im Priesterseminar St.
Luzi, Chur, eine Recollectio für Diözesanpriester angeboten. Pater
Adelhard Signer OFMCap, Mels, hält zuerst eine kurze Betrachtung. Anschliessend
Beichtgelegenheit. Um 11.15 Uhr «Meditation zu Psalm 114 (113B)»,
Vortrag von Msgr. Dr. Vitus Huonder, Generalvikar, Chur. 12.15 Uhr Mittagessen,
14.00 Uhr 2. Teil des Vortrags mit Diskussion und Aussprache.
Anmeldung an das Sekretariat des Priesterseminars bis Freitag, den 23. November
2001 (Telefon 081-2522012 oder sekretariat@priesterseminar-thc.ch).
Freundlich lädt ein
(vgl. in: Die Wortgottesfeier 1997, Weisungen, erlassen von den deutschschweizerischen Bischöfen D 4, S. 5)
Am 1. Dezember 2001: 1550 Jahre seit dem ersten urkundlichen Zeugnis eines Bischofs von Chur im Jahre 451 sowie 850 Jahre seit der Weihe von Bischof Adalgott, des Erbauers der heutigen Kathedrale im Jahre 1151.
Programm:
9.00 Uhr: Festakt in der grossen Aula des Priesterseminars St. Luzi mit
Vortrag von Frau Prof. Dr. Eva-Maria Faber zum Thema «Von der Chance
des Evangeliums in unserer Zeit Zur Zukunft der Pfarrseelsorge».
10.30 Uhr: Eucharistiefeier in der Kathedrale mit Msgr. Dr. Pier Giacomo
De Nicolò, Apostolischer Nuntius in der Schweiz.
Bischof Amédée Grab ernannte:
Infolge Demission des bisherigen Stelleninhabers wird die Pfarrei Herz
Jesu, Winterthur, zur Wiederbesetzung durch einen Priester ausgeschrieben.
Interessenten mögen sich melden bis zum 14. Dezember 2001 beim Sekretariat
des Bischofsrates, Postfach 133, 7002 Chur.
P. Christian Michel SAC
Der Verstorbene wurde am 25. Juni 1910 in Stocken, Bern, geboren. 1973 trat
er der Gemeinschaft der Pallottiner bei und empfing am 29. Juni 1975 in
der Kirche St. Klemens, Ebikon (LU), die Priesterweihe. Darnach wirkte er
einige Jahre als Seelsorger im Pallottinerheim in Morschach und wurde 1983
Hausgeistlicher im Hotel Paxmontana in Flüeli-Ranft. Viele Jahre leitete
er das Werk der Barmherzigen Liebe WBL. Bis zu seinem Tod blieb er dem Geburts-
und Wohnort von Bruder Klaus treu verbunden. In den letzten Tagen wurde
er liebevoll im «Felsenheim» in Sachseln gepflegt und wurde
nach kurzer, schwerer Krankheit am 10. November 2001 in die ewige Heimat
abberufen. Er wurde am 15. November 2001 auf dem Gemeinschaftsfriedhof der
Pallottiner in Morschach begraben.
Dekan Guido Scherrer hat am Samstag/Sonntag, 10./11. November, in der
St. Jakobuskirche in Stein und in der St. Bartholomäuskirche in Wildhaus
Josef Karber als Pfarrer eingesetzt. Der aus Bayern stammende Josef Karber
(Jg. 1960) ist seit 1997 im Bistum St. Gallen tätig, und zwar im Seelsorgeverband
Buchs-Grabs-Sevelen. Zuerst als Pastoralassistent, dann ab November 1999
als Diakon und nach seiner Priesterweihe im Sommer 2000 als Kaplan.
Der in Sargans im Ruhestand lebende Pfarrer Josef Mannhart hatte die beiden
Obertoggenburger Pfarreien nach dem Rücktritt von Pfarrer Markus Schöbi
während der zweijährigen Vakanz priesterlich betreut.
Am Kirchenfest Johannes der Täufer hatte sich Pfarrer Bernhard Gemperli offiziell von seiner Pfarrei verabschiedet. Der heute 65-Jährige wirkte seit 1996 in Bernhardzell, hatte dort allerdings schon während seiner Zeit als Rektor der Katholischen Kantonssekundarschule St. Gallen (19881995) im Pfarrhaus gewohnt und sich als Aushilfspriester in der Pfarreiseelsorge engagiert. Seit 1. November wohnt er nun in Wittenbach. Er hat sich jedoch bereit erklärt, bis zum Sommer 2002 als Pfarradministrator ad interim der Pfarrei zur Verfügung zu stehen. Sein 1995 übernommenes Amt als Mitglied des Administrationsrates übt er weiterhin aus.
