18/2001 | |
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Amtlicher Teil |
Anlässlich ihrer jährlichen Studientage vom 25.26. April
2001 in St. Niklausen (OW) haben die Schweizer Bischöfe folgende Erklärung
verabschiedet:
Die SBK unterstützt das Referendum gegen die vom Parlament beschlossene
Fristenregelung. Sie unterstreicht die Unantastbarkeit des menschlichen
Lebens. Die SBK wiederholt zudem ihre Forderung nach verstärkten Hilfeleistungen
für Frauen, die durch eine Schwangerschaft in eine Notlage geraten
sind, und nach einer konsequenten Familienpolitik.
Die SBK begrüsst es, dass verschiedene Parteien und Gruppen das Referendum
gegen die vom Parlament beschlossene Fristenregelung ergriffen haben. Entgegen
ihrer Gewohnheit, während eines laufenden Referendums keine Stellungnahme
abzugeben, meldet sich die SBK diesmal zu Wort, weil es sich beim Schutz
des menschlichen Lebens um eine ethische Grundfrage höchster Wichtigkeit
handelt und weil die Ablehnung der Fristenregelung den Weg für bessere
Lösungen öffnet.
Die SBK weiss sich verpflichtet, ihre Stimme klar zum Schutz der unantastbaren
Würde des menschlichen Lebens zu erheben. Für die Bischöfe
gilt diese Unantastbarkeit der menschlichen Person vom Moment der Zeugung
an bis zum Augenblick des Todes. «Du sollst nicht töten»:
Jedes Leben ist ein Geschenk Gottes und somit unverfügbar.
Mit der gleichen Klarheit, wie sie für die Würde des Lebens und
seine Unantastbarkeit eintreten, fordern die Bischöfe zudem erneut
Wege und Hilfestellungen, die Frauen in schwierigen Situationen nicht allein
lassen. In diesem Sinne hat sich die SBK wiederholt für eine kinderfreundliche
und familienfördernde Politik eingesetzt (vgl. Pressecommuniqué
der SBK vom 8. September 1997, auf ihrer Internetseite: http://www.kath.ch/sbk-ces-cvs/d/presse/meldungen/Pdp,%20avortement%2097%20-d.RTF).
Die SBK hat ihre eigene Überzeugung in neun Leitsätzen zum Schwangerschaftsabbruch
verdeutlicht. Diese sind ab heute im Internet und demnächst im Druck
verfügbar (neun Leitsätze zum Schwangerschaftsabbruch Veröffentlichungen
der Theologischen Kommission der SBK Kirche und Öffentlichkeit)
(http://www.kath.ch/sbk-ces-cvs/d/presse/meldungen/Leitsatze_Endfassung.rtf).
In diesen Leitsätzen wird an die komplexe Fragestellung, an die ethischen
Probleme und die sozialpolitischen Zusammenhänge erinnert, die in der
Frage des Schwangerschaftsabbruches berücksichtigt werden müssen.
Am Sonntag, 13. Mai 2001, wird in der Pfarrkirche von Saignelégier
(JU) Weihbischof Denis Theurillat Christophe Wermeille von
Le Bémont in Delémont für den ständigen Dienst als
Pastoralassistent im Bistum Basel mit der Institutio beauftragen.
Die Feier beginnt um 16.00 Uhr. Seelsorgerinnen und Seelsorger, die an der
Feier teilnehmen wollen, mögen sich mit Albe und weisser Stola (bzw.
mit Albe) um 15.30 Uhr im Pfarreisaal einfinden.
Felix Weder-Stöckli als Gemeindeleiter der Pfarrei Bruder Klaus, Biel, per 29. April 2001.
Helene Hagemann als Pastoralassistentin der Pfarrei Bruder Klaus, Biel, mit zusätzlicher Verantwortung für den Bereich der Katechese per 29. April 2001.
Die vakante Pfarrstelle Laufen (BL) wird für einen Pfarrer zur Wiederbesetzung
ausgeschrieben (siehe Inserat).
Die vakante Pfarrstelle Meisterschwanden/Fahrwangen wird auf den 1. August
2001 für einen Pfarrer oder eine Gemeindeleiterin/ einen Gemeindeleiter
zur Wiederbesetzung ausgeschrieben (siehe Inserat in SKZ Nr. 17 vom 26.
