21/2001

INHALT

Amtlicher Teil

 

Alle Bistümer

 

Begegnungen und Stellungnahmen ­ Plenarsitzung der Kirchlichen Frauenkommission der Schweizer Bischofskonferenz (KFK) vom April 2001

Begegnung mit der ZöFra

Gabriella Loser Friedli, Präsidentin der ZöFra (Verein der vom Zölibat betroffenen Frauen in der Schweiz), stellt als Gastreferentin ihre Vereinigung vor. Eindrücklich zeigt sie die vielfältigen psychologischen, sozialen und juristischen Probleme der zahlreichen Frauen mit heimlichen Beziehungen zu Weltpriestern und Ordensmännern. Dabei handelt es sich um ein weltweites Problem. Besonders betroffen macht die diesbezüglich doppelbödige Rolle der offiziellen katholischen Kirche.
Die KFK teilt dem Präsidenten der Schweizer Bischofskonferenz, Bischof Amédée Grab, ihre Solidarität mit der ZöFra schriftlich mit, in der festen Hoffnung, der Dialog zwischen Schweizer Bischofskonferenz und ZöFra werde weitergeführt.

Leitbild der KFK nach aussen: Flyer

Nachdem die KFK in den vergangenen Jahren viel Zeit investiert hatte für ein neues Leitbild, hat sie die Schwerpunkte ihrer Arbeit und ihre Fernziele in einem ansprechenden Faltblatt zusammengefasst, welches Frauen und Männer innerhalb und ausserhalb der katholischen Kirche informieren und zum Dialog einladen soll. Die drei Ausgaben ­ in Deutsch, Französisch und Italienisch ­ sind gratis zu beziehen beim Schweiz. Pastoralsoziologischen Institut, Gallusstrasse 24, 9001 St. Gallen.

Freiwilligenarbeit

Bereits zu Beginn des UNO-Jahres der Freiwilligenarbeit hat die KFK die Schweizer Bischofskonferenz schriftlich aufgefordert, der Freiwilligenarbeit grössere Aufmerksamkeit zu schenken. Unter Nennung konkreter Postulate wird der schriftliche Appell wiederholt.

Neue Gesichter

Dr. Agnell Rickenmann, neuer Sekretär der Schweizer Bischofskonferenz, und Marc Aellen, neuer Vizesekretär der Schweizer Bischofskonferenz, stellen sich vor. Im Hinblick auf eine fruchtbare, unkomplizierte Zusammenarbeit zwischen KFK und SBK geben beide Seiten ihre Erwartungen bekannt.

Begegnung zwischen KFK und SKF

Mitte Februar hatten sich Vertreterinnen der KFK mit Vertreterinnen der Leitung des Schweizerischen Katholischen Frauenbunds getroffen, um einander kennen zu lernen. Gemeinsamkeiten und unterschiedliche Positionen wurden festgehalten. Das Gespräch wird nächstes Jahr wieder aufgenommen.

Begegnung der KFK mit dem Ausschuss der Frauenkonferenz des SEK

Anfang Februar hatte sich eine Delegation der KFK erneut mit einem Teil des Ausschusses der Frauenkonferenz des SEK getroffen ­ diesmal auf Initiative der KFK. Auch diese Begegnung diente dem Austausch der Meinungen und der gegenseitigen Orientierung über laufende Projekte. Das Gespräch soll ebenfalls im Jahr 2002 weitergeführt werden.

Die nächste Plenarsitzung der KFK findet im September 2001 statt.


