10/2001 | |
INHALT | |
Amtlicher Teil |
Wie jedes Jahr unterstützen die Schweizer Bischöfe die verschiedenen
Veranstaltungen im Rahmen des «Tages der Kranken». In diesem
Jahr richtet Bischof Norbert Brunner, Bischof von Sitten, eine Botschaft
der Solidarität und Hoffnung an kranke, behinderte sowie alte und einsame
Menschen. Der «Tag der Kranken» findet am 4. März 2001
statt und steht unter dem Motto «Mit den kranken Kindern träumen».
In seinem Brief befasst sich Bischof Brunner mit jenen Fragen, die sich
allen, besonders auch jungen Menschen, stellen: «Warum habe ich diese
Krankheit? Was hat sie für einen Sinn? Wann werde ich endlich wieder
gesund?» Er stellt sich auch jene Fragen, die unheilbar kranke oder
alte Menschen oft stellen: «Wie lange habe ich noch zu leben? Welche
Hoffnung bleibt mir noch? Wie lange wird es wohl noch dauern, bis der Herrgott
mich zu sich ruft?»
Bischof Brunner führt weiter aus: «Weder Sie selber, noch Ihre
Ärzte oder Krankenschwestern, vielleicht nicht einmal Ihr Seelsorger
können Ihnen auf Ihre Frage antworten. (...) In diesem Schweigen jedoch
hören Sie vielleicht eine innere Stimme, die wie aus der Ferne leise
an Ihre Ohren dringt und Ihnen sagen will: ÐIch bin doch bei Dir. Ich
bin doch in die Welt gekommen, vor 2000 Jahren, um Dir und allen Menschen
vor allem in ihrer Armut, in ihrer Krankheit, in ihren Gebrechen besonders
nahe zu seinð.»
Der Bischof von Sitten lädt alle ein, diese innere Botschaft zu entdecken
und auf dem Gesicht des Nächsten, genauso wie im Pflegepersonal, «etwas
vom gütigen Antlitz Jesu Christi zu erkennen». So wird es möglich,
sich ihm, Jesus, im Gebet, in Sorgen und Zweifeln anzuvertrauen. Dann wird
es möglich, in der steten Gegenwart des leidenden Christus auch unter
Schmerzen zu beten und zu meditieren: «Ihr Krankenzimmer wird dann
zum kleinen Heiligtum, dessen wundervoll farbige Scheiben zu den Fenstern
Ihres Zimmers und Ihrer Erinnerungen werden». Bischof Brunner drückt
allen seine Anteilnahme am Leiden, an der Hoffnung und am Gebet aus.
Auf Anfrage ist der Text ist in seinem vollen Umfang im Sekretariat der SBK erhältlich.
Am Freitag, 16. März 2001, um 10.30 Uhr, werden in der St.-Ursen-Kathedrale Domherr Arno Stadelmann, Domherr des Standes Solothurn, als Dompropst des Domkapitels des Bistums Basel sowie Weihbischof Msgr. Martin Gächter und Regionaldekan Robert Geiser als residierende Domherren des Standes Solothurn installiert. Zu diesem feierlichen Gottesdienst, dem der Diözesanbischof Msgr. Dr. Kurt Koch vorstehen wird, sind alle Gläubigen herzlich eingeladen.
Diözesanbischof Dr. Kurt Koch hat Herrn Bernhard Stadler-Koster, Gemeindeleiter von Pfeffikon, zum Co-Dekanatsleiter des Dekanates Aarau ernannt. Er tritt die Nachfolge von Herrn Diakon Daniel Muoth, Oberentfelden, an. Die Amtszeit dauert bis zum 31. Dezember 2003.
Nach längerer Vakanz hat Diözesanbischof Dr. Kurt Koch Herrn Pfarrer Walter Meier, Zwingen, zum Dekan des Dekanates Laufental ernannt. Die Amtszeit dauert bis zum
Hubert Kössler als Gemeindeleiter der Pfarrei Wabern (BE) per 25. Februar 2001.
Eine missio canonica hat erhalten:
Br. Gebhard Kurmann OFMCap als Vikar in der Pfarrei St. Leodegar, im Hof,
Luzern, seit Januar 2001.
Für die neu errichtete Pfarrstelle Strengelbach (bisher Pfarr-Rektorat)
im Seelsorgeverband Zofingen-Strengelbach wird ein Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin
gesucht (siehe Inserat).
Im Seelsorgeverband Zurzach-Studenland werden auf den 1. September 2001
150 Stellenprozente frei. Es sind zu besetzen die Gemeindeleitungen von
Zurzach (gedacht 100%) und Baldingen (gedacht 50%) für Pfarrer und
Gemeindeleiterin oder Gemeindeleiter. Die Stellenprozente können flexibel
aufgeteilt werden.
Die auf den 1. Mai 2001 vakant werdende Pfarrstelle Mellingen im Seelsorgeverband
Mellingen-Tägerig-Wohlenschwil/Mägenwil wird für einen Pfarrer
oder einen Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Stellenantritt im Sommer/Herbst 2001 oder nach Vereinbarung (siehe Inserat
in SKZ Nr. 9 vom 1. März 2001).
Interessierte Personen melden sich bitte bis 10. April 2001 beim Diözesanen
Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail personalamt@bistum-basel.ch
Der Seniorenkurs findet vom Montag, 14. Mai, bis Donnerstag, 17. Mai
2001, in Bethanien, St. Niklausen, statt. Zum Thema «Gemeinschaft
der Getauften Communio als pastorale Leitidee» referiert Dr.
Rudolf Schmid, Generalvikar. Von Bischof Dr. Kurt Koch werden alle Priester,
Diakone, Laientheologinnen und Laientheologen des Bistum Basel, die pensioniert
sind, persönlich eingeladen. Weitere Interessentinnen und Interessenten
können am Kurs teilnehmen, wenn genügend Plätze frei sind.
Information und Anmeldung: Diözesane Fortbildung, Postfach 216, 4501
Solothurn, Telefon 032-6255849, Fax 032-6255845, E-Mail fortbildung@bistum-basel.ch
Das diesjährige Bistumsjugendtreffen findet statt am Sonntag, 1.
April 2001, von 10.15 bis 16.45 Uhr im Bischöflichen Schloss/Seminar
St. Luzi/Kathedrale.
Die Pfarrämter haben bereits Programme mit den detaillierten Angaben
erhalten.
Benedetg Baselgia, Pfarrer im Ruhestand
Der Verstorbene wurde am 5. September 1922 in Lantsch/Lenz (GR) geboren
und am 4. Juli 1948 in Chur zum Priester geweiht. Stationen seines seelsorgerlichen
Wirkens waren: Pfarrprovisor in Medel Platta (GR) von 19491950, Pfarrer
von Rona (GR) von 19501953, Pfarrprovisor von Mulegns (GR) von 19511953,
Pfarrer von Surcasti (GR) von 19531962, Pfarrer von Schluein (GR) von
19621976, Pfarr-Rektor von Rueras (GR) von 19761988. Seinen Ruhestand
verbrachte er seit 1988 im Johannesstift in Zizers (GR), wo er am 26. Februar
2001 nach längerer Krankheit starb. Bestattet wurde er am 2. März
2001 in seiner Heimatgemeinde Lantsch/Lenz (GR).
Das Generalkapitel vom 19.21. Februar 2001 hat die Generalleitung
der Ordensgemeinschaft neu gewählt:
Sr. Jazinta Ambord, Leuk-Susten, als Generaloberin; Sr. Ines Maria Nanzer,
Ried-Brig, als Generalassistentin; die Schwestern Bonaventura Graber, Turtmann,
Albina Summermatter, Naters, Maria Thekla Imboden, Hohtenn, und Patricia
Abgottspon, Staldenried, zu Generalrätinnen.