April 2001).
Interessierte Personen melden sich bitte bis 24. Mai 2001 beim Diözesanen
Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail personalamt@bistum-basel.ch
Dr. Alfred Bölle, emeritierter Offizial, zurzeit noch wohnhaft in
4915 St. Urban, hat ab 1. Juni 2001 folgende neue Adresse: Dr. Alfred Bölle,
Rosenweg 35, 4500 Solothurn (Telefon 032-6211006).
Im Personalverzeichnis der Diözese Basel 2001 ist Dr. Alfred Bölle
fälschlicherweise unter der Pfarrei Aeschi (SO) aufgeführt. Wir
bitten um Nachsicht bei der entstandenen Komplikaton wie um Kenntnisnahme
der neuen aktuellen Adresse.
Franz Dilger, emeritierter Professor, Hitzkirch
Am 21. April 2001 starb in Hitzkirch der emeritierte Professor Franz Dilger.
Am 15. Februar 1910 geboren, empfing der Verstorbene 1936 die Priesterweihe.
Er wirkte als Vikar in Grenchen von 19361939. Von 19391945 widmete
er sich weiteren Studien in Freiburg und Zürich. Von 19451960
wirkte er als Rektor an der Mittelschule in Willisau und von 19601972
als Direktor am Kantonalen Lehrerseminar in Hitzkirch. Von 1972 bis zu seinem
Tod lebte er in der Pfarrei Hitzkirch. Er wurde am 26. April 2001 in Hitzkirch
beerdigt.
Paul Stebler, emeritierter Pfarrer, Basel
Am 18. April 2001 starb in Basel der emeritierte Pfarrer Paul Stebler. Am
23. Oktober 1925 geboren, empfing der Verstorbene 1956 die Priesterweihe.
Er wirkte als Vikar in Balsthal (19561960) und Breitenbach (19601964).
Von 19641973 war er Pfarrer in Witterswil und von 19731974 emeritierter
Pfarrer in Reinach (BL). Von 19741993 wirkte er als Kaplan in Menzingen.
Von 19931996 nahm er Wohnsitz in Mallorca und wirkte danach bis zu
seinem Tod als emeritierter Pfarrer in Basel. Er wurde am 24. April 2001
in Basel beerdigt.
Hans Renggli, emeritierter Pfarrer, Finsterwald
Am 14. April 2001 starb in Finsterwald der emeritierte Pfarrer Hans Renggli.
Am 5. März 1920 geboren, empfing der Verstorbene 1947 die Priesterweihe.
Er wirkte als Vikar in Bichelsee (TG) (19471950) und in Mümliswil
(SO) (19501952) und als Kaplan in Hitzkirch von 19521966. Danach
war er Pfarrer in Neuenhof (19661978) und in Wangen a.A./Niederbipp
(19781986). Von 1986 bis zu seinem Tod wirkte er als emeritierter Pfarrer
in Finsterwald. Er wurde am 20. April 2001 in Entlebuch beerdigt.
Bischof Amédée Grab ernannte:
Alexi Manetsch, Pfarradministrator von Disentis/Mustér (GR), zum
Pfarrer dieser Pfarrei. Er bleibt dabei, wie bisher, auch Pfarrer von Tujetsch
und Pfarr-Rektor von Rueras.
Don Bruno Capparoni SC, Pfarradministrator von Roveredo (GR), zum Pfarrer
dieser Pfarrei.
Domherrn Guido Kolb, Pfarradministrator der Pfarrei Herz Jesu-Wiedikon,
zusätzlich zum Pfarradministrator der Pfarrei St. Felix und Regula,
Zürich-Hard.
P. Teodor Marian Wyrzykowski zum Spiritual im Benediktinerinnenkloster St.
Niklaus von Flüe in Melchtal.
Die bischöfliche Missio canonica erhielt:
Martin Pedrazzoli-Kälin als Pastoralassistent des Pfarradministrators
der Pfarrei Elgg (ZH) mit der Aufgabe der Gemeindeleitung.
Infolge Demission des bisherigen Amtsinhabers wird die Pfarrei Susch-Zernez
(GR) für einen Pfarrer oder einen Gemeindeleiter/ eine Gemeindeleiterin
zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Interessenten mögen sich melden bis zum 25. Mai 2001 beim Sekretariat
des Bischofsrates, Postfach 133, 7002 Chur.
