15-16/2001

INHALT

Amtlicher Teil

 

Alle Bistümer

 

Vertrauen in die Priester

Wenn man den Berichten, die in den letzten Wochen in einer grossen Zahl der Schweizer Medien, vor allem in der Westschweiz, erschienen sind, Glauben schenken soll, dann stimmt überhaupt nichts mehr bei den Priestern der katholischen Kirche. Die Hälfte von ihnen, so wird suggeriert, hätte zu einer Frau eine heimliche Beziehung, die mit ihrem zölibatären Leben unvereinbar ist, und viele von ihnen lebten ihren pädophilen Neigungen nach und würden so ihre Autorität missbrauchen, die sie Kindern gegenüber haben.
Die Schweizer Bischöfe können es nicht zulassen, dass Dinge geschrieben und gesagt werden, die nicht mit der Realität des priesterlichen Lebens heute übereinstimmen. Sicher sind hier und dort Probleme entstanden; das soll nicht in Abrede gestellt sein. Sicher ist auch das Zölibat am Anfang des 21. Jahrhunderts eine schwierige Berufung. Trotzdem lebt eine Mehrheit der Priester ihr Amt in vorbildlicher Weise. Sie fühlen sich dabei als moderne Menschen glücklich und gestalten ihr Leben ohne besonderen Frust.
Es werden uns absolut unüberprüfbare Statistiken unterschoben, die darauf abzielen, zu beweisen, dass jeder zweite Priester gar nicht zölibatär lebe. Beweise sind gefordert, soll es sich hier nicht nur um billige Unterstellungen handeln. Es ist klar, dass wir von unserer Seite keine Statistik führen, die den Gegenbeweis zu solch diffamierenden Aussagen antreten könnte. Noch einmal, es wäre wenig realistisch, abzustreiten, dass es kirchliche Mitarbeiter gibt, die Schwierigkeiten in ihrem affektiven Leben kennen. Wenn dieses Phänomen allerdings verallgemeinert wird und als Hauptargument gegen den Zölibat der Priester dient, dann wird hier ein voreiliger Schluss gezogen, den wir so nicht nachvollziehen können. Die Zölibatsfrage von dieser Seite anzugehen ist wohl der falsche Weg.
Wenn im Zusammenhang von pädophilen Neigungen sich gewisse Priester strafbar machten, so mussten oder müssen sie sich vor der Justiz verantworten. Sind sie schuldig gesprochen, so haben sie ihre Strafe wie jeder Mann und jede Frau zu verbüssen. Darüber hinaus gelten für sie jene Sanktionen, die von der kirchlichen Gesetzgebung vorgesehen sind.
Es ist nicht korrekt, eine ganze Personengruppe in Verruf zu bringen, ohne der Gesamtheit gegenüber den geringsten Beweis anzutreten. Diese Art diffamierender Argumentation ist auf Unlauterkeit begründet. Es wurde hie und da geschrieben, dass in der Kirche das Gesetz des Schweigens gelte. Vielleicht ist tatsächlich in einigen Fällen die Kommunikation schlecht geflossen. Vielleicht hat auch die Absicht, einen möglicherweise Unschuldigen oder ein Opfer zu schützen, dazu geführt, ungenügend zu informieren. Die Kirche drückt sich jedenfalls nicht vor dem Recht noch will sie dies in irgendeiner Weise behindern.
Es ist den Schweizer Bischöfen ein grosses Anliegen, ihren Priestern ihr Vertrauen auszusprechen. Auch wenn ihre Berufung manchmal in den Augen unserer Gesellschaft missverstanden wird, ist sie doch eine kostbare Perle, die es wert ist, gegen Anwürfe geschützt zu werden. In jenen Fällen, in denen es bewiesen ist, dass ein Seelsorger ein Fehlverhalten begangen hat, liegt es an den Bischöfen, die Opfer um Vergebung zu bitten. Des Weiteren liegt es am staatlichen und kirchlichen Recht, die Fehlbaren zur Rechenschaft zu ziehen!

