33-34/2001

INHALT

Amtlicher Teil

 

Alle Bistümer

 

Wechsel in der Kommission Bischöfe­Priester und der Solidarität der Priester der Schweizer Diözesen

Die Kommission Bischöfe­Priester ist eine der Stabskommissionen der Schweizer Bischofskonferenz. Ihr gehören an: zwei Bischöfe, zwölf Priester (zwei pro Diözese) und der Präsident der Solidarität, als deren Hauptversammlung sie handelt. An der ordentlichen Versammlung vom 17./18. Juni 2001 in Luzern wurden wichtige Positionen neu besetzt:
Nach 8-jähriger Präsidentschaft wurde Alfredo Sacchi, Regionaldekan in Zug, verabschiedet, und es wurde aus den anwesenden Mitgliedern Jean-Pierre Brunner, Pfarrer in Saas-Grund, zum neuen Präsidenten gewählt.
Als Präsident der Solidarität der Schweizer Priester wurde anstelle von Heinz Angehrn, Pfarrer in Abtwil (SG), der das Amt 15 Jahre inne gehabt hatte, der neue Bischofsvikar für Neuchâtel, Jean-Jacques Martin, noch Pfarrer in Romont, gewählt.
Als Rechnungsführerin der Solidarität wurde Schwester Thoma Spescha, Ilanz, nach 25-jähriger Arbeit gebührend verabschiedet. Neu übernimmt die Inländische Mission in Zug auch diese Arbeit.
In die Verteilkommission der Solidarität wurden nebst dem Präsidenten gewählt: Lukas Amrhyn, Pfarrer in Villmergen, und Sandro Bonetti, Pfarrer in Lamone.


Bistum Basel

 

Ausschreibungen

Die auf den 1. Januar 2002 vakant werdende Pfarrstelle Jonen (AG) wird für einen Pfarrer zur Wiederbesetzung ausgeschrieben. Zum Aufgabenbereich gehören auch die Betreuung der Wallfahrtskapelle Jonenthal und voraussichtlich Gottesdienste in der Nachbarpfarrei Lunkhofen.

Die auf den 1. Oktober 2001 vakant werdende Pfarrstelle Oberwil-Lieli (AG) im Seelsorgeverband Berikon-Rudolfstetten-Eggenwil/Widen-Oberwil/Lieli wird für einen Pfarrer oder einen Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Interessierte Personen melden sich bitte bis 7. September 2001 beim Diözesanen Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail personalamt@bistum-basel.ch

Im Seelsorgeverband Zofingen-Strengelbach (AG) wird die vakante Pfarrstelle von Strengelbach für einen Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin sowie die auf den 1. August 2002 vakant werdende Pfarrstelle von Zofingen für einen Pfarrer zur Wiederbesetzung ausgeschrieben (vgl. Inserat in dieser Ausgabe SKZ).
Interessenten/Interessentinnen melden sich bitte bis zum 30. September 2001 beim Diözesanen Personalamt des Bistums Basel, Postfach 216, 4501 Solothurn, Telefon 032-625 58 22, E-Mail personalamt@bistum-basel.ch

Die auf den 1. November 2001 vakant werdende Pfarrstelle von Frutigen (BE) wird für einen Pfarrer (100%) oder einen Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin (50­80%) zur Wiederbesetzung ausgeschrieben (vgl. Inserat in dieser Ausgabe SKZ).
Interessenten/Interessentinnen melden sich bitte bis zum 20. September 2001 beim Diözesanen Personalamt des Bistums Basel, Postfach 216, 4501 Solothurn, Telefon 032- 625 58 22, E-Mail personalamt@bistum-basel.ch


Bistümer Basel und St. Gallen

 

Opfer für die Theologische Fakultät Luzern

In den Bistümern Basel und St. Gallen wird am ersten Sonntag im September ­ in diesem Jahr also am 1./2. September ­ das Opfer für die Theologische Fakultät der Universität Luzern aufgenommen. Mit diesem Fakultätsopfer anerkennt die Kirche den Beitrag des Staates zur Ausbildung für kirchliche Berufe.


Bistum Chur

 

Missio canonica

Bischof Amédée Grab erteilte die missio canonica:
Oliver Wupper als Pastoralassistent des Pfarradministrators der Pfarrei Illnau-Effretikon (ZH).


Diözesaner Priesterrat

Die nächsten Sitzungen des Priesterrates finden statt am 19. September und am 21. November 2001. Eingaben/Anliegen an den Priesterrat sind schriftlich zu richten an den Präsidenten des Arbeitsausschusses, Herrn Dekan Dr. Martin Kopp, Kath. Pfarramt, Etzelstrasse 3, 8820 Wädenswil.

