26/2001 | |
INHALT | |
Amtlicher Teil |
Dieses Jahr begeht die katholische Kirche in unserem Land den Tag der Völker/Ausländersonntag am 11. November. Er steht unter dem Motto:
«Vielfalt ist Reichtum»
«La diversité est une richesse»
«La diversità è una ricchezza».
Die Schweiz ist ein vielfältiges Land: ein Land mit vier Kulturen,
die sich im Verlauf ihrer Geschichte zu einem Staat gefunden haben. Die
Einsicht der Unterschiedlichkeit der Menschen, die in diesem Land leben,
hat erst das Zusammenwachsen ermöglicht. Diese Einsicht ist heute die
Voraussetzung, dass sich Menschen fremder Herkunft, die auf Dauer anwesend
sein werden, in die Gesellschaft integrieren können. Die Bevölkerung
in diesem Land muss aber Abschied nehmen von der Vorstellung einer vermeintlich
homogenen Gesellschaft. Die Anwesenheit von Menschen fremder Herkunft ist
nicht mehr rückgängig zu machen. Sie kann aber bereichernd und
befruchtend sein, wenn beide Seiten für Neues offen sind.
Die Zuwanderung von Fremden ist eine Chance für die weitere Entwicklung
der Gesellschaft. Der Prozess der gegenseitigen Verständigung ist die
Voraussetzung eines weiteren Wachstums unseres Staates. Dieser Prozess ist
die Grundlage der Integration der Migrantinnen und Migranten, der auch die
Voraussetzung für das Wachsen der Kirche ist.
Die Schweizer Bischofskonferenz will mit dem Motto zum Tag der Völker
die positiven Aspekte der Migration aufzeigen. Sie will das Zusammenleben
von Einheimischen und Fremden, das für die Zukunft unseres Landes wesentlich
ist, fördern. Die Bischöfe fordern deshalb die Gläubigen
auf, das Zusammenleben in den Pfarreien und die Integration, die ein gegenseitiger
Prozess ist, zu fördern.
Samstag, 1. September 2001, 9.3016.15 Uhr, für Kirchgemeinden/Pfarreien im Romero-Haus, Kreuzbuchstrasse 44, 6006 Luzern. Anmeldung an das Romero-Haus bis 22. August 2001.
migratio Kommission der Schweizer
Bischofskonferenz für Migration
An ihrer 252. Ordentlichen Versammlung vom 28. bis 30. Mai 2001 in Einsiedeln hat die Schweizer Bischofskonferenz das neue Statut der Deutschschweizerischen Ordinarienkonferenz (DOK) vom 20. März 2001 verabschiedet. Damit tritt das nachstehend veröffentlichte Statut in Kraft und löst damit das alte ab, im Vergleich zu dem geringfügige Änderungen angebracht worden sind.
Die Mitglieder der DOK sind:
Der Generalsekretär der Schweizer Bischofskonferenz nimmt mit beratender Stimme an den Sitzungen teil.
Hinsichtlich Vereinigungen, Verbänden oder Bewegungen nimmt sie im Rahmen entsprechender Vereinbarungen eine angemessene Verantwortung wahr.
Dieses Statut ersetzt dasjenige vom 11. März 1976 sowie die Teilrevision vom 15. März 1988 und tritt nach Genehmigung durch die Schweizer Bischofskonferenz in Kraft.
Die auf den 1. Juni 2002 vakant werdende Pfarrstelle Interlaken (BE) wird für einen Pfarrer zur Wiederbesetzung ausgeschrieben. Auf diese Stelle kann sich auch ein Priester melden, der bereit ist, seine Aufgabe in einem grösseren Pensum zu versehen, ohne die Pfarreileitung übernehmen zu müssen.
Die auf den 1. Oktober 2001 vakant werdende Pfarrstelle Gettnau (LU)
im Seelsorgeverband Ettiswil-Gettnau wird für einen Pfarrer oder einen
Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
(Die ebenfalls auf den 1. Oktober 2001 vakant werdende
Pfarrei Ettiswil im Seelsorgeverband Ettiswil-Gettnau wird erst im Herbst
2001 ausgeschrieben werden.)
Interessierte Personen melden sich bitte bis 19. Juli 2001 beim Diözesanen
Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail personalamt@bistum-basel.ch
Im Seelsorgeteam des geplanten Seelsorgeverbandes Aristau-Beinwil-Muri
sind rund 200 Stellenprozente frei. Das Seelsorgeteam als Ganzes trägt
die Seelsorge in den drei Pfarreien. Folgende Arbeitsgebiete sind zu besetzen:
Gemeindeleitung und Wallfahrtsseelsorge der Pfarrei St. Burkard, Beinwil
(50%); pastorale Aufgaben in Muri in den Bereichen Liturgie, Diakonie, Öffentlichkeitsarbeit
(rund 100%, aufteilbar); Seelsorge im Kantonalen Pflegeheim Muri (50%).
Die Bereitschaft zur Mitarbeit im Seelsorgeteam wird vorausgesetzt. Es ist
erwünscht, dass Pensen kombiniert werden (siehe Inserat).