Das Präsidium der
Schweizer Bischofskonferenz


Bistümer der deutschsprachigen Schweiz

 

Einführungskurs in den Kommunionspendedienst

Samstag, 5. Mai 2001, 13.15­17.30 Uhr im Pfarreiheim Guthirt, Zug. Anmeldungen (über die Pfarrämter) bis 26. April an: Liturgisches Institut, Gibraltarstrasse 3, 6003 Luzern, Telefon 041-2287323, Fax 041-2287326.


Neuer Studienbeginn Liturgie im Fernkurs

Mit dem 1. Oktober 2001 beginnt das nächste Kursangebot von «Liturgie im Fernkurs». Der Kurs möchte sowohl liturgische Grundkenntnisse vermitteln als auch zur Erweiterung und Vertiefung des persönlichen liturgischen Wissens beitragen. Informationen erteilt das Liturgische Institut, Gibraltarstrasse 3, 6003 Luzern, Telefon 041-2287323, Fax 041-2287326.


Bistum Basel

 

Priesterrat/Rat der Diakone, Laientheologinnen und Laientheologen

Mit der Konstituierenden Sitzung vom 27./28. März 2001 im Seminar St. Beat Luzern begann für den Priesterrat und den Rat der Diakone, Laientheologinnen und Laientheologen eine neue Amtsperiode.
Bischof Kurt Koch begrüsste die Mitglieder der Räte und verwies dabei auf das Zweite Vatikanische Konzil, wodurch das wiederentdeckte und neu belebte Presbyterium der Priesterrat seine ekklesiologische Grundlage erhielt. Bischof und Priesterrat, aufeinander verwiesen und angewiesen, seien gehalten, im gemeinsamen Dienst die notwendigen Massnahmen zur Leitung der Ortskirche zu beraten. In analoger Weise gelte dies auch vom Rat der Diakone und der Laientheologinnen und Laientheologen, den es in unserem Bistum angesichts der grossen Zahl von Laientheologinnen und Laientheologen und von ständigen Diakonen auch gibt und geben muss.

Grossräumigere Regionalisierung des Bistums Basel

Generalvikar Rudolf Schmid präsentierte dem Rat das Konzept der «Grossräumigeren Regionalisierung des Bistums Basel» und führte ein in die Vernehmlassung. Er betonte, dass dieses Konzept ein pastorales Anliegen sei und nicht einfach am «grünen Tisch» in Solothurn entstanden sei. Darauf diskutierten die Räte in Untergruppen, gebildet entlang den im Konzept vorgesehenen Bistumsregionen, Vor- und Nachteile des Projektes und formulierten positive und negative Elemente aus zur Rückmeldung und zur Meinungsbildung im Plenum. Die Räte beriefen danach eine Arbeitsgruppe zur Erarbeitung und Verabschiedung einer gemeinsamen Stellungnahme zum Konzept der «Grossräumigeren Regionaliserung». Dieser Arbeitsgruppe gehören an: Lukas Amrhyn, Helen Hagemann, Rudolf Schmid und Ueli Windlinger.

Wahlen

Für den Priesterrat galt es einen neuen Ausschuss zu wählen. Der Ausschuss setzt sich neu wie folgt zusammen: Bucher Hans Peter, Aarau; Gatti Franco, Muttenz; Kemmler Stefan, Neuhausen am Rheinfall; Saravanja Ilija, Aarau, und Schaller Christian, Binningen.
Und zwei Mitglieder des Rates der Diakone und der Laientheologinnen und -theologen: Helen Hagemann, Biel, und Andreas Wieland, Gachnang.
Als Vertretung im Seelsorgerat wurde Josef Bründler OFMCap, Solothurn, delegiert.
In die Kommission Bischöfe und Priester wurden Christian Schaller, Binningen, und Lukas Amrhyn, Villmergen, delegiert.
Und Josef Schönenberger, Luzern, wird als Vertreter in den Aktionsrat des Fastenopfers delegiert.

Schlussgedanken

Die beiden Räte sind ein Gefäss der gegenseitigen Beziehungen, der Kommunikation und der Pflege von Kontakten untereinander, aber auch mit dem Bischof und den Vertretern/Vertreterinnen des Ordinariats. Dies wurde auch ausgiebig wahrgenommen und neben den liturgischen Feiern, gemeinsam mit der Seminargemeinschaft, verbrachten die Mitglieder der Räte auch fröhliche Stunden in entspannter Atmosphäre.