Chur, 10. August 2001
Bischöfliche Kanzlei Chur


Bistum St.Gallen

 

Bazenheid und Lütisburg: Pfarreinsetzung

Nach nicht ganz einjähriger Pfarrvakanz hat Dekan Guido Scherrer am Wochenende vom 14./15. Juli Karl Wenzinger als Pfarrer im Seelsorgeverband Bazenheid-Lütisburg eingesetzt. Der neue Pfarrer (Jahrgang 52) ist 1996 zum Priester geweiht worden und war dann Kaplan im Seelsorgeverband Bütschwil-Ganterschwil. In Bazenheid/Lütisburg hat Karl Wenzinger die Nachfolge von Kanonikus und Pfarrer Werner Weibel angetreten, der im letzten Jahr altershalber auf seine Ämter demissioniert hat und nach Wil gezogen ist.


Gossau: Diözesaner Seelsorgerat

Am Samstag, 1. September, treffen sich die Mitglieder des diözesanen Seelsorgerates im Andreas-Zentrum in Gossau zu einer Sitzung. In der Einladung dazu werden sie gebeten, sich auf die Sitzung hin Gedanken zu machen über Werte, die ein harmonisches Zusammenleben in Ehe, Partnerschaft und Familie fördern und ermöglichen. An der Sitzung selber wollen sich die Mitglieder nämlich mit Werten, Wertvermittlung, Werterziehung im Umfeld von Ehe und Partnerschaft mit und ohne Kinder auseinandersetzen.


Zum Ersten Testament predigen macht Spass

Die Herbsttagung des Diözesanverbandes des Schweizerischen Katholischen Bibelwerkes St. Gallen und der Arbeitsstelle für kirchliche Erwachsenenbildung der ev.-ref. Kirche versteht sich als Fortbildungsangebot für Seelsorgerinnen und Seelsorger, aber auch für biblisch-theologisch interessierte Frauen und Männer. Sie findet statt am Montag, 10. September, im Pfarreiheim St. Fiden-St.Gallen, von 9.30 bis 16.30 Uhr. Thema: «Zum Ersten Testament predigen macht Spass».
Thomas Staubli, der ehemalige Leiter der Bibelpastoralen Arbeitsstelle des Bistums St. Gallen, wird in seinem Vortrag das Hermeneutikdreieck Bibel­Kirche­Welt als Werkzeug der kontextuellen Bibellektüre erörtern. In einer ersten Übung wird dann anhand von Gen 11,1­9 die Methode des Hermeneutikdreiecks praktisch eingeübt. In der zweiten Übung geht es um die rhetorisch geschickte Umsetzung des Textes, wie es die pastorale Praxis immer wieder erfordert. Einzelne können ihren Kurztext vor laufender Videokamera vortragen. Das Publikum wird zum hilfreich-kritischen Feed-back aufgefordert.


Orden und Kongregationen

 

Kapuzinerregion Deutschschweiz

Der Regionalrat der Deutschschweizer Kapuziner hat auf Montag, den 3. September folgende personelle Änderungen vorgenommen:

Altdorf

Remigi Odermatt bleibt als Guardian,
Josef Regli bleibt als Vikar.

Appenzell

Barnabas Flammer bleibt als Guardian,
Ephrem Bucher nach Luzern, Provinzial,
Thomas Egger bleibt als Regionaloberer,
Kajetan Kriech bleibt als Vikar,
Titus Bärtsch nach Brig, Guardian.

Brig

Crispin Rohrer nach Altdorf,
Julius Tanner bleibt als Vikar.

Luzern

Thomas Morus Huber bleibt als Guardian,
Raymund Gallati bleibt als Vikar.

Mels

Wolfrid Zihlmann bleibt als Guardian,
Jakob Good bleibt als Vikar,
Heinrich Rüttimann nach Wil.

Olten

Franz Christen nach Appenzell,
Werner Gallati bleibt als Vikar,
Beat Lustig nach Brig,
Sigfrid Morger nach Schwyz, Guardian (ab Frühjahr 2002).

Rapperswil

Fortunat Diethelm nach Wil,
Adjut Mathis bleibt,
Josef Hollenstein bleibt als Guardian,
Paul Mathis bleibt als Vikar.

Schwyz

Martin Germann bleibt als Leiter des Pflegeheims,
Walter Annen bleibt als Vikar,
Josef Hangartner nach Rapperswil,
Nikodem Röösli nach Appenzell.

Solothurn

Paul Meier bleibt als Guardian,
Josef Haselbach bleibt als Vikar,
Bernardin Heimgartner nach Olten,
Josef Bründler nach Olten, Guardian.

Spiez

Anselm Keel nach Brig.

Stans

Damasus Flühler bleibt als Guardian,
Bruno Fäh bleibt als Vikar.

Wil

Bruno Keller bleibt als Guardian,
Fidelis Stöckli bleibt als Vikar,
Beat Furrer nach Brig.

Zürich

Willi Anderau bleibt als Guardian,
Flavian Hasler bleibt als Vikar.


© Schweizerische Kirchenzeitung - 2001