44/2001 | |
INHALT | |
Amtlicher Teil |
Die vakante Pfarrstelle Ettiswil (LU) im Seelsorgeverband Ettiswil-Gettnau
wird für einen Pfarrer oder einen Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin
zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Die vakante Pfarrstelle Beinwil (AG) im geplanten Seelsorgeverband Aristau-Beinwil-Muri
wird in Kombination mit Seelsorgeaufgaben (vor allem Liturgie und Diakonie)
im Seelsorgeverband für einen Pfarrer oder einen Gemeindeleiter/eine
Gemeindeleiterin zur Besetzung ausgeschrieben (siehe Inserat).
Interessierte Personen melden sich bitte bis zum 22. November 2001 beim
Diözesanen Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail
personalamt@bistum-basel.ch
Am Freitag, 18. Januar 2002, wird Weihbischof Martin Gächter um
18.00 Uhr in der St.-Johannes-Kapelle des Bischöflichen Ordinariates,
Baselstrasse 58, Solothurn, das Sakrament der hl. Firmung spenden. Interessierte
Personen können sich beim Wohnortspfarramt für die Vorbereitung
melden.
Voraussetzung zum Empfang der hl. Firmung sind: Bestätigung über
die empfangene Taufe (Taufzeugnis); Bestätigung des Pfarramtes über
den absolvierten Firmunterricht.
Die schriftlichen Anmeldungen sind vom Pfarramt an die Bischöfliche
Kanzlei weiterzuleiten.
Die Studientagung 2001 der Basler Liturgischen Kommission ist dem Thema
«Wie sprechen wir vom Heiligen Geist?» gewidmet. Sie versteht
sich als weiterer Schritt auf dem Weg des Bistums Basel ins Dritte Jahrtausend
und bildet die Fortführung der letztjährigen Tagung. Die Tagung
findet vom 26.28. November 2001 (Montag, 13.45 Uhr, bis Mittwoch, 12.00
Uhr) im Haus der Stille und Begegnung Bethanien (St.Niklausen [OW]) statt.
Neben den Kommissionsmitgliedern sind dazu auch weitere Interessierte herzlich
willkommen.
Das detaillierte Tagungsprogramm und der Anmeldetalon können bezogen
werden beim Pastoralamt des Bistums Basel, Baselstrasse 58, Postfach, 4501
Solothurn, Telefon 032-6255847, Fax 032-6255845, E-Mail pastoralamt@bistum-basel.ch;
Anmeldeschluss: 13. November 2001.
Die Dekane, Dekanatsleiterinnen und -leiter wurden von den Leitern des
Personalamtes und der diözesanen Fortbildung über die vorgesehene
Einführung von Förderungsgesprächen informiert und bearbeiteten
das Gehörte in Kleingruppen.
Die Rückmeldungen zeigten viele positive Aspekte, einige Grenzen und
Bedenken. Es kamen aber auch neue Einsichten und Erkenntnisse im Plenum
zusammen, und diese bilden nun den Grundstock für die Weiterarbeit
am Projekt, im Blick auf die Dekanatsfortbildungskurse 2002.
In der Austauschrunde war viel zu erfahren über laufende und geplante Themenschwerpunkte und Projekte in unseren Dekanaten.
Manfred Ruch, Gemeindeleiter von St. Marien in Bern, schilderte auf eindrücklichste Weise die erlebte Kirchenbesetzung durch die «Sans-papiers». Wenn auch den Anwesenden bereits zuvor einiges aus den Berichten der Medien, aus Stellungnahmen und Erklärungen bekannt war, bewegten die Schilderung der unmittelbar erlebten Ereignisse und die persönlich erfahrene Problemsituation der betroffenen Menschen die Konferenz. Manfred wies auch auf die Stellungnahme der Schweizer Bischofskonferenz hin, die für die Verantwortlichen hilfreich war. Manfred Ruch gab auch Tipps für den Umgang in Seelsorgeteams mit den kirchlichen Räten, den Besetzern und den Medien im Falle einer Kirchenbesetzung.
Priesterrat und Rat der Diakone, Laientheologinnen und Laientheologen führten an ihrer gemeinsamen Sitzung die Diskussion zum Thema «Das Spezifische der Räte» weiter. Zudem behandelten die Räte die Themenvorschläge für die Dekanatsfortbildung 2003 und liessen sich informieren über den aktuellen Stand der Vernehmlassung zur grossräumigeren Regionalisierung, über das Projekt «Als Getaufte leben», über die Partnerschaft mit dem Bistum Kosova, den europäischen Priesterrat und die Themenschwerpunkte in den andern Gremien des Bistums.
Anlässlich der letzten Sitzung stand die Frage im Raum: Brauchen
die Räte juristische Kompetenzen? Zudem würden die Beratungen
oft als Alibiübungen wahrgenommen. Wie kann dem entgegengewirkt werden?