Respekt

Aufruf zum Flüchtlingssabbat und Flüchtlingssonntag, 16./17. Juni 2001

Einige von uns wissen vielleicht aus eigener, schmerzlicher Erfahrung, dass eine Flucht keine komfortable Erlebnisreise ist. Wir alle kennen aber die Bilder der voll gestopften Flüchtlingsboote. Wir alle kennen die Nachrichten von gestrandeten, entkräfteten oder umgekommenen Flüchtlingen.
Welche Mutter begibt sich freiwillig mit ihrem Kind auf eine tagelange Reise in einem dunklen Lastwagenverschlag? Welcher Mann riskiert, mit einem Schiffswrack unterzugehen und umzukommen, wenn er nicht in Not ist? Es gibt ungezählte Gründe, seine Heimat zu verlassen, aber sicherlich flieht niemand leichtherzig. Menschen fliehen vor Krieg, sozialem Elend, Willkür oder Gewalt. Sie sind auf der Flucht, weil es in ihrem Land nicht genügend zu essen gibt, weil sie angeblich die falsche Hautfarbe oder Religion haben oder weil ihre Kinder nicht in die Schule gehen können.
Von den 50 Millionen Flüchtlingen weltweit haben im vergangenen Jahr 17611 in der Schweiz um Asyl gebeten.
Es macht uns oft Angst, wenn Fremde in unser Land kommen: Menschen mit einer anderen Sprache, mit anderen Bräuchen, mit anderer Religion. Aber es sind vor allem Menschen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Die Einzelfälle, in denen es durch Asyl Suchende zu Gesetzesüberschreitungen kam, sind ernst zu nehmen und zu ahnden. Aber diese Ausnahmen geben uns nicht das Recht, pauschal zu verdächtigen, zu sanktionieren, zu isolieren.
Der Flüchtlingssabbat und Flüchtlingssonntag steht unter der Losung «Respekt», ein Motto, das zum 50-jährigen Jubiläum der Genfer Flüchtlingskonvention und des UN-Hochkommissariats UNHCR ausgewählt und von den Hilfswerken übernommen wurde.
Respekt ist nicht Mitleid der Starken mit den Schwachen.
Respekt heisst nicht, sich alles gefallen zu lassen.
Respekt heisst vielmehr, dem Gegenüber Menschenwürde und Freiheit zuzusprechen, es in seinem Anderssein anzunehmen. Diese Achtung ist grundlegend für ein gelungenes Zusammenleben ­ in der Familie, im Berufsleben, im Staat, in den Glaubensgemeinschaften und eben auch zwischen Menschen verschiedener Herkunft, Hautfarbe und Religion.
Respekt und Nächstenliebe gehören zusammen.
Respekt und gegenseitige Achtung bereiten den Boden für eine gerechtere Welt, in der immer weniger Menschen ihre Heimat verlassen müssen.
An dieser gerechten Welt können wir mitbauen, wenn wir respektvoll leben und jene Menschen und Organisationen unterstützen, die Flüchtlinge in ihrer Not aufnehmen, sie auf dem Weg der Integration begleiten und ihnen helfen, eine neue Heimat zu finden.

Schweizer Bischofskonferenz
Bischof Amédée Grab

Christkatholische Kirche der Schweiz
Bischof Hans Gerny

Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund
Pfarrer Thomas Wipf, Ratspräsident

Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund
Prof. Dr. Alfred Donath


Augsburg 1999 ­ ein ökumenischer Meilenstein?

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund SEK und die Schweizer Bischofskonferenz SBK wollen am 28.­29. Oktober 2001 in Bern an einer gemeinsamen Tagung über die ökumenische Zukunft nachdenken. Anstoss dazu gibt die «Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre» zwischen evangelisch-lutherischer und römisch-katholischer Kirche.
Angesichts der ökumenischen Diskussionslage vor und nach «Augsburg 1999» haben SBK und SEK die Evangelisch/Römisch-katholische Gesprächskommission (ERGK) beauftragt, eine wissenschaftliche Tagung zu organisieren. An diesem Treffen sollen die Entwicklung seit der Unterzeichnung der Dokumente analysiert und Visionen für den zukünftigen ökumenischen Dialog entwickelt werden.
Im Frühjahr 1997 liess die Nachricht aufhorchen, die evangelisch-lutherische und die römisch-katholische Kirche seien in der jahrhundertelang kontroversen Frage der Rechtfertigung des Glaubens einig geworden. Die «Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre» stiess jedoch auf Widerstand, gerade auch bei 160 deutschen Theologieprofessoren. Nur wenig später schien ausserdem die mühsam errungene Einigung über die Rechtfertigungslehre durch die Erklärung «Dominus Iesus» im Herbst 2000 wieder in Frage gestellt. Der Frage, was Augsburg 1999 für den ökumenischen Prozess tatsächlich gebracht hat, soll nun an einer gemeinsamen Tagung in Bern vertieft nachgegangen werden.
Als Referenten konnten Prof. Dr. Pierre Bühler (Zürich), Prof. Dr. Eberhard Jüngel (Tübingen) und Kardinal Dr. Walter Kasper (Rom) gewonnen werden, für ein Podiumsgespräch neben den Genannten Prof. Dr. Silke-Petra Bergjan (Zürich), Prof. Dr. Barbara Hallensleben (Freiburg) und PD Dr. Patrick Streiff (Neuchâtel).