Informationsstelle


Diözesaner Seelsorgerat

Der Diözesane Seelsorgerat beschäftigte sich an der Zusammenkunft vom 6./7. April 2001 in der Propstei Wislikofen mit Fragen zu seinen Aufgaben und Kompetenzen im Dialog mit dem Bischofsrat, im Weiteren mit der Meinungsbildung zum Konzept «Grossräumigere Regionalisierung des Bistums Basel», und diskutierte die Frage der «Sterbehilfe».
Der Diözesane Seelsorgerat des Bistums Basel wandte sich vergangenes Jahr an den Bischofsrat mit einer Reihe von Fragen zu Positionierung, Nutzen und Kompetenzen des Rates. In seiner Klausurtagung im Februar 2001 hat sich der Bischofsrat mit diesen Fragen befasst und dem Seelsorgerat eine Antwort zugestellt.
Im Seelsorgerat wurde die Antwort mit Genugtuung entgegengenommen und dem Bischofsrat für den ermöglichten Dialog gedankt. Die Probleme, mit denen sich der Seelsorgerat auseinander zu setzen habe, seien oft immer dieselben! Dadurch entstehen Debatten, die kaum je zu einer einheitlichen Meinung führen könnten. In Kleingruppen wurde dieses Dilemma ausführlich diskutiert und das Schlussplenum formulierte die Wünsche der Mitglieder des Rates: Schaffen eines Themengefässes, Verbesserung von Öffentlichkeitsarbeit und Informationsaustausch, Zulassen einer Meinungsvielfalt.

Grossräumigere Regionalisierung

Zur Vorbereitung der Vernehmlassung zum Konzept «Grossräumigere Regionalisierung des Bistums Basel» wurden in Kleingruppen die Meinungen und Fakten zusammengetragen. Generell findet das Konzept eine breite Zustimmung. Dieses ermögliche in der interkantonalen Zusammenarbeit Neues zu entdecken. Der Einbezug von Frauen und Laien in die leitenden Gremien verbessere die Zusammengehörigkeit in Verantwortung und im kulturellen Bereich. Bedenken erhoben sich hinsichtlich der Zusammensetzung der Regionen und der finanziellen Folgen. Die Resultate der Gruppenarbeit fliessen nun in die Vernehmlassung des Seelsorgerates, welche im Juni verabschiedet werden soll.

Sterbehilfe

Die Diskussion zum Thema «Sterbehilfe» zeigte ein breit gefächertes Meinungsbild. So forderten die Votantinnen und Votanten unter anderem ein stärkeres Engagement der Seelsorge in Alters- und Pflegeheimen (Gottesdienste, Besuche usw.). Die Entwicklung einer «Sterbenskultur» in Alters- und Pflegeheimen gehöre ebenso zu den Aufgaben wie die Schaffung einer «Lebensatmosphäre», die zu einem Umfeld führe, das auch in schwierigen Situationen lebenswert sei.
Die Tatsache, dass es mehrheitlich Frauen sind, die sich um Besuche bei Kranken und Betagten kümmern, führte zum ausdrücklichen Wunsche, dass gerade im Jahr der Freiwilligenarbeit die Männer aufgefordert werden müssten, sich ebenso in dieser Aufgabe zu engagieren.

Arbeitsschwerpunkte

Der Seelsorgerat beschäftigt sich im laufenden Jahr mit der «Familienpastoral» und «Neuen Bewegungen» und will für die nächste Amtsperiode, welcher wohl wieder neue Mitglieder angehören werden, eine gute Ausgangslage schaffen.

Die Präsidentin, Renate Falck, führte kompetent durch diese gut vorbereitete Zusammenkunft. Momente der Besinnung, eine gemeinsame Eucharistiefeier mit Bischof Kurt Koch und viele Gelegenheiten zum Gedankenaustausch im kleinen Kreise hinterliessen bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen einen positiven Eindruck.