Interessierte Theologinnen und Theologen (Ordinierte und Laien) melden sich
bitte bis 19. Juli 2001 beim Diözesanen Personalamt, Baselstrasse 58,
4501 Solothurn, oder E-Mail personalamt@bistum-basel.ch
Die auf den 1. Februar 2002 vakant werdende Pfarrstelle Lengnau (AG) im Seelsorgeverband Lengnau-Unterendingen-Würenlingen wird für einen Pfarrer oder einen Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Die vakante Pfarrstelle Weggis (LU) im Seelsorgeverband Weggis-Vitznau wird für einen Pfarrer oder einen Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin zur Wiederbesetzung ausgeschrieben (siehe Inserat).
Die vakante Pfarrstelle Greppen (LU) (50 Stellenprozente) wird für einen Pfarrer oder einen Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin zur Wiederbesetzung ausgeschrieben. Vorgesehen ist eine pastorale Zusammenarbeit mit den beiden Pfarreien des Seelsorgeverbandes Weggis-Vitznau.
Interessierte Personen melden sich bitte bis 16. August 2001 beim Diözesanen Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail personalamt@bistum-basel.ch
Wir planen zurzeit wiederum die Vorbereitung für interessierte Theologen unseres Bistums auf das Ständige Diakonat. Die Vorbereitungszeit erstreckt sich über ein Jahr. Interessierte Theologen erhalten gerne weitere Auskünfte beim Personalamt. Wer sich im Verlauf des Jahres 2001/2002 auf das Ständige Diakonat vorbereiten möchte, melde sich bitte so schnell wie möglich beim Personalamt. Dann wird Weihbischof Denis Theurillat, Verantwortlicher für den Verlauf der Vorbereitung auf das Ständige Diakonat, persönlich mit Ihnen in Kontakt treten.
Nachstehend finden Sie die allgemeinen Kriterien für die Zulassung zum Ständigen Diakonat, wie sie in unserem Bistum üblich sind:
Franz Aregger, emeritierter Pfarrer, Entlebuch
Am 14. Juni 2001 starb in Entlebuch der emeritierte Pfarrer Franz Aregger.
Am 6. Mai 1915 geboren, empfing der Verstorbene 1948 die Priesterweihe.
Er wirkte als Vikar in Gebenstorf (19481950) und Gerliswil (19501957).
Von 19571969 war er Pfarrer in Büren (SO) und von 19691994
Pfarrer in Finsterwald. Von 1994 bis zu seinem Tod lebte er als emeritierter
Pfarrer in Entlebuch. Er wurde am 21. Juni 2001 in Romoos beerdigt.
Die kleine Landpfarrei Bernhardzell (ca. 650 Katholiken) in der Nähe
der Stadt St. Gallen sucht als Nachfolger von Pfarrer und Administrationsrat
Bernhard Gemperli einen älteren Priester, der die Leitung der Pfarrei
und die priesterlichen Dienste wahrzunehmen hat. Für Katechese und
Sekretariat ist eine Lösung vorhanden. Das Pfarrhaus steht als Wohnung
zur Verfügung.
Interessenten melden sich bitte bis 27. Juli 2001 beim Diözesanen Personalamt,
Klosterhof 6b, Postfach 263, 9001 St. Gallen.
Die kleine Landpfarrei Ernetschwil (ca. 470 Katholiken) sucht infolge
Demission des bisherigen Seelsorgers einen älteren Priester, der die
Pfarrei leitet und die priesterlichen Dienste wahrzunehmen hat. Religionsunterricht
ist keiner zu erteilen.
Interessenten melden sich bitte bis 27. Juli 2001 beim Diözesanen Personalamt,
Klosterhof 6b, Postfach 263, 9001 St. Gallen.
Infolge Demission des bisherigen Amtsinhabers wird die Stelle eines Pfarreibeauftragten
oder einer Pfarreibeauftragten für die Pfarrei Gais auf den 1. Oktober
2001 oder nach Übereinkunft zur Wiederbesetzung ausgeschrieben. Die
Stelle umfasst ein vielseitiges Arbeitsgebiet in Liturgie und Verkündigung,
Katechese, Seelsorge für Erwachsene und Jugendliche. Im Seelsorgeverband
Teufen-Bühler-Gais wirken ein Priester, ein Diakon, eine Katechetin
und nebenamtliche Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen mit.
Bewerber und Bewerberinnen melden sich bitte bis 31. August 2001 beim Diözesanen
Personalamt, Klosterhof 6b, Postfach 263, 9001 St. Gallen.
Bischof Ivo Fürer hat auf den 1. Juli 2001 Franz Kreissl, Pastoralassistent im Seelsorgeverband Ebnat-Kappel/Neu St. Johann, zum Mitarbeiter im Pastoralamt des Bistums St. Gallen ernannt. Franz Kreissl wird seine neue Aufgabe zu 20% neben seiner Tätigkeit in der Pfarrei ausüben. Wir heissen Franz Kreissl im Bischöflichen Ordinariat herzlich willkommen und wünschen ihm viel Freude und Erfüllung in seiner Aufgabe.
Das Bischofshaus ist vom Samstag, 30. Juni, bis Montag, 30. Juli 2001,
geschlossen. Während dieser Zeit wende man sich nach Möglichkeit
schriftlich an das Ordinariat. Ein Mitglied des Ordinariates kann telefonisch
(027-3291818) oder per Fax 027-3291836 erreicht werden.
Generalvikar Josef Zimmermann ist vom 22. Juli bis 20. August 2001 abwesend.