Als Nachfolger für den auf Ende Dezember 2001 auf der Arbeitsstelle
für kirchliche Jugendarbeit des Dekanats Gossau zurücktretenden
Christoph Balmer-Waser hat der akj-Vorstand Matthias Koller-Filliger aus
Rorschach gewählt. Er wird seine Arbeit im Februar aufnehmen und sie
im Jobsharing zusammen mit der bleibenden Stellenleiterin Monika Filliger
ausführen.
Der 34-jährige verheiratete Matthias Koller ist in Haslen (AI) aufgewachsen
und hat nach der Matura am Gymnasium Appenzell in Freiburg und Innsbruck
Theologie studiert und mit dem Lizentiat abgeschlossen. Nach dem Pastoralkurs
in Herisau arbeitete er seit Herbst 1994 in der Pfarrei Rorschach als Pastoralassistent
im Jobsharing mit seiner Frau. Neben seinem Einsatz in der Jugendarbeit,
in der Firmvorbereitung (Firmung ab 18) und in konzeptionellen Projektentwicklungen,
hat er sich ausserhalb seiner Arbeit vor allem auch im Bereich «Männergewalt»
weitergebildet und engagiert. So ist Gewähr gegeben, dass die kompetente
Arbeit der Animationsstelle weitergeführt wird, aber auch neue Akzente
erhält.
Nachdem Helga Kropf aus beruflichen Gründen auf den 31. Dezember
2001 ihre Stelle als Leiterin der Arbeitsstelle JW/BR in St. Gallen gekündigt
hatte, hat die Kantonsleitung von Jungwacht und Blauring aus elf Bewerbungen
als Nachfolgerin für die 50-Prozent-Stelle Caroline Bischof (Jg. 1976)
aus St. Gallen gewählt. Sie bringt grosse Erfahrung als Blauringscharleiterin
mit, ist Katechetin im Nebenamt und beabsichtigt, ihr Psychologiestudium
in Zürich in den nächsten zwei, drei Jahren abzuschliessen.
Nur gerade ein Jahr hat Anja Bollhalder die Arbeitsstelle JW/BR in Heerbrugg
geleitet. Ihre Stelle wird ebenfalls auf den 1. Januar 2002 neu besetzt.
Die Kantonsleitung wählte aus zwei Bewerbungen als Nachfolgerin Valeria
Steiner-Federer (Jg. 1968), Rebstein. Die neue Stellenleiterin ist verheiratet,
Mutter von zwei schulpflichtigen Kindern und engagiert sich in der Pfarrei
Rebstein.
Der Ordinariatsrat und der Administrationsrat haben beide Wahlen zustimmend
zur Kenntnis genommen.
Am 11. November hat Bischof Ivo in der Pfarrkirche Mels dreizehn Frauen
und zwei Männern, die sich nach ihrer Ausbildung zur nebenamtlichen
Katechetin und zum Katecheten während zwei Jahren in der Praxis bewährt
haben, das Wählbarkeitszeugnis überreicht. Mit dem Wählbarkeitszeugnis
können sie nun in jeder Pfarrei im Bistum Religionsunterricht erteilen.
Zum festlichen Gottesdienst hiess Theo Stieger, Leiter der Diözesanen
Katechetischen Arbeitsstelle für das Bistum St. Gallen, auch die Familienangehörigen
willkommen sowie die Seelsorger und Seelsorgerinnen jener Pfarreien, in
denen der Katechet und die Katechetin ihre ersten Erfahrungen im Religionsunterricht
gemacht haben.
Bischof Ivo sagte in seiner Predigt, der Beruf der Katechetinnen und Katecheten
verlange zwar Kenntnis des Glaubens und methodische Einübungen für
die Gestaltung des Unterrichts, entscheidend aber sei der eigene, persönliche
Glaube an Gott und Jesus Christus, seinen Mensch gewordenen Sohn. Katechese
bedeute, Zeugnis abzulegen vom eigenen Glück, Christ sein zu dürfen.
Er wies auf die verschiedenen Fähigkeiten, die jeder Mensch, insbesondere
auch Katechetinnen und Katecheten, in sich haben. Es gelte, sie zu entdecken,
zu entwickeln, zu nutzen, sich darüber als Geschenk zu freuen und sie
zum Wohle anderer einzusetzen. Ebenso wichtig sei es, die Gaben der anvertrauten
Kinder zu entdecken und zu erspüren, auf welche Art sie am besten Zugang
fänden zu Gottes Wort.
Das Wählbarkeitszeugnis haben erhalten:
Renate Ackermann, Sargans; Marianne Afchain, Buchs; Prisca Beeler, Wangs;
Monika Bleisch, Mels; Herlinde Gantenbein, Haag; Myrta Grob Käser,
Trogen; Janine Hutter, Diepoldsau; Martin Inauen, Appenzell; Marlene Kobler,
Oberriet; Pia-Maria Koller, Flums; Thomas Melzer, Flawil; Ursi Schneider,
Flawil; Renata Studer, St. Gallen; Liselotte Wichser, Planken; Theres Wohlwend,
Haag.