Die Mitglieder des Priesterrates und des Rates der Diakone und Laientheologinnen
und Laientheologen bringen aus ihrer seelsorgerischen Tätigkeit aber
auch aus ihren verschiedenen «Kirchenwirklichkeiten» (Pfarrei,
Spital, Jugend, Ausländer, Gefängnis usw.) die erforderliche Kompetenz
für die Beratung der Bistumsleitung. Es brauche deshalb keine juristischen
Kompetenzen.
Es wird positiv festgestellt, dass an der Entscheidungsfindung mitgewirkt
werden kann. Das Beispiel der Themenfindung zur Dekanatsfortbildung zeigt,
dass mit dem Einbezug der Räte die Meinungen und Anliegen der einzelnen
Mitglieder wahrgenommen werden und damit die persönliche Kompetenz
zum Tragen kommt.
Es geht nun darum, für solche Vorgänge die notwendige Transparenz
zu schaffen, die Vernetzung mit den anderen Gremien des Bistums zu fördern
und die Rückmeldung über angegangene Prozesse zu verstärken.
Zur Debatte stand weiter die Frage, wie oft sich die Räte im Jahr treffen
sollten. Die positiven Werte solcher Zusammenkünfte liegen im gemeinsamen
Austausch, in der Pflege einer wirkungsvollen Kommunikationskultur und im
Sich-Kennen-Lernen. Die Voraussetzung dafür ist eine gegenseitige Vertrautheit,
die nur entstehen kann, wenn man sich besser kennt. Somit stehen die Räte
ein für die drei jährlichen Treffen, zur Verbindlichkeit der Mitgliedschaft
und zu den inhaltlichen Schwerpunkten, die jeweils vom Bischof, vom Bischofsrat,
den Kommissionen und den Mitgliedern der Räte eingebracht werden.
Paul Huber, emeritierter Pfarrer, Luzern
Am 17. Oktober 2001 starb in Luzern der emeritierte Pfarrer Paul Huber.
Am 26. Juni 1922 geboren, empfing der Verstorbene 1948 die Priesterweihe.
Seine ersten Seelsorgeaufgaben führten ihn als Vikar nach Kriens (19481952)
und als Vikar nach Luzern St. Anton (19521964). Von 1964 bis 1997 wirkte
er als Pfarrer von Eich. Seit 1997 lebte er im Ruhestand in Luzern. Er wurde
am 23. Oktober in Luzern beerdigt.
Am Mittwoch, 10. Oktober 2001, hat Diözesanbischof Amédée Grab in der Kirche San Ignazio in Rom Herrn Diakon Ugo Rossi, geboren am 13. April 1974 in Poschiavo (GR), von Poschiavo (GR), wohnhaft in Wädenswil (ZH), zum Priester geweiht.
Am Sonntag, 21. Oktober 2001, hat Diözesanbischof Amédée Grab in der Pfarrkirche St. Antonius Erem, in Ennetbürgen (NW), Herrn Michael Kerssenfischer-Weeke, geboren am 16. Mai 1963 in Schaufenberg/Deutschland, wohnhaft Giswil (OW), sowie Herrn Elmar Rotzer-Mathyer, geboren am 20. September 1962 in Brig (VS), von Naters und Ausserberg (VS), wohnhaft in Ennetbürgen (NW), zu Ständigen Diakonen geweiht.
Infolge Demission des bisherigen Stelleninhabers wird die Pfarrei Heiligkreuz,
Chur, zur Wiederbesetzung ausgeschrieben. Stellenantritt ist frühestens
für Februar 2003 vorgesehen.
Interessenten mögen sich melden bis zum 23. November 2001 beim Sekretariat
des Bischofsrates, Postfach 133, 7002 Chur.
Das Domkapitel feiert in der Kathedrale am Mittwoch, 7. November, um 9 Uhr, mit einem Pontifikalamt «Aller Äbte Jahrzeit» mit dem besonderen Gebet für die Äbte und Mönche des 1805 aufgehobenen Benediktinerklosters sowie für die verstorbenen Bischöfe und Priester des Bistums. Anschliessend tagt das Domkapitel unter dem Vorsitz von Domdekan Markus Büchel.
«Ich lebe im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich
für mich hingegeben hat (Gal 2,20). Aus diesem Glauben heraus möchte
ich es wagen, Priester zu werden. Denn es lohnt sich, diese Botschaft den
Menschen zu verkünden.» Das hatte Diakon Albert Wicki in seiner
Einladung zur Priesterweihe am 21. Oktober in der St.-Sebastian-Kirche in
Rebstein geschrieben. Bischof Ivo Fürer nahm diese Aussage zum Ausgangspunkt
seiner Predigt, in der er im Zusammenhang mit der Weihehandlung auf die
wesentlichen Aufgaben des Priesterseins hinwies: das Wort Gottes, ob gelegen
oder ungelegen, zu verkünden, die Mysterien Christi, besonders die
Sakramente der Eucharistie und der Versöhnung, gemäss der kirchlichen
Überlieferung zum Lobe Gottes und zum Heil seines Volkes in gläubiger
Ehrfurcht zu feiern sowie den Menschen, vor allem den Armen und Kranken,
den Heimatlosen und Notleidenden, nahe zu sein.