Informationsstelle


Ausschreibungen

Die vakante Pfarrstelle Pfaffnau/Roggliswil wird für eine Gemeindeleiterin/einen Gemeindeleiter zur Besetzung ausgeschrieben (siehe Inserat).
Die auf den 1. Januar 2002 vakant werdende Pfarrstelle Klingnau im Seelsorgeverband Rechtes Unteres Aaretal wird für einen Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin zur Wiederbesetzung ausgeschrieben. Total sind 150­180 Stellenprozente zu besetzen.
Interessierte Personen melden sich bitte bis 3. Mai 2001 beim Diözesanen Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail personalamt@bistum-basel.ch


Bistum Chur

 

Bistumsjugendtreffen

«Sounds ­ es gibt eine Antwort auf die Eintönigkeit»: Das Motto des diesjährigen Bistumsjugendtreffens am 1. April in Chur war Programm. Rund 200 Jugendliche aus dem ganzen Bistum erlebten einen Tag lang eine mehrstimmige, klangvolle und farbenfrohe Kirche, wie man es sich viel öfter wünscht.
Schon bei der Begrüssung im Rittersaal des bischöflichen Schlosses wurden die Teilnehmenden mit einem rhythmischen afrikanischen Lied eingestimmt. Um die Verbundenheit mit dem Basler Bistumsjugendtreffen auszudrücken, wurde eine Telefonverbindung nach Solothurn hergestellt. Besonders die Grussworte des Weihbischofs von Basel und neuen Schweizer Jugendbischofs, Denis Theurillat, wurden mit herzlichem Applaus beantwortet.

Priesterberuf oder tamilischer Tanz

Den Jugendlichen fiel es wohl nicht leicht, eines der beinahe 20 Ateliers auszuwählen: Sollte man einen tamilischen Tanz für den Gottesdienst erlernen, etwas über den Priesterberuf erfahren oder die Wege der Gotteserfahrung in einem Orden kennen lernen? Sollte man in einem Kreativ-Atelier christliche Symbole herstellen oder sich von einer Hebamme das Wunder der Geburt erklären lassen? Man konnte die Königin der Instrumente, die Orgel, entdecken oder sich in die Geheimnisse des gregorianischen Chorals einführen lassen. Es gab die Möglichkeit, der Bibel auf neue Weise zu begegnen, eine moderne heilige Ärztin, Ehefrau und Mutter in Bezug auf den Schutz des ungeborenen Lebens zu befragen, und moderne Musik mit christlichem Hintergrund kennen zu lernen.

Begegnung mit dem Bischof

Wie im vergangenen Jahr sollte die Begegnung mit dem Bischof ein gegenseitiger Erfahrungsaustausch sein. Spontan und herzlich reagierte Bischof Amédée Grab auf die Rückmeldungen aus den Ateliers, vor allem auf den Bericht vom Weltjugendtreffen 2000 in Rom. Ein Höhepunkt war eine Pantomime zum Thema der Erlösung des Menschen aus der Finsternis der Gottesferne. Die jungen Laiendarstellerinnen haben auf eindrückliche Weise gezeigt, wie die Kunstform der Pantomime für die Glaubensverkündigung verwendet werden kann.

Vielstimmiger Gottesdienst

Das Jugendtreffen fand einen festlichen Abschluss mit der Eucharistiefeier in der Kathedrale. Moderne Kirchenlieder wechselten mit Gesängen aus anderen Ländern und gregorianischem Choral. Einmal mehr ermutigte der Bischof zu einem frohen Glauben, der sein Fundament nicht in den oft allzu menschlichen Strukturen der Kirche hat, sondern in der gelebten Freundschaft mit Jesus Christus, der immer noch gerade auch junge Menschen begeistern kann. Den Dank und Lobpreis für die erfahrene Güte Gottes brachte ein tamilischer Tanz zum Ausdruck. Zum Abschied stiegen Hunderte von bunten Luftballons in den tiefblauen Abendhimmel. Im Licht der Sonne trugen sie mindestens ebenso viele gute Wünsche zum Himmel.

Christoph Casetti


Konstituierung der Pastoralkonferenz der Diözese Chur

Die Diözesane Pastoralkonferenz des Bistums Chur hat sich unter der Leitung von Bischof Amédée Grab konstituiert. Drei Vertreterinnen aus den Bistumsregionen wurden in den Ausschuss gewählt. Erster Beratungsgegenstand werden die Pfarreiräte, deren Stellenwert und neu zu fassenden Richtlinien sein.
Die Pastoralkonferenz tritt im Bistum Chur an die Stelle des früheren Diözesanen Seelsorgerats. Dieser hatte sich vor zehn Jahren im Zusammenhang mit dem Bistumskonflikt nicht konstituiert. Während Jahren hatte ein Ersatzgremium die Lücke zu füllen versucht. Wie bereits seit längerem angekündigt trafen sich nun ­ eingeladen vom Diözesanbischof ­ Delegierte und Berufene der neu formierten Diözesanen Pastoralkonferenz des Bistums Chur Mitte Februar in Einsiedeln zu ihrer konstituierenden Sitzung. Das Gremium umfasst im Wesentlichen Vertretungen der kantonalen Seelsorgeräte und hat die Koordination deren Arbeiten ­ so weit das bistumsweit pastoral hilfreich ist ­ zum Ziel.
Die erste Kennenlern- und Ausspracherunde zeigte, dass weder Bischof und Bistumsleitung noch Teilnehmende mit fixen Vorstellungen zum Start dieser Pastoralkonferenz angereist waren. Die Diskussion ergab denn auch, dass man mit der Arbeit bewusst pragmatisch, Schritt für Schritt beginnen will. Drei bis vier Sitzungen jährlich sollen themenzentrierter Arbeit gelten. Bei vorhandenen Ressourcen ansetzend wurde beschlossen, sich zunächst der Bedeutung und Ermutigung der Pfarreiräte zu widmen und dabei die für sie geltenden Richtlinien vereinheitlichend zu überarbeiten. In zweiter Priorität wird sich das Gremium der Ehe- und Familienpastoral (Hauptakzent Ehevorbereitung) annehmen. Weitere Themenbereiche werden der Religionsunterricht und Fragen des Verhältnisses Staat­Kirche unter pastoralen Gesichtspunkten sein. Der Diözesanbischof erhofft sich von seinem neuen diözesanen Beratungsgremium (neben dem Priesterrat) Impulse zu einem dynamischen kirchlichen Leben im Bistum, Förderung einer lebendigen Seelsorgetätigkeit und ein nuancierteres Wahrnehmen der Wirklichkeit.
In den Ausschuss wurden gewählt: Jean Drummond-Young (Zürich/Glarus), Gabriele Perito-Maag (Urschweiz) und Christa Regli (Graubünden). Anlässlich einer ersten Ausschuss-Sitzung wird aus diesem Damentrio die Ausschuss-Präsidentin im Einvernehmen mit Bischof Amédée Grab, dem Präsidenten der Konferenz, erkoren werden.

Georg Rimann


Bistum St.Gallen

 

Diözesane Arbeitsstelle für Jugendseelsorge (Daju)

Der 32-jährige André Lenz ist als Nachfolger von Marièle Wulf für die 60-Prozent-Stelle auf der Daju vom Ordinariatsrat gewählt worden.
Zurzeit arbeitet André Lenz als Pastoralpraktikant im Seelsorgeverband Neu St. Johann­Ebnat-Kappel. Am 7. Juli wird er die Institutio als Pastoralassistent erhalten. Aufgewachsen in Krefeld (D), bildete er sich zum Kaufmann im Gross- und Aussenhandel aus. Sein Theologiestudium absolvierte er in Freiburg i.Br., Bonn und Paris. Parallel zum Studium war er als Jugendarbeiter tätig. In der sozialen und pastoralen Arbeit mit Randgruppen zeigte er die Fähigkeit, Menschen zu begleiten und sich ihnen vorurteilsfrei zuzuwenden.
Neben der Teilanstellung bei der Daju arbeitet André Lenz an seiner Dissertation in Religionsphilosophie bei Bernhard Casper, Freiburg i.Br.


© Schweizerische Kirchenzeitung - 2001