P. Ulrich Bulgheroni OSB, Pfarrer im Ruhestand, Engelberg
Im Kloster Engelberg starb am 17. April 2001 P. Ulrich Bulgheroni. Er wurde
am 3. Dezember 1915 in Goldach (SG) geboren, trat am 29. Oktober 1937 in
die Benediktinergemeinschaft von Engelberg ein und empfing am 1. Mai 1941
die Priesterweihe. Die grösste Zeit seines Priestertums war der Seelsorge
in der Pfarrei Engelberg gewidmet. Von 1941 bis 1943 war P. Ulrich als Unterpfarrer
dort verpflichtet und dann nach zwei Einsätzen in St. Iddazell und
Wil ab 1956 ohne Unterbruch bis 1997 Pfarrer in der weitverzweigten Pfarrei
Engelberg. In der Gemeinde wie im Kanton genoss er grosses Ansehen und sein
ausgleichendes Wort als langjähriger Schulpräsident wie als Mitglied
des kantonalen Erziehungsrates war sehr geschätzt. Ab 1997 lebte er
im Ruhestand, der überschattet war vom Kreuz vieler Krankheiten. Am
20. April 2001 wurde er in der Gruft des Klosters bestattet, wobei ihm eine
dankbare Pfarrei in voll besetzter Kirche die letzte Ehre erwies. Er ruhe
in Frieden.
Giusep Caviezel, Pfarrer im Ruhestand
Der Verstorbene wurde am 5. Juni 1914 in Siat (GR) geboren und am 2. Juli
1939 in Chur zum Priester geweiht. Stationen seines seelsorgerichen Wirkens
waren: Pfarrer in Paspels (GR) von 19391944, Kaplan in Rueras (GR)
von 19441955. Von 19551964 wirkte er an verschiedenen Orten im
Kanton Luzern. Nach seiner gesundheitsbedingten Rückkehr ins Bündnerland
folgten verschiedene kürzere Einsätze als Pfarrer von Cumbels
und Morissen, als Pfarrer von Ruschein und Ladir, als Spiritual im Altersheim
Bodmer in Chur, als Aushilfsseelsorger in Domat-Ems, als Spiritual in verschiedenen
Häusern in Davos. Ab 1980 verbrachte er seinen Ruhestand im Betagtenwohnheim
in Vaduz (FL). Nach kurzem Spitalaufenthalt verstarb er am 17. April 2001
in Graz/Österreich und wurde am 19. April 2001, seinem Wunsch entsprechend,
in stiller Feier in Vaduz bestattet.
Max Fuchs, Pfarr-Rektor im Ruhestand
Der Verstorbene wurde am 6. September 1914 in St. Gallen geboren und am
3. Juli 1938 in Chur zum Priester geweiht. Seine ganze seelsorgerliche Tätigkeit
galt verschiedenen Pfarreien im Kanton Zürich. Er wirkte als Vikar
in St. Peter und Paul, Winterthur, von 19381940, als Vikar in Bülach,
von 19401955, als Pfarrvikar in Zollikerberg, von 19551965, als
Pfarr-Rektor in Fischenthal, von 19651981. Die Jahre seines Ruhestandes
verbrachte er in Wald (ZH), wo er am 24. April 2001 verstarb und am 30.
April 2001 bestattet wurde.
Auf Ende Juni 2001 hat Christina Manz als Leiterin der Arbeitsstelle
JW/BR Uznach gekündigt. Nach einer intensiven Ausmarchung aus drei
Kandidaten hat die Kantonsleitung den 35-jährigen Roland Kressibucher,
Wattwil, per 1. Juli 2001 zum neuen Stellenleiter gewählt. Der Ordinariatsrat
wie auch der Administrationsrat haben die Wahl bestätigt.
Als Gruppen- und Scharleiter der Jungwacht Wattwil hat sich Roland Kressibucher
während sieben Jahren in der Freizeit intensiv in der kirchlichen Jugendarbeit
engagiert. Dass er als gelernter Vermessungszeichner auch bestens mit schwierigen
Jugendlichen umzugehen versteht, hat er während den letzten drei Jahren
im beruflichen Erziehungsalltag bewiesen.