Bistum Basel

 

Ja, aber... oder Nein, falls nicht...!

Der Seelsorgerat der Bistumsregion Jura befasste sich an seiner Sitzung vom 12. Mai 2001 in Biel mit dem Konzept «Grossräumigere Regionalisierung». Er wurde durch Bischofsvikar Pierre Rebetez ausführlich über das Projekt informiert. Dass diese Diskussion spannend würde, wusste jede und jeder bereits im Vorfeld. Sieht doch das Konzept der Grossräumigeren Regionalisierung des Bistums ein Zusammengehen der Region Jura (Kanton Jura und französischsprachiger Teil des Kantons Bern) mit der Region Deutsch-Bern vor.
Pierre Rebetez wies auf die vielfältigen Probleme hin, welche die Zusammenarbeit und die Zusammengehörigkeit in unserem grossen Bistum erschweren und gar verunmöglichen.
Drei Arbeitsgruppen diskutierten die verschiedenen Fragestellungen und bildeten sich eine Meinung, welche anschliessend im Plenum zusammengefasst wurde.
Gewisse Teile des Konzeptes fanden breite Zustimmung, vor allem jene, die mehr Effizienz und Effektivität versprechen. Auf Verständnis stösst auch die grundsätzliche Idee einer Neueinteilung des Bistums und einer Vereinfachung der Entscheidungsprozesse und der Verbesserung der Kommunikationswege.
Doch hier steigen die Zweifel. Wer soll das bezahlen, vor allem dann, wenn die Zuständigkeit für Pastoral und Personelles an die Regionen delegiert wird? Dies verlangt nach gut ausgebildetem Personal. Gleichzeitig wird bezweifelt, ob die vorgesehenen Bischofsvikare, welche als Leiter der neuen Regionen eingesetzt werden, auch genügend ausgebildet seien, um Führungsfunktionen wahrzunehmen. Zu guter Letzt befürchten die Anwesenden eine weitergehende Hierarchisierung des Bistums ­ diese Gefahr liege dem Modell zu Grunde.
Am meisten zu reden gab natürlich das vorgeschlagene Zusammengehen mit dem deutschsprachigen Teil von Bern. Dem Seelsorgerat scheint es kaum vorstellbar, zwei sprachlich und kulturell derart unterschiedliche Regionen zusammenzuführen um daraus «eine» Region zu machen. Dazu berge dieses Zusammengehen ein gewisses Konfliktpotential, niemand wünsche sich eine Rückkehr in die 70er Jahre! Ein Mitglied des Rates brachte es auf den Punkt: Was sollen wir uns im Jura mit den Problemen der Touristen-Seelsorge in Interlaken auseinandersetzen?
Schlussendlich sagte das Plenum «Ja, aber» oder «Nein, falls nicht...»! «Ja, aber...» nur wenn alle Beschäftigten auf einem künftigen Regionaldekanat unbedingt zweisprachig sind und «Nein, falls nicht...» die Stelle des Bischofsvikar gesplittet wird ­ je zur Hälfte französisch sprechend im Jura und zur anderen Hälfte deutsch sprechend in Bern.
Die kulturellen Unterschiede zwischen Deutsch-Bern und der Region Jura sind gross. Der Seelsorgerat der Region Jura attestiert jedoch den anderen Regionen des Bistums ebensolche Probleme, denn es gibt in unserem weiträumigen Bistum grosse Gegensätze und vielfache kulturelle Unterschiede, sei es zwischen Schaffhausen und dem Berner Oberland oder zwischen Basel-Stadt und Zug.
Im Jura kämen diese Unterschiede eben ganz besonders zum Ausdruck, so sei beispielsweise die Jura-Region eher «pro Bischof» und Deutsch-Bern eher oppositionell. Aber auch bezüglich Liturgie und Katechese gehen beide Regionen verschiedene Wege. Die Jura-Region richte sich in Fragen der Jugendpastoral und bezüglich Religionsunterricht nach der Romandie und nicht nach Solothurn.
Der Seelsorgerat wünscht sich, dass die kulturellen Sensibilitäten bei dieser Grossräumigeren Regionalisierung vermehrt mit berücksichtigt werden!