Wie sehr der 1967 geborene und in Escholzmatt aufgewachsene Albert Wicki
geschätzt wird, zeigte die übervolle Kirche, in der sich zu den
Angehörigen aus dem Luzernischen und den Gläubigen aus dem Seelsorgeverband
Rebstein-Marbach-Lüchingen Leute aus dem Taminatal versammelten, wo
er von 1991 bis 1995 als Katechet und Jugendarbeiter tätig war. Zu
spüren war auch die Dankbarkeit darüber, dass der Priester mit
seiner lebensbejahenden Haltung und der Gabe, auf Menschen zugehen zu können,
dem Seelsorgeverband, in dem er in die praktische Pfarreiarbeit eingeführt
worden ist, nun als Kaplan erhalten bleibt.
Menschen für den kirchlichen Dienst zu finden ist heute eine besondere
Herausforderung für Seelsorgerinnen und Seelsorger. Welche beruflichen
Perspektiven gibt es für junge Menschen in der Kirche? Die «Diözesane
Kommission für kirchliche Berufe» des Bistums St. Gallen lädt
interessierte Frauen und Männer ab 16 Jahren zu einem Informationsweekend
zum Thema «Mitte finden sich finden; Berufe in der Kirche»
ein.
Die Veranstaltung findet statt von Samstag, 19., bis Sonntag, 20. Januar
2002, in den Räumen des Zisterzienserinnenklosters Magdenau bei Flawil
(SG).
Neben der Präsentation der Berufsbilder erzählen junge Seelsorgerinnen
und Seelsorger sämtlicher Berufskategorien über ihre persönliche
Motivation, Erfahrungen und Chancen eines kirchlichen Berufes. Als Gast
wird Diözesanbischof Ivo Fürer, St. Gallen, am zweiten Tag dieser
Veranstaltung von seinen Beweggründen, Vorstellungen und Visionen erzählen
und sich dabei auch den Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen.
Eingeladen sind Frauen und Männer ab 16 Jahren. Das Informationsweekend
steht offen für Interessierte aus allen Deutschschweizer Diözesen
und wird durch die DKB gestaltet im Auftrag des Bistums St. Gallen.
Bestellung von Prospektvorlagen und Anmeldungen sind zu richten an: Diözesane
Kommission für Kirchliche Berufe, c/o Katholisches Pfarramt Riethüsli,
Stefan Staub, Diakon, Teufenerstrasse 148, 9012 St. Gallen, Telefon 071-2778132,
Fax 071-2770278, E-Mail kath.riethuesli@bluewin.ch
Der Bischof von Sitten, Mgr. Norbert Brunner, hat auf das Seelsorgejahr
2001/2002 Willy Kenda Mbemba aus der Diözese Luiza (Limete/Kinshasa),
Kongo, zum Vikar für die Pfarrei Sacré-Cur in Sitten ernannt.
Vikar Willy Kenda Mbemba wurde 1996 in seiner Diözese zum Priester
geweiht und möchte als «Fidei-Donum»-Priester für
einige Jahre in Europa als Seelsorger tätig sein. Willy Kenda Mbemba
ist seit anfangs September in unserem Bistum.
Linus Bellwald, alt Pfarrer
Am Sonntagmorgen, 21. Oktober 2001, um 1.00 Uhr starb alt Pfarrer Linus
Bellwald im Altersheim St. Barbara in Kippel im Alter von 74 Jahren.
Linus Bellwald wurde am 23. Oktober 1927 in Blatten/Lötschen geboren.
Am 19. Juni 1955 weihte ihn Bischof Nestor Adam zum Priester. Nach dem Abschluss
seiner theologischen Studien in Rom war Linus Bellwald für kurze Zeit
in der Pfarrei Inden (Leukerbad) tätig (1956). Danach wirkte er von
1957 bis Ende 1963 in Zürich-Wiedikon als Vikar. Anschliessend zog
Linus Bellwald nach Freiburg für ein Studium in Ehepastoral. Von Herbst
1967 bis Ende 1968 wirkte er in Aarau als Vikar. 1969 zog er wieder ins
Wallis zurück und wurde von 19691974 zum Pfarrer von Gondo und
zusätzlich von Herbst 1973 bis Ende 1974 auch Pfarrer von Simplon-Dorf.
Von 19741979 wirkte er als Pfarrer von Grengiols. Von 19791996
war Linus Bellwald Vikar in der deutschsprachigen Pfarrei in Siders, wo
er 1980 sein silbernes Priesterjubiläum feierte. 1996 wurde er zum
Pfarrer von Zeneggen ernannt. 1998 zog er sich aus gesundheitlichen Gründen
nach Naters in den Ruhestand zurück. Die letzten Monate lebte Linus
Bellwald im Altersheim St. Barbara in Kippel.
Die Beerdigung von Linus Bellwald fand am 23. Oktober 2001 in Blatten/Lötschen
statt.