Der Bischof von Sitten, Mgr. Norbert Brunner, hat folgende Ernennungen
für den französischsprachigen Teil des Bistums gemacht:
Pfarrer Raphaël Ravaz (1937), bisher Pfarrer von Savièse, zum
Pfarrer in solidum in der Seelsorgeregion von Nendaz. Er wird in Basse-Nendaz
Wohnsitz nehmen.
Pfarrer Grégoire Zufferey (1963), bisher Pfarrer in solidum in der
Seelsorgeregion von Nendaz, wohnhaft gewesen in Salins, zum Pfarrer von
Savièse.
Pfarrer Gabriel Dubosson (1940), bisher Pfarrer in solidum in der Seelsorgeregion
von Nendaz, wohnhaft gewesen in Basse-Nendaz, zum Pfarrer von Vissoie und
Grimentz.
Pfarrer Joël Pralong (1956), bisher Pfarrer von Vissoie und Grimentz,
zum Pfarrer in solidum in der Seelsorgeregion von Nendaz. Er wird Wohnsitz
in Salins nehmen.
Pfarrer Daniel Reynard (1960), Pfarrer von Chalais, wird zusätzlich
Pfarrer von Vercorin. Pater Bernard Maillard OFMCap (1917) tritt in seinen
wohlverdienten Ruhestand.
Die Ernennungen treten anfangs Herbst 2001 in Kraft.
Die Bistumsleitung wünscht Pater Bernard Maillard einen segensreichen
und erholsamen Ruhestand.
Karl Schmid, alt Pfarrer
Am Sonntag, 22. April 2001, ist im Spital von Brig in den Nachmittagsstunden
alt Pfarrer Karl Schmid im Alter von 68 Jahren gestorben. Er stand im 42.
Jahr seines Priestertums.
Karl Schmid wurde am 24. November 1933 in Bellwald geboren. Am 7. Juni 1959
wurde er von Bischof Nestor Adam zum Priester geweiht. Danach wirkte er
von 19591968 als Vikar in Naters. Von 19681976 wurde er zum Pfarrer
von Guttet-Feschel und Albinen ernannt; von 19761981 zum Vikar in Leuk-Stadt;
von 19811994 zum Pfarrer von Ried-Brig und von 19941999 wiederum
zum Pfarrer von Guttet-Feschel.
1999 trat er aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand. Er zog
sich nach Claro im Tessin zurück, wo er bis zu seinem Spitalaufenthalt
anfangs Februar 2001 blieb.
Die Beerdigung fand am 25. April 2001 in Bellwald statt.
Das Regionalkapitel (die Delegiertenversammlung) der Deutschschweizer
Kapuziner wählte Br. Thomas Egger als Nachfolger von Br. Fortunat Diethelm
zum Oberen der Deutschschweizer Region. Br. Thomas (Jahrgang 1944) lehrt
am Gymnasium Appenzell Mathematik. Das Kapitel bestätigte die Regionalräte
Br. Niklaus Kuster (Schwyz) und
Br. Willy Anderau (Zürich) in ihrem Amt und bestimmte Br. Crispin Rohrer
(Brig) und
Br. Josef Hollenstein (Rapperswil) zu neuen Ratsmitgliedern.
Beim Hauskapitel am 23. April 2001 der Missionare von der Hl. Familie
in Nuolen (SZ) wurde für den bisherigen Amtsinhaber
P. Robert Camenzind neu als Superior P. Josef Vögtli aus Seewen (SO)
gewählt. P. Vögtli (Jahrgang 1941) war bisher Präfekt und
Schülerseelsorger am ordenseigenen Christkönig-Kolleg und weitherum
in der Aushilfsseelsorge tätig. Seine beiden Assistenten sind P. Heinz
Derendinger und P. Bernhard Gischig.
Die Delegiertenversammlung der Ursulinen hat Sr. Francisca Kaelin für weitere sechs Jahre zur Generaloberin gewählt. Sr. Francisca (Jahrgang 1945) wird von Sr. Pascale Mollard als Assistentin und den Ratsschwestern Sr. Marie-Brigitte Seeholzer und Sr. Anne-Véronique Rossi unterstützt.