Informationsstelle


Ausschreibung

Die auf den 30. September 2001 vakant werdende Pfarrerstelle Zeiningen (AG) im Seelsorgeverband Zeiningen-Zuzgen-Wegenstetten wird für einen Pfarrer zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Interessenten melden sich bitte bis zum 14. Juni 2001 beim Diözesanen Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail personalamt@bistum-basel.ch


Bistum Chur

 

Bischöfliche Missio canonica

Diözesanbischof Amédée Grab erteilte die Missio canonica an:
Toni Zimmermann, Stäfa, als Pastoralassistent des Pfarrers der Pfarrei Liebfrauen in Zürich mit der Aufgabe als Leiter der Bahnhofseelsorge.


Im Herrn verschieden

Baseli Giusep Albin, Pfarrer im Ruhestand
Der Verstorbene wurde am 12. September 1918 in Disentis/Mustér geboren und am 2. Juli 1944 in der Kathedrale Chur zum Priester geweiht. Stationen seines seelsorgerlichen Wirkens waren: Pfarrer von Camuns (1946­1950) und Pfarr-Provisor von Tersnaus (1948­1950), Pfarrer von Platta/Medel (1950­1956), Kaplan in Rueras/Tavetsch (1956­1965), Pfarrer von Tumegl/Tomils und Pfarr-Provisor von Papsels und Almens/Rodels (1965­1980), Seelsorger am Stadtspital Waid in Zürich (1989­1994). Seinen Ruhestand verbrachte er in Zürich (1989­1994) und in seinem Heimatort Disentis/Mustér ab 1994. Er verstarb im Altersheim S. Gions in Disentis/Mustér am 12. Mai 2001 und wurde am 16. Mai 2001 in Disentis/Mustér bestattet.


Bistum St.Gallen

 

Sargans-Vilters-Wangs

Pfarrinstallation von Felix Büchi

Am Wochenende vom 5./6. Mai ist Felix Büchi (1956) in den Pfarreien Sargans-Vilters-Wangs von Dekan Alois Fritschi feierlich in sein Amt als Pfarrer in dieser Seelsorgeeinheit eingesetzt worden. Felix Büchi, 1994 zum Priester geweiht, war von 1996 bis 1999 Domvikar in der Dompfarrei St. Gallen, hat dort eine längere Pfarrvakanz gemeistert und anschliessend ein Jahr Urlaub genommen, um im Ausland verschiedene Pastorationsmodelle kennen zu lernen.
Priesterlicher Mitarbeiter in der Seelsorgeeinheit ist Julius Pfiffner (1925), der seit 1952 Pfarrer in Vilters ist und als solcher altershalber seine Demission eingereicht hat. In Wangs hat der Pfarrer von Heiligkreuz, Stephan Hässig, als Pfarradministrator gewirkt. Die 18-monatige Vakanz in Sargans hat P. Wolfrid Zihlmann vom Kapuzinerkloster Mels nach dem Tod von Kanonikus und Pfarrer Albert Brunner überbrückt.
Im Dekanat Sargans gibt es in den 22 Pfarreien noch elf Priester, davon sind sechs im Pensionsalter.


Stellenausschreibung

Stein und Wildhaus

Die Pfarrstelle von Stein und Wildhaus im Oberen Toggenburg wird infolge Wegzugs des bisherigen Seelsorgers zur Wiederbesetzung ausgeschrieben. Auf den neuen Pfarrer wartet ein vielseitiges Arbeitsgebiet in Liturgie und Verkündigung, aber auch in Jugendarbeit und Katechese.
Bewerber melden sich bitte bis 11. Juni 2001 beim Diözesanen Personalamt, Klosterhof 6b, Postfach 263, 9001 St. Gallen.


Im Herrn verschieden

Vikar Dr. Josef Bless, St. Gallen
Nach langem, treuem und stillem Dienst an den Menschen und an der Wissenschaft ist Vikar Dr. Josef Bless in seinem 90. Lebensjahr am 12. Mai 2001 im St. Josefshaus in St.Gallen gestorben. Seinem Wunsch entsprechend wurde er am 17. Mai in seiner Heimatgemeinde Flums beerdigt.
Auswandern oder weiterstudieren ­ das waren im Frühjahr 1940 die Alternativen für sechs Neupriester, hatte doch der damalige Bischof Joseph Meile für die vierzehn neugeweihten Priester nur acht offene Stellen im Bistum. Josef Bless, 1912 in Flums geboren und dort aufgewachsen, entschied sich für ein zusätzliches Studium der Nationalökonomie in Freiburg i.Ü. und schloss dieses ab mit der Dissertation «Das Wesen des Kapitals. Eine kapitaltheoretische Untersuchung». Das Schreiben wurde in der Folge zu seinem Beruf und sozialethische Fragen liessen ihn nicht mehr los. Von 1945 bis 1952 war Josef Bless Redaktor am christlichsozialen Tagblatt «Hochwacht» in Winterthur. Gleichzeitig redigierte er das Wochenblatt «Arbeiter» des damaligen katholischen Arbeitervereins. Sein Buch über die 1961 von Papst Johannes XXII. herausgegebene Sozialenzyklika «Mater et magistra» fand in- und ausserhalb des kirchlichen Raumes hohe Anerkennung. Geschätzt wurden auch seine Vorlesungen an der Hochschule St. Gallen und seine Radiovorträge; als gefragter Referent trat er in vielen Gremien auf.
Von 1968 bis 1983 war Josef Bless als Vertreter der Region Werdenberg/Sargans Mitglied des katholischen Administrationsrates, der Exekutive des Katholischen Konfessionsteils. Wertvoll war auch sein jahrelanges Mitwirken in der diözesanen Kommission Politisch-wirtschaftlicher Bereich.
Ab 1952 bis zu seinem Eintritt ins Pflegeheim St. Josefshaus anfangs 1999 gehörte Vikar Josef Bless zu St. Georgen in St. Gallen. Er hat diese Pfarrei als Priester mitgetragen, mehr als einmal längere Pfarrvakanzen gemeistert und priesterliche Dienste bis weit über 80 geleistet. Im Seminar St. Georgen führte der Sozialethiker die jungen Theologen in die katholische Soziallehre ein, als Präses der Jungmannschaft machte er die jungen Leute mit Grundfragen sozialer Marktwirtschaft vertraut.
Der Tod ist als Erlöser ans Bett von Josef Bless getreten, der seine Talente als Seelsorger und Wissenschafter zum Wohle vieler vielfältig genutzt hat.


Bistum Lausanne, Genf und Freiburg

 

Ernennung

Bischof Bernard Genoud hat Pfr. Francis Ducrey, bisher Pfarrer in Plasselb, zum Pfarrer von Schmitten (FR) ernannt, mit Amtsantritt auf den 1. Januar 2002. Der bisherige Pfarrer Konstanz Schwartz tritt in den Ruhestand.


© Schweizerische Kirchenzeitung - 2001