9/2001 | |
INHALT | |
Amtlicher Teil |
«Wir teilen»: Seit vierzig Jahren schon ist dies das Motto
des Fastenopfers. Auch heuer prägt das katholische Hilfswerk die sechs
Wochen vor Ostern als eine Zeit der Besinnung und der Umkehr, als eine Zeit
des Teilens mit den Armen und Benachteiligten dieser Welt. Sie sind auf
unsere Hilfe dringend angewiesen. In den vergangenen vierzig Jahren seit
der Gründung konnte das Fastenopfer rund 700 Millionen Franken sammeln
und in Tausende Projekte in aller Welt einsetzen. Jahr für Jahr werden
gegen 500 Hilfsprogramme unterstützt.
Dieses Jahr ruft das Fastenopfer unter dem Slogan «Neue Noten braucht
das Geld» zum Nachdenken über das Geld auf. Geld bestimmt sehr
stark unseren Alltag. Es kann Leben und Gemeinschaft fördern. Geld
kann aber auch zerstören. Auf den Umgang mit ihm kommt es an.
Eine Spende an das Fastenopfer trägt die grösste Rendite: Die
Spendengelder werden zu Hoffnungsträgern und Hoffnung ist unbezahlbar.
Spendengelder verpflichten auch zum sorgfältigen Umgang. Deshalb appellieren
wir an die Pfarreien und Kirchgemeinden: Alle Gelder, die unter dem Namen
Fastenopfer während der Fastenzeit gesammelt werden Einzugssonntag,
Suppentage usw. sollen vollumfänglich dem Fastenopfer zugute
kommen und nicht einem andern Projekt, mag dieses noch so sinnvoll sein.
Für weitere Sammlungen bietet das Jahr genügend Möglichkeiten.
Das Fastenopfer als eine Art «Ausgleichskasse» für benachteiligte
Menschen im Süden, die sonst keinen Zugang zu Spendengelder haben,
ist auf eine faire Spendenkultur dringend angewiesen.
«Vierzig Jahre Fastenopfer»: Wir hoffen sehr, dass die neue
Aktion eine besonders reiche Ernte einfahren kann. Zum Segen für Menschen
in Not und als Zeichen unserer Sympathie. Wir danken Ihnen.
In Kürze erscheint das Dokument «Rahmenordnung für die
Ausbildung zum Dienst als Priester in der Schweiz» der Schweizer Bischofskonferenz.
Um eine Fehlkalkulation zu vermeiden und somit zu wenig Exemplare bereitzustellen,
bitten wir Sie, uns bis zum 14. März 2001 per Telefon, Fax oder E-Mail
mitzuteilen, wie viele Exemplare Sie benötigen. Die Theologischen Fakultäten,
Seminarien und Ordinariate sind bereits informiert worden.
Bestellungen bei: Schweizer Bischofskonferenz, Postfach 122, 1706 Freiburg,
Telefon 026-3224794, Fax 026-3224993, E-Mail sbk-ces@gmx.ch
Im Januar dieses Jahres hat das Personalamt der Diözese Basel über
die Schweizerische Kirchenzeitung (Nr. 5/2001) aufgerufen, dass sich von
einem anonymen Anrufer belästigte Seelsorgerinnen melden sollten. Ein
anonymer Anrufer sandte mittels Fax, Telefon oder SMS obszöne Mitteilungen
an Personen in verschiedenen Regionen unseres Bistums.
Der mutmassliche Belästiger konnte inzwischen identifiziert werden.
Im Zusammenhang mit den laufenden Ermittlungen ist es jedoch hilfreich,
wenn sich allenfalls weitere betroffene Personen beim Personalamt der Diözese
Basel melden.
Bischof Amédée Grab ernannte:
Erhard Müller, Siebnen, zum Pfarradministrator der Pfarreien Vorderthal
und Innerthal (SZ);
Alberto Pravettoni SC zum Kaplan in den beiden Altersheimen Casa di cura
Immacolata in Roveredo (GR) und Opera Mater Christi in Grono (GR).
Am 12. März 2001, 9.4516.00 Uhr, wird im Priesterseminar St. Luzi, Chur, eine Recollectio für Diözesanpriester angeboten. Pater Adelhard Signer OFMCap, Mels, hält zuerst eine kurze Betrachtung. Anschliessend Beichtgelegenheit.
11.15 Uhr «Die Macht der Droge und die Gnade Gottes», Vortrag
von Bruder Benno Kehl OFM, Zürich.
12.15 Uhr Mittagessen.
14.00 Uhr 2. Teil des Vortrags mit Diskussion und Aussprache.
Regens Dr. Josef Annen bittet um telefonische Anmeldung bis Freitag, den 9. März 2001 (Telefon 